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Die letzten Meter bis zum Friedhof

(9)
«Großartig!» Aki Kaurismäki
Jaakko ist 37, als sein Arzt ihm eröffnet, dass er keine Grippe hat, sondern sterben wird, und zwar sehr bald: Jemand hat ihn über längere Zeit hinweg vergiftet. Das an sich ist schon geeignet, einem Mann so richtig den Tag zu verderben. Leider wird Jaakko bei der Rückkehr nach Hause außerdem noch Zeuge, wie ihn seine Frau mit Petri betrügt, dem jungen, knackigen Angestellten ihrer gemeinsamen Firma. Der Firma, die in jüngster Zeit gefährlich Konkurrenz bekommen hat. Jaakko beschließt herauszufinden, wer ihn um die Ecke bringen will. Und er wird sein Unternehmen für die Zeit nach seinem Tod fit machen. Der Handel mit den in Japan zu Höchstpreisen gehandelten Matsutake-Pilzen läuft nämlich ausgezeichnet, und in Finnlands Wäldern wachsen nun einmal die besten. Doch das neue Konkurrenzunternehmen kämpft wirklich mit harten Bandagen. Ist es da Jaakos Schuld, wenn es zu Toten kommt? Und hat er überhaupt Zeit für anderer Leute Sorgen? Denn so viel ist klar: Mit dem Tod vor Augen geht alles leichter, gilt es doch, jede Minute zu genießen.
«Die letzten Meter bis zum Friedhof» ist nicht einfach ein Kriminalroman, sondern ein besonderes Buch: lustig und tragisch, berührend und skurril, lebensklug und nachdenklich, ein Roman, der trotz seines makabren Themas die Lebensgeister weckt, und eine schräge Lektüre, bei der man sich fühlt, als befände man sich in einem Film von Aki Kaurismäki.
Rezension
«Dieser düster-spannende, komische und intelligente Roman erinnert an FARGO und enthält Humor in geradezu tödlicher Dosis.»
Portrait
Antti Tuomainen

Antti Tuomainen, Jahrgang 1971, ist einer der angesehensten und erfolgreichsten finnischen Schriftsteller. Er wurde u.a. mit dem Clue Award, dem finnischen Krimipreis, ausgezeichnet, seine Romane erscheinen in über 25 Ländern. Antti Tuomainen lebt mit seiner Frau in Helsinki.


Jan Costin Wagner

Jan Costin Wagner wurde 1972 in Langen bei Frankfurt am Main geboren. Er lebt als freier Schriftsteller und Musiker im Raum Frankfurt und in Finnland. Sein Romandebüt «Nachtfahrt» wurde 2002 als bester Kriminalroman des Jahres mit dem Marlowe-Preis ausgezeichnet. Es folgten «Eismond», der für den Los Angeles Times Book Prize nominiert wurde, «Schattentag» und «Das Schweigen», für das er 2008 den Deutschen Krimipreis erhielt. Zuletzt erschien 2009 der dritte Kimmo-Joentaa-Roman «Im Winter der Löwen». 2010 erschien Wagners erste Songwriter-CD «behind the lines». Der Autor ist verheiratet mit der finnischen Künstlerin Niina Wagner.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 24.01.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783644001374
Verlag Rowohlt E-Book
Dateigröße 920 KB
Übersetzer Niina Katariina Wagner, Jan Costin Wagner
Verkaufsrang 16.302
eBook
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Ein Werk voller skurriler Begebenheiten und Wendungen. Die Finnen beweisen immer wieder, dass sie schreiben können wir keine anderen. Ein Werk voller skurriler Begebenheiten und Wendungen. Die Finnen beweisen immer wieder, dass sie schreiben können wir keine anderen.

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Jaako erfährt, dass er aufgrund einer schleichenden Vergiftung bald sterben wird und zu Hause sowie in der Firma läuft es grad auch alles andere als perfekt... Trotzdem gibt er nicht auf und nutzt seine verbleibende Zeit um rauszufinden, wer ihm alles an den Kragen will! Sein Motto: "Ich bin ja nicht krank, ich sterbe ja nur!"

Wieder einmal eine böse, schwarzhumorige Story aus dem Norden!

So muss das sein!
Jaako erfährt, dass er aufgrund einer schleichenden Vergiftung bald sterben wird und zu Hause sowie in der Firma läuft es grad auch alles andere als perfekt... Trotzdem gibt er nicht auf und nutzt seine verbleibende Zeit um rauszufinden, wer ihm alles an den Kragen will! Sein Motto: "Ich bin ja nicht krank, ich sterbe ja nur!"

Wieder einmal eine böse, schwarzhumorige Story aus dem Norden!

So muss das sein!

