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»Eine alte Frau ist doch kein WLAN!«

Die kuriosen Briefe von Oma Mathilde


Mathilde Jägers ist eine freundliche Dame im jugendlichen Alter von gerade mal 81 Jahren, die gern zu ihrer Schreibmaschine greift, wenn ihr etwas auf dem Herzen liegt. Einem renommierten Paarberater gesteht sie, ihren Mann dreißig Jahre lang betrogen zu haben - beim Kniffel. Dem Internet-Portal Chefkoch.de schreibt sie, weil ihr Enkel dort "ihren" Käsekuchen entdeckt hat - und sie nun eine Verletzung des Copyright wittert. Von der Deutschen Bahn will sie wissen, ob man an Bahnhöfen noch Zugtickets kaufen kann - oder nur noch bei Lidl. Und könnte ihr bitte mal jemand erklären, warum ihr Lieblingscafé Krämer neuerdings immer Café Crema heißt?
Portrait
Jägers,
Mathilde Jägers, 81, gibt es eigentlich gar nicht. Sie ist das herzensgute Alter Ego eines Redakteurs vom Zeit-Magazin in Berlin, der beim Verfassen der Briefe eine geradezu diebische Freude entwickelte.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Paperback
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 01.12.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-37715-5
Verlag Ullstein Verlag
Maße (L/B/H) 20,3/13,6/2,7 cm
Gewicht 280 g
Auflage 2. Auflage
Verkaufsrang 93.218
Buch (Paperback)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Was für ein herrlicher Spaß“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Auf diesen Titel hat mich eine liebe Freundin gebracht, die ich sowohl als Autorin, als auch als Hörbuchsprecherin sehr verehre – Julia Fischer. Normalerweise hätte ich bei so einem Buch die Nase gerümpft und gesagt, wer braucht denn so einen Quatsch. Aber nun habe ich mir das – leider gekürzte – Hörbuch angehört, bei dem Christiane Blumhoff die Rolle der Mathilde Jägers spricht. Und Julia Fischer und Herbert Schäfer lesen die Antworten der angeschriebenen Institutionen und Firmen ein. Und was soll ich sagen – es ist ein herrlicher Spaß!

Mathilde Jägers ist eine 81jährige Frau, die gerne Briefe mit absurden Anfragen an Firmen und Institutionen schreibt. Wie es im Vorwort heißt, ist sie die Ehefrau von Hans-Hermann Stolze, den Sie vielleicht durch das Buch „Sehr geehrtes Facebook“ kennen könnten, welches ebenfalls im Ullstein Verlag erschienen ist. Natürlich gibt es Mathilde Jägers nicht wirklich. Sie ist eine Kunstfigur, geschaffen von einem Redakteur des Zeit-Magazins, der ebenfalls das Alter Ego von Hans-Hermann Stolze ist.

Immer, wenn Sie einmal kurz etwas zum Schmunzeln brauchen, können Sie sich die absurden Geschichten einmal anhören, oder sie lesen. Es macht unglaublich viel Spaß, diesen Ideen zu folgen. Besonders gut haben mir die Briefe an die Physikalisch-Technische Bundesanstalt bezüglich der neuen Maßeinheit „Instagramm“ und an Atout France – Französische Zentrale für Tourismus bezüglich der neuen Währung „Franc National“ gefallen. Einfach köstlich diese Ideen, auf die Mathilde Jägers kommt. Und es ist auch erstaunlich, wie viel Zeit sich manche Institutionen und Firmen für diese Briefe nehmen. Die meisten halten sie wohl tatsächlich für ernsthafte Anfragen. Nur bei einigen wenigen hat man das Gefühl, dass sie das Ganze durchschauen und das Spiel mitspielen. Am Ende des Hörbuchs gibt es allerdings auch einige Briefe, die nicht beantwortet wurden. Doch egal, ob die Antworten nur so eine Art Formbrief sind, oder wirklich toll auf die Anfrage eingegangen wird, ist es schon wirklich sehr unterhaltsam zu lesen oder zu hören. Ich musste teilweise tatsächlich laut bei meiner morgendlichen Gymnastik lachen und habe mich prompt verzählt! Mich würde ja mal interessieren, wie oft sich tatsächlich Firmen und Institutionen mit solchen Briefen herumschlagen müssen.

