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Die Rückkehr des Lemming

Privatdetektiv Lemming ermittelt 5

(4)
Eine Straßenbahn, ein ehemaliger Kriminalbeamter und zwei schräge Vögel: Der Lemming ist zurück.
Der junge Straßenbahnfahrer Theo Ptak ist jedenfalls bis über beide Ohren in eine Frau verliebt, die jeden Morgen in seinen Triebwagen steigt. Eines Tages muss er entsetzt mit ansehen, wie sie von zwei Männern entführt wird. Theo bittet den ehemaligen Kriminalbeamten Leopold Wallisch, auch Lemming genannt, um Hilfe.
Widerwillig macht sich der Lemming mit Theo auf die Suche nach den Kidnappern, und bald stoßen die beiden auf die erste Leiche, einen Reisejournalisten.
Was zwei seltsame Vögel namens Kaspar und Pannonia mit diesem Fall zu tun haben, liegt noch im Dunkeln. Sie sitzen kurz nach dem Dreißigjährigen Krieg im Laderaum eines Ostindienseglers und fahren die afrikanische Küste entlang.
Rezension
Mit viel Witz erzählt der österreichische Autor in «Die Rückkehr des Lemming» eine skurrile Geschichte über die Zucht seltsamer Vögel, einen toten Reisejournalisten und eine katastrophal schieflaufende Geschäftsidee. Der Lemming klärt auf und beschert spannenden Lesespaß.
Portrait
Stefan Slupetzky


Stefan Slupetzky, 1962 in Wien geboren, schrieb und illustrierte mehr als ein Dutzend Kinder- und Jugendbücher, für die er zahlreiche Preise erhielt.
Seit einiger Zeit widmet er sich vorwiegend der Literatur für Erwachsene und verfasst Bühnenstücke, Kurzgeschichten und Romane. Für den ersten Krimi um seinen Antihelden Leopold Wallisch, "Der Fall des Lemming", erhielt Stefan Slupetzky 2005 den Glauser-Preis, für "Lemmings Himmelfahrt" den Burgdorfer Krimipreis. "Lemmings Zorn" wurde 2010 mit dem Leo-Perutz-Preis ausgezeichnet. Im selben Jahr gründete Slupetzky ein Wienerliedtrio, das Trio Lepschi, mit dem er seither als Texter und Sänger durch die Lande tourt. Stefan Slupetzky lebt mit seiner Familie in Wien.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 256 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 22.09.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783644401358
Verlag Rowohlt E-Book
Dateigröße 1104 KB
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Annette W. , Thalia-Buchhandlung Berlin

Endlich wieder ein Lemming-Krimi. Diese Wien-Krimis sind wie Metropolenliteratur in Zeitlupe mit Alltagskomik. Sehr zu empfehlen! Endlich wieder ein Lemming-Krimi. Diese Wien-Krimis sind wie Metropolenliteratur in Zeitlupe mit Alltagskomik. Sehr zu empfehlen!

