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Die letzten Meter bis zum Friedhof

«Großartig!» Aki Kaurismäki
Jaakko ist 37, als sein Arzt ihm eröffnet, dass er keine Grippe hat, sondern sterben wird, und zwar sehr bald: Jemand hat ihn über längere Zeit hinweg vergiftet. Das an sich ist schon geeignet, einem Mann so richtig den Tag zu verderben. Leider wird Jaakko bei der Rückkehr nach Hause außerdem noch Zeuge, wie ihn seine Frau mit Petri betrügt, dem jungen, knackigen Angestellten ihrer gemeinsamen Firma. Der Firma, die in jüngster Zeit gefährlich Konkurrenz bekommen hat. Jaakko beschließt herauszufinden, wer ihn um die Ecke bringen will. Und er wird sein Unternehmen für die Zeit nach seinem Tod fit machen. Der Handel mit den in Japan zu Höchstpreisen gehandelten Matsutake-Pilzen läuft nämlich ausgezeichnet, und in Finnlands Wäldern wachsen nun einmal die besten. Doch das neue Konkurrenzunternehmen kämpft wirklich mit harten Bandagen. Ist es da Jaakos Schuld, wenn es zu Toten kommt? Und hat er überhaupt Zeit für anderer Leute Sorgen? Denn so viel ist klar: Mit dem Tod vor Augen geht alles leichter, gilt es doch, jede Minute zu genießen.
«Die letzten Meter bis zum Friedhof» ist nicht einfach ein Kriminalroman, sondern ein besonderes Buch: lustig und tragisch, berührend und skurril, lebensklug und nachdenklich, ein Roman, der trotz seines makabren Themas die Lebensgeister weckt, und eine schräge Lektüre, bei der man sich fühlt, als befände man sich in einem Film von Aki Kaurismäki.
Rezension
«Dieser düster-spannende, komische und intelligente Roman erinnert an FARGO und enthält Humor in geradezu tödlicher Dosis.»
Portrait

Antti Tuomainen, Jahrgang 1971, ist einer der angesehensten und erfolgreichsten finnischen Schriftsteller. Er wurde u.a. mit dem Clue Award, dem finnischen Krimipreis, ausgezeichnet, seine Romane erscheinen in über 25 Ländern. Antti Tuomainen lebt mit seiner Frau in Helsinki.

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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 352 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 24.01.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783644001374
Verlag Rowohlt Verlag
Originaltitel Mies joka kuoli
Dateigröße 886 KB
Übersetzer Jan Costin Wagner, Niina Katariina Wagner
Verkaufsrang 5619
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Buchhändler-Empfehlungen

Äußerst kurzweilig und schwarzer Humor vom Feinsten!

Rafael Ulbrich, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Jaako wurde über längere Zeit hinweg vergiftet und wird bald sterben. Seine Frau geht mit einem Angestellten ihrer gemeinsamen Firma fremd. Das ist die Ausgangsposition für eine mehr als abenteuerliche und absurde Geschichte, spannend erzählt mit viel schwarzem Humor und ein bisschen Lebensweisheit. Es macht richtig Spaß mitzuerleben, wie ein Mann, der kurz vor dem Tod steht, sein gesamtes Leben umkrempelt und plötzlich wirklich zu leben beginnt!

Alina Borzenkova, Thalia-Buchhandlung Trier

Schräg, charmant und sehr amüsant zu lesen! Ein kurzweiliger Krimi, den man Freunden des schwarzen Humors nur empfehlen kann. Auf den Mörder kommt man auch nicht direkt ;)

Kundenbewertungen

Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
12
3
0
1
0

von einer Kundin/einem Kunden am 05.10.2019
Bewertet: anderes Format

Tuomainen bringt es fertig, mit einer klaren, einfachen Sprache in kurzen Sätzen, und in der Ich-Form, eine fesselnde, überzeugende und stimmige Geschichte entstehen zu lassen. Mit seinem skurrilen finnischen Humor trifft Antti Tuomainen mal wieder voll meinen Geschmack.

Belletristik/ Krimi/ Spannung/ schwarzer Humor
von Booksandcatsde am 09.04.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Meine Meinung: Beim Bloggertreffen des Rowohlt Verlags auf der Buchmesse in Leipzig hat eine Bloggerin über das Buch geschwärmt. Es klang nach wirklich etwas Besonderem: ein Kriminalroman mit einem makabren Thema, das trotzdem lustig, ja sogar skurril sein soll! Das Buch wollte ich dann sehr schnell lesen. Gesagt – getan! ... Meine Meinung: Beim Bloggertreffen des Rowohlt Verlags auf der Buchmesse in Leipzig hat eine Bloggerin über das Buch geschwärmt. Es klang nach wirklich etwas Besonderem: ein Kriminalroman mit einem makabren Thema, das trotzdem lustig, ja sogar skurril sein soll! Das Buch wollte ich dann sehr schnell lesen. Gesagt – getan! Jaako ist eine tolle Figur, die mich von der ersten Seite an begeistert hat. Ein Charakter, der trotz seiner tödlichen Diagnose oder vielleicht auch gerade deswegen auf dem Boden der Tatsachen bleibt und versucht das beste daraus zu machen. Leider ist es nun direkt am Anfang so, dass er zusätzlich zu der Todesnachricht auch noch bemerkt, dass seine Frau ihn mit einem jüngeren Mitarbeiter betrügt. Die Szene war einer meiner Lieblinge. Herrlich daneben, dabei witzig und gleichzeitig so traurig. Jaakos Reaktion hat mich überrascht, aber im Nachhinein war es intelligent. So wird aus einem „Ich habe den Tod vor Augen – also werde ich den Rest meines Lebens genießen“ eine Suche nach dem Mörder, denn irgendjemand muss ihn ja vergiftet haben. Schnell wird Jaako klar, wer das gewesen sein muss. Er nutzt also seine verbliebene Zeit, um seine Firma weiter voran zu bringen, sich gegenüber dem Konkurrenzunternehmen abzugrenzen, denen zu zeigen, „wo der Hammer hängt“ und um den Mörder zu finden. Bei diesen ganzen Unternehmungen und Aktionen geht es teilweise hoch her und es wird richtig gefährlich, teilweise wird es aber auch sehr leise und besinnlich, wenn auch irgendwie immer mit einem Zwinkern. Das Buch befasst sich mit dem Thema „Tod“, hinterlässt aber letzten Endes nur einen kleinen bittersüßen Nachgeschmack. Ich für meinen Teil habe durch Jaako wieder vor Augen geführt bekommen, dass jeder sterben muss. Da muss jeder durch. Es fragt sich also, wie man die Zeit bis dahin verbringt und mit welchen Menschen man sich bis dahin umgibt! Fazit: Für mich ein besonderes Buch, da es verschiedene Genres vereint, spannend und lustig ist und dabei auch emotional und tiefsinnig! Es ist aber keine Geschichte für nebenbei. Ich musste mich beim Lesen aufgrund der doch literarischen Schreibweise konzentrieren. Ok, ein Dialog ist sehr modern und frech! Dafür auch unheimlich witzig!

