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Johannisbeersommer

(31)

Die selbstbewusste Lily und die schüchterne Valerie sind grundverschieden, aber eine Gemeinsamkeit hat ihre Freundschaft seit Kindertagen bestimmt: die Liebe zu gutem Essen. Doch dann stellt ein lange gehütetes Geheimnis die Freundschaft auf eine harte Belastungsprobe. Werden die beiden Freundinnen die Vergangenheit hinter sich lassen können? Johannisbeersommer erzählt die köstliche Geschichte einer großen Freundschaft und feiert das Leben mit Rezepten, die uns immer begleiten.

Portrait
Nancy Garfinkel (rechts im Bild) arbeitet als Foodjournalistin und Zeitschriftenredakteurin und hat einen Weinführer veröffentlicht. Der Überraschungserfolg von Johannisbeersommer hat in den USA zur Gründung zahlreicher Clubs geführt, in denen Frauen Rezepte austauschen und alte Freundschaften wieder aufleben lassen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 432 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 12.05.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783960480761
Verlag Refinery
Dateigröße 1803 KB
Übersetzer Franziska Weyer
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

„Tolles Buch über eine Frauenfreundschaft – und viele leckere Rezepte!“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Dieses Buch hat mich gleich durch sein wunderschönes, appetitmachendendes Cover angesprochen. Was ein Johannisbeersommer ist, weiß ich zwar nicht, aber das Buch macht Spaß. Ich frag mich trotzdem immer wieder, warum die deutschen Verlage sich teilweise so obskure Titel ausdenken. Was spricht denn gegen „Der Rezept-Club“? Denn so heißt das Buch im Original in den USA.

Die beiden Autorinnen erzählen die Geschichte von den beiden Frauen Valerie Rudman und Lillian Stone. Der Roman beginnt 2000 mit einer Email von Val an Lilly. Wir erfahren gleich, dass Vals Mutter an Krebs gestorben ist und die beiden Frauen anscheinend den Kontakt zueinander verloren haben. Es entspinnt sich ein reger Emailwechsel zwischen den beiden, aber es wird auch früh klar, dass das Problem, was vor vielen Jahren (27 Jahren um genau zu sein) für das Zerwürfnis gesorgt hat, noch nicht ausgestanden ist. Der Emailkontakt bricht erneut ab und das Buch wechselt in den zweiten Teil, der aus Briefwechseln zwischen den beiden Mädchen aus der Zeit von 1964 bis 1973 besteht. Hier lernen wir die beiden sehr unterschiedlichen Mädchen genauer kennen und erfahren auch Stück für Stück, was es für Differenzen zwischen ihnen gibt, die am Ende zum großen Knall führen. Im dritten Teil wechseln die Autorinnen den Schreibstil des Buches. Es sind keine Briefe oder Emails mehr, sondern es wird die Geschichte der beiden Hauptpersonen in der Gegenwart von 2002 genauer erzählt. Können sie ihre Auseinandersetzung endlich beilegen? Es kommt zu einem für mich sehr überraschendem Ende, das mir aber sehr gut gefallen hat.

Es ist ein toller Roman über eine Frauenfreundschaft aus einer sehr lebendigen Zeit – Flower Power und Vietnamkrieg. Natürlich leben die beiden Mädchen in geordneten Verhältnissen, aber trotzdem ist ihr jeweiliges Familienleben nicht so, wie sie es sich erhofft haben. Hier helfen ihnen ihre Brieffreundschaft und ihr Rezept-Club, der nur aus ihnen beiden besteht, weiter. Diese Rezepte hören sich zumeist wirklich lecker an. Man sollte also bei der Lektüre nicht gerade auf Diät sein, denn sie sehen so aus, als wären sie leicht nach zu kochen. Schöne leichte Frauenunterhaltung mit trotzdem Tiefgang.
Dieses Buch hat mich gleich durch sein wunderschönes, appetitmachendendes Cover angesprochen. Was ein Johannisbeersommer ist, weiß ich zwar nicht, aber das Buch macht Spaß. Ich frag mich trotzdem immer wieder, warum die deutschen Verlage sich teilweise so obskure Titel ausdenken. Was spricht denn gegen „Der Rezept-Club“? Denn so heißt das Buch im Original in den USA.

Die beiden Autorinnen erzählen die Geschichte von den beiden Frauen Valerie Rudman und Lillian Stone. Der Roman beginnt 2000 mit einer Email von Val an Lilly. Wir erfahren gleich, dass Vals Mutter an Krebs gestorben ist und die beiden Frauen anscheinend den Kontakt zueinander verloren haben. Es entspinnt sich ein reger Emailwechsel zwischen den beiden, aber es wird auch früh klar, dass das Problem, was vor vielen Jahren (27 Jahren um genau zu sein) für das Zerwürfnis gesorgt hat, noch nicht ausgestanden ist. Der Emailkontakt bricht erneut ab und das Buch wechselt in den zweiten Teil, der aus Briefwechseln zwischen den beiden Mädchen aus der Zeit von 1964 bis 1973 besteht. Hier lernen wir die beiden sehr unterschiedlichen Mädchen genauer kennen und erfahren auch Stück für Stück, was es für Differenzen zwischen ihnen gibt, die am Ende zum großen Knall führen. Im dritten Teil wechseln die Autorinnen den Schreibstil des Buches. Es sind keine Briefe oder Emails mehr, sondern es wird die Geschichte der beiden Hauptpersonen in der Gegenwart von 2002 genauer erzählt. Können sie ihre Auseinandersetzung endlich beilegen? Es kommt zu einem für mich sehr überraschendem Ende, das mir aber sehr gut gefallen hat.

