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Swing Time

Roman

(51)
»Nicht nur Freundschaft, sondern die ganze verrückte, ungerechte Welt wird einem präzisen prüfenden Blick unterzogen.« New York Magazine.Beim Tanzunterricht lernen sich zwei kleine Mädchen kennen und werden Freundinnen. Beide träumen davon, Tänzerinnen zu werden. Doch nur die eine hat Talent. Die andere hat Ideen: über Rhythmus und Zeit, über schwarze Haut und schwarze Musik, über Stammeszugehörigkeit, Milieu, Bildung und Chancengleichheit.
Als sich die beiden Mädchen zum ersten Mal begegnen, fühlen sie sich sofort zueinander hingezogen. Die gleiche Leidenschaft fürs Tanzen und für Musicals verbindet sie, doch auch derselbe Londoner Vorort und die Hautfarbe. Ihre Wege trennen sich, als Tracey tatsächlich Tänzerin wird und erste Rollen in Musicals bekommt. Ihre Freundin wiederum jettet als Assistentin der berühmten Sängerin Aimee um die Welt. Als Aimee in Afrika eine Schule gründen will, reist sie ihr voraus und lässt sich durch das Land, in dem ihre Wurzeln liegen, verzaubern und aus dem Rhythmus bringen.
Dieser grandiose Roman von Zadie Smith, der in den USA und in Großbritannien von Presse und Publikum gefeiert wird, erzählt am Beispiel zweier Freundinnen vom Siegen und Scheitern, vom Beginnen und Enden.
»Bewegend, lustig und wahrhaftig analysiert dieser Roman mit der Eleganz von Fred Astaire oder Michael Jackson Themen wie Hautfarbe und Weltpolitik.« Kirkus Reviews
Rezension
»Ein zärtlicher Abgesang auf das Wir. Ein Buch zur richtigen Zeit: Während sich politische Debatten aufheizen, zeigt Zadie Smiths neuer Roman Swing Time, wie mannigfaltig Gender, Race und Klasse verwoben sind. «
Portrait
Zadie Smith, geboren 1975 im Norden Londons, lebt heute in New York. Ihr erster Roman »Zähne zeigen«, 2001 erschienen, wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, von der Kritik gelobt und ein internationaler Bestseller. Der Roman »Von der Schönheit«, 2006 erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, war auf der Shortlist des Man Booker Prize 2005 und gewann 2006 den Orange Prize. U.a. erhielt Zadie Smith im November 2016 den Welt-Literaturpreis und 2018 den Österreichischen Staatspreis für europäische Literatur.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 640 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.08.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783462316001
Verlag Kiepenheuer & Witsch eBook
Dateigröße 1332 KB
Übersetzer Tanja Handels
Verkaufsrang 42.307
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

„Und immer noch Rassismus“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Es gibt Erzählerstimmendie nehmen einen einfach mit in unbekannte Welten und in andere Zeiten. Zadie Smith gehört mit Swing Time für mich unbedingt dazu. Zwei Freundinnen mit zunächst ähnlichen Wünschen und Träumen erleben Versagen , Scheitern aber auch Erfolge und Zugehörigkeit! Toll erzählt, vielschichtig und ein komplexes Lesevergnügen...
Es gibt Erzählerstimmendie nehmen einen einfach mit in unbekannte Welten und in andere Zeiten. Zadie Smith gehört mit Swing Time für mich unbedingt dazu. Zwei Freundinnen mit zunächst ähnlichen Wünschen und Träumen erleben Versagen , Scheitern aber auch Erfolge und Zugehörigkeit! Toll erzählt, vielschichtig und ein komplexes Lesevergnügen...

„Gesellschaftskritisch “

Janett Rautenberg, Thalia-Buchhandlung Neubrandenburg

Zadie Smith hat einen berührenden Roman geschrieben, jedoch ohne Kitsch.
Die Themen sind vielseitig: Freundschaft (oder Abhängigkeit), politische Gesinnung, Mutter-Tochter-Beziehungen, Vater-Tochter-Beziehungen, die Liebe zum Tanz, das Entkommen aus den Slums der Kindheit, Drogen, die Armut in Afrika (und Großbritannien), Krankheit und die eigene Identität, die Frage "wo komme ich her, wo gehöre ich hin".

