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Zeit der Schwalben

Nikola Scott

(22)
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Beschreibung

Ein Sommer, der alles verändert
Es ist ein goldener Sommer im England der späten 50er Jahre: Die 16-jährige Elizabeth ist begeistert von den jungen Leuten, die sie auf dem Anwesen der Freunde ihrer Eltern in Sussex kennenlernt. Sie erlebt unbeschwerte Tage mit Ausflügen, Picknicks und Partys. Und sie verliebt sich prompt ...
London, 40 Jahre später. Nach dem Unfalltod ihrer Mutter erhält Adele Harington einen mysteriösen Anruf: Ein Mann spricht von «neuen Spuren» und nennt immer wieder ein Datum. Und dann steht plötzlich eine Fremde vor der Tür und behauptet, Teil der Familie zu sein ...

Eine spannende Familiengeschichte voller dunkler Geheimnisse.

Nikola Scott ist in Deutschland geboren und aufgewachsen. Nach dem Studium arbeitete sie jahrelang in verschiedenen Verlagen in Großbritannien und den USA. Sie lebt inzwischen mit ihrer Familie in Frankfurt. Bei Wunderlich erschien von ihr bereits «Zeit der Schwalben».

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 512 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 18.08.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783644200159
Verlag Rowohlt Verlag
Originaltitel My Mother's Shadow
Dateigröße 910 KB
Übersetzer Nicole Seifert
Verkaufsrang 63355

Buchhändler-Empfehlungen

Alexandra Gerhard, Thalia-Buchhandlung Köln

Gefälliges Familien-Drama. Die Geschichte bietet jetzt nicht so wahnsinnig viel Neues, vermag aber durch den flüssigen Erzählstil durchaus zu unterhalten. Für Fans von Kate Morton.

Großartiges Romandebut!!

Heike Kirchner, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Ein Sommer, der alles verändert... Über zwei abwechselnd erzählte Zeitstränge erschließt sich einem nach und nach die Familientragödie. Zum einen die Geschichte der 16jährigen Elizabeth Holloway, die wegen der schweren Erkrankung ihrer Mutter den Sommer bei Verwandten am Meer verbringt und sich verliebt. Zum anderen erfährt Adele Harrington vierzig Jahre später am Todestag ihrer Mutter, dass sie eine Schwester hat... Eine spannende Spurensuche beginnt. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen - spannend und bewegend bis zum Schluss! Freue mich schon auf das nächste Buch der Autorin!

Kundenbewertungen

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wunderschöner Roman über Familiengeheimnisse
von Manuela Pfleger aus Heiligenkreuz/L. am 02.07.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das Cover und der Titel haben meine Aufmerksamkeit geweckt und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, musste ich dieses Buch lesen. Es ist mein zweites Buch von Nikola Scott und ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil der Autorin ist verständlich, locker, leicht, angenehm, flüssig und gefühlvoll. Der Spannungsbogen i... Das Cover und der Titel haben meine Aufmerksamkeit geweckt und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, musste ich dieses Buch lesen. Es ist mein zweites Buch von Nikola Scott und ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil der Autorin ist verständlich, locker, leicht, angenehm, flüssig und gefühlvoll. Der Spannungsbogen ist für einen Roman sehr gut aufgebaut und steigert sich von Anfang bis zum Ende, was mir sehr gut gefallen hat. Von der ersten Seite an konnte mich Nikola Scott fesseln und in den Bann ziehen, denn ich kam sehr gut in die Geschichte hinein und verlor dabei nie den Lesefluss oder die Übersicht. Es wird aus der Perspektive von Adele aus der Gegenwart und aus den Tagebüchern von Elizabeth aus der Vergangenheit erzählt. Obwohl man zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her springt, verliert man nie die Handlungen und Geschehnisse aus den Augen. Im Gegenteil, denn man kann immer folgen, da sich die Einträge der Tagebücher mit dem Geschehen in der Gegenwart vereinen. Die Protagonisten sind mir fast alle sehr sympathisch und mit Adele und Phoebe war ich sofort befreundet, denn obwohl die beiden unterschiedliche Charaktere haben, sind sie sehr Ausdrucksstarke und liebenswerte Personen. Am wenigsten konnte ich mit Venetia und dem Vater von Elizabeth, denn die beiden sind so etwas von unsympathisch, dass ich mich teilweise geärgert habe. Auch Andrew ist ein sehr liebenswerter Charakter, aber auch die anderen Charaktere, die in dem Buch vorkommen, passen sehr gut in die Geschichte hinein. Besonders schön finde ich auch das Setting, denn Umgebungen und Handlungsorte kann man sich sehr gut bildlich vorstellen. Es hat mir sehr gut gefallen in die Welt von Hartland und Co abzutauchen. Bei dem Roman handelt es sich um einen sehr tiefsinnigen, wunderschönen, traurigen Roman, der zum Nachdenken anregt und in die Welt in die 1960 ebenfalls entführt. Sehr gut fand ich auch, dass die Autorin noch eine Nachbemerkung über diese Jahre angeführt hat, denn so kann man die Handlungen, die sehr realistisch dem Leser herüberkommen, nachvollziehen und Verstehen. Mein Fazit: Ein wunderschöner, tiefsinniger Roman über ein Familiengeheimnis bzw. Familiengeheimnisse, die sich im Laufe der Geschichte in den Vordergrund spielen. Sehr liebenswerte, sympathische und starke Charaktere, die man einfach ins Herz schließen muss, aber auch Charaktere, die man am liebsten auf den Mond schießen würde. Angenehmer, gefühlvoller Schreibstil, dem man leicht folgen kann. Die Spannung, die Liebe, Drama und alles was zu einem Roman dazugehört ist hier gegeben. Daher vergebe ich 5 Sterne. Absolut lesenswert.

