Wer hat Angst vor Gott?

Über Religion und Politik im postfaktischen Zeitalter. [Was bedeutet das alles?]

Reclams Universal-Bibliothek Band 19423

Michael Kühnlein

(1)
Die Leseprobe wird geladen.
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
6,00
6,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

6,00 €

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

5,49 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Im 21. Jahrhundert erleben wir die Wiederkehr von Religiosität – bis hin zum radikalen Fundamentalismus. Erschreckend, dass dies vielfach mit Hass, Gewalt und Terror einhergeht. Theologen und Moralphilosophen fragen sich angesichts dieser herausfordernden Situation, ob Glauben und vernunftgeleitetes Handeln einander ausschließen oder in Versöhnung zusammenwirken können. Michael Kühnlein diskutiert diese Problematik und gelangt zu dem Schluss: Nur gemeinsam und in offenem, kritischen Dialog halten Religion und Vernunft die Welt im Gleichgewicht.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 95
Erscheinungsdatum 29.09.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-019423-2
Verlag Reclam, Philipp
Maße (L/B/H) 14,8/9,5/1 cm
Gewicht 54 g

Weitere Bände von Reclams Universal-Bibliothek

Kundenbewertungen

Durchschnitt
1 Bewertungen
Übersicht
1
0
0
0
0

Glasperlen oder Seifenblasen?
von Maxim Graf am 21.01.2018

Im Kunstformat des Essays äußert sich der Autor nicht zur, sondern über die Debatte zu Religion und Gott. Kein Abwägen der Argumente für und wider den Einfluss des Religiösen auf unser Leben. Scheinbar über den Diskutanten stehend, sieht der Autor diese als Produkte und Repräsentanten geistiger Strömungen der Gegenwart. Er unter... Im Kunstformat des Essays äußert sich der Autor nicht zur, sondern über die Debatte zu Religion und Gott. Kein Abwägen der Argumente für und wider den Einfluss des Religiösen auf unser Leben. Scheinbar über den Diskutanten stehend, sieht der Autor diese als Produkte und Repräsentanten geistiger Strömungen der Gegenwart. Er unterstellt ihnen die Antriebe und Motive, die der Autor als Ursachen jener Strömungen meint ausmachen zu können. Das Ganze strotzt von Metaphern und Andeutungen in blumiger Sprache, in denen der Autor sein Unbehagen über eine (sonst sachliche ?) Diskussion äußert. Er scheint sich ob des Fehlens seiner (kindlichen?) religiösen Sicherheiten unwohl und gleichzeitig der Debatte überlegen zu fühlen.


  • Artikelbild-0
  • Einleitung: Über das Angstkreuz der Moderne

    I. Der Unbehauste

    1 Drei Kränkungen

    2 Der Mensch, der Unbehauste

    3 Die große Enttäuschung

    4 Angsttreiberei

    5 Der neidische Fuchs, die sauren Trauben

    6 Gegen das Geläufige

    7 Der größte »MacGuffin« aller Zeiten

    II. Schwarzmänner

    8 Dostojewskis Gesetz

    9 Der Gehorsam Abrahams

    10 Schwarzmänner des Glaubens

    11 Wege durch Potemkinsche Dörfer

    12 In Bilder verstrickt

    13 Politische Angstdividenden heute

    14 Postfaktische Realitäten

    Ausblick: Vom Bau in die Zukunft wechseln

    Anmerkungen
    Zum Autor