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Heiter bis wolkig

Ein Psychiatrieroman

Myrthe fühlt sich großartig. Alles spricht doch dafür, dass ihre diagnostizierte Depression der Vergangenheit angehört, auch wenn sie sich mit ein paar Tablettenvorräten für den schlimmsten Fall gern alle Möglichkeiten offenhalten möchte. Beschwingt und mit einem breiten Lächeln macht sie sich zu ihrem vermeintlich letzten Gespräch mit ihrer Psychiaterin auf – und landet zum zweiten Mal innerhalb weniger Jahre in der psychiatrischen Abteilung eines Krankenhauses.
So hat sich Myrthe das ganz und gar nicht vorgestellt. Mit dem jungen Psychiater Dr. Panjani macht sie sich zunächst widerwillig auf die Suche nach dem Ursprung ihrer Probleme und der richtigen Diagnose (Asperger-Syndrom und Bipolare Störung). Dabei wirft sie einen humorvollen Blick in das Innere einer offenen Station und sorgt für ein schwungvolles Leseerlebnis. Lesenswert, nicht nur für Psychiatrie-Erfahrene und ihnen Nahestehende!
Portrait
Van der Meer, Myrthe
Myrthe van der Meer (Pseudonym) arbeitete als Lektorin und war aufgrund eines Burn-outs fünf Monate in der psychiatrischen Abteilung eines Krankenhauses - hieraus hat sie den Stoff für den ersten Roman (Original: PAAZ, deutsch: Tiefdruckgebiet) gemacht. Auch beim zweiten Roman zieht sie die Erfahrungen aus dem eigenen Leben.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 21.12.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86739-118-4
Verlag Balance
Maße (L/B/H) 19,5/12,6/1,7 cm
Gewicht 437 g
Originaltitel UP
Auflage 1
Übersetzer Melanie Czarnik
Buch (Paperback)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Humorvoller ehrlicher Blick in das Innere einer offenen Station
von einer Kundin/einem Kunden aus Weeze am 17.05.2018

Alles spricht dafür, dass ihre Depression der Vergangenheit angehört. Myrthe fühlt sich großartig und gesund. Beschwingt und mit breitem Lächeln fährt sie zu ihrem vermeintlich letzten Therapiegespräch und findet sich völlig unverhofft zum zweiten Mal innerhalb weniger Jahre in der Psychiatrie wieder - und das nur, weil sie sich... Alles spricht dafür, dass ihre Depression der Vergangenheit angehört. Myrthe fühlt sich großartig und gesund. Beschwingt und mit breitem Lächeln fährt sie zu ihrem vermeintlich letzten Therapiegespräch und findet sich völlig unverhofft zum zweiten Mal innerhalb weniger Jahre in der Psychiatrie wieder - und das nur, weil sie sich mit ein paar Tablettenvorräten für den schlimmsten Fall alle Möglichkeiten offen halten wollte und dies dank ihrem Aspergersyndrom mit aller Ehrlichkeit ihrem Psychiater auch genau so mitgeteilt hat. Es ergibt sich eine neue Diagnose - zu dem Asperger-Syndrom kommt noch die Bipolare Störung, die gemeinhin auch als manisch-depressive Erkrankung bekannt ist, hinzu. "»Was ich tatsächlich bekommen habe, ist lebenslänglich. Als ich nur depressiv war, konnte ich noch glauben, dass jede Depression die letzte ist.« Ich zögere kurz. »Jetzt scheint auf jede Depression ein neues Tief zu kommen, immer wieder hoch, immer wieder runter.«" (S. 182) Als Leser durchlebt man mit Myrthe die unterschiedlichen Seiten ihrer neuen Diagnose, erlebt ihr Hadern mit der Krankheit und ihre Entwicklung in der Klinik: "Ich finde, dass ich für andere da sein können muss, dass ich nützlich sein muss und dass ich eine Daseinsberechtigung haben muss. Das sind schon drei Gründe. Ich will nicht das schwächste Glied in der Kette sein. Und ich will diese Diagnose nicht." (S. 133/134) Gleichzeitig gewährt einem dieser Roman einen humorvollen ehrlichen Blick in das Innere einer offenen Station mit seinen unterschiedlichsten Patienten, Problemen und Krankheitsbildern, lässt aber gleichzeitig auch ein wenig von der Besonderheit dieser geschützten Atmosphäre erahnen, in der man monatelang all seine Probleme, Frustrationen, Schwächen und Ängste mit Pflegern und Mitpatienten teilt, bis man wieder für ein Leben außerhalb gekräftigt ist. Wichtig sind dabei auch die Angehörigen, die in diesem Roman nicht außer Acht gelassen werden. Heiter bis wolkig basiert auf den Erfahrungen, die Myrthe van der Meer (Pseudonym) in allen Winkeln der Psychiatrie gesammelt hat. Es geht um den Weg zur Diagnose, die Tagesklinik, die Einweisung in eine psychotherapeutische Klinik und schließlich um ihren zweiten Psychiatrieaufenthalt. Die Geschehnisse fanden in Wirklichkeit also nicht alle in der geschilderten psychiatrischen Abteilung statt und auch nicht nur mit den in diesem Psychiatrieroman beschriebenen Pflegekräften, Therapeuten und Mitpatienten. Und doch kann man sich als manisch-depressiv erkrankter Mensch in manchem wiedererkennen und fühlt sich an die durchwachsenen, vor allem aber auch an die positiven Aspekte der Klinikzeit zurückerinnert. Wer sich in diese Thematik hineinlesen möchte, dem sei dieses Buch, das einen ein ums andere Mal schmunzeln lässt, unbedingt empfohlen!

