Meine Filiale

Die Melodie meines Lebens

Roman

Antoine Laurain

(14)
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
20,00
20,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

10,99 €

Accordion öffnen
  • Die Melodie meines Lebens

    Heyne

    Sofort lieferbar

    10,99 €

    Heyne

gebundene Ausgabe

20,00 €

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

10,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Ein Brief, der mit 33 Jahren Verspätung sein Ziel erreicht, stellt Alains ruhiges Leben auf den Kopf. Er ist Arzt und hat die fünfzig überschritten, seine Frau betrügt ihn, die Kinder sind längst aus dem Haus – trotzdem ist er eigentlich ganz zufrieden. Doch eines Morgens liegt in der Post ein Plattenvertrag für Alains Band The Hologrammes – von 1983. Alain wird zurückgeworfen in eine Zeit, als er und seine Band um ein Haar berühmt geworden wären, als noch alles möglich schien. Er macht sich auf die Suche nach den anderen Bandmitgliedern – und findet einen erfolgreichen, aber verbitterten Künstler, dessen Freundin Alain ein vieldeutiges Lächeln schenkt, einen Präsidentschaftskandidaten und einen populistischen Politiker. Nur die Sängerin, die schöne Bérangère, in die Alain heimlich verliebt war, scheint zunächst verschwunden … Humorvoll und mit feinem Gespür für Nostalgie erzählt Antoine Laurain von vergessenen Lieben, verlorenen Freundschaften und verpassten Chancen – die plötzlich neues Glück versprechen.

"So charmant schreibt nur Antoine Laurain." The Sunday Times

Antoine Laurain arbeitete als Drehbuchautor und Antiquitätenhändler in Paris. Er ist in Frankreich ein gefeierter Bestsellerautor. Mit Liebe mit zwei Unbekannten (2015) gelang ihm der internationale Durchbruch. Auch sein Roman Der Hut des Präsidenten (2016) war in zahlreichen Ländern ein Bestseller. Zuletzt erschien von ihm auf Deutsch Ein Tropfen vom Glück (2019)..
Sina de Malafosse, geboren 1984 in Siegen, studierte Romanistik und Vergleichende Literaturwissenschaften in Mainz und Dijon. Zuletzt als Verlagslektorin in Frankfurt a.M. tätig, lebt sie nun als Übersetzerin und Lektorin in Toulouse.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 12.09.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-455-60052-0
Verlag Atlantik Verlag
Maße (L/B/H) 21,3/13,7/2,7 cm
Gewicht 387 g
Originaltitel French Rhapsody
Auflage 1
Übersetzer Sina de Malafosse

Buchhändler-Empfehlungen

Schöne Geschichte!

Gaby Knollmann-Wachsmuth, Thalia-Buchhandlung Bad Salzuflen

Irgendwie, hat es mit dem ganz großen Erfolg nicht geklappt. Aber, auch ohne kann man weiterleben. Dann, viele Jahre später, die Riesenüberraschung!!! Gern gelesen!

Das Leben schreibt seine eigenen Kapitel

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Lange bin ich um diesen Roman herumgeschlichen. Doch einmal angefangen, konnte ich mich der gewissen eigenen Dynamik der traurig schönen Geschichte von Alain und den Mitgliedern seiner Band "The Hologrammes" nicht mehr entziehen. Gewohnt humorvoll, einfühlsam, mit einem feinen Hauch Nostalgie erzählt Antoine Laurain von verpassten Chancen, unerfüllten Träumen, verlorenen Freunden, vergessenen Momenten des Glücks. Aber es geht nicht nur um die große Frage „Was wäre wenn?“, sondern es geht auch um darum, was aus den Mitgliedern geworden ist, was die Zeit mit ihnen gemacht hat. Insofern habe ich etwas ganz anderes zu lesen bekommen, als ich es nach dem Klappentext vermutet hätte. Ein lohnenswertes angenehmes Lesevergnügen! Machen Sie sich auf ein verblüffendes Ende gefasst.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
8
3
2
1
0

