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Kein Dach über dem Leben

Biographie eines Obdachlosen

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Die Straße ist ein gefährlicher Ort geworden für Berber, aber für Richard Brox war sie drei Jahrzehnte lang auch das Reich der Freiheit, der Selbstbestimmung und der Würde. Seine Website mit Tipps und Bewertungen sozialer Anlaufstellen in vielen Städten der Republik machte ihn zum wohl bekanntesten Obdachlosen Deutschlands. Hier erzählt er seine Geschichte, die erschütternden Erlebnisse eines begabten Jungen, der es schafft, aus den Gewalterfahrungen seiner Kindheit und der Drogenkarriere seiner Jugend auszubrechen und sich freizukämpfen. Ein Lehrstück über die Schattenseiten unserer Gesellschaft und ihre soziale Verwahrlosung.
«Wie viel Kraft hat dieser Mann aufwenden müssen, wie viele Abgründe erneut durchleben müssen, um diese ergreifende Biographie zustande zu bringen!» Günter Wallraff
Portrait
Richard Brox

Richard Brox wurde 1964 in Mannheim geboren. Er kam früh, mit fünf, in das erste Heim und durchlief danach eine "Heimkarriere", flüchtete vor sexuellen Übergriffen, verweigerte die Schule, galt als schwererziehbar. Nach einem Drogenentzug Mitte der 80er Jahre verbrachte er 30 Jahre auf der Straße. Derzeit lebt er in Köln..
Dirk Kästel ist Journalist sowie Gründer und Vorstandsvorsitzender des Vereins kunst hilft geben für Arme und Wohnungslose in Köln e.V.
Albrecht Kieser gehörte lange zum Kollektiv des Rheinischen Journalistenbüros und arbeitet heute als freiberuflicher Autor hauptsächlich für den Hörfunk. Er lebt in Köln.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 272 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 15.12.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783644401891
Verlag Rowohlt E-Book
Dateigröße 1356 KB
Verkaufsrang 19.088
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Wollberg Nina-Verena, Thalia-Buchhandlung Heidelberg

Leben auf der Straße- unvorstellbar hart. der Mannheimer Brox erzählt den Weg dahin, nach ganz unten. Dieses Buch vergessen Sie so schnell nicht! Leben auf der Straße- unvorstellbar hart. der Mannheimer Brox erzählt den Weg dahin, nach ganz unten. Dieses Buch vergessen Sie so schnell nicht!

Melanie Wolf, Thalia-Buchhandlung Frankenthal

Die Lebensgeschichte des Obdachlosen Richard Brox geht einem unter die Haut, und lässt den Leser so schnell nicht wieder los.
Ein Buch, das berührt und zum Nachdenken anregt.
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Daniel Thiele, Thalia-Buchhandlung Hamm

Wie mutig, selbstreflektiert und offenherzig muss man sein, um so ein tolles Buch zu schreiben. Hut ab! Wie mutig, selbstreflektiert und offenherzig muss man sein, um so ein tolles Buch zu schreiben. Hut ab!

Haike Zimmer, Thalia-Buchhandlung Dresden

Brox-ein Lebens-,ein Überlebenskünstler.
Trotz denkbar schlechter Vorraussetzungen
hat er sich seine Würde erkämpft und bewahrt.
Lesenswert !
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Lorena Lahrem, Thalia-Buchhandlung Berlin

Leicht lässt sich ein Vorurteil aussprechen, doch lesen Sie einmal ein Buch wie dieses und vielleicht begegnen Sie dem nächsten Obdachlosen sehr viel anders. Leicht lässt sich ein Vorurteil aussprechen, doch lesen Sie einmal ein Buch wie dieses und vielleicht begegnen Sie dem nächsten Obdachlosen sehr viel anders.