Bewegend, aufwühlend und so packend ...
von Sharon Baker aus Mönchengladbach am 21.01.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Es ist der erste Todestag von Elizabeth Harington und die Familie findet sich zusammen ein, um sich gegenseitig in ihrer Trauer zu stützen. Zumindest findet, die jüngste Tochter, dass das so sein muss und die Familie beugt sich ihren Willen. Aber keiner hätte mit dem Ausgang des Tages gerechnet. Kurz bevor sich die beiden Schwes... Es ist der erste Todestag von Elizabeth Harington und die Familie findet sich zusammen ein, um sich gegenseitig in ihrer Trauer zu stützen. Zumindest findet, die jüngste Tochter, dass das so sein muss und die Familie beugt sich ihren Willen. Aber keiner hätte mit dem Ausgang des Tages gerechnet. Kurz bevor sich die beiden Schwestern nämlich trennen, klingelt es an der Tür und eine unbekannte Frau steht vor ihnen. Diese behauptet ihre Schwester zu sein, und zwar die Zwillingsschwester von Adele, des ältesten Kindes von Elizabeth. Das schlägt ein wie eine Bombe, Adele ist verwirrt, hatte der unbekannte Mann eben am Telefon ihre Mutter, nicht von neuen Spuren gesprochen? Trotz ihres Gefühlssturms möchte Adele der Sache auf dem Grund gehen. Welche Geheimnisse hatte ihre Mutter vor ihr? Was ist dieser starken unterkühlten Frau passiert? Und ist ihr Vater, nicht ihr Vater? Adeles Suche beginnt ... Meinung: Zeit der Schwalben hat mich zuerst mit seinem zauberhaften Cover eingefangen, da hat der Verlag, richtig gut arbeite geleistet, denn ich bin sonst kein Familiengeheimnis Leser. Aber irgendwie hatte mich diese Geschichte total angesprochen und dann durfte ich vorab, der Autorin lauschen. Nun endlich habe ich die Zeit gefunden um es zu lesen, und ob ich nun solcher Literatur mehr Aufmerksamkeit schenke, erzähle ich euch nun. Adele ist hier die Hauptprotagonistin, und obwohl sie das älteste Kind der Haringtons ist, bleib sie immer im Schatten ihrer Geschwister stehen. Sie ist die Enttäuschung, der Familie, oder besser von ihrer Mutter, denn sie ist nicht Architektin oder Ärztin geworden, hat ihr Potenzial nicht ausgenutzt und nach den Sternen gegriffen. Ihre Leidenschaft war immer das Backen, und so ist sie Bäckerin und Konditorin in einem kleinen Geschäft und damit recht glücklich. Allerdings fühlte es sich im Hause ihre Eltern nie als genug an, dass man darauf stolz sein kann und sich mit allen ebenbürtig fühlt. So ist Adele hier eher die Ruhige, die Stille und die Gutmütige, die ihre Geschwister bestärkt und alle Seitenhiebe einsteckt. Die Klügere gibt halt nach. In den Augen ihrer Mutter kommt Adele sich immer zu weich, gefühlsduselig und zu nix zu gebrachen vor und genau das macht sie zu einer starken und sympathischen Figur, die ich schnell mochte und unbedingt durch die Buchseiten hindurch begleiten wollte. Sie ist der Anker in der Geschichte und ihr Leben soll sich auf den Kopf stellen, als ihre Zwillingsschwester vor der Tür steht. Der zweite Erzählstrang führt uns in die Vergangenheit zu einem jungen Mädchen, die sich 1958 ein Tagebuch kauft