Mein Eindruck
von HSL am 27.02.2018

In der Regel lese ich keine Romane. Doch irgendwie hatte mich das Cover angesprochen und hab erst beim näheren hinschauen bemerkt, dass es ein Psychiatrieroman ist, der vom Balance Buch und Medien Verlag im Dezember 2017 veröffentlicht wurde. Diese 1. Auflage hat Taschenbuchformat und verfügt über 352 Seiten. Myrthe van der Meer... In der Regel lese ich keine Romane. Doch irgendwie hatte mich das Cover angesprochen und hab erst beim näheren hinschauen bemerkt, dass es ein Psychiatrieroman ist, der vom Balance Buch und Medien Verlag im Dezember 2017 veröffentlicht wurde. Diese 1. Auflage hat Taschenbuchformat und verfügt über 352 Seiten. Myrthe van der Meer, dass ist ihr Pseudonym arbeitete als Lektorin und war aufgrund eines Burn-outs fünf Monate in der psychiatrischen Abteilung eines Krankenhauses. Die Autorin schrieb bereits nach dem ersten Aufenthalt den Roman „Tiefdruckgebiet“ und eine zweite Einweisung brachte „Heiter bis wolkig“ hervor. Der Inhalt des Romans basiert auf eigene Erfahrungen, welche Myrthe van der Meer in der Psychiatrie bis ins letzte Detail konstruiert hat. Der trockene Humor, der hier Anwendung findet bringt die Passagen und Handlungen bzw. den Ruf der Psychiatrieabteilung in etwas bessere Positionen. Depressionen war der Grund für Myrthes erste Einweisung in die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses. Unmissverständlich macht sie klar, dass eine große Menge Tabletten in jeder Farbe und Form da sind inklusive der Nebenwirkungen. Nicht ganz freiwillig macht sie sich nun mit Ihren Psychiater Dr. Panjani auf die Suche nach dem Ursprung ihrer Probleme. Die neue Diagnose lautet Asperger-Syndrom und Bipolare Störung. Was ihre Stimmungsschwankungen charakterisiert und ihr übersteigertes Hochgefühl und die Gereiztheit erklärt. Und trotzdem ist ihr Humor an der Tagesordnung und gibt echte Einblicke in eine offene Station der Psychiatrie. Die spezifische Gestaltung der Therapieumstände sind auch die Wiedergabe ihrer verrückten Gedankenwelt. Beim Lesen fällt besonders auf, dass die Dialoge bzw. die Gespräche oder eben ihre eigenen Gedanken nicht so abwegig sind und man fragt sich wer hier Patient und wer der Arzt ist? Offen bleibt in diesem Roman welchen Teil der Schilderungen sie persönlich erlebt hat oder was frei erfunden wurde. Aber egal, Myrthe hält auf jeden Fall die ganze Mannschaft auf Trab, und schon deswegen lohnt es sich diese humorvollen Begebenheiten zu lesen.