Melancholisch-heiterer Musikroman
von einer Kundin/einem Kunden am 27.05.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Was passiert wenn die Zusage zum damals langersehnten Plattenvertrag 33 Jahre zu spät ankommt? Mit dieser Ausgangsfrage folgen wir dem Protagonisten Allain hinein in das große "Was-wäre-wenn?" des Lebens. Der inzwischen bürgerliche Ex-Musiker mittleren Alters macht sich aus seiner Komfortzone auf um einen alten Traum wieder zu ... Was passiert wenn die Zusage zum damals langersehnten Plattenvertrag 33 Jahre zu spät ankommt? Mit dieser Ausgangsfrage folgen wir dem Protagonisten Allain hinein in das große "Was-wäre-wenn?" des Lebens. Der inzwischen bürgerliche Ex-Musiker mittleren Alters macht sich aus seiner Komfortzone auf um einen alten Traum wieder zu beleben und begibt sich auf die Suche nach seinen ehemaligen Bandmitgliedern. Skurill, humorvoll und von melanscholischer Leichtigkeit.

Ein schicksalhaftes Demotape
von Bücher in meiner Hand am 13.04.2018

Das neueste Buch des sympathischen Autors habe ich gespannt gelesen. Eine Kassette auf dem Cover und schon ist man zurück in den 80er Jahren. So ähnlich geht es auch Alain, als er einen Brief erhält. Eigentlich hätte der Brief Alain und seinen Musikerfreunden im besten Falle zu Erfolg verhelfen sollen. Ein Schicksalsbrief - d... Das neueste Buch des sympathischen Autors habe ich gespannt gelesen. Eine Kassette auf dem Cover und schon ist man zurück in den 80er Jahren. So ähnlich geht es auch Alain, als er einen Brief erhält. Eigentlich hätte der Brief Alain und seinen Musikerfreunden im besten Falle zu Erfolg verhelfen sollen. Ein Schicksalsbrief - der alles verändert hätte. Doch der am 12.09.1983 abgestempelte Brief ist im Postamt verloren gegangen und wird erst beim Renovieren gefunden und zugestellt. Der Brief erinnert ihn an früher und gerne würde Alain die Musik nochmals hören, doch er hat vor einigen Jahren seine Kassette fortgeschmissen. Deshalb sucht er den Kontakt zu seinen ehemaligen Bandkollegen und hofft, dass einer von ihnen noch eine Kassette aufbewahrt hat. Neben Alain lernt der Leser alle ehemaligen Bandmitglieder kennen. Der Werdegang der Einzelnen wird ausführlich erzählt. In den Kapitel durchzieht immer wieder eine feine Melancholie die Leben der Akteure. Meine absoluten Lieblingscharaktere sind Politiker Jean-Bernard (meist nur JBM genannt) und seine Assistentin Aurore. Sie dominieren einen Grossteil der Geschichte und sind sympathische Figuren. Alain hingegen amtiert quasi als roter Faden durch die diversen Kapitel hindurch. Der atmosphärische, charmante Schreibstil gefällt mir nach wie vor und findet sich auch in diesem vierten Buch von Antoine Laurin. Mittendrin wurde es mir aber langsam langweilig. Die Geschichte zog sich in die Länge weil nicht mehr viel passierte. Doch dann waren es urplötzlich zwei Zeilen, die mich weckten und gleich alles anders und wieder interessant machten. Ich war froh, das Buch nicht abgebrochen zu haben. Mit dem überraschenden Ende hat der Autor den Rank wieder gefunden und so komme ich in der Bewertung doch noch auf 4 Punkte. Fazit: Das unerwartete Ende verzeiht den langatmigen Mittelteil, aber die Geschichte um den verschollenen Brief und das Demotape kann nicht mit "Liebe mit zwei Unbekannten" oder "Der Hut des Präsidenten" mithalten. 4 Punkte.

