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Wiener Straße

(11)
Ein großer Roman voll schräger Vogel in einer schrägen Welt. Derbe, lustig und bizarr wie seine Protagonisten.
Wiener Straße beginnt im November 1980 an dem Tag, an dem Frank Lehmann mit der rebellischen Berufsnichte Chrissie sowie den beiden Extremkünstlern Karl Schmidt und H. R. Ledigt in eine Wohnung über dem Café Einfall verpflanzt wird, um Erwin Kächeles Familienplanung nicht länger im Weg zu stehen. Österreichische Aktionskünstler, ein Fernsehteam, ein ehemaliger Intimfriseurladen, eine Kettensäge, ein Kontaktbereichsbeamter, eine Kreuzberger Kunstausstellung, der Kampf um die Einkommensoptionen Putzjob und Kuchenverkauf, der Besuch einer Mutter und ein Schwangerschaftssimulator setzen eine Kette von Ereignissen in Gang, die alle ins Verderben reißen.Außer einen!
Kreuzberg, Anfang der 80er Jahre – das war ein kreativer Urknall, eine surreale Welt aus Künstlern, Hausbesetzern, Freaks, Punks und Alles-frisch-Berlinern. Jeder reibt sich an jedem. Jeder kann ein Held sein. Alles kann das nächste große Ding werden. Kunst ist das Gebot der Stunde und Kunst kann alles sein. Ein Schmelztiegel der selbsterklärten Widerspenstigen, die es auch gerne mal gemütlich haben, ein deutsches Kakanien in Feindesland.
Wer könnte böser und zugleich lustiger und liebevoller darüber schreiben als Herr-Lehmann-Erfinder Sven Regener?
Rezension
Es geht um Künstler und Kneipen in diesem Roman, um den Kreuzberger Kern. Es passiert wenig, das aber effektvoll in kurzen, mosaikartig aufgebrochenen und wieder zusammengesetzten Episoden, belebt durch schnelle Dialoge. Wer hier aufeinandertrifft, arbeitet sich mit Worten aneinander ab, dass es ein Spaß ist.
Portrait
Sven Regener ist Musiker (»Element of Crime«) und Schriftsteller. 2001 veröffentlichte er seinen ersten Roman, »Herr Lehmann«, der sich über eine Million mal verkaufte.
Es folgten die Romane »Neue Vahr Süd« (2004), »Der kleine Bruder« (2008) und »Magical Mystery oder die Rückkehr des Karl Schmidt« (2013). Die Verfilmung von »Magical Mystery oder die Rückkehr des Karl Schmidt« kommt im Sommer 2017 ins Kino.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 304 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 07.09.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783462317497
Verlag Kiepenheuer & Witsch eBook
Dateigröße 2908 KB
Verkaufsrang 2.749
eBook
18,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Nicht der beste Regener....“

Kathrin Leibrock, Thalia-Buchhandlung Jena

Die Bundesrepublik in den 1980er-Jahren, dargestellt an den Protagonisten der Berliner Galerie "ArschArt". Ein manchmal etwas bemüht witziger Roman mit schrägen Figuren und Situationskomik als Spiegel einer verbreiteten intellektuellen Agonie. Die Bundesrepublik in den 1980er-Jahren, dargestellt an den Protagonisten der Berliner Galerie "ArschArt". Ein manchmal etwas bemüht witziger Roman mit schrägen Figuren und Situationskomik als Spiegel einer verbreiteten intellektuellen Agonie.

„Nacht, Nachti, Herr Lehmann“

Julia Joachimmeyer, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Neues vom legendären Frank Lehmann: im Berlin der 80er versucht der liebenswerte Antiheld seinen Weg zwischen Freaks, Punks, Künstlern und Intellektuellen zu finden. Urkomisch!
Nicht nur für Fans der Reihe ein ebenso großartiger wie intelligenter Spaß.
Neues vom legendären Frank Lehmann: im Berlin der 80er versucht der liebenswerte Antiheld seinen Weg zwischen Freaks, Punks, Künstlern und Intellektuellen zu finden. Urkomisch!
Nicht nur für Fans der Reihe ein ebenso großartiger wie intelligenter Spaß.