Susanne Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Mit dem Tod vor Augen räumt Aki Kaurismäki Jaako ( 37 ) sein Leben gründlich auf !!
Schräge Geschichte, die einem Arto Paasilinna in nichts nachsteht.
Schwarzer Humor vom Feinsten!
Mit dem Tod vor Augen räumt Aki Kaurismäki Jaako ( 37 ) sein Leben gründlich auf !!
Schräge Geschichte, die einem Arto Paasilinna in nichts nachsteht.
Schwarzer Humor vom Feinsten!

Cornelia Dygatz, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Jaako denkt, er hat Grippe. Tatsächlich ist er mit der Zeit vergiftet worden u. ihm bleibt nicht viel Zeit, um den Mörder zu finden... Der Anfang war gut, aber dann sehr langatmig. Jaako denkt, er hat Grippe. Tatsächlich ist er mit der Zeit vergiftet worden u. ihm bleibt nicht viel Zeit, um den Mörder zu finden... Der Anfang war gut, aber dann sehr langatmig.

Michael Wasel, Thalia-Buchhandlung Münster

Toller schwarzhumoriger Krimi aus Finnland. Ein Muss für alle Fans von "Fargo". Diese Mischung aus skurrilem Humor und Krimi mit einem Hauch Melancholie ist umwerfend. Toller schwarzhumoriger Krimi aus Finnland. Ein Muss für alle Fans von "Fargo". Diese Mischung aus skurrilem Humor und Krimi mit einem Hauch Melancholie ist umwerfend.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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1
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Belletristik/ Krimi/ Spannung/ schwarzer Humor
von einer Kundin/einem Kunden am 09.04.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Meine Meinung: Beim Bloggertreffen des Rowohlt Verlags auf der Buchmesse in Leipzig hat eine Bloggerin über das Buch geschwärmt. Es klang nach wirklich etwas Besonderem: ein Kriminalroman mit einem makabren Thema, das trotzdem lustig, ja sogar skurril sein soll! Das Buch wollte ich dann sehr schnell lesen. Gesagt ? getan! Jaako ist... Meine Meinung: Beim Bloggertreffen des Rowohlt Verlags auf der Buchmesse in Leipzig hat eine Bloggerin über das Buch geschwärmt. Es klang nach wirklich etwas Besonderem: ein Kriminalroman mit einem makabren Thema, das trotzdem lustig, ja sogar skurril sein soll! Das Buch wollte ich dann sehr schnell lesen. Gesagt ? getan! Jaako ist eine tolle Figur, die mich von der ersten Seite an begeistert hat. Ein Charakter, der trotz seiner tödlichen Diagnose oder vielleicht auch gerade deswegen auf dem Boden der Tatsachen bleibt und versucht das beste daraus zu machen. Leider ist es nun direkt am Anfang so, dass er zusätzlich zu der Todesnachricht auch noch bemerkt, dass seine Frau ihn mit einem jüngeren Mitarbeiter betrügt. Die Szene war einer meiner Lieblinge. Herrlich daneben, dabei witzig und gleichzeitig so traurig. Jaakos Reaktion hat mich überrascht, aber im Nachhinein war es intelligent. So wird aus einem ?Ich habe den Tod vor Augen ? also werde ich den Rest meines Lebens genießen? eine Suche nach dem Mörder, denn irgendjemand muss ihn ja vergiftet haben. Schnell wird Jaako klar, wer das gewesen sein muss. Er nutzt also seine verbliebene Zeit, um seine Firma weiter voran zu bringen, sich gegenüber dem Konkurrenzunternehmen abzugrenzen, denen zu zeigen, ?wo der Hammer hängt? und um den Mörder zu finden. Bei diesen ganzen Unternehmungen und Aktionen geht es teilweise hoch her und es wird richtig gefährlich, teilweise wird es aber auch sehr leise und besinnlich, wenn auch irgendwie immer mit einem Zwinkern. Das Buch befasst sich mit dem Thema ?Tod?, hinterlässt aber letzten Endes nur einen kleinen bittersüßen Nachgeschmack. Ich für meinen Teil habe durch Jaako wieder vor Augen geführt bekommen, dass jeder sterben muss. Da muss jeder durch. Es fragt sich also, wie man die Zeit bis dahin verbringt und mit welchen Menschen man sich bis dahin umgibt! Fazit: Für mich ein besonderes Buch, da es verschiedene Genres vereint, spannend und lustig ist und dabei auch emotional und tiefsinnig! Es ist aber keine Geschichte für nebenbei. Ich musste mich beim Lesen aufgrund der doch literarischen Schreibweise konzentrieren. Ok, ein Dialog ist sehr modern und frech! Dafür auch unheimlich witzig!

