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Die goldene Stadt

(25)
«Makellos geschrieben, fesselnde Figuren, Reichtum, wohin man sieht – plastisch, farbig und unvergesslich.» Sten Nadolny über «Die goldene Stadt»

«Sabrina Janesch hat einen großen Abenteuerroman geschrieben, phantastisch anmutend und doch historisch wahr – eine Hommage an die Grenzenlosigkeit der menschlichen Neugier.» Alberto Manguel über «Die goldene Stadt»

Peru, 1887. Das ganze Land redet nur von einem Mann – und seiner großen Entdeckung: Augusto Berns will die verlorene Stadt der Inka gefunden haben. Das Medienecho reicht von Lima bis London und New York. Doch wer ist der Mann, der vielleicht El Dorado entdeckt hat? Alles beginnt mit einem Jungen, der am Rhein Gold wäscht und sich in erträumten Welten verliert, der später in Berlin den glühend verehrten Alexander von Humboldt befragt, um bald darauf einen Entschluss zu fassen: Er, Berns, will die goldene Stadt finden. Berns wagt die Überfahrt nach Peru, wo er eher zufällig zum Helden im Spanisch-Südamerikanischen Krieg wird, dann als Ingenieur der Eisenbahn Mittel für seine Expedition sammelt. Mit dem Amerikaner Harry Singer besteigt er die Höhen der Anden und schlägt sich durch tiefsten Dschungel – um schließlich an einen Ort zu gelangen, der phantastischer ist als alles, was er sich je vorgestellt hat.
Erst seit kurzem weiß man, dass das sagenumwobene Machu Picchu in Peru von einem Deutschen entdeckt wurde. Sabrina Janesch hat sich auf die Spuren des vergessenen Entdeckers begeben und erzählt seine aufregende Geschichte. Ein Roman von großer literarischer Kraft, der uns in eine exotische Welt eintauchen lässt – und zeigt, was es bedeutet, für einen Traum zu leben.
Rezension
Die verblüffende Geschichte des Entdeckers von Machu Picchu ... Man erliegt bei der Lektüre mitunter einer ähnlichen Faszination, wie sie diesen späten Nachfahren getrieben haben muss.
Portrait
Sabrina Janesch

Sabrina Janesch, geboren 1985 in Gifhorn, studierte Kulturjournalismus an der Universität Hildesheim und Polonistik an der Jagiellonen-Universität Krakau. 2010 erschien ihr Roman «Katzenberge», 2012 «Ambra» und 2014 «Tango für einen Hund». Für ihr Schreiben wurde Sabrina Janesch mehrfach ausgezeichnet: Sie erhielt den Mara-Cassens-Preis, den Nicolas-Born-Förderpreis, den Anna-Seghers-Preis, war Stipendiatin des Ledig House, New York, und Stadtschreiberin von Danzig. Sabrina Janesch lebt mit ihrer Familie in Münster.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 528 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 18.08.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783644123311
Verlag Rowohlt E-Book
Dateigröße 1130 KB
Verkaufsrang 9.298
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

„"Woher weißt du eigentlich, daß es El Dorado ist, wenn du es einmal gefunden hast?"“

Matthias Kesper, Thalia-Buchhandlung Paderborn

"Der hat sich was getraut!" Dieses Motto des August Rudolph Berns zieht sich durch sein ganzes aufregendes, abenteuerliches Leben...

Im Oktober 2012 liest die Journalistin Sabrina Janesch in einem Artikel der Süddeutschen Zeitung, daß die Entdeckungsgeschichte der bedeutendsten Inka-Stadt, Machu Picchu, neu geschrieben werden muß: Der als bisher gewürdigte Entdecker, Hiram Bingham (1911), war nicht der Forscher, der die geheimnisvolle Metropole dem Dschungel entriss! Sondern ein Deutscher, der schon 1867 auf die Ruinen stieß, und das Gelände um 1874 vollständig kartographierte. Die Belege darüber wurden 2008 im Zentralmuseum von Lima gefunden...