Es ist ein toller Roman über eine Frauenfreundschaft aus einer sehr lebendigen Zeit – Flower Power und Vietnamkrieg. Natürlich leben die beiden Mädchen in geordneten Verhältnissen, aber trotzdem ist ihr jeweiliges Familienleben nicht so, wie sie es sich erhofft haben. Hier helfen ihnen ihre Brieffreundschaft und ihr Rezept-Club, der nur aus ihnen beiden besteht, weiter. Diese Rezepte hören sich zumeist wirklich lecker an. Man sollte also bei der Lektüre nicht gerade auf Diät sein, denn sie sehen so aus, als wären sie leicht nach zu kochen. Schöne leichte Frauenunterhaltung mit trotzdem Tiefgang.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
31 Bewertungen
Übersicht
5
16
10
0
0

Die Schwierigkeiten einer Freundschaft
von Rei Shimura am 08.06.2017

„Johannisbeersommer“ erzählt die Geschichte der zwei Freundinnen Lily und Valerie. Die beiden lernen sich in den 1960er Jahren kennen, da bereits ihre Eltern eine tiefe Freundschaft zu einander haben. Die beiden Mädchen wachsen zusammen und doch örtlich voneinander getrennt auf. Verbunden sind die beiden aber nicht nur durch ihre... „Johannisbeersommer“ erzählt die Geschichte der zwei Freundinnen Lily und Valerie. Die beiden lernen sich in den 1960er Jahren kennen, da bereits ihre Eltern eine tiefe Freundschaft zu einander haben. Die beiden Mädchen wachsen zusammen und doch örtlich voneinander getrennt auf. Verbunden sind die beiden aber nicht nur durch ihre Eltern, sondern vor allem auch durch ihre Begeisterung und Liebe fürs Kochen und Backen. Ansonsten gibt es wenige Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Mädchen. Lily ist selbstbewusst, extrovertiert und künstlerisch begabt, wohingegen Valerie eher ruhig, zurückgezogen und ein naturwissenschaftliches Interesse pflegt. Doch Geheimnisse und Unstimmigkeiten überschatten die Freundschaft und der Kontakt reißt über die Jahre immer wieder ab. Doch ganz ohne die andere können sie auch nicht leben. Ein neuer Annäherungsversuch wird nach Jahren der Trennung gestartet. Wird ihre Freundschaft dieses Mal Bestand haben oder können sie die Vergangenheit einfach nicht vergessen. Das besondere und auffälligste an „Johannisbeersommer“ ist die Erzählform. Diese bleibt auch nicht während des ganzen Buches gleich sondern wird mit den verschiedenen Zeitabschnitten die behandelt werden gewechselt. So besteht die 60er Jahre Epoche aus Briefen die sich die beiden Mädchen schreiben, die 2000er Jahre werden mit Hilfe von E-Mails erzählt und nur kurz Bereiche am Ende des Buches weisen eine Prosaform auf. Zu Beginn war die Erzählform etwas verwirrend und ungewohnt, aber ich persönlich konnte sehr schnell in die Geschichte hineinfinden und empfand daher weder die Briefe noch die E-Mails als störend. Bereits Daniel Glattauer hat mit „Gut gegen Nordwind“ gezeigt, dass ein Buch, welches nur aus E-Mails besteht sehr gut funktionieren kann. Zusätzlich hebt sich vor allem der längere Mittelteil, die 60er Jahre, durch die vielen Rezepte hervor. Aufgrund ihrer gemeinsamen Liebe zu gutem Essen gründen Lily und Valerie einen Rezept-Club und schicken sich ihre Lieblingsrezepte mit den Briefen mit. Besonders gut hat mir hierbei gefallen, dass die Rezepte wirklich nachgekocht werden können und vor allem dass es immer einen Bezug zur Geschichte gab. Es wurden nicht einfach wahllos irgendwelche Gerichte genommen, sondern man merkt dass die einzelnen Speisen für die Mädchen und für die Geschichte eine besondere Bedeutung haben. Mit den Charakteren hatte ich über längere Zeit Schwierigkeiten und habe gerade anfangs die beiden öfter verwechselt. Dies ist meiner Meinung nach auf die Erzählform zurückzuführen, da der Leser erst nach und nach eine bessere Beschreibung und Vorstellung der beiden bekommt. Mit der Zeit wurde dies aber immer besser und zum Schluss hin hatte ich überhaupt keine Probleme mit dem Verwechseln mehr. Außerdem habe ich Valerie und Lily sehr gut vor meinem geistigen Auge sehen können. Durch die Zeitsprünge lernt man die beiden sowohl als erwachsene Frauen wie auch als Teenager kennen. Anfangs war ich ein wenig irritiert über den teilweise sehr kühlen und aggressiven Ton in den E-Mails, da ja im Klappentext von Freundinnen die Rede war. Durch die nachfolgenden Kapitel die in den Jugendjahren der beiden spielen, wurde dieser Punkt aber geklärt. „Johannisbeersommer“ zeigt auf sehr unterhaltsame und anschauliche Weise wie schwierig das Erwachsenwerden ist, aber auch die Schwierigkeiten in Bezug auf Freundschaften und Liebe. Erwartet hatte ich mir eigentlich einen eher seichten Frauenroman, bekommen habe ich allerdings viel mehr. Hier geht es eher darum wie wir durch unsere Eltern geprägt werden, wie das Leben uns manchmal mitspielt, und dass anderen immer scheinbar alles leichter fällt. Ein Buch das zumindest bei mir noch lange nach dem Lesen nachgewirkt und mich zum Nachdenken angeregt hat.