Elke Schröder, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Vom freiheitsliebenden Jugendlichen zum nicht Sesshaften mit allen positiven u. negativen Konsequenzen. Ein Einblick in eine für uns nur am Rand existierende Welt mit eigen. Regeln Vom freiheitsliebenden Jugendlichen zum nicht Sesshaften mit allen positiven u. negativen Konsequenzen. Ein Einblick in eine für uns nur am Rand existierende Welt mit eigen. Regeln

Kundenbewertungen

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Wie ist es, kein Zuhause zu haben?
von peedee am 09.06.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wie kommt es dazu, dass ein Mensch obdachlos wird ? und es für viele Jahre fast durchgehend bleibt? Richard Brox, geb. 1964 in Mannheim, hat eine ?Heimkarriere? hinter sich, verweigert die Schule, nimmt Drogen und landet mit 21 Jahren auf der Strasse. Er wird Berber und sein ?Zuhause? ist... Wie kommt es dazu, dass ein Mensch obdachlos wird ? und es für viele Jahre fast durchgehend bleibt? Richard Brox, geb. 1964 in Mannheim, hat eine ?Heimkarriere? hinter sich, verweigert die Schule, nimmt Drogen und landet mit 21 Jahren auf der Strasse. Er wird Berber und sein ?Zuhause? ist drei Jahrzehnte die Strasse. Als das Internet aufkommt und er eine Website mit Tipps und Bewertungen für soziale Anlaufstellen in Deutschland erstellt, wird er zum wohl bekanntesten Obdachlosen. Seine Geschichte aufgeschrieben hat Albrecht Kieser, das Vorwort ist von Günter Wallraff. Erster Eindruck: Ein schlichtes Porträtfoto von Richard Brox, ein ungewöhnlicher Titel ? gefällt mir. Es war mir von vornherein bewusst, dass diese Lektüre keine ?easy-going? Geschichte werden würde, denn schliesslich sind dreissig Jahre auf der Strasse nicht der Stoff für Gute-Laune-Sommergeschichten. Richard Brox gibt viele Einblicke in sein Leben ? er beschönigt nichts, auch nicht sein eigenes Verhalten. Die Erzählungen über seine Kindheit haben mich betroffen gemacht, denn mir tut jedes Kind leid, dass so aufwachsen muss. Am meisten aufgeregt haben mich die Erzählungen der zwei Heimaufenthalte: In einem Haus, das ?im Namen Gottes? geführt wird, quält die Mutter Oberin die Kinder physisch und psychisch. Wie kann eine Ordensfrau so etwas mit ihrem Glauben vereinbaren? Das geht für mich gar nicht! Eine Ordensfrau sollte doch Liebe, Güte, Respekt vorleben und ein Vorbild sein! Und im anderen Heim werden die Jungs von einem Erzieher sexuell belästigt, zudem sollen die Kinder ?nett sein? zu einsamen Asylbewerbern ? *kreisch*! ?Ich wollte. Ich wollte. Ich musste wollen, weil ich es wollte.? (Richard Brox über seinen Drogenentzug) Die verschiedenen sozialen Anlaufstellen sind sehr unterschiedlich: In manchen sind die Ausstattung und das Essen ordentlich und ? das Wichtigste ? die Obdachlosen werden respektvoll behandelt; in anderen Einrichtungen stinkt es erbärmlich, es ist schmutzig und die Menschen werden wie Abschaum behandelt. Das ist traurig, aber es zeigt wieder einmal, dass es überall ? ob in einer Bank, auf einem Amt, in der Schule ? darauf ankommt, auf welche Menschen man trifft. Ein respektvoller Umgang ist immer wichtig! Wer jedoch meint, Macht ausüben und andere unterdrücken zu müssen, ist im Grunde ein armer Wurm. Was kann ich zu diesem Buch sagen? Ich habe erstaunlich lange für dieses Buch gebraucht, da sich die Geschichte zuweilen etwas gezogen hatte. Es ist für mich unvorstellbar, wie man so viele Jahre auf der Strasse überleben kann: Drogen, Gewalt, Hass, Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit? Ich danke Herrn Brox für seine Offenheit und wünsche ihm alles Gute.

Kein Dach über den Leben
von einer Kundin/einem Kunden aus Nürnberg am 05.02.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich bin mit den Buch, sehr zufrieden, sehr lesenswert und interresant. Nür ärgerlich, das ich bei meine Paybackkarte vorgelegt habe und bekamm trotzdem keine Punkte

Kein Dach über dem Leben
von einer Kundin/einem Kunden aus Mannheim am 23.01.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

ein spannendes Buch, bin noch am lesen, kann es nur empfehlen. Es ist realistisch, was dieser Richard Brox alles mitgemacht hat.