Dieses Buch lässt einem atemlos zurück. Es geht an die Substanz, nervenaufreibend... Und doch: wow!
Zadie Smith hat einen berührenden Roman geschrieben, jedoch ohne Kitsch.
Die Themen sind vielseitig: Freundschaft (oder Abhängigkeit), politische Gesinnung, Mutter-Tochter-Beziehungen, Vater-Tochter-Beziehungen, die Liebe zum Tanz, das Entkommen aus den Slums der Kindheit, Drogen, die Armut in Afrika (und Großbritannien), Krankheit und die eigene Identität, die Frage "wo komme ich her, wo gehöre ich hin".

Dieses Buch lässt einem atemlos zurück. Es geht an die Substanz, nervenaufreibend... Und doch: wow!

„Wunderbar!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Eine Mädchenfreundschaft in einem Vorort von London. So einfühlsam und wunderbar erzählt, dass man immer nur weiterlesen möchte !!! Entdecken Sie unbedingt diese großartige Autorin! Eine Mädchenfreundschaft in einem Vorort von London. So einfühlsam und wunderbar erzählt, dass man immer nur weiterlesen möchte !!! Entdecken Sie unbedingt diese großartige Autorin!

„Swing Time“

Jasmin Stenger, Thalia-Buchhandlung Offenbach

Zadie Smih hat es geschafft, einen packenden Roman über Freundschaft, Familie und Glück, aber auch über Neid und Rassismus zu schreiben.
Ich war sofort gepackt von der Erzählung und konnte das Buch nur schwer weglegen.
Ein echter Pageturner, den ich nur empfehlen kann!
Zadie Smih hat es geschafft, einen packenden Roman über Freundschaft, Familie und Glück, aber auch über Neid und Rassismus zu schreiben.
Ich war sofort gepackt von der Erzählung und konnte das Buch nur schwer weglegen.
Ein echter Pageturner, den ich nur empfehlen kann!

„Was zwei Menschen verbindet ...“

Julia Sesulka, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

... darüber schreibt die junge Londoner Autorin Sadie Smith in ihrem neusten Roman.
Sie erzählt die Geschichte zweier Mädchen, die viel gemeinsam haben, in manchen Dingen aber auch so unterschiedlich sind.
Beide lernen sich beim Ballett kennen und sind sofort beste Freundinnen, warum, wissen sie eigentlich selbst nicht so genau. Weil sie sich ähnlich sind, oder vielleicht auch nur, weil sie die selbe Hautfarbe haben ... ?
Diese Fragen begleiten die beiden Mädchen dabei, wie sie zu Frauen werden und ins Leben geworfen werden.

Sehr modern und unglaublich einfühlsam geschrieben und für mich ein ganz grandioser Roman in diesem sommer!
... darüber schreibt die junge Londoner Autorin Sadie Smith in ihrem neusten Roman.
Sie erzählt die Geschichte zweier Mädchen, die viel gemeinsam haben, in manchen Dingen aber auch so unterschiedlich sind.
Beide lernen sich beim Ballett kennen und sind sofort beste Freundinnen, warum, wissen sie eigentlich selbst nicht so genau. Weil sie sich ähnlich sind, oder vielleicht auch nur, weil sie die selbe Hautfarbe haben ... ?
Diese Fragen begleiten die beiden Mädchen dabei, wie sie zu Frauen werden und ins Leben geworfen werden.

Sehr modern und unglaublich einfühlsam geschrieben und für mich ein ganz grandioser Roman in diesem sommer!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
51 Bewertungen
Übersicht
18
15
14
4
0