Die Stimme der Schauspielerin Christiane Blumhoff passt übrigens ganz hervorragend zu ihrer Rolle. Genau so habe ich mir eine ältere, durchaus gebildete Frau vorgestellt, die solche Briefe schreibt.

Wirklich ein Genuss, wenn man einfach mal etwas zum Schmunzeln haben möchte.
Auf diesen Titel hat mich eine liebe Freundin gebracht, die ich sowohl als Autorin, als auch als Hörbuchsprecherin sehr verehre – Julia Fischer. Normalerweise hätte ich bei so einem Buch die Nase gerümpft und gesagt, wer braucht denn so einen Quatsch. Aber nun habe ich mir das – leider gekürzte – Hörbuch angehört, bei dem Christiane Blumhoff die Rolle der Mathilde Jägers spricht. Und Julia Fischer und Herbert Schäfer lesen die Antworten der angeschriebenen Institutionen und Firmen ein. Und was soll ich sagen – es ist ein herrlicher Spaß!

Mathilde Jägers ist eine 81jährige Frau, die gerne Briefe mit absurden Anfragen an Firmen und Institutionen schreibt. Wie es im Vorwort heißt, ist sie die Ehefrau von Hans-Hermann Stolze, den Sie vielleicht durch das Buch „Sehr geehrtes Facebook“ kennen könnten, welches ebenfalls im Ullstein Verlag erschienen ist. Natürlich gibt es Mathilde Jägers nicht wirklich. Sie ist eine Kunstfigur, geschaffen von einem Redakteur des Zeit-Magazins, der ebenfalls das Alter Ego von Hans-Hermann Stolze ist.

Immer, wenn Sie einmal kurz etwas zum Schmunzeln brauchen, können Sie sich die absurden Geschichten einmal anhören, oder sie lesen. Es macht unglaublich viel Spaß, diesen Ideen zu folgen. Besonders gut haben mir die Briefe an die Physikalisch-Technische Bundesanstalt bezüglich der neuen Maßeinheit „Instagramm“ und an Atout France – Französische Zentrale für Tourismus bezüglich der neuen Währung „Franc National“ gefallen. Einfach köstlich diese Ideen, auf die Mathilde Jägers kommt. Und es ist auch erstaunlich, wie viel Zeit sich manche Institutionen und Firmen für diese Briefe nehmen. Die meisten halten sie wohl tatsächlich für ernsthafte Anfragen. Nur bei einigen wenigen hat man das Gefühl, dass sie das Ganze durchschauen und das Spiel mitspielen. Am Ende des Hörbuchs gibt es allerdings auch einige Briefe, die nicht beantwortet wurden. Doch egal, ob die Antworten nur so eine Art Formbrief sind, oder wirklich toll auf die Anfrage eingegangen wird, ist es schon wirklich sehr unterhaltsam zu lesen oder zu hören. Ich musste teilweise tatsächlich laut bei meiner morgendlichen Gymnastik lachen und habe mich prompt verzählt! Mich würde ja mal interessieren, wie oft sich tatsächlich Firmen und Institutionen mit solchen Briefen herumschlagen müssen.

Die Stimme der Schauspielerin Christiane Blumhoff passt übrigens ganz hervorragend zu ihrer Rolle. Genau so habe ich mir eine ältere, durchaus gebildete Frau vorgestellt, die solche Briefe schreibt.

Wirklich ein Genuss, wenn man einfach mal etwas zum Schmunzeln haben möchte.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
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1
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Wenn einem langweilig wird, beschäftigt man die Servicemitarbeiter
von Elke Seifried aus Gundelfingen am 06.04.2018
Bewertet: Medium: H?rbuch (CD)

