Der Reisende

Island Krimi

Flovent-Thorson-Krimis Band 1

Arnaldur Indriðason

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Beschreibung

Ein Handelsreisender wird in einer Wohnung in der Innenstadt ermordet aufgefunden. Der gezielte Schuss in den Kopf, der ihn getötet hat, erinnert an eine Hinrichtung. Der Verdacht der Polizei fällt sofort auf die ausländischen Soldaten, die während der Kriegsjahre die Straßen Reykjavíks bevölkern. Thorson, kanadischer Soldat mit isländischen Wurzeln, und Flóvent von der Reykjavíker Polizei nehmen die Ermittlungen auf. Steht der Mord mit Spionagetätigkeiten auf Island in Verbindung?

"Perfekt versteht es Indriðason [...], die Spannung sukzessive zu erhöhen" Ditta Rudle, Buchkultur, Februar 2018

"Arnaldur Indridason gelingt mit seinem ambitionierten Roman ein Stück spannender Aufarbeitung isländischer Geschichte." Westfalenpost, 05.04.2018

"Arnaldur Indriðason ist der erfolgreichste Thrillerautor Islands, in 'Der Reisende' schildert er die Leiden seiner Landsleute als Begleitschäden im großen Machtkampf des vergangenen Jahrhunderts." Stern, 22.03.2018

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 416 (Printausgabe)
Altersempfehlung 16 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 26.01.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783732549412
Verlag Lübbe
Originaltitel þýska húsið
Dateigröße 702 KB
Verkaufsrang 15149

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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Solider Krimi. Düster und spannend. Überraschend und wirklich gut geschrieben.

"Du siehst ja, das ist die reinste Hinrichtung!"

Matthias Kesper, Thalia-Buchhandlung Paderborn

1941, Reykjavik, Island. Der Handelsreisende Eyvindur wird erschossen in der Wohnung seines besten Freundes aus Kindertagen, Felix, aufgefunden, regelrecht hingerichtet. Augenscheinlich mußte er vor seinem Tod knien, und wurde dann durch einen gezielten Schuss aus einem Armee-Revolver in den Hinterkopf getötet. Warum in Felix Wohnung, mit dem er seit langer Zeit nicht mehr befreundet ist? Reykjaviks einziger Kommissar nimmt die Ermittlungen auf, und da dank der Mordwaffe, die Spur in Richtung amerikanische Besatzungsarmee deutet, wird er von einem kanadischen Militärpolizisten, Thorson, der isländischer Abstammung ist, unterstützt. Schnell wird klar, daß es mehr als nur eine mögliche Lösung des Falles geben könnte. Denn es spielen nicht nur zwei Besatzungsarmeen (Briten und Amerikaner), sondern auch eine Verbindung zu den eher Deutsch-freundlich gesinnten Teilen der Bevölkerung eine große Rolle. Und was hat das alles mit Churchills anstehendem Besuch auf Island zu tun? Und mit Himmlers seltsamer Suche nach den "wahren" Germanen? Für mich ist diese Zeitreise Indridasons bester Roman, wie immer völlig unaufgeregt erzählt, aber komplex und hochspannend. Zudem historisch genau und sauber recherchiert...

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Der Reisende
von einer Kundin/einem Kunden aus Düsseldorf am 21.03.2018

Ein historischer Roman mit einem rätselhaften Kriminalfall und sehr viel Interessantes aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges auf Island! Historische Fakten, die sehr gut recherchiert wurden, sind überzeugend in die fiktive Geschichte eingeflochten. Der Autor geht auf Wissenswertes über die Auswirkungen der britischen und amerik... Ein historischer Roman mit einem rätselhaften Kriminalfall und sehr viel Interessantes aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges auf Island! Historische Fakten, die sehr gut recherchiert wurden, sind überzeugend in die fiktive Geschichte eingeflochten. Der Autor geht auf Wissenswertes über die Auswirkungen der britischen und amerikanischen Besatzung auf Island anschaulich ein! Auch die Nazis hatten Pläne für Island. Die nationalsozialistische Partei wurde aufgelöst, aber wie verhielt es sich mit den Sympathisanten?... Informatives über die Historie von Island, die noch weiter zurückliegt…. Themen wie beispielsweise Spionage, Gegenspionage, geheime abscheuliche Studien, Rassismus und Nationalsozialismus wurden beeindruckend eingearbeitet.