Janesch, Zeit ihres Lebens begeisterter Peru- und Inka-Fan, fing an zu recherchieren: Wer war dieser August Rudolph Berns?

Das Ergebnis ihrer Suche verarbeitete sie zu einem der spannendsten und großartigsten Bücher über das 19. Jahrhundert überhaupt!

Berns, geboren in Uerdingen, war schon als Kind versponnen und zukunftsgläubig zugleich; ihn faszinierten Geschichten aus der jüngeren und älteren Vergangenheit gleichermaßen; ob er sich nun den Triumphzug Caesars nahe seiner Heimatstadt vorstellte, er als Legionär dabei, oder ob er mit Pizarro in Südamerika unterwegs war, egal! Hauptsache nicht im hier und jetzt sein. Mit 18 Jahren flieht er vor der anstehenden Einberufung zum Militär direkt nach Peru, seiner großen Liebe - und entdeckt tatsächlich zwar nicht El Dorado, die Goldene Stadt, aber eben Machu Picchu, bevor sich seine Spur um 1888 irgendwo in Peru verliert...

Sabrina Janesch ist ein wahres Kunststück gelungen: Biographie und Abenteuerroman verknüpft sie perfekt - mit einer Hauptfigur, wie sie nur im 19. Jahrhundert leben konnte: Damals war es möglich, seinen Traum zu leben - wenn auch ab und an mit gewissen Schwierigkeiten, aber: Berns war soviel! Eisenbahningenieur, Verantwortlicher beim Bau des Panama-Kanals, zweifelhafter Aktienhändler in eigener Sache von den USA aus und und und...

"Die Messketten werden Euch einfrieren, der Magnetismus der Berge wird den Theodoliten zerstören, die Indios die Vermarkungen sabotieren, die Höhensonne Eure Gehirne verwirren, die Kondore Eure Leiber auseinanderreißen. Eine Aufgabe für Jahrzehnte!" Das Büro rechnete nicht mit dem Überleben der Ingenieure...

Was für ein Leben!!!

"Der hat sich was getraut!" Dieses Motto des August Rudolph Berns zieht sich durch sein ganzes aufregendes, abenteuerliches Leben...

Im Oktober 2012 liest die Journalistin Sabrina Janesch in einem Artikel der Süddeutschen Zeitung, daß die Entdeckungsgeschichte der bedeutendsten Inka-Stadt, Machu Picchu, neu geschrieben werden muß: Der als bisher gewürdigte Entdecker, Hiram Bingham (1911), war nicht der Forscher, der die geheimnisvolle Metropole dem Dschungel entriss! Sondern ein Deutscher, der schon 1867 auf die Ruinen stieß, und das Gelände um 1874 vollständig kartographierte. Die Belege darüber wurden 2008 im Zentralmuseum von Lima gefunden...

Janesch, Zeit ihres Lebens begeisterter Peru- und Inka-Fan, fing an zu recherchieren: Wer war dieser August Rudolph Berns?

Das Ergebnis ihrer Suche verarbeitete sie zu einem der spannendsten und großartigsten Bücher über das 19. Jahrhundert überhaupt!

Berns, geboren in Uerdingen, war schon als Kind versponnen und zukunftsgläubig zugleich; ihn faszinierten Geschichten aus der jüngeren und älteren Vergangenheit gleichermaßen; ob er sich nun den Triumphzug Caesars nahe seiner Heimatstadt vorstellte, er als Legionär dabei, oder ob er mit Pizarro in Südamerika unterwegs war, egal! Hauptsache nicht im hier und jetzt sein. Mit 18 Jahren flieht er vor der anstehenden Einberufung zum Militär direkt nach Peru, seiner großen Liebe - und entdeckt tatsächlich zwar nicht El Dorado, die Goldene Stadt, aber eben Machu Picchu, bevor sich seine Spur um 1888 irgendwo in Peru verliert...