Finnisches Roadmovie mit Tiefgang und Humor
von Stephanie Manig aus Oelsnitz/Erzgeb. am 30.03.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Eigentlich steht Jaako mit seinen 37 Jahren in der Blüte seines Lebens: Er führt einen erfolgreichen Pilzhandel, hat eine großartige Köchin zur Ehefrau und bewohnt mit ihr ein hübsches Häuschen in der finnischen Provinz. Doch dann eröffnet ihm sein Arzt, dass er sterben wird - und zwar sehr bald. Die Laborwerte zeigen, dass Jaak... Eigentlich steht Jaako mit seinen 37 Jahren in der Blüte seines Lebens: Er führt einen erfolgreichen Pilzhandel, hat eine großartige Köchin zur Ehefrau und bewohnt mit ihr ein hübsches Häuschen in der finnischen Provinz. Doch dann eröffnet ihm sein Arzt, dass er sterben wird - und zwar sehr bald. Die Laborwerte zeigen, dass Jaako über einen längeren Zeitraum hinweg vergiftet wurde. Womit? Das lässt sich nicht genau sagen. Aber Jaako ist wild entschlossen, das herauszufinden - und natürlich auch, wer ihn auf dem Gewissen hat. Plötzlich steht sein Leben Kopf und die Ereignisse überschlagen sich ... Das Cover von Antti Toumainens Buch "Die letzten Meter bis zum Friedhof" hat mich auf magische Weise angezogen. Was sich wohl zwischen den schlichten, aber dennoch liebevoll-skurril gestalteten Buchdeckeln verbergen würde, habe ich mich gefragt. Cozy Crime? Ein Roman mit bitterbösem Humor? Ein abgedrehter Krimi? Jetzt, nachdem ich das Buch gelesen habe, kann ich diese Frage eindeutig beantworten: eine gelungene Mischung aus alldem. "Die letzten Meter bis zum Friedhof" lässt sich schwer in ein Genre pressen. Vielleicht sollte ich mich deshalb darauf beschränken aufzuzählen, was dieses Buch NICHT ist: langweilig, wehklagend, traurig. Jakko kommt schließlich auch nur selten dazu, über seinen nahenden Tod nachzudenken. Erst erwischt er seine vermeintlich treue Gattin im eigenen Garten beim Seitensprung, dann ist ihm die gefährliche Konkurrenz aus dem Pilzbusiness auf den Fersen. Antti Toumainen erzählt ein hinreißendes finnisches Roadmovie mit einem Helden in der Hauptrolle, den ich am liebsten geheiratet hätte. Nein, nicht weil er reich ist und bald sterben wird, sondern weil Jaako über einen beispiellosen Selbsthumor verfügt (er hadert beispielsweise trotz des herannahenden Ablebens noch immer mit seinem Übergewicht), niemals aufgibt und einen äußerst warmherzigen Protagonisten darstellt. Überhaupt sind alle Figuren des Romans einfach unverwechselbar. Aber wer nun meint, Autor Antti Toumainen würde das Thema Tod als lapidar abtun, der irrt. "Die letzten Meter bis zum Friedhof" ist nämlich ein wirklich lebenskluges Buch. Toumainen führt dem Leser ohne Pathos und erhobenen Zeigefinger, allerdings auch ohne den Tod ins Lächerliche zu ziehen, die eigene Endlichkeit vor Augen. "Ich werde nicht gesunden, natürlich nicht, ich werde sterben. Aber das haben wir alle gemeinsam, sogar mit denjenigen, die denken, sie würden ewig leben." (aus "Die letzten Meter bis zum Friedhof") Bemerkenswert sind auch die geradezu sinnlichen Beschreibungen der Landschaft. Man möchte auf der Stelle in den Flieger steigen und Finnland einen Besuch abstatten. Für die Übersetzung der Originalausgabe mit dem Titel "Mies joka kuoli" zeichneten übrigens der deutsche Krimiautor Jan Costin Wagner und seine aus Finnland stammende Frau Niina Katariina verantwortlich. Gemeinsam mit Annti Toumainen haben sie "Die letzten Meter bis zum Friedhof" zu einem meiner absoluten Leselieblinge gemacht.