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Und Marx stand still in Darwins Garten

6 CDs, Lesung. CD Standard Audio Format. Ungekürzte Ausgabe

(91)
Im Frühjahr 1881 leben in London zwei große Männer nur wenige Meilen voneinander entfernt: Charles Darwin und Karl Marx. Beide haben mit ihren Werken die Welt verändert. Und doch leiden sie darunter privat und öffentlich. Darwin hat den Schöpfer abgeschafft, fühlt sich missverstanden und forscht inzwischen still am Regenwurm. Marx grollt der Welt und wartet auf ein mutiges Proletariat, dabei verzettelt er sich beim Schreiben. Eines Abends begegnen sich die beiden bei einem Dinner. Schnell kreist ihre Diskussion um Gott und soziale Gerechtigkeit. Das Gespräch endet in einem Eklat. Dennoch haben der großbürgerliche Naturforscher und der ewig klamme Revolutionär mehr gemeinsam, als sie sich eingestehen wollen.
Portrait
Peter Kaempfe ist Schauspieler und versierter Hörbuchinterpret. Mit seinem warmen Timbre begeistert er jedes Publikum, ob in Fernsehdokumentationen, Hörspielen, Lesungen oder bei Live-Auftritten. Peter Kaempfe las u. a. Krimis von Agatha Christie und Ilias – Der Kampf um Troja ein. Für Letzteres wurde er für den Deutschen Hörbuchpreis nominiert.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Peter Kaempfe
Anzahl 6
Erscheinungsdatum 11.08.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783957130907
Genre Historischer Roman, nach 1945, Gegenwartsliteratur
Verlag Hörbuch Hamburg
Auflage 1
Spieldauer 470 Minuten
Verkaufsrang 7.560
Hörbuch (CD)
16,69
bisher 19,99

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Buchhändler-Empfehlungen

„Fiktives Treffen zwischen Darwin und Marx“

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Die Autorin Ilona Jerger präsentiert in ihrem Debütroman ein fiktives Treffen zweier alter Männer, die eines gemeinsam haben: Die Suche nach der Wahrheit und der Versuch die Welt zu revolutionieren. Tätsächlich sind sich Charles Darwin und Karl Marx nie begegnet, obwohl sie gar nicht weit von einander entfernt leben. Sie sind Zeitgenossen des 19. Jahrhunderts - ja -, aber auch nicht mehr. Verbindungsglied zwischen den beiden ist ihr gemeinsamer Arzt Dr. Beckett, der zufällig als Vermittler mal mit Darwin und dann mit Marx unterhaltsame Gespräche führt. Die Idee ist einfach klasse, der Roman angenehm leicht zu lesen und wegen der äußerst akribischen Recherche auch noch lehrreich. Er ist von der Erzählweise eher ruhig und man sollte sich Zeit zum Lesen nehmen. Eine Klassifizierung dieses Debüts ist schwierig; es ist eine interessante Mischung aus anspruchsvoller Literatur, Sachbuch und Gesellschaftsroman. Wenn Sie Lust auf einen anspruchsvoll amüsanten Roman haben, philosophisch oder wissenschaftlich interessiert sind, dann lesen Sie hier einmal 'rein. Vielleicht haben Sie am Ende das Gefühl, gemeinsam mit Darwin und Marx in Ihrem Garten zu stehen und zu wissen, dass diese quer denkenden Männer genauso sind wie Du und ich. Die Autorin Ilona Jerger präsentiert in ihrem Debütroman ein fiktives Treffen zweier alter Männer, die eines gemeinsam haben: Die Suche nach der Wahrheit und der Versuch die Welt zu revolutionieren. Tätsächlich sind sich Charles Darwin und Karl Marx nie begegnet, obwohl sie gar nicht weit von einander entfernt leben. Sie sind Zeitgenossen des 19. Jahrhunderts - ja -, aber auch nicht mehr. Verbindungsglied zwischen den beiden ist ihr gemeinsamer Arzt Dr. Beckett, der zufällig als Vermittler mal mit Darwin und dann mit Marx unterhaltsame Gespräche führt. Die Idee ist einfach klasse, der Roman angenehm leicht zu lesen und wegen der äußerst akribischen Recherche auch noch lehrreich. Er ist von der Erzählweise eher ruhig und man sollte sich Zeit zum Lesen nehmen. Eine Klassifizierung dieses Debüts ist schwierig; es ist eine interessante Mischung aus anspruchsvoller Literatur, Sachbuch und Gesellschaftsroman. Wenn Sie Lust auf einen anspruchsvoll amüsanten Roman haben, philosophisch oder wissenschaftlich interessiert sind, dann lesen Sie hier einmal 'rein. Vielleicht haben Sie am Ende das Gefühl, gemeinsam mit Darwin und Marx in Ihrem Garten zu stehen und zu wissen, dass diese quer denkenden Männer genauso sind wie Du und ich.