Der Reisende...
von clary999 am 09.03.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Reykjavík im Jahr 1941, der erste Kriminalfall für Flóvent und Thorson! Klappentext: Ein Handelsreisender wird in einer Wohnung in der Innenstadt ermordet aufgefunden. Der gezielte Schuss in den Kopf, der ihn getötet hat, erinnert an eine Hinrichtung. Der Verdacht der Polizei fällt sofort auf die ausländischen Soldaten, die w... Reykjavík im Jahr 1941, der erste Kriminalfall für Flóvent und Thorson! Klappentext: Ein Handelsreisender wird in einer Wohnung in der Innenstadt ermordet aufgefunden. Der gezielte Schuss in den Kopf, der ihn getötet hat, erinnert an eine Hinrichtung. Der Verdacht der Polizei fällt sofort auf die ausländischen Soldaten, die während der Kriegsjahre die Straßen Reykjavíks bevölkern. Thorson, kanadischer Soldat mit isländischen Wurzeln, und Flóvent von der Reykjavíker Polizei nehmen die Ermittlungen auf. Steht der Mord mit Spionagetätigkeiten auf Island in Verbindung?« Meine Meinung: »Der Reisende« ist der erste Band aus Flóvent -Thorson-Krimireihe und mein erstes Buch von Arnaldur Indriðason. Der Schreibstil des Autors ist fließend und ausführlich. Die Geschichte spielt in Island im Zweiten Weltkrieg. »Island war nicht mehr die isolierte Insel am Rande der Welt. Das Land war in den Strudel des Weltgeschehens gezogen worden, und es passierten Dinge, die man vorher für unmöglich gehalten hätte.«Zitat aus dem Buch Die Hauptpersonen sind Flóvent und Thorson. Die beiden haben mir sehr gut gefallen. Man erfährt nicht viel über ihr persönliches Leben, aber das war (zumindest für mich) auch nicht nötig. Der junge isländische Kommissar Flóvent von der Kriminalpolizei übernimmt den Mordfall. Ihm wird der West-Isländer Thorson von der Militärpolizei zugeteilt.Thorson ist in Kanada aufgewachsen, aber seine Eltern stammen aus Island. Wegen Personalmangel sind die beiden auf sich selbst gestellt. Sie sind noch unerfahren, aber handeln ehrgeizig und gewissenhaft. Besonders Flóvent lässt sich durch Ablehnung und Schweigen mancher Befragten nicht so leicht abschütteln und greift konsequent, aber ohne Gewalt, durch. Thorson spricht fließend isländisch und englisch. Ein wichtiger Vorteil, da das Opfer ein Isländer ist und verdächtigt wird zunächst ein ausländischer (unbekannter) Soldat. Zeitweise suchen die beiden getrennt, aber halten sich gegenseitig auf dem Laufenden. »Ich denke, man muss lernen, Isländer zu sein, wenn man hier mit ihnen leben will.«Zitat aus dem Buch Flóvent und Thorson sind gegenüber anderen Personen höflich und ermitteln in jede Richtung. Sie begegnen Menschen aus verschiedenen Gesellschaftsschichten. Einheimische, sowie ausländische Besatzer. Es gibt Hinweise auf Spionage und eine geheime Studie, aber auch das Privatleben des Opfers wird durchleuchtet. Der tote Handelsreisende galt als zurückhaltend und unauffällig. Allerdings ist seine Ex-Freundin Vera zurzeit mit einem britischen Soldaten zusammen! Noch ein mögliches Motiv? Die Leiche wurde in der Wohnung eines Fremden gefunden. Warum ist der Mieter, der ebenfalls ein Handelsreisender ist, verschwunden? »Vielleicht solltest du mit den Landakot-Frauen sprechen.« »Mit wem?« »Mit den französischen Nonnen. Bei denen landen wir alle früher oder später.««Zitat aus dem Buch Die Spannung ist eher unterschwellig und steigt erst spät. Trotzdem hat mich dies kaum gestört. Man erfährt viel über das Leben der Isländer in der Kriegszeit! Historische Fakten, die sehr gut recherchiert wurden, sind überzeugend in die fiktive Geschichte eingeflochten. Der Autor geht auf Wissenswertes über die Auswirkungen der britischen und amerikanischen Besatzung auf Island anschaulich ein! Auch die Nazis hatten Pläne für Island. Die nationalsozialistische Partei wurde aufgelöst, aber wie verhielt es sich mit den Sympathisanten? Informatives über die Historie von Island, die noch weiter zurückliegt. Themen wie beispielsweise Spionage, Gegenspionage, geheime abscheuliche Studien, Rassismus und Nationalsozialismus wurden beeindruckend eingearbeitet. Ein historischer Roman mit einem rätselhaften Kriminalfall und sehr viel Interessantes aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges auf Island! Leseempfehlung! 4 Sterne

Mord an einem Handelsreisenden
von einer Kundin/einem Kunden am 08.03.2018

Ich habe schon einige Bücher von Arnaldur Indridason gelesen und da mir der Schreibstil und die ruhige Erzählart immer sehr gefallen haben, war ich neugierig auf das neue Buch, das dieses im Jahr 1941 spielt. Schauplatz ist wieder einmal Reykjavik. Ein Mann wird erschossen in seiner Wohnung aufgefunden; es handelt sich jedoch ni... Ich habe schon einige Bücher von Arnaldur Indridason gelesen und da mir der Schreibstil und die ruhige Erzählart immer sehr gefallen haben, war ich neugierig auf das neue Buch, das dieses im Jahr 1941 spielt. Schauplatz ist wieder einmal Reykjavik. Ein Mann wird erschossen in seiner Wohnung aufgefunden; es handelt sich jedoch nicht um den Mieter. Auf der Stirn des Toten ist mit Blut ein Hakenkreuz "gemalt". Die Ermittlungen nehmen Thorson, ein kanadischer Soldat mit isländischen Wurzeln, und Flóvent auf, der zur Polizei von Reykjavík gehört. Der Soldat wird hinzugezogen, weil es sich bei dem Mörder eventuell um einen Soldaten handeln könnte (aufgrund eines Fundes an der Leiche). Ein gutes Ermittlerteam und eine interessante Geschichte, die unterhält, aber auch mit Fakten über das Island der Vergangenheit angereichert ist.

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