emotionslos
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 13.11.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Zwei dunkelhäutige Mädchen treffen in London zu Tanzstunden in ihrer Kirchengemeinde aufeinander. Beide haben ein schwieriges Elternhaus, Tracey flüchtet sich in Fantasien über ihren Vater aus, die Mutter der Ich-Erzählerin ist mit ihrem Leben als Mutter und Ehefrau unzufrieden, sie sieht ihre Berufung im Studium, in der Politik und... Zwei dunkelhäutige Mädchen treffen in London zu Tanzstunden in ihrer Kirchengemeinde aufeinander. Beide haben ein schwieriges Elternhaus, Tracey flüchtet sich in Fantasien über ihren Vater aus, die Mutter der Ich-Erzählerin ist mit ihrem Leben als Mutter und Ehefrau unzufrieden, sie sieht ihre Berufung im Studium, in der Politik und vernachlässigt ihre Tochter. Die Mädchen werden beste Freundinnen, bis sich ihre Wege trennen. Tracey als begabte Tänzerin ist zwar auf der Bühne zu sehen, durch ihre Kinder von verschiedenen Väter als alleinerziehende Mutter so beschäftigt, dass sie für das Tanzen keine Zeit mehr findet. Sie wird zornig auf die ganze Welt. Die Ich-Erzählerin landet in der Medienbranche und trifft auf den Popstar Aimee, der erste Assistentin sie wird. Ab diesem Zeitpunkt hat sie kein eigenes Leben mehr, alles dreht sich um das Wohlbefinden Aimees und die Umsetzung ihrer Ideen. So auch die Schaffung einer Mädchenschule in einem kleinen Dorf in Afrika. Ohne Rücksicht auf die Folgen, die die Dorfgemeinschaft treffen, setzt sie ihr Vorhaben um. Aus der Rückblende erleben wir das Leben der namenlosen Ich-Erzählerin, ihre Konflikte mit ihrem Leben, ihren Eltern, ihrer Arbeitgeberin. Wir erfahren über das Leben eines Popstars aber auch, was es mit den Menschen in dem direkten Umfeld macht, über den Verlust eines eigenen Lebens, den Verlust von Freunde und Familie. Aber auch, was wohlmeinende Hilfen anrichten können. Die Erzählung verläuft nicht chronologisch, immer wieder sind Sprünge in der Handlung. Die Schreibweise wie auch diese Zeitsprünge machen daraus ein anspruchsvolles Buch, jedoch hat mich die Protagonistin seltsam kalt gelassen. Eine emotionale Bindung gab es nicht.

Rhythmus im Blut
von Fornika am 05.11.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Tracey und die Ich-Erzählerin lernen sich als kleine Mädchen beim Ballettunterricht kennen. Die Liebe zum Tanzen verbindet sie, auch wenn sie sich aus den Augen verlieren und ihre Leben trotz ähnlicher Herkunft ganz unterschiedlich verlaufen. Mit der Erzählerin lernen wir die Welt der Popstars kennen, denn sie wird persönliche... Tracey und die Ich-Erzählerin lernen sich als kleine Mädchen beim Ballettunterricht kennen. Die Liebe zum Tanzen verbindet sie, auch wenn sie sich aus den Augen verlieren und ihre Leben trotz ähnlicher Herkunft ganz unterschiedlich verlaufen. Mit der Erzählerin lernen wir die Welt der Popstars kennen, denn sie wird persönliche Assistentin der erfolgreichen Aimée. Und verliert die eigene Herkunft, das eigene Leben dabei völlig aus den Augen… Zadie Smith nimmt uns mit in eine Welt der Musik und des Tanzes, aber auch in eine Welt, in der die eigene Hautfarbe das Leben bestimmt, die Herkunft aus ärmlichen Verhältnissen und das Engagement der Eltern dem eigenen Werdegang Grenzen setzen. Einerseits steckt viel Wahrheit in der Geschichte, andererseits wirkte sie oft sehr konstruiert und als ob die Autorin ihre Themencheckliste abgearbeitet hätte. Der Spagat zwischen glitzernder Popwelt und ärmlichem Afrika beispielsweise ist der Autorin nur mäßig gelungen, ich fand die Handlung in dieser Beziehung doch sehr klischeebeladen. Mir hat eigentlich der Anfang des Buches am besten gefallen, die Freundschaft der jungen Mädchen und ihre Jugend sind sehr authentisch und glaubhaft gelungen. Danach entwickelt sich die Handlung etwas zäh und eben auch zu sehr gewollt. Sprachlich hat mir das Buch sehr gut gefallen, Smith hält ihr gewohntes Niveau. Nur inhaltlich konnte sie mich diesmal nicht so recht überzeugen.