Simon Nitsch, Thalia-Buchhandlung Gießen

Schöne Geschichte über Glaube, Wissenschaft, das Leben und alles was danach kommt. Schöne Geschichte über Glaube, Wissenschaft, das Leben und alles was danach kommt.

„Zwei große Denker ganz menschlich“

Anette Dingeldein, Thalia-Buchhandlung Varel

Unterhaltsam und liebevoll nähert sich dieser wunderbare Roman zwei in die Jahre gekommenen Denkern, die jeweils auf ihrem Gebiet bahnbrechende Theorien entwickelten. Lesen und genießen! Unterhaltsam und liebevoll nähert sich dieser wunderbare Roman zwei in die Jahre gekommenen Denkern, die jeweils auf ihrem Gebiet bahnbrechende Theorien entwickelten. Lesen und genießen!

Stefanie Kellmann, Thalia-Buchhandlung Chemnitz-Röhrsdorf

Ein intelligenter Roman über eine fiktive Freundschaft zwischen 2 großen Köpfen unserer Zeit. Durch den gemeinsamen Arzt kommt es zum hochinteressanten Gedankenaustausch. Klasse! Ein intelligenter Roman über eine fiktive Freundschaft zwischen 2 großen Köpfen unserer Zeit. Durch den gemeinsamen Arzt kommt es zum hochinteressanten Gedankenaustausch. Klasse!

Andreas Koch, Thalia-Buchhandlung Bergisch Gladbach

Intensive Betrachtung zweier bedeutender Männer und ihr Ringen mit sich selbst und ihrem Werk was sie hinterlassen haben. Unterhaltsamer und amüsanter Roman. Intensive Betrachtung zweier bedeutender Männer und ihr Ringen mit sich selbst und ihrem Werk was sie hinterlassen haben. Unterhaltsamer und amüsanter Roman.

Heike Fischer, Thalia-Buchhandlung Hürth

Sie haben nicht viel gemeinsam außer die "brennende Leidenschaft" für Ihre Ansichten und Überzeugungen. Fiktiv, werden sie durch den gemeinsamen Arzt zusammengeführt. Brilliant Sie haben nicht viel gemeinsam außer die "brennende Leidenschaft" für Ihre Ansichten und Überzeugungen. Fiktiv, werden sie durch den gemeinsamen Arzt zusammengeführt. Brilliant

„Revolution versus Evolution“

Kathrin Leibrock, Thalia-Buchhandlung Jena

Fiktives Gipfeltreffen zweier Giganten. Vergnügliches und gut recherchiertes Lesevergnügen, pünktlich zum 200jährigen Marx Jubiläum 2018 Fiktives Gipfeltreffen zweier Giganten. Vergnügliches und gut recherchiertes Lesevergnügen, pünktlich zum 200jährigen Marx Jubiläum 2018

„Evolution und Revolution“

Simone Büchner, Thalia-Buchhandlung Coburg

England, 1881. Dr. Beckett, der von seinen beiden Patienten Darwin und Marx fasziniert ist und viele Gemeinsamkeiten feststellt, möchte sie am liebsten zusammenbringen, im wahren Leben sind sich jedoch nie begegnet….Meisterhaft erzählt, sorgfältig recherchiert und sprachlich an die damalige Zeit angepasst, mit wunderbar humorvollen Passagen - Die Autorin hat mir mit ihrem klugen Roman die Denker Darwin und Marx wieder näher gebracht! England, 1881. Dr. Beckett, der von seinen beiden Patienten Darwin und Marx fasziniert ist und viele Gemeinsamkeiten feststellt, möchte sie am liebsten zusammenbringen, im wahren Leben sind sich jedoch nie begegnet….Meisterhaft erzählt, sorgfältig recherchiert und sprachlich an die damalige Zeit angepasst, mit wunderbar humorvollen Passagen - Die Autorin hat mir mit ihrem klugen Roman die Denker Darwin und Marx wieder näher gebracht!

Svenja Disselbeck, Thalia-Buchhandlung Hürth

Was für ein Buch!!! Zwei große Denker in einem Portrait! Seit „Die Vermessung der Welt“ ist so etwas nicht mehr so gut gelungen! Absolut lesenswert! Was für ein Buch!!! Zwei große Denker in einem Portrait! Seit „Die Vermessung der Welt“ ist so etwas nicht mehr so gut gelungen! Absolut lesenswert!

Kai Ortel, Thalia-Buchhandlung Berlin

Eine einfühlsam erzählte Zeitreise ins 19. Jahrhundert und eine kenntnisreich erzählte Was-wäre-wenn-Geschichte über zwei bedeutende Personen der Zeitgeschichte. Eine einfühlsam erzählte Zeitreise ins 19. Jahrhundert und eine kenntnisreich erzählte Was-wäre-wenn-Geschichte über zwei bedeutende Personen der Zeitgeschichte.