„Einfach nur großartig“

Christine Fehlhaber, Thalia-Buchhandlung Dresden

Niemand, wirklich niemand schreibt so wunderbare Dialoge, in denen es um nichts geht, wie Sven Regener.
Diesmal verschlägt es uns ins Berlin Anfang der 80er Jahre, kurz nachdem Frank Lehmann dorthin gezogen ist. Man begegnet vielen alten Bekannten wieder, unter anderem auch Karl Schmidt vor seinem Zusammenbruch.
Ich habe mich köstlich amüsiert und musste während des Lesens immer wieder laut lachen.
Niemand, wirklich niemand schreibt so wunderbare Dialoge, in denen es um nichts geht, wie Sven Regener.
Diesmal verschlägt es uns ins Berlin Anfang der 80er Jahre, kurz nachdem Frank Lehmann dorthin gezogen ist. Man begegnet vielen alten Bekannten wieder, unter anderem auch Karl Schmidt vor seinem Zusammenbruch.
Ich habe mich köstlich amüsiert und musste während des Lesens immer wieder laut lachen.

„Kerle,Kerle, Kerle“

Christoph Becker, Thalia-Buchhandlung Bremen

Sven Regeners "Wiener Straße" fängt nur wenige Stunden nach dem Ende des dritten Herr Lehmann-Buches "Der kleine Bruder" an. Allerdings steht hier nicht Frank Lehmann, sondern der chaotische Haufen aus Performancekünstlern, Hausbesetzern, Nichten und Barpersonal im Mittelpunkt. Aus Sicht dieser Besetzung wird dann auch erzählt. Was sich nicht geändert hat, ist der wunderbar trockene, verspulte und liebevolle Ton, in dem Regener seine Figuren beim Einkaufen im Baumarkt für die neue WG, bzw. für die nächste Kunstaktion und allerlei anderen Abenteuern schildert. Das ist urkomisch und unterhaltsam.

Was mir an dem Buch überhaupt nicht gefallen hat, es war viel zu schnell vorbei. Ich hätte H.R., Karl, Chrissie, Erwin und den ganzen Haufen noch gerne etwas länger bei ihrem Treiben verfolgt. Ich bin mir aber sicher, dass wir noch von ihnen hören werden. Und bis dahin lese ich den Kram halt nochmal.

Regener-Fans und solchen, die es werden wollen, kann ich einen Ausflug ins West-Berlin der 80er in die "Wiener Straße" nur wärmstens empfehlen. Für Hörbuch-Freunde, Regener liest das ganze wie immer zum Niederknien.
Sven Regeners "Wiener Straße" fängt nur wenige Stunden nach dem Ende des dritten Herr Lehmann-Buches "Der kleine Bruder" an. Allerdings steht hier nicht Frank Lehmann, sondern der chaotische Haufen aus Performancekünstlern, Hausbesetzern, Nichten und Barpersonal im Mittelpunkt. Aus Sicht dieser Besetzung wird dann auch erzählt. Was sich nicht geändert hat, ist der wunderbar trockene, verspulte und liebevolle Ton, in dem Regener seine Figuren beim Einkaufen im Baumarkt für die neue WG, bzw. für die nächste Kunstaktion und allerlei anderen Abenteuern schildert. Das ist urkomisch und unterhaltsam.

Was mir an dem Buch überhaupt nicht gefallen hat, es war viel zu schnell vorbei. Ich hätte H.R., Karl, Chrissie, Erwin und den ganzen Haufen noch gerne etwas länger bei ihrem Treiben verfolgt. Ich bin mir aber sicher, dass wir noch von ihnen hören werden. Und bis dahin lese ich den Kram halt nochmal.