und uns von ihrem Leben erzählt. Davon, dass ihr Vater ein strenger gläubiger und kalter Mann ist und von einer Mutter, die das genaue Gegenteil verkörpert, aber sterbenskrank dahinsiecht. Dieses junge Mädchen heißt Elizabeth Holloway und soll ihre Sommerferien in Hartland verbringen, auf Wunsch der Eltern. Ungern verlässt sie die Mutter, weil sie doch eigentlich bei ihr sein möchte und trotz der herrlichen Landschaft und der großartigen Familie kommt sie nur langsam aus ihrem Schneckenhaus. Dass dieser Sommer, ihr ganzes spätere Leben beinträchtigen wird, ahnt die junge Elizabeth da noch nicht, sondern genießt ausgelassen, vergnüglich ihr unbeschwertes Lachen. Später wird sie einen schweren Weg beschreiten müssen, der sehr viel von ihr abverlangt. Klar, ihr könnt es schon ahnen, die Autorin hat natürlich der Mutter von Adele diese Rückblenden gewidmet und so können wir zeitgleich alles Verfolgen. Der Schock von Adele, ihr Leben als Lüge zu hinterfragen und was mit dieser Frau, die ihre Schwester sein soll, anzustellen. Dazu der ständige Familientwist, und die eigene Existenz steht auch auf wackeligen Beinen. Aber Adele hat es auch satt, immer zurück zustecken und will jetzt endlich wissen, warum sie bei ihrer Mutter aufwachsen durfte und ihre Schwester nicht. Warum man es ihr nie gesagt hat und warum sie immer milde belächelt wurde. Stück für Stück wagt sie sich an die Vergangenheit. Passend zu dem Geschehen bei Adele, liest man die Lebensgeschichte von Elizabeth und ich kann euch sagen, das Leben als Frau in den Fünfzigern, war kein Spaß. Diese Rückblenden zeigen extrem auf, wie wichtig unsere Gleichberechtigung ist und wie sich die Frauen zu der Zeit, als zweite Wahl gesehen haben mussten. Ein Fehler und du bist eine Ausgestoßene der Gesellschaft, aber ich möchte hier nicht zu viel verraten, den Schock und die Wut, die man beim Lesen empfindet, sollte jeder selber hautnah erleben. Nikola Scott hat hier ein Familiendrama geschaffen, was sich unglaublich süffig lesen lies. Was einen gedanklich durch den Tag begleitet und an einigen Stellen wirklich innehalten lies, um darüber nachzudenken. Es ist unglaublich, wie damals mit Menschen verfahren wurde und auch heute schockiert es einen sehr. Auch die Figuren hat die Autorin mit ganz viel Liebe zum Leben erweckt und ich fand sie absolut realistisch und entzückend. Man hat Adele und Elizabeth gern begleitet, mit ihnen mitgefiebert und das Rätsel langsam aufgedeckt. Da hat Nikola Scott einen richtig guten Geschichtsaufbau gewählt und die Entwicklung geschickt und raffiniert geschildert. Großartig fand ich auch, dass sie die Schwere, die sich doch durch die Geschichte trägt, mit kleinen netten Ideen aufgeheitert hat, dieser Andrew, war Gold wert und auch einige Lacher waren vorhanden. Was soll ich noch groß sagen, ich war überrascht, wie gut mir das alles gefallen hat, und glaube, ich muss doch ab und zu mal mein Unwohlsein bei Familiengeschichten überwinden, da verpasse ich doch wirklich was. Zeit der Schwalben war unglaublich herzlich, aufwühlend und so packend.