Mathilde Jägers Ehemann Hans Hermann, beginnt, als er in Rente geht, damit, „unsinnige“ Briefe zu schreiben. Sie findet Gefallen an der Idee die Kundenbetreuer ein wenig auf Trab zu halten und setzt ihm auch den einen oder andren Floh ins Ohr. Als es Hans Hermann dann aber zu viel... Mathilde Jägers Ehemann Hans Hermann, beginnt, als er in Rente geht, damit, „unsinnige“ Briefe zu schreiben. Sie findet Gefallen an der Idee die Kundenbetreuer ein wenig auf Trab zu halten und setzt ihm auch den einen oder andren Floh ins Ohr. Als es Hans Hermann dann aber zu viel wird, schnappt sich die Dame, angeblich Ü80, selbst die Schreibmaschine und tippt darauf los. Ich habe mich oft gefragt, wie man auf solche Ideen, teilweise auch einen solchen Blödsinn, überhaupt kommt. Die Autorin hat insgesamt 120 Briefe verschickt, die Hälfte wurde beantwortet und angeblich nur eine Firma hat sie erwischt, ich dachte bei den Antworten ja eher an zwei, aber gut, die ALLIANZ hat es auf jeden Fall durchschaut. Im Hörbuch bekommt man eine Auswahl ihrer Briefe samt Antworten und auch fünf Anfragen, die unbeantwortet geblieben sind, geboten. Ich bin ziemlich gespaltener Meinung, einerseits finde ich die Idee die Kundenbetreuungsabteilung ein bisschen zu veräppeln und sie auf Trab zu halten ja ganz nett und einige Anfragen auch richtig witzig. Aber in so geballter Form, ein Brief nach dem anderen, hat das für mich doch leider recht schnell seinen Reiz verloren. Ab und an einen Schriftwechsel, ja das mag okay sein, den würde ich sicher auch jederzeit wieder lesen, z.B. in einer Zeitschrift, aber eine ganze Sammlung davon, muss ich nicht haben. Wie bei jeder Zusammenstellung, fand ich natürlich auch nicht alle Beiträge gleichermaßen amüsant. Richtig schmunzeln konnte ich aber z.B. über ihre Anfrage bei LOOVOO, der Partnerbörse, weil sie ihre Enkelin mit dem Traumschwiegersohn verkuppeln will, oder auch bei Hermés, bei denen sie ihre selbst geschneiderte Bluse für die Enkelin heimlich für teures Geld verkaufen will, um diese auszutricksen. Grinsen musste ich auch, als sie sich Ferrero nach einer finanziellen Unterstützung für ihren Grabstein, der ja angeblich auch Werbung für das Unternehmen ist, weil sie ihn in Form einer Mon Cheri Praline anfertigen lassen möchte, erkundigt. Klasse fände ich ebenfalls wie sie einen Sondertarif bei der Post für all diejenigen, die privat noch Briefe statt Emails schreiben, da würde ich doch auch zu den Briefmarken mit Rabatt und alten Köpfen drauf greifen. Bei den Antworten fand ich vor allem die Erklärung dafür, wie viel denn jetzt die neue Einheit Instagramm wiegt, muss man schließlich wissen, wenn das in einem Backrezept auftaucht, oder auch die Antwort der Allianz für ihre Gästeausfallversicherung, die sie sich wünscht, amüsant und hörenswert. Ein Großteil der Konversationen allerdings war einfach so naja für mich. Kann man sich anhören, muss man aber nicht, besonders witzig habe ich sie zumindest nicht empfunden. Die Umsetzung als Hörbuch halte ich hingegen wirklich für gelungen. Da Mathilde Jägers die Briefe mit der Schreibmaschine tippt, hört man zu Beginn eines jeden Briefes auch das dazugehörige Geräusch beim Blatt einspannen und das Tastenklappern, was super gut passt. Die Vorstellung davon wie eine Dame Ü80 bei ihrer Arbeit sitzt, sich die Mühe macht, wird so optimal erzeugt. Sprecherin Christiane Blumhoff gelingt es zudem die Anfragebriefe mit der dazu gehörigen „Omastimme“ vorzutragen und für die Antworten hat sie gemeinsam mit Julia Fischer und Herbert Schäfer wieder einen anderen Tonfall parat, wenn es sein muss, sogar mit französischem Einschlag. Das macht das Zuhören der teilweise etwas eintönigen Briefe abwechslungsreich, und damit wurde für mich das Optimum als Hörbuch aus den Zeilen geholt. Das hat mit Sicherheit den vierten Stern gerettet.