Regener-Fans und solchen, die es werden wollen, kann ich einen Ausflug ins West-Berlin der 80er in die "Wiener Straße" nur wärmstens empfehlen. Für Hörbuch-Freunde, Regener liest das ganze wie immer zum Niederknien.

„Wiener Strasse“

Tina Dammer, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Sven Regener führt uns in die 80er Jahre nach Westberlin. Es geht um "schräge Vögel", die sich im Cafe in der Wiener Strasse treffen und sich ständig im Leben behaupten müssen. Humorvoll, witzig, wenngleich in einer derben Sprache. Sven Regener führt uns in die 80er Jahre nach Westberlin. Es geht um "schräge Vögel", die sich im Cafe in der Wiener Strasse treffen und sich ständig im Leben behaupten müssen. Humorvoll, witzig, wenngleich in einer derben Sprache.

„Jaaa, da ist er ja wieder...“

Ulrike Ackermann, Thalia-Buchhandlung Erlangen

...der Herr Lehmann!!!

Jetzt zwar „nur“ in einer Nebenrolle aber das tut dem keinen Abbruch!
Manchmal, zugegeben, etwas viel Klamauk aber eingefleischte Lehmann-Fans werden es trotzdem lieben!

Mir hat es gut gefallen!



...der Herr Lehmann!!!

Jetzt zwar „nur“ in einer Nebenrolle aber das tut dem keinen Abbruch!
Manchmal, zugegeben, etwas viel Klamauk aber eingefleischte Lehmann-Fans werden es trotzdem lieben!

Mir hat es gut gefallen!



„Endlich wieder Herr Lehmann....“

Katrin Köber, Thalia-Buchhandlung Dallgow-Döberitz

Berlin Kreuzberg, Frank Lehmann, Kunst, Freaks und die 80er Jahre.... eine großartige Mischung, die viel Spaß mit sich bringt. Und wer Herrn Lehmann und seine Meute kennt, der weiß dass es humorvoll wird. Ich freue mich, dass Sven Regener endlich wieder da ist mit diesem Buch. Berlin Kreuzberg, Frank Lehmann, Kunst, Freaks und die 80er Jahre.... eine großartige Mischung, die viel Spaß mit sich bringt. Und wer Herrn Lehmann und seine Meute kennt, der weiß dass es humorvoll wird. Ich freue mich, dass Sven Regener endlich wieder da ist mit diesem Buch.

„(K)ein Wiedersehen mit Freude“

Axel Korinth, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Ein neues Buch von Sven Regener ist natürlich erst einmal ein Grund zu Freude - ob es nun im Lehmann-Universum spielt oder nicht. Wiener Strasse spielt zeitlich nach Der Kleine Bruder und Frank Lehmann hat diesmal nur eine Nebenrolle. Und genau dies ist das Problem. Im Lehmann-Duktus verfasst, überzeugt das Buch mit Erwin Kächele in der Hauptrolle nur bedingt. Dass die Handlung eher überschaubar ist, macht die Sache nicht besser. Ich habe das Buch sicherlich gerne gelesen, doch keine der Szenen wird derart in Erinnerung bleiben wie die der ersten drei Lehmann-Bücher oder auch Magical Mystery. Ein neues Buch von Sven Regener ist natürlich erst einmal ein Grund zu Freude - ob es nun im Lehmann-Universum spielt oder nicht. Wiener Strasse spielt zeitlich nach Der Kleine Bruder und Frank Lehmann hat diesmal nur eine Nebenrolle. Und genau dies ist das Problem. Im Lehmann-Duktus verfasst, überzeugt das Buch mit Erwin Kächele in der Hauptrolle nur bedingt. Dass die Handlung eher überschaubar ist, macht die Sache nicht besser. Ich habe das Buch sicherlich gerne gelesen, doch keine der Szenen wird derart in Erinnerung bleiben wie die der ersten drei Lehmann-Bücher oder auch Magical Mystery.