Sabrina Janesch ist ein wahres Kunststück gelungen: Biographie und Abenteuerroman verknüpft sie perfekt - mit einer Hauptfigur, wie sie nur im 19. Jahrhundert leben konnte: Damals war es möglich, seinen Traum zu leben - wenn auch ab und an mit gewissen Schwierigkeiten, aber: Berns war soviel! Eisenbahningenieur, Verantwortlicher beim Bau des Panama-Kanals, zweifelhafter Aktienhändler in eigener Sache von den USA aus und und und...

"Die Messketten werden Euch einfrieren, der Magnetismus der Berge wird den Theodoliten zerstören, die Indios die Vermarkungen sabotieren, die Höhensonne Eure Gehirne verwirren, die Kondore Eure Leiber auseinanderreißen. Eine Aufgabe für Jahrzehnte!" Das Büro rechnete nicht mit dem Überleben der Ingenieure...

Was für ein Leben!!!

Bettina Krauß, Thalia-Buchhandlung Neuwied

Ein fesselnder, biographisch geprägter Roman über eine großartige Entdeckung und die Liebe und Faszination zu einem Land, die ein ganzes Leben beeinflusste. Ein fesselnder, biographisch geprägter Roman über eine großartige Entdeckung und die Liebe und Faszination zu einem Land, die ein ganzes Leben beeinflusste.

Ulrich Kienast, Thalia-Buchhandlung Wolfsburg

Das Leben eines vergessenen deutschen Entdeckers als farbenprächtiger, packender Abenteuerroman, in dem keinen Moment Langeweile aufkommt. Das Leben eines vergessenen deutschen Entdeckers als farbenprächtiger, packender Abenteuerroman, in dem keinen Moment Langeweile aufkommt.

Das sagenumwobene Machu Picchu wurde vom deutschen Augusto Berns entdeckt - dies ist sein Abenteuer. Genau die richtige Mischung aus Geschichte und Fiktion.
Das sagenumwobene Machu Picchu wurde vom deutschen Augusto Berns entdeckt - dies ist sein Abenteuer. Genau die richtige Mischung aus Geschichte und Fiktion.

„Entdecken Sie Machu Picchu!“

Lorena Lahrem, Thalia-Buchhandlung Berlin

Auf knapp 400 Seiten erfahren wir hier nicht nur die wahre Geschichte der Entdeckung El Dorados, sondern die abenteuerliche und brilliante Lebensgeschichte eines jungen Entdeckers, der an seinen Träumen festhält sowie gleichzeitig die Geschichte des lateinamerikanischen Kontinents im 19. Jahrhunderts;für jeden Leser gut rauszulesen dargestellt.

Es macht eine so unbändige Freude Sabrina Janesch beim Erzählen dieser Geschichte zu verfolgen. Ich wage zu behaupten, dass kaum ein Anderer die Geschichte von Augusto Berns so lebensnah und nachempfunden hätte schreiben können. Mit Hilfe eigener Exkursionen nach Peru, langen Recherchen in diversen Archiven und der absoluten Hingabe für diesen deutschen Entdecker, hat die Autorin Berns ein Denkmal setzen können - einem nahezu unbekannten Ingenieuren, dessen Lebenswerk, die Entdeckung der Inka-Stätte „Machu Pichhu“, noch vor wenigen Jahren keiner ihm zuzuordnen gewusst hätte.
Auf knapp 400 Seiten erfahren wir hier nicht nur die wahre Geschichte der Entdeckung El Dorados, sondern die abenteuerliche und brilliante Lebensgeschichte eines jungen Entdeckers, der an seinen Träumen festhält sowie gleichzeitig die Geschichte des lateinamerikanischen Kontinents im 19. Jahrhunderts;für jeden Leser gut rauszulesen dargestellt.

