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Daniel Suarez

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Beschreibung

Das Wild, das du jagst: Du bist es selbst
Im Jahr 2045 ist das Zeitalter der Technik Geschichte; die biologische Moderne ist angebrochen. Algen und Pilze bauen Autogehäuse, die Boomstädte Asiens werden nachts von Leuchtbäumen erhellt. Auch vor dem menschlichen Körper macht die Bio-Revolution nicht halt. Jeder will hochgezüchtete Designer-Babys, ob legal oder nicht. Die Zeche zahlen andere.
Kenneth Durand leitet bei Interpol den Kampf gegen diese Genkriminalität. Und ein Mann steht dabei im Fadenkreuz: Marcus Demang Wyckes, Kopf eines so mächtigen wie skrupellosen Kartells. Eines Tages erwacht Durand aus dem Koma. Man hat ihn entführt. Er sieht anders aus. Seine DNA ist verändert. Er ist Marcus Demang Wyckes. Der Mann, der weltweit gesucht wird.

Daniel Suarez präsentiert eine komplett neue Zukunftsvision, so wie William Gibson es seinerzeit mit dem Cyberpunk getan hat, aufregend und alarmierend. … Er glaubt, dass es so kommen wird, ganz im Ernst. Lesen Sie und staunen.

Bevor Daniel Suarez mit dem Schreiben begann, machte er als Systemberater Karriere und entwickelte Software für zahlreiche große Firmen der Militär-, Finanz- und die Unterhaltungsindustrie. Seinen ersten Roman veröffentlichte er 2006 unter Pseudonym im Eigenverlag. Nachdem das Buch die Internet- und Gaming-Community im Sturm erobert hatte, wurde ein großer Verlag darauf aufmerksam. In der neuen Ausgabe avancierte «Daemon» zum Bestseller; eine Verfilmung ist in Vorbereitung. Daniel Suarez lebt und arbeitet in Kalifornien.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 544 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 17.11.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783644401761
Verlag Rowohlt Verlag
Originaltitel Change Agent
Dateigröße 1173 KB
Übersetzer Cornelia Holfelder-von der Tann
Verkaufsrang 33109

Buchhändler-Empfehlungen

Erschreckendes Zukunftsszenario

Anke Matthes, Thalia-Buchhandlung Dessau-Roßlau

Suarez wird nicht umsonst der "Jules Verne des digitalen Zeitalters" genannt. Im Jahr 2046 haben synthetische Biologie und Gen-Modifikationen die Welt verändert. Eigentlich eine tolle Vorstellung, wenn durch einen kleinen Eingriff ins Erbgut schwere Erbkrankheiten verhindert werden könnten... Aber es wäre kein echter "Suarez", wenn uns nicht auch die volle Wucht der negativen Möglichkeiten und des Missbrauchs vor Augen geführt würde. Ein erschreckendes Szenario verpackt in einen actiongeladenen Thriller!

"Ich mach mir die Welt Widdewidde wie sie mir gefällt..."

David Möckel, Thalia-Buchhandlung Coburg

Genmanipulation ist im Jahr 2045 längst Alltag, auch die Strafverfolgungsbehörden haben sich auf die neuen Verbrechensmöglichkeiten eingestellt. Als aber Interpolagent Kenneth Durands Körper komplett editiert wird, eigentlich unvorstellbar, hebt es das Ganze auf eine neue Stufe. Actionreich, schnell, plausibel und lesenswert, wirkt der neue Suarez an einigen wenigen Stellen etwas konstruiert, deshalb nur 4 Sterne.

Kundenbewertungen

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Wer sind wir...
von Anna M aus Rosenheim am 11.07.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

... wenn wir nicht mehr an unsere genetischen Merkmale gebunden sind? Spannender und kurzweiliger Genetik-Sci-Fi, der unangenehme Fragen nach den Möglichkeiten von Gen-Editing und damit nach Identität an sich aufwirft.

Spannender Science-Fiction über Gen-Editing im Jahr 2045
von einer Kundin/einem Kunden aus Wachtendonk am 18.04.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Kenneth Durand leitet 2045 bei Interpol den Kampf gegen Genkriminalität. Bei einem Briefing werden er und sein Team um Mithilfe beim Kampf gegen ein skrupelloses Kartell gebeten: die Huli jing entwickeln neue, un-ethische Methoden der Gen-Optimierung, an ihrer Spitze Marcus Wyckes. Als Durand am Nachmittag nach Hause möchte, um ... Kenneth Durand leitet 2045 bei Interpol den Kampf gegen Genkriminalität. Bei einem Briefing werden er und sein Team um Mithilfe beim Kampf gegen ein skrupelloses Kartell gebeten: die Huli jing entwickeln neue, un-ethische Methoden der Gen-Optimierung, an ihrer Spitze Marcus Wyckes. Als Durand am Nachmittag nach Hause möchte, um den Geburtstag seiner Tochter zusammen mit seiner Frau zu feiern, gerät sein Leben aus den Fugen: das autonome Auto hat eine merkwürdige Störung, auf dem Weg zu Fuß zur U-Bahn-Haltestelle wird er angerempelt und verspürt einen merkwürdigen Stich. Er bricht zusammen, kann kaum noch atmen, wird von Sanitätern abtransportiert. Als er im Krankenhaus wieder zu sich kommt, hat er unsägliche Schmerzen. Doch das ist nichts gegen den Schock, als er in den Spiegel blickt: sein Körper sieht aus wie der von Marcus Wyckes! Selbst seine Kollegen erkennen ihn nicht mehr wieder, freuen sich, den vermeintlichen Verbrecher geschnappt zu haben. Durand gelingt die Flucht, doch er will nicht nur seinen mächtigen Gegner vernichten, er will auch sein altes Leben, seine alte Identität zurück. Ein abenteuerlicher Wettlauf beginnt... Meine Meinung: WOW, was für ein spannendes Buch! Die Welt von 2045 ist anders als unsere heutige, die Technik hat viele Fortschritte gemacht. Aber man erkennt sie immer noch wieder. Die Geschichte ist atemlos spannend und mit vielen überraschenden Wendungen. Man verfolgt die Reise von Durand auf der Suche nach seinem wahren Ich und kann das Buch dabei kaum aus der Hand legen. Daher vergebe ich sehr gerne fünf von fünf Sternen. 