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Kann man lesen - muss man nicht
von Krimisofa[dot]com am 16.02.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Einzelbewertung: Plot: 3/5 Atmosphäre: 3/5 Charaktere: 3/5 Spannung: 3/5 Showdown: 3/5 --- Es gibt so einige österreichische Krimi-Autoren. Da wäre zum Beispiel Wolf Haas mit seinen Brenner-Romanen, oder Rainer Nikowitz mit den Suchanek-Krimis – oder Stefan Slupetzky mit der Lemming-Serie. Alle Bücher diese drei haben eines gemeinsam: sie sind von Humor geprägt und haben etwas Kurioses an... Einzelbewertung: Plot: 3/5 Atmosphäre: 3/5 Charaktere: 3/5 Spannung: 3/5 Showdown: 3/5 --- Es gibt so einige österreichische Krimi-Autoren. Da wäre zum Beispiel Wolf Haas mit seinen Brenner-Romanen, oder Rainer Nikowitz mit den Suchanek-Krimis – oder Stefan Slupetzky mit der Lemming-Serie. Alle Bücher diese drei haben eines gemeinsam: sie sind von Humor geprägt und haben etwas Kurioses an sich – die einen mehr, die anderen weniger. Bei Stefan Slupetzky mussten Fans des Lemming ganze acht Jahre auf seinen nächsten Fall warten, acht Jahre, in denen sich der ehemalige Polizist und Privatdetektiv als Nachtwächter im Tiergarten Schönbrunn verdingte und mit dem Detektiv-spielen scheinbar abgeschlossen hatte – doch jetzt muss er wieder ran. Das ist der fünfte Teil der Lemming-Serie und mein erster; man muss die vorhergehenden nicht unbedingt gelesen haben, so mein Eindruck. Wie oben beschrieben geht es zunächst um den Straßenbahnfahrer Theo Ptak, der sich offensichtlich in einer seiner Passagierinnen verliebt hat und für sie auch gerne mal unerlaubterweise das Mikrofon für die Lautsprecher der Straßenbahn in die Hand nimmt, um ihr einen guten Morgen zu wünschen. Als die scheinbar Unscheinbare, wie die junge Dame durchgängig genannt wird, vor seinen Augen entführt wird, muss er natürlich handeln und den Ritter spielen, der seine Prinzessin rettet – nur dass dem Ritter ganz schnell das Licht ausgeknipst wird (kein Spoiler, das passiert recht bald). Ab dann ermittelt der Lemming, mit dem Theo bis dahin nach der scheinbar Unscheinbaren gesucht hat, mit seinem alten Bekannten, dem Chefinspektor Polivka. Der Lemming wird Lemming genannt, weil er früher ein schlechter Polizist gewesen sein soll – dabei düpiert er Polivka im Roman nicht nur einmal und kehrt seinen Scharfsinn hervor. Die beiden – Lemming und Polivka – liefern sich bei ihren Ermittlungen gerne schlagfertige Wortduelle, die für Außenstehende – vulgo: dem Leser – nicht selten amüsant und kurios sind. Man merkt, dass sich die zwei schon länger kennen und schätzen – auch wenn sie zweiteres nicht offen zeigen können. Zwischendurch gibt es immer wieder Kapitel, die uns ins 17. Jahrhundert führen und auf den ersten Blick nichts mit der Hauptgeschichte zu tun haben – und auch auf den Zweiten nicht. Dort segelt der Bauernknecht Max Horvat mit einer ganzen Armee und einem Vogelpärchen quer durch die Weltmeere, um in Graz vom Kaiser Ferdinand zum Kundschafter ernannt zu werden. Diese Kapitel sind wesentlich ernsthafter als die restliche Geschichte und ich habe hier auch eine gewisse Zeit gebraucht, um den Sinn darin zu verstehen. Slupetzky hat definitiv einen eigenen Schreibstil, der zwar nicht ganz so krass ist wie der von Wolf Haas, mit dessen ich so gar nichts anfangen kann, aber auch nicht so mainstream wie der von Nikowitz oder Rhena Weiss, um auch eine österreichische Autorin zu nennen. Slupetzky schreibt humorvoll, seine Pointen platziert er treffsicher; zwischendurch gleitet er immer wieder ins Poetische ab und zeitweise wird die Schreibe auch gerne mal prätentiös. Die Geografie Wiens ist genau so akkurat recherchiert wie die historischen Details in Max' Kapiteln. Lokalkolorit ist  vorhanden, sie trieft geradezu aus den einzelnen Seiten heraus. Der neueste Lemming ist relativ gut zu lesen, wobei ich mich dann und wann – vor allem bei den historischen Kapiteln – doch durchgequält habe, da das Erzähltempo zwischen Schnecke und Gepard schwankt, weshalb ich mich beim Lesen nie so wirklich wohlgefühlt habe. Tl;dr: „Die Rückkehr des Lemming" von Stefan Slupetzky reiht sich in die Riege österreichs erfolgreicher Krimiautoren ein und glänzt mit pointierten Dialogen – legt aber auch Ernsthaftigkeit an den Tag und akkurat recherchiertes Geschichtswissen. Die teilweise lähmende und prätentiöse Schreibweise macht es einem aber schwer, sich rundum wohlzufühlen.

Endlich wieder ein Lemming !
von einer Kundin/einem Kunden aus Klosterneuburg am 07.02.2018

"Die Rückkehr des Lemming" reiht sich würdig in die Reihe der Vorgänger ein.

Überdreht-spaßiger Krimi
von Silke Schröder aus Hannover am 26.09.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Zwei parallele, zeitlich weit auseinander liegende Handlungsstränge verfolgt Stefan Slupetzky in seinem neuen Wiener Krimi “Die Rückkehr des Lemming”. Einerseits die seines eigenwilligen Helden Leopold “Lemming” Wallisch, der hier einmal mehr auf sehr eigenwillige Art seinen Ermittlungen in einem Entführungsfall nachgeht, und andererseits die eines jungen Mannes namens Max,... Zwei parallele, zeitlich weit auseinander liegende Handlungsstränge verfolgt Stefan Slupetzky in seinem neuen Wiener Krimi “Die Rückkehr des Lemming”. Einerseits die seines eigenwilligen Helden Leopold “Lemming” Wallisch, der hier einmal mehr auf sehr eigenwillige Art seinen Ermittlungen in einem Entführungsfall nachgeht, und andererseits die eines jungen Mannes namens Max, der im 17. Jahrhundert kurz nach dem 30-jährigen Krieg die beiden Vögel Kaspar und Pannonia von einer langen Seefahrt mit nach Hause bringt. Stefan Slupetzky erzählt die Story in dem ihm eigenen, humorvollen Stil, so dass auch der neue Lemming-Fall wieder ein unterhaltsamer, stellenweise leicht überdreht-spaßiger Krimi mit einer richtig schönen Überraschung am Ende ist (Mehr wird hier aber nicht verraten - lest selbst).