Es macht eine so unbändige Freude Sabrina Janesch beim Erzählen dieser Geschichte zu verfolgen. Ich wage zu behaupten, dass kaum ein Anderer die Geschichte von Augusto Berns so lebensnah und nachempfunden hätte schreiben können. Mit Hilfe eigener Exkursionen nach Peru, langen Recherchen in diversen Archiven und der absoluten Hingabe für diesen deutschen Entdecker, hat die Autorin Berns ein Denkmal setzen können - einem nahezu unbekannten Ingenieuren, dessen Lebenswerk, die Entdeckung der Inka-Stätte „Machu Pichhu“, noch vor wenigen Jahren keiner ihm zuzuordnen gewusst hätte.

Rolf Münker, Thalia-Buchhandlung Siegburg

Fulminanter Abenteuerroman für Entdecker. Die Suche nach "El Dorado" endet hoch in den Anden. Augusto Berns kämpft sich durch Kriege, den Panamakanal, auf der Suche nach Gold. Fulminanter Abenteuerroman für Entdecker. Die Suche nach "El Dorado" endet hoch in den Anden. Augusto Berns kämpft sich durch Kriege, den Panamakanal, auf der Suche nach Gold.

Laura Schwartz, Thalia-Buchhandlung Landau

Die Entdeckung der sagenumwobenen Inkastadt Machu Picchu verpackt in einen genialen Abenteuerroman! Spannend erzählt, tolle Naturpanoramen und tolle Charaktere! Lesenswert! Die Entdeckung der sagenumwobenen Inkastadt Machu Picchu verpackt in einen genialen Abenteuerroman! Spannend erzählt, tolle Naturpanoramen und tolle Charaktere! Lesenswert!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

So etwas gab es lange nicht. Ein klassischer Abenteuerroman: farbenfroh und prächtig, spannend und historisch fundiert. Tauchen Sie ab in diesen wunderbaren Roman! So etwas gab es lange nicht. Ein klassischer Abenteuerroman: farbenfroh und prächtig, spannend und historisch fundiert. Tauchen Sie ab in diesen wunderbaren Roman!

Eva-Regina Richter, Thalia-Buchhandlung Cottbus

Lassen sie sich fesseln von einer atemberaubenden Geschichte um eine unberührte Landschaft. Denn wenn Forscherdrang und Abenteuerlust gewinnen, unterschätzt man oft die Gefahr. Lassen sie sich fesseln von einer atemberaubenden Geschichte um eine unberührte Landschaft. Denn wenn Forscherdrang und Abenteuerlust gewinnen, unterschätzt man oft die Gefahr.

Ulrike Kaiser, Thalia-Buchhandlung Mülheim Rhein-Ruhr-Zentrum

Ein lesenswerter, historischer Roman über den wahren Entdecker Matchu Picchus. Exotisch, abenteuerlich, spannend und mitreißend erzählt und - auf wahren Begebenheiten beruhend! Ein lesenswerter, historischer Roman über den wahren Entdecker Matchu Picchus. Exotisch, abenteuerlich, spannend und mitreißend erzählt und - auf wahren Begebenheiten beruhend!

Anja Werner, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Ein dicht erzählter und bildgewaltiger Abenteuerroman, der Leser begeistern wird, die Kehlmanns Vermessung der Welt gelesen haben. Ein dicht erzählter und bildgewaltiger Abenteuerroman, der Leser begeistern wird, die Kehlmanns Vermessung der Welt gelesen haben.

„Die abenteuerliche Reise des Augusto Berns auf der Suche nach Machu Picchu.“

Inga Roos, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Vor zehn Jahren wurde bekannt, dass die sagenumwobene Stadt der Inka Machu Picchu, das El Dorado Perus, von dem Preußen Augusto Berns aus Uerdingen 1867 zuerst entdeckt wurde und nicht wie angenommen erst 1911 von Hiram Bingham.

Diese Nachricht hat Sabrina Janesch neugierig gemacht und zu diesem Buch inspiriert. Dabei hat sie keine Mühe gescheut, ist selbst nach Peru gefahren, hat Wanderungen durch den Dschungel unternommen, sich in Goldwaschen versucht, mit vielen Archiven korrespondiert und mit den Nachfahren der Familie Berns in Uerdingen gesprochen.