N. Gatzke , Thalia-Buchhandlung Berlin

Stellen Sie sich vor, Marx und Darwin hätten sich gekannt...
Was hätten so große Männer einander zu erzählen gehabt, was voneinander lernen können?
Spannendes Gedankenexperiment!
Stellen Sie sich vor, Marx und Darwin hätten sich gekannt...
Was hätten so große Männer einander zu erzählen gehabt, was voneinander lernen können?
Spannendes Gedankenexperiment!

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

Interessanter, aber fiktiver Roman. Unterhaltsame, anregende und überzeugende Annäherung an zwei große Denker an ihrem Lebensabend, mit leisem Humor und großem Respekt erzählt. Interessanter, aber fiktiver Roman. Unterhaltsame, anregende und überzeugende Annäherung an zwei große Denker an ihrem Lebensabend, mit leisem Humor und großem Respekt erzählt.

Esther Kolbe, Thalia-Buchhandlung Berlin

Zwei revolutionäre Persönlichkeiten, die scheinbar einiges gemein haben sollten. Weit gefehlt. Wenngleich leider nur fiktiv, ist dieses Zusammentreffen lesens- und bedenkenswert. Zwei revolutionäre Persönlichkeiten, die scheinbar einiges gemein haben sollten. Weit gefehlt. Wenngleich leider nur fiktiv, ist dieses Zusammentreffen lesens- und bedenkenswert.

„Große Köpfe - und eigentlich doch nur Menschen“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Eisenach

In diesem Roman lernen wir Marx und Darwin von einer ganz neuen Seite kennen: beide ältere Herren, die gesundheitlich angeschlagen sind und eine Meinung von den Werken des jeweils anderen haben. Sie haben kaum etwas gemeinsam, außer das Brennen für ihre Leidenschaften und ihren gemeinsamen Arzt, der sie zusammenführt.
Ein wunderbar geschriebenes Buch, das zeigt, dass selbst Genies hier der Fassade ihrer Erfolge nur Menschen sind.
In diesem Roman lernen wir Marx und Darwin von einer ganz neuen Seite kennen: beide ältere Herren, die gesundheitlich angeschlagen sind und eine Meinung von den Werken des jeweils anderen haben. Sie haben kaum etwas gemeinsam, außer das Brennen für ihre Leidenschaften und ihren gemeinsamen Arzt, der sie zusammenführt.
Ein wunderbar geschriebenes Buch, das zeigt, dass selbst Genies hier der Fassade ihrer Erfolge nur Menschen sind.

Claudia Bremer, Thalia-Buchhandlung Bremen

2 berühmte Männer, die sich real nie trafen, begegnen sich im Roman von Ilona Jerger. Ihre Forschungen haben die Welt verändert, haben Gott in Frage gestellt. Hochinteressant ! 2 berühmte Männer, die sich real nie trafen, begegnen sich im Roman von Ilona Jerger. Ihre Forschungen haben die Welt verändert, haben Gott in Frage gestellt. Hochinteressant !

Laura Schwartz, Thalia-Buchhandlung Landau

Dialoge, die wirklich so hätten stattfinden können, gemischt mit viel Witz und interessanten wissenschaftlichen Fakten. Ein sehr unterhaltsames Buch, das Spaß macht! Dialoge, die wirklich so hätten stattfinden können, gemischt mit viel Witz und interessanten wissenschaftlichen Fakten. Ein sehr unterhaltsames Buch, das Spaß macht!

„Das Buch hat 3 1/2 Sterne verdient!“

Tatjana Hefter, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

Interessante Idee, dass sich Darwin und Marx getroffen hätten. Eben dieser Gedanke kommt mir im Buch aber leider zu kurz. Sprachlich zwischen Sachbuch und Roman angelegt, hätte ich mir etwas mehr Wärme gewünscht. Interessante Idee, dass sich Darwin und Marx getroffen hätten. Eben dieser Gedanke kommt mir im Buch aber leider zu kurz. Sprachlich zwischen Sachbuch und Roman angelegt, hätte ich mir etwas mehr Wärme gewünscht.

Ein reizendes Bild von Marx und Darwin in ihren letzten Monaten.In Gestalt von Dr. Beckett besucht man mal den einen, dann den anderen, und erhält Einblick in Zweifel und Hoffen. Ein reizendes Bild von Marx und Darwin in ihren letzten Monaten.In Gestalt von Dr. Beckett besucht man mal den einen, dann den anderen, und erhält Einblick in Zweifel und Hoffen.

„Zwei bedeutende Köpfe treffen aufeinander“

Carina Nickenig, Thalia-Buchhandlung Neuwied

London 1881: nur unweit voneinander entfernt leben die beiden gealterten Karl Marx und Charles Darwin. Erst ihr gemeinsamer Arzt und eine besondere Begegnung lassen die beiden Männer auf einander treffen... Wenn Marx und Darwin wirklich aufeinander getroffen wären, hätte es sich wahrscheinlich genauso, wie