Über verpasste Chancen und neues Glück
von u.g.-k. aus Fulda am 12.10.2017

Alain, Stanislas, Sebastien, Frederic, Pierre, JBM und Berangere hatten große Träume im Paris der 80er Jahre! Sie wollten mit ihrer Band [i]Hologrammes[/i] berühmt werden und die Konzertsäle auf der ganzen Welt erobern. Doch es kam anders. Nachdem auf ihre Bewerbung bei einer großen Plattenfirma nie eine Antwort kam, zerfielen ... Alain, Stanislas, Sebastien, Frederic, Pierre, JBM und Berangere hatten große Träume im Paris der 80er Jahre! Sie wollten mit ihrer Band [i]Hologrammes[/i] berühmt werden und die Konzertsäle auf der ganzen Welt erobern. Doch es kam anders. Nachdem auf ihre Bewerbung bei einer großen Plattenfirma nie eine Antwort kam, zerfielen ihre Träume langsam zu Staub und sie gingen auseinander. Den meisten von ihnen begegnen wir mehr als dreißig Jahre später wieder, als sich nämlich etwas Unerhörtes ereignet: Alain, inzwischen ein einigermaßen desillusionierter Arzt, im täglichen Einerlei steckengeblieben, erhält nämlich, sehr verspätet, die Antwort jener Plattenfirma, die die Band zu Probeaufnahmen eingeladen hatte! Wie konnte das geschehen? Nun, der Brief war ganz banal auf der Poststation verlorengegangen - um nach langen Jahren bei Umbaumaßnahmen doch noch aufzutauchen. Von Stund an ist für Alain nichts mehr so, wie es war. Er erinnert sich alter Zeiten, alter Träume - und beschließt, die Freunde von einst aufzusuchen, um sein Wissen um die vertanen Möglichkeiten mit ihnen zu teilen. Aber auch für die anderen Bandmitglieder ist die Zeit nicht stehengeblieben, - und auf seiner Reise in die Vergangenheit erlebt Alain nicht nur manch Unerwartetes, sondern er darf am Ende sogar feststellen, dass trotz aller vermeintlich verpasster Chancen das Leben noch immer gut ist für Überraschungen, die sein eigenes und das Leben seiner Freunde von damals in neue Bahnen lenken werden... "Laurains Humor und sein Sinn für Melancholie sind unvergleichlich. Wäre der Roman nicht so komisch, würde man schluchzen ob all der verpassten Möglichkeiten". So äußert sich "Le Figaro" zu dem Roman des Franzosen Alain Laurain. Nachdem ich die Geschichte zum ersten Mal gelesen hatte, stellte ich fest, dass ich "Le Figaros" Einschätzung zunächst nicht teilen konnte, zumal ich sie ganz und gar nicht komisch und auch nicht melancholisch fand. Ich mutmaße, dass der Grund dafür in der Art und Weise zu suchen ist, auf die französische Autoren Romane schreiben, und dass mir ihr Charme nicht leicht zugängig ist. Auch mit den Protagonisten konnte ich nur wenig anfangen, sowohl ihre Verhaltensweisen als auch ihre Lebensart erschienen mir fremd, sperrig, unverständlich und überhaupt nicht nachvollziehbar. Doch begann, weit nach der Hälfte des Buches, der Schleier sich zu lichten und ich bekam ein Gefühl für die Geschichte. So entschloss ich mich, sie ein zweites Mal zu lesen - und siehe da, ich war plötzlich eingefangen in dem Gespinst von zerborstenen Träumen, das Alain Laurain hier gewebt hat, mit federleichter Hand, mit feinem Humor, der, wie ich mutmaße, typisch französisch ist und, ja, mit eben jener, von "Le Figaro" zitierten Melancholie. Die vorher verschwommenen Akteure nahmen Kontur an, ließen mich ihre Sehnsüchte, ihre Trauer, ihren Lebensüberdruss und Zynismus, aber auch ihren Pragmatismus spüren, mit denen sie nach dem Ende ihres Traums von Ruhm und Ehre entweder scheiterten oder aber ein ganz anderes Leben aufgebaut haben, in dem die meisten von ihnen am Ende des Romans auch zuhause sind. Eine irreale Geschichte? Ganz bestimmt! Ein Roman mit märchenhaften Zügen über Scheitern, Verzagen, Aufgeben und Weitermachen - über dem eine ganz bestimmte Melodie schwebt, die nämlich des einen Liedes, das Alain sein Leben lang verfolgt hat und das der Band zum Welterfolg hätte verhelfen können! Oder vielleicht doch nicht! Dies herauszufinden bleibt jedem Leser des Buches, das vielleicht erst auf den zweiten Blick, aber dann um so nachdrücklicher verzaubert, selbst überlassen....


  • Artikelbild-0