Zwischen den Welten
von Readaholic am 19.10.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die Ich-Erzählerin, deren Namen nicht genannt wird, wächst im Norden Londons auf, als Tochter einer schwarzen Mutter aus Jamaika und eines weißen Vaters. Die Mutter ist sehr ehrgeizig. Sie will studieren und Karriere machen, Mann und Kind sind dabei eher hinderlich. So wird die Tochter auch hauptsächlich vom Vater... Die Ich-Erzählerin, deren Namen nicht genannt wird, wächst im Norden Londons auf, als Tochter einer schwarzen Mutter aus Jamaika und eines weißen Vaters. Die Mutter ist sehr ehrgeizig. Sie will studieren und Karriere machen, Mann und Kind sind dabei eher hinderlich. So wird die Tochter auch hauptsächlich vom Vater betreut, bekocht und erzogen. Als kleines Mädchen lernt sie beim Ballettunterricht Tracey kennen, deren Vater schwarz und die Mutter weiß ist („richtig herum“, wie Tracey es nennt). Die beiden werden beste Freundinnen, wenngleich von Anfang an viel Konkurrenzdenken vorhanden ist. Bald stellt sich heraus, dass Tracey die begabtere Tänzerin von beiden ist, die sogar später an einer Tanzschule angenommen wird. Die Beschreibung der Schulzeit ist ziemlich langatmig und enthält einige für meine Begriffe ziemlich abstoßende Szenen, so dass ich drauf und dran war, das Buch wegzulegen. (Stichwort „Scheidengrapschen“, meiner Meinung nach etwas unglücklich übersetzt, denn welches 9jährige Mädchen spricht denn von seiner „Scheide“?) Mit Anfang 20 lernt die Protagonistin die Sängerin Aimée kennen, für die sie fortan für viele Jahre als persönliche Assistentin arbeitet. Ihr eigenes Leben gibt sie völlig auf, es sind nur noch Aimée und deren Bedürfnisse, die zählen. Tracey, die mittlerweile als Tänzerin in Nebenrollen auf der Bühne steht, sieht sie auch nur noch durch Zufall. Aimée jettet durch die Welt, beginnt ein Hilfsprojekt für Mädchen in Afrika, und ihre Assistentin ist immer an ihrer Seite bzw. bereitet Aimées großen Auftritt vor. Die Ehe der Eltern ist längst geschieden, die Mutter ist politisch tätig, für persönliche Beziehungen bleibt keine Zeit. Die Beschreibung der Verhältnisse in dem afrikanischen Dorf, in dem Aimée ihr Hilfsprojekt ansiedelt, gehört zu den Highlights des Buchs. Idealismus und Naivität treffen auf die Realität und das vollkommen andere Leben in einem armen afrikanischen Land, in dem außerdem Korruption und politische Vetternwirtschaft herrschen. Ein perfekter Nährboden für religiöse Fanatiker. Bei ihren Aufenthalten im Dorf wohnt die Protagonistin bei der lebenslustigen Hawa, die mit Mitte 20 allerdings schon als alte Jungfer gilt, was Hawa mehr ausmacht, als zunächst ersichtlich ist. Die Verhältnisse im Dorf werden zunehmend schwierig. Aimée hat ein Auge auf einen attraktiven jungen Mann geworfen und will ihn zu sich in die USA holen. Ihm gefällt ihre Aufmerksamkeit, doch er wünscht sich eine jüngere Frau und Kinder. Aimées Assistentin wiederum bekommt eine Liebeserklärung eines Mannes, für den sie nichts empfindet. Sie weist ihn ab, mit weitreichenden Folgen, wie sich herausstellt... „Swing Time“ ist ein sehr vielschichtiges Buch, das hauptsächlich von starken Frauen handelt, die Männer spielen eine eher untergeordnete Rolle. Die starke Mutter, Aimée, sogar Tracey mit all ihren Problemen, sie alle prägen die Protagonistin, die am Ende des Buches vor einem Scherbenhaufen steht, jedoch endlich die Chance hat, ihr Leben nach ihren eigenen Bedürfnissen auszurichten.