Berührende, melancholische Familiengeschichte auf zwei Zeitebenen über die Suche nach den eigenen Wurzeln
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 05.03.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Adele Haringtons Mutter Elizabeth ist gerade ein Jahr tot, als eine Frau erscheint, die behauptet, eine Tochter von Elizabeth zu sein. Phoebe ist wie Addie am 14. Februar 1960 geboren und unmittelbar nach ihrer Geburt adoptiert worden. Adele hatte nie ein inniges Verhältnis zu ihrer verschlossenen Mutter, kann sich jedoch unmö... Adele Haringtons Mutter Elizabeth ist gerade ein Jahr tot, als eine Frau erscheint, die behauptet, eine Tochter von Elizabeth zu sein. Phoebe ist wie Addie am 14. Februar 1960 geboren und unmittelbar nach ihrer Geburt adoptiert worden. Adele hatte nie ein inniges Verhältnis zu ihrer verschlossenen Mutter, kann sich jedoch unmöglich vorstellen, dass diese ihre Zwillingsschwester weggeben haben könnte. Bevor sie ihren Vater fragen kann, erleidet dieser einen Herzinfarkt und wird ins Krankenhaus eingeliefert. Phoebe lässt nicht locker und schließlich ist die Beweislast so erdrückend, dass Addie erkennen muss, tatsächlich 40 Jahre um ihre Seelenverwandte bracht worden zu sein und dass der Vater, bei dem sie aufgewachsen ist, nicht ihr leiblicher Vater ist. Addie und Phoebe machen sich gemeinsam auf den Weg nach Sussex, wo ihre Mutter die Jahre 1958 und 1959 als Jugendliche verbracht hat, nachdem ihre Mutter an Krebs verstorben war. Der Roman handelt im Jahr 2000 mit der Spurensuche der beiden Zwillingsschwestern und wie sie ihre eigene Herkunft und die Geschichte ihrer Mutter durch Nachforschungen und die Tagebucheinträge von Elizabeth aufdecken. In Rückblicken erfährt man, was sich Ende der 50er-Jahre ereignet hat und wie die Umstände von Elizabeths Schwangerschaft und der Geburt ihrer beiden Mädchen waren. "Zeit der Schwalben" ist eine Familiengeschichte auf zwei Zeitebenen, wobei die Gegenwart den größeren Anteil hat. Erzählt wird die Geschichte von drei Frauen und ihren Beziehungen zu ihren Müttern bzw. Töchtern und eine Suche nach der eigenen Identität. Durch Tagebucheinträge von Elizabeth erhält man einen guten Einblick in die Gefühlswelt der jungen Frau, die mit 17 Jahren von ihrem streng religiösen Vater weggeschickt wurde, als ihre Mutter im Sterben lag. Erschreckend ist zu lesen, wie mit jungen, ungewollt Schwangeren in den 50er-Jahren umgegangen wurde und was Elizabeth durchgemacht haben muss. Aber auch Adeles innere Zerrissenheit, das Gefühl von ihrer Mutter nicht richtig angenommen worden zu sein, und die distanzierte Beziehung zu ihrer jüngeren Schwester Venetia ist sehr eindringlich und nachvollziehbar erzählt. Der Roman mutet ein wenig melancholisch an und berührt, da man als Leser spürt, dass Adele ihr Leben lang unbewusst auf der Suche war. Erst am Ende, als alle Spuren zusammengeführt werden und Phoebe und Adele ihre Herkunft aufgeklärt haben, ist Addie auch für eine Beziehung zu ihrem langjährigen Freund Andrew offen und mutig genug, beruflich einen Neuanfang zu wagen. Neben der gefühlvollen Familiengeschichte und der Suche nach Wahrheit ist "Zeit der Schwalben" damit auch ein Selbstfindungsroman, der mich sowohl auf dem historischen Erzählstrang, der so traurig und brutal war, als auch auf der zeitgenössischen Ebene, auf der Addie zu ihren Wurzeln findet, berührt und bis zum Ende perfekt unterhalten hat.


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