Finnisches Roadmovie mit Tiefgang und Humor
von Stephanie Manig aus Oelsnitz/Erzgeb. am 30.03.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Eigentlich steht Jaako mit seinen 37 Jahren in der Blüte seines Lebens: Er führt einen erfolgreichen Pilzhandel, hat eine großartige Köchin zur Ehefrau und bewohnt mit ihr ein hübsches Häuschen in der finnischen Provinz. Doch dann eröffnet ihm sein Arzt, dass er sterben wird - und zwar sehr bald.... Eigentlich steht Jaako mit seinen 37 Jahren in der Blüte seines Lebens: Er führt einen erfolgreichen Pilzhandel, hat eine großartige Köchin zur Ehefrau und bewohnt mit ihr ein hübsches Häuschen in der finnischen Provinz. Doch dann eröffnet ihm sein Arzt, dass er sterben wird - und zwar sehr bald. Die Laborwerte zeigen, dass Jaako über einen längeren Zeitraum hinweg vergiftet wurde. Womit? Das lässt sich nicht genau sagen. Aber Jaako ist wild entschlossen, das herauszufinden - und natürlich auch, wer ihn auf dem Gewissen hat. Plötzlich steht sein Leben Kopf und die Ereignisse überschlagen sich ... Das Cover von Antti Toumainens Buch "Die letzten Meter bis zum Friedhof" hat mich auf magische Weise angezogen. Was sich wohl zwischen den schlichten, aber dennoch liebevoll-skurril gestalteten Buchdeckeln verbergen würde, habe ich mich gefragt. Cozy Crime? Ein Roman mit bitterbösem Humor? Ein abgedrehter Krimi? Jetzt, nachdem ich das Buch gelesen habe, kann ich diese Frage eindeutig beantworten: eine gelungene Mischung aus alldem. "Die letzten Meter bis zum Friedhof" lässt sich schwer in ein Genre pressen. Vielleicht sollte ich mich deshalb darauf beschränken aufzuzählen, was dieses Buch NICHT ist: langweilig, wehklagend, traurig. Jakko kommt schließlich auch nur selten dazu, über seinen nahenden Tod nachzudenken. Erst erwischt er seine vermeintlich treue Gattin im eigenen Garten beim Seitensprung, dann ist ihm die gefährliche Konkurrenz aus dem Pilzbusiness auf den Fersen. Antti Toumainen erzählt ein hinreißendes finnisches Roadmovie mit einem Helden in der Hauptrolle, den ich am liebsten geheiratet hätte. Nein, nicht weil er reich ist und bald sterben wird, sondern weil Jaako über einen beispiellosen Selbsthumor verfügt (er hadert beispielsweise trotz des herannahenden Ablebens noch immer mit seinem Übergewicht), niemals aufgibt und einen äußerst warmherzigen Protagonisten darstellt. Überhaupt sind alle Figuren des Romans einfach unverwechselbar. Aber wer nun meint, Autor Antti Toumainen würde das Thema Tod als lapidar abtun, der irrt. "Die letzten Meter bis zum Friedhof" ist nämlich ein wirklich lebenskluges Buch. Toumainen führt dem Leser ohne Pathos und erhobenen Zeigefinger, allerdings auch ohne den Tod ins Lächerliche zu ziehen, die eigene Endlichkeit vor Augen. "Ich werde nicht gesunden, natürlich nicht, ich werde sterben. Aber das haben wir alle gemeinsam, sogar mit denjenigen, die denken, sie würden ewig leben." (aus "Die letzten Meter bis zum Friedhof") Bemerkenswert sind auch die geradezu sinnlichen Beschreibungen der Landschaft. Man möchte auf der Stelle in den Flieger steigen und Finnland einen Besuch abstatten. Für die Übersetzung der Originalausgabe mit dem Titel "Mies joka kuoli" zeichneten übrigens der deutsche Krimiautor Jan Costin Wagner und seine aus Finnland stammende Frau Niina Katariina verantwortlich. Gemeinsam mit Annti Toumainen haben sie "Die letzten Meter bis zum Friedhof" zu einem meiner absoluten Leselieblinge gemacht.