Dabei ist ein höchst spannender und abenteuerlicher Roman entstanden, der gerade durch seine wahren Fakten für mich als Leser umso interessanter wurde. So wie sie die beschwerlichen Dschungeltouren der Abenteurer Berns und seines Begleiters Singer beschreibt, glaubt man selbst dabei zu sein. Auch die Genauigkeit, wie beispielsweise die Schwierigkeiten beim Bau des Panama-Kanals beschrieben werden, sind absolut lesenswert. Gerade durch den großen Rechercheaufwand, wird es am Ende ein wenig zu viel Information, als beschrieben wird, wie Berns versucht, das (nicht existente) Gold der Stadt, die er gefunden hat, als Aktiengesellschaft zu vermarkten. Auch die Ausbeutung Lateinamerikas wurde thematisiert, jedoch geraten die Rollen, die Personen wie Singer oder Berns, dabei spielen, bei allen Abenteuern bisweilen zu sehr in den Hintergrund.
Vor zehn Jahren wurde bekannt, dass die sagenumwobene Stadt der Inka Machu Picchu, das El Dorado Perus, von dem Preußen Augusto Berns aus Uerdingen 1867 zuerst entdeckt wurde und nicht wie angenommen erst 1911 von Hiram Bingham.

Diese Nachricht hat Sabrina Janesch neugierig gemacht und zu diesem Buch inspiriert. Dabei hat sie keine Mühe gescheut, ist selbst nach Peru gefahren, hat Wanderungen durch den Dschungel unternommen, sich in Goldwaschen versucht, mit vielen Archiven korrespondiert und mit den Nachfahren der Familie Berns in Uerdingen gesprochen.

Dabei ist ein höchst spannender und abenteuerlicher Roman entstanden, der gerade durch seine wahren Fakten für mich als Leser umso interessanter wurde. So wie sie die beschwerlichen Dschungeltouren der Abenteurer Berns und seines Begleiters Singer beschreibt, glaubt man selbst dabei zu sein. Auch die Genauigkeit, wie beispielsweise die Schwierigkeiten beim Bau des Panama-Kanals beschrieben werden, sind absolut lesenswert. Gerade durch den großen Rechercheaufwand, wird es am Ende ein wenig zu viel Information, als beschrieben wird, wie Berns versucht, das (nicht existente) Gold der Stadt, die er gefunden hat, als Aktiengesellschaft zu vermarkten. Auch die Ausbeutung Lateinamerikas wurde thematisiert, jedoch geraten die Rollen, die Personen wie Singer oder Berns, dabei spielen, bei allen Abenteuern bisweilen zu sehr in den Hintergrund.

Elke Schröder, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Literarischer, sprachlich toll erzählter, lebendiger Abenteuerroman um den deutschen Entdecker Augusto Berns, der als Erster die Inkastadt Machu Picchu entdeckte. Spannend! Literarischer, sprachlich toll erzählter, lebendiger Abenteuerroman um den deutschen Entdecker Augusto Berns, der als Erster die Inkastadt Machu Picchu entdeckte. Spannend!