Frauenfreundschaft
von einer Kundin/einem Kunden aus Döbeln am 05.12.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Val und Lilly waren als Kinder beste Freundinnen, bis ein Vorfall sie trennte. Nach vielen vielen Jahren und dem Tod der Mutter fasst die eine den Mut, der anderen wieder zu schreiben, um die Freundschaft neu erblühen zu lassen. Sie schreiben sich zunächst Emails und erkennen, dass sie doch... Val und Lilly waren als Kinder beste Freundinnen, bis ein Vorfall sie trennte. Nach vielen vielen Jahren und dem Tod der Mutter fasst die eine den Mut, der anderen wieder zu schreiben, um die Freundschaft neu erblühen zu lassen. Sie schreiben sich zunächst Emails und erkennen, dass sie doch beide unter der Trennung gelitten haben ... Das Buch beginnt mit der Wiederannäherung der beiden nach dem Tod der Mutter der einen. Danach startet ein Rückblick als beide Kinder waren. Die beiden schreiben sich Briefe hin und her. Der Abstand dieser Briefe ist recht unterschiedlich, von einigen Tagen bis zu einigen Monaten. Fast mit jedem Brief wir ein Rezept mitgeschickt. Erst ziemlich zum Ende erfährt man, was die beiden eigentlich getrennt hat und ein weiteres wichtiges Detail wird offenbart, was ich hier jedoch nicht verraten möchte. Durch den Briefstil und den Abstand dazwischen ist es nicht ganz so einfach sich zurecht zu finden. Es passieren auch keine aufregenden Dinge. Aufgelockert wird das Ganze mit den abgedruckten Rezepten. Dadurch liest sich das Buch recht flott. Insgesamt betrachtet kann ich jedoch nicht wirklich sagen, dass mir das Buch gefallen hat. Es war einfach mal anders.

Johannisbeersommer
von Melanie Enns aus L. am 17.10.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Eine echte Sommerlektüre haben wir hier in Andrea Israel und Nancy Garfinkels "Johannisbeersommer!" Leicht zu Lesen und ohne besonderen Tiefgang, zumindest nicht in meinen Augen. Ich muss gestehen ein klein wenig gelangweilt habe ich mich auch ein bißchen und manches Mal überlegt, ob ich das... Eine echte Sommerlektüre haben wir hier in Andrea Israel und Nancy Garfinkels "Johannisbeersommer!" Leicht zu Lesen und ohne besonderen Tiefgang, zumindest nicht in meinen Augen. Ich muss gestehen ein klein wenig gelangweilt habe ich mich auch ein bißchen und manches Mal überlegt, ob ich das Buch nicht zur Seite legen sollte. Für den einen mag es eine besondere Lektüre sein, einfach schon, da es Briefe oder E-Mails sind, die hin und hergeschickt werden und das wird sicherlich nicht jedermanns Geschmack sein oder gerade deshalb interessant. Meins war es eindeutig nicht! Die Rezepte fand ich schon irgendwie witzig, da sie einfach immer zum Thema passten. Wenn die beiden Freundinnen sich angepflaumt haben, gab es eben eine Rezept für einen Pflaumenkuchen oder wenn sie abends zusammen ausgehen wollten ein Vorbereitsungsdessert. Es ist schon ein Buch der besonderen Art, aber mich hat es nicht gepackt. Auch wenn wir in Zeiten der E-Mails leben, mag ich nicht ein ganzes Buch lesen, wo E-Mails hin und her geschickt werden. Und wer nicht dumm ist, weiß schon vor der Beerdigung und Testamentseröffnung was in den beiden Familien im Busch war. Eigentlich eine sehr traurige Familienangelegenheit in die wir mithineingezogen werden, ob wir das nun wollen oder nicht! Im Prinzip von der Idee her sehr modern und ins Zeitgeschehen passend, aber leider fand ich es merkwürdig und konnte mich an diesen Schreibstil nicht gewöhnen. 3 Sterne vergebe ich gerne, aber mehr ist meiner Meinung nach nicht drin!