Hoher Unterhaltungswert, tolle Szenerie, viel Stoff zum Nachdenken
von Julia Matos am 25.11.2018

Ein DNA-Kriminologe im Körper des Feindes, auf der Flucht sowohl vor Gesetzesbrechern als auch -hütern, auf der Suche nach Aufklärung und Wiedergutmachung. Verpackt in einem innovativen, überzeugenden, erschreckenderweise auch ziemlich glaubwürdigen Nahe-Zukunft-Szenario. Hauptfigur Kenneth Durand, aus dessen Sicht die meiste... Ein DNA-Kriminologe im Körper des Feindes, auf der Flucht sowohl vor Gesetzesbrechern als auch -hütern, auf der Suche nach Aufklärung und Wiedergutmachung. Verpackt in einem innovativen, überzeugenden, erschreckenderweise auch ziemlich glaubwürdigen Nahe-Zukunft-Szenario. Hauptfigur Kenneth Durand, aus dessen Sicht die meisten Situationen dargestellt werden, wirkt durch seine Wertvorstellungen und seine süße Familie sympathisch. Durch eine weitreichendere Darstellung innerer Kämpfe und Gedankengänge während bestimmter Vorhaben hätte man noch etwas mehr Tiefe verleihen können, was aber Geschmackssache und Meckern auf hohem Niveau ist. Zum Mitfiebern hat es für mich allemal gereicht. In den Nebenrollen empfand ich Aiyana Marcotte und Bryan Frey als starke Charaktere. Ich gebe anderen Rezensenten darin Recht, dass die wenigen Gegenspieler Erinnerungen an James-Bond-Filme wecken. Der Weltenbau ist komplex und überzeugend. Suarez beleuchtet nicht nur auf anschauliche und einprägsame Weise neuartige technische Möglichkeiten, sondern zeigt auch bildhaft auf, wie sich Umwelt, Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft usw. in 30 Jahren verändert haben könnten. Das wirkt stimmig und zeugt von guter Recherche. Das i-Tüpfelchen wäre es gewesen, noch mehr solcher Entwicklungen als für die Storyentwicklung elementare Bestandteile zu etabilieren. So hat man aber immerhin ein belebtes Kopfkino: Selbst wenn man an der Seite einer Figur zu Fuß durch den Dschungel stapft, wird durch die Anreicherung mit Details doch stets vergegenwärtigt, dass man sich in einem futuristischen Thriller befindet. Geneigte Leser können Bezüge zu bereits bestehenden Missständen und Gesellschaftskritik herauslesen. Während der Flucht im Mittelteil schleichen sich ein paar Längen ein. Manche Entwicklungen hatte ich vorausgeahnt, wurde aber auch stellenweise überrascht. Einige Szenen sind sehr abenteuerlich, action-lastig, kurzweilig, sodass der Verdacht naheliegt, man habe die Verfilmung im Blick. Ich finde das gar nicht schlecht, denn ich mag es, bei düsterer Grundstimmung mal zu lachen und aufgelockert zu werden (Beispiel: Hai). Charmant fand ich z. B. auch die Frage, ob man einer Künstlichen Intelligenz danken solle. Zitat: „Wir sprechen uns wieder, wenn Ihre Maschinen gekränkt klingen, weil Sie etwas nicht kaufen wollen.“ Die intensivsten Szenen, die gleichzeitig auch Erschütterung ausgelöst haben und besonders im Gedächtnis nachhallen, sind für mich diejenigen in den Genlaboren und Präsentationsräumen. Der Roman regt dazu an, über differenzierte Reglementierung in der Genforschung und -editierung, Überwachung und hieraus folgende Konsequenzen (Chancen und insbesondere Risiken) nachzudenken, angefangen bei Pflanzen, beim Einsatz in der industriellen Herstellung, über Tiere bis hin zu Menschen, wobei das Streben nach Glück, Komfort, Normal-sein (Stichwort Gendefekt, Erbkrankheit), Besser-sein, Moral, Macht, Wirtschaftsinteressen eine Rolle spielen. Meine durch den Klappentext hohen Erwartungen wurden erfüllt. Ein Roman, wie ich ihn mag. Über weite Strecken anspruchsvoll und intelligent, dabei noch so flüssig zu lesen und so unterhaltsam, dass es nicht anstrengend wirkt. Wenn ich - so wie hier – obendrein etwas dazulerne, zum Nachdenken angeregt werde und nachhaltige Eindrücke mitnehme, ist mir das auch bei ein paar Kritikpunkten im Ergebnis noch fünf Sterne wert. Ich habe mir mit "DAEMON: Die Welt ist nur ein Spiel" meinen zweiten Suarez-Roman gekauft.


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