„Lehmann's back!“

Nina Warnke, Thalia-Buchhandlung Rostock

Da ist er endlich wieder, wenn auch noch mehr am Rande, als er es durch seine indirekte Beteiligung am Hauptgeschehen einer Handlung sonst ohnehin schon ist: Frank Lehmann! Zusammen mit vielen aus den vorherigen Büchern schon bekannten Personen zieht er hier gerade in die Wiener Straße, um als Putze im Café Einfall anzufangen. Zeitgleich brummt es in der Künstlerszene und auch die Punks...wobei, die sind ja sowieso nicht so ganz richtig auseinanderzuhalten, wenn es nach dem Wiener Journalisten geht, der den Auftrag hat, eine "Hausinstandbesetzung" einer Künstlergruppe in einen tollen Beitrag für's Regionalfernsehen zu verwandeln. All das geschieht, wie man es von Regener gewohnt ist, in tollen, tollen Dialogen und somit ist dieses Buch für jeden Fan ein Muss! Da ist er endlich wieder, wenn auch noch mehr am Rande, als er es durch seine indirekte Beteiligung am Hauptgeschehen einer Handlung sonst ohnehin schon ist: Frank Lehmann! Zusammen mit vielen aus den vorherigen Büchern schon bekannten Personen zieht er hier gerade in die Wiener Straße, um als Putze im Café Einfall anzufangen. Zeitgleich brummt es in der Künstlerszene und auch die Punks...wobei, die sind ja sowieso nicht so ganz richtig auseinanderzuhalten, wenn es nach dem Wiener Journalisten geht, der den Auftrag hat, eine "Hausinstandbesetzung" einer Künstlergruppe in einen tollen Beitrag für's Regionalfernsehen zu verwandeln. All das geschieht, wie man es von Regener gewohnt ist, in tollen, tollen Dialogen und somit ist dieses Buch für jeden Fan ein Muss!

„Herr Lehmann ist zurück.“

Anna Harms, Thalia-Buchhandlung Leer

Mit "Wiener Straße" schließt sich nun die Lücke zwischen "Der kleine Bruder" und "Herr Lehmann" und ist damit ein MUSS für jeden Lehmann-Fan. Ich hatte unendlich viel Spaß mit den bekannten Figuren, die ihrem Alltag in Westberlin zwischen Kunstszene und Kneipe bestreiten. Besonders genial waren und sind auch in diesem Buch die Dialoge, diese zeichnen sich vor allem durch den einmalig subtilen Humor Regeners aus. Mit "Wiener Straße" schließt sich nun die Lücke zwischen "Der kleine Bruder" und "Herr Lehmann" und ist damit ein MUSS für jeden Lehmann-Fan. Ich hatte unendlich viel Spaß mit den bekannten Figuren, die ihrem Alltag in Westberlin zwischen Kunstszene und Kneipe bestreiten. Besonders genial waren und sind auch in diesem Buch die Dialoge, diese zeichnen sich vor allem durch den einmalig subtilen Humor Regeners aus.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
5
3
3
0
0

Leider nicht wirklich überzeugend
von einer Kundin/einem Kunden aus St.Pölten am 12.09.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Sven Regener kann schreiben. Keine Frage. Und das, was er schreibt, ist mitunter sogar recht witzig. In Wiener Straße kommen die Gags im gefühlten Minutentakt daher, was zu wirklich heiteren Momenten führt. Zu viel ist da hineingepackt, zu viele Momente, die Momentaufnahmen sind und keine für einen Roman essentielle... Sven Regener kann schreiben. Keine Frage. Und das, was er schreibt, ist mitunter sogar recht witzig. In Wiener Straße kommen die Gags im gefühlten Minutentakt daher, was zu wirklich heiteren Momenten führt. Zu viel ist da hineingepackt, zu viele Momente, die Momentaufnahmen sind und keine für einen Roman essentielle Entwicklung mit sich bringen. Da treibt nichts, da reiht sich einfach eine Szene an die vorhergegangene. Und so kann "Wiener Straße" als Roman leider nicht überzeugen.