Scharfsinnig, Humorvoll und richtig gut ...
von Sharon Baker aus Mönchengladbach am 11.02.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Jaako sitzt beim Arzt und hofft nun endlich Klarheit zu erlangen, warum es ihn in letzter Zeit so schlecht geht. In der Hoffnung, dass es sich nur um einen kleinen Infekt handelt, wird er eines besseren belehrt. Er wurde über längere Zeit hinweg vergiftet und es gibt keine Heilung... Jaako sitzt beim Arzt und hofft nun endlich Klarheit zu erlangen, warum es ihn in letzter Zeit so schlecht geht. In der Hoffnung, dass es sich nur um einen kleinen Infekt handelt, wird er eines besseren belehrt. Er wurde über längere Zeit hinweg vergiftet und es gibt keine Heilung mehr, Jaako wird bald sterben. So hatte sich der Patient das nicht vorgestellt, völlig überrumpelt möchte er, bevor er sich für weitere gesundheitliche Maßnahmen entscheidet, mit seiner Frau sprechen und da wartet die nächste böse Überraschung des Tages auf hin. Er wird Zeuge, wie seine Gattin mit den jungen, knackigen Angestellten ihrer gemeinsamen Firma, Ehebruch begeht. Und da ja alle guten Dinge drei sind, wird an diesem Tag auch noch die Konkurrenzfirma mehr in Erscheinung treten, als Jaako lieb ist. Nun muss er überdenken, wie er die letzte Zeit, seines Lebens verbringen möchte und da gibt es folgende Punkte: Wer will ihn umbringen? Wie kann er die Konkurrenz unschädlich machen? Und was macht er mit seiner untreuen Frau? Ich bin kein großer Freund von skandinavischen Autoren, die haben immer so was tief Bedrückendes und alle Romanhelden müssen sich mit irgendwelchen großen Problemen herumschlagen. Da überraschte mich diese Konstellation schon sehr und meine Neugier war entflammt. Wie würde der Finne die Geschichte angehen und hält der Titel, was er verspricht? Ach, ich verrate es sofort, ich bin sehr angetan und wieso, erzähle ich jetzt. Jaako ist ein absoluter Durchschnittstyp und hat es sich in seinem Leben richtig bequem gemacht. Er liebt gutes Essen, was man ihm auch ansieht, lässt seine Firma laufen und arbeitet sich nicht tot. Mit seiner Ehefrau hat er eine Firma gegründet, die mit Matsutake-Pilzen handelt und die in Japan heiß begehrt sind. Und dann kommt der große Knall, alles an einem Tag, Tod, Ehebruch und die Firma steht auf der Kippe. So muss sich Jaako aus seiner Komfortzone hinaus begeben und das sorgt für einigen Wirbel in seiner Umgebung. Aus einem bequemen Menschen wird jemand der seine Mitmenschen überrascht und das nicht immer zum Besten. Erstaunlich, wie diese doch recht schwere Kost erzählt wird. Jaako lässt sich durch dieses vernichtende Urteil nicht unterkriegen, sein Letzter Wille ist es, den Schuldigen zu finden, seine Firma zu retten und seine Ehefrau, naja, das wird sich ergeben. So sieht er seine Umgebung mit ganz anderen Augen, nimmt Dinge anders war und hat ein neues Ziel. Und der Leser ist bei ihm hautnah dabei, wir hören die Diagnose, wir erleben die Gartenaktivität mit und wir durchsuchen die Büroräume der Konkurrenz. Dass diese, sich das nicht gefallen lässt, kommt post wendend und mit was für einer Ansage, da spürt man sofort, da stimmt was nicht. Aber mehr müsst ihr selber lesen. Antti Tuomainen kann hervorragend erzählen, er lässt uns diesen mittelmäßigen Typen direkt ans Herz wachsen, denn sind wir nicht alle irgendwie er. Wir trudeln im ersten Moment durch sein Leben und dabei verwendet der Autor einen Humor, der einfach genial ist und diese Geschichte zum größten Vergnügen macht. Tja, Jakkos Geschichte fängt nämlich erst richtig an, sie läuft sich warm und nimmt an Verwicklungen Fahrt auf und bekommt auch eine bizarre und skurrile Note. Mit jedem weiteren Schritt tappt er in Situationen, die unerwartet und manchmal richtig böse sind. Ich muss gestehen, ich fand diese realistische Sicht und doch diese vielen kleinem Augenzwinkern unglaublich gelungen, man klebt förmlich an den Seiten und möchte wissen, wie trickst er den Tod aus, oder wie bekommt seine Frau ihr Fett weg und was ist mit der Konkurrenz, die sich immer mehr selber außer Gefecht setzt. Unglaubliche Entwicklungen tun sich auf und das Lesevergnügen bricht nicht ab. Neben dem unglaublichen Spaß hatte ich gleichzeitig spannende Lesestunden, aber auch den einen oder anderen nachdenklichen Moment, eine ziemlich gute Mischung. Die letzten Meter bis zum Friedhof ist großartig erzählt, zwischen Krimi und Drama hin und herschwankend und keinen einzigen Moment aus den Händen zu legen. Antti Tuomainen ist ein starker Erzähler und ein Finne mit genialem Humor, den man im Auge behalten sollte. Ich muss sagen, ihr müsst es lesen.