„Ein Abenteuerroman im besten Sinne!“

Julia Joachimmeyer, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Exotisch, farbig, fesselnd und dabei in einer wunderbar poetischen, mitreißenden Sprache verfasst- die Entdeckung von Machu Picchu als ungewöhnlicher, großartiger Abenteuerroman! Exotisch, farbig, fesselnd und dabei in einer wunderbar poetischen, mitreißenden Sprache verfasst- die Entdeckung von Machu Picchu als ungewöhnlicher, großartiger Abenteuerroman!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
25 Bewertungen
Übersicht
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4
2
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Ein grandioses Lesehighlight
von Buecherberge am 07.01.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein grandioses Lesehighlight „Die goldene Stadt“ von Sabrina Janesch erzählt die Geschichte des deutschen Pioniers August Berns, der als erster Entdecker der sagenumwobenen Inkastadt Machu Picchu gilt. Seit seiner Kindheit in der deutschen Provinz und einigen Jahren in Berlin verfolgt dieser den Traum, in Peru auf Entdeckungsreise zu gehen. Nach... Ein grandioses Lesehighlight „Die goldene Stadt“ von Sabrina Janesch erzählt die Geschichte des deutschen Pioniers August Berns, der als erster Entdecker der sagenumwobenen Inkastadt Machu Picchu gilt. Seit seiner Kindheit in der deutschen Provinz und einigen Jahren in Berlin verfolgt dieser den Traum, in Peru auf Entdeckungsreise zu gehen. Nach einer abenteuerlichen Überfahrt nach Südamerika folgen zunächst Jahre als Soldat in der Armee sowie als Ingenieur im peruanischen Eisenbahnbau. Nachdem er genügend Mittel zusammen hat, startet er seine abenteuerliche Expedition in die Anden… Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. August Berns ist für mich einer der beeindruckendsten Protagonisten, die ich je in einem Roman kennenlernen konnte. Seine phantasiereichen Tagträume und die Hartnäckigkeit, mit der er ein Leben lang an seiner Vision festgehalten hat, fand ich absolut faszinierend. Sabrina Janesch erzählt alle Lebensstationen (Kindheit in der Provinz, harte Arbeit in der Schmiede, Kriegsschlachten in Peru, langjährige Expeditionen im Dschungel…) so detailreich, dass ich stets ein ganz präzises Bild vor meinem inneren Auge hatte. Neben August Berns sind auch die weiteren Protagonisten hervorragend herausgearbeitet. Dabei fand ich insbesondere die enge, lebenslange Verbundenheit Berns´ zu seinem Expeditionspartner Harry Singer sehr bewegend. Aufgrund seiner Thematik erinnert „Die goldene Stadt“ natürlich an „Die Vermessung der Welt“, hat mir aber sogar noch besser gefallen. Historisch gesehen war Berns sicherlich ein Hochstapler und Betrüger, für mich bleibt er ein absolut sympathisches Schlitzohr. Fazit: „Die goldene Stadt“ ist ein mit Liebe zum Detail recherchierter und grandios erzählter Abenteuerroman. Mit Augusto Berns erlebt man einen starken, charismatischen, facettenreichen Protagonisten, der noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Das Buch macht Mut an seinen eigenen Träumen festzuhalten. Unbedingt lesen!!!

fesselndes Leseabenteuer
von einer Kundin/einem Kunden am 27.09.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Rudolph August Berns kommt 1842 in Uerdingen zur Welt. Während sich seine jüngeren Geschwister ganz nach der Vorstellung der Eltern entwickeln, ist Rudolph ein Träumer, ein "Hans Guck-in-die-Luft". Insgeheim bewundert Rudolphs Vater die Phantasie seines Sohnes. Seine Mutter allerdings möchte ihm diese Flausen austreiben. In ihren Augen ist kritische... Rudolph August Berns kommt 1842 in Uerdingen zur Welt. Während sich seine jüngeren Geschwister ganz nach der Vorstellung der Eltern entwickeln, ist Rudolph ein Träumer, ein "Hans Guck-in-die-Luft". Insgeheim bewundert Rudolphs Vater die Phantasie seines Sohnes. Seine Mutter allerdings möchte ihm diese Flausen austreiben. In ihren Augen ist kritische Denkfähigkeit, aber vor allem Buchhaltung wichtiger als die Hirngespinste ihres ältesten Sohnes. Schließlich soll Rudolph ein angesehener Geschäftsmann werden. Es kommt ganz anders. Rudolph ist kaum volljährig, als er Deutschland verlässt. Er wagt die Überfahrt nach Callao, Peru..........auf der Suche nach der verlorenen Stadt der Inka. "Die goldene Stadt" von Sabrina Janesch ist fesselndes Leseabenteuer

rinnert eher an Reisebericht bzw. Biografie
von Buchwurm am 18.09.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Mit „Die goldene Stadt“ präsentiert die Autorin Sabrina Janesch ihren Lesern einen sehr bildgewaltigen, detailverliebten Roman und entführt sie in die Wälder von Peru. Um was geht es? Der Deutsche August R. Berns macht sich im 19 Jahrhundert auf, um die sagenumwobene Inkastadt Machu Picchu in den Wäldern von Peru... Mit „Die goldene Stadt“ präsentiert die Autorin Sabrina Janesch ihren Lesern einen sehr bildgewaltigen, detailverliebten Roman und entführt sie in die Wälder von Peru. Um was geht es? Der Deutsche August R. Berns macht sich im 19 Jahrhundert auf, um die sagenumwobene Inkastadt Machu Picchu in den Wäldern von Peru zu finden. Schon seit seiner Kindheit verfolgte ihn dieser große Traum. Als Erwachsener findet er mit dem Amerikaner Hary Singer einen Wegbegleiter für diese Abenteuerreise, die sie vor viele Überraschungen stellen soll ... Meinung: Zuerst einmal muss man die sehr schöne Aufmachung des Buches erwähnen, das Cover ist in Schwarz – Golden gehalten wirkt es sehr edel und macht schon etwas her. Weiterhin ist das Buch mit einem Lesebändchen ausgestattet, was ich persönlich immer sehr schön finde. Die Handlung ist keine „leichte Kost“ und ähnelt eher einem Sachbuch bzw. einem Reisebericht, als einem Roman, stellenweise liest es sich sogar wie eine Biografie. Hier war ich dann doch etwas verwirrt, zumal ich mir einen sehr flüssig zu lesen Roman erhofft hatte. Bereits der Anfang ist geprägt von der Einführung des Protagonisten und wirkt auf mich sehr langatmig. Später als es dann zu den Reisebeschreibungen und geschichtlichen Aspekten ging war ich teilweise zwar sehr angetan, dennoch war mir die doch sehr ausführliche Beschreibung der Autorin für einen historischen Roman zu viel des Guten. Hier merkt man zwar das sie sich sehr intensiv mit der Thematik auseinander gesetzt hat und ausführlich recherchiert hat, doch meines Erachtens währe der Roman spannender gewesen hätte sie viele dieser Hintergrundinformationen in ein Nachwort gepackt. So wie bereits in der Handlung beschrieben ist der Schreibstil der Autorin sehr ausführlich, detailreich und bildlich, das macht es beim Lesen zwar möglich sich in die jeweilige Szene gut hineinzuversetzen, führt aber sehr schnell auch zur „Langenweile“. So konnte ich das Buch getrost einige Tage zur Seite legen, ohne unbedingt wissen zu müssen wie es ausgeht, was für einen Roman dieses Formats leider sehr Schade ist. Auch wenn der Schreibstil der Autorin sehr ausführlich und bildlich ist, hat sie es nicht geschafft ihren Protagonisten „Leben“ einzuhauchen. Er wirkt sehr farblos, insgesamt fehlt es ihm an Lebendigkeit und Charakterzügen. Hier ist es eher so als gibt die Autorin uns einen Draufblick auf die Thematik als das sie uns am Leben des Protagonisten teilhaben lässt. So erinnert das Buch auch eher an ein Geschichtsbuch und an eine Biografie. Zu Gute muss man der Autorin hier aber die sehr informative Ausarbeitung der Thematik mit ihren vielen historischen und geschichtlichen Aspekte anrechnen. Wer sich für diese Epoche interessiert wird hier sicherlich gut bedient sein. Fazit: Als historischer Roman „keine leichte Kost“, erinnert der Roman doch eher an ein Reisbericht bzw. eine Biografie, deren Protagonisten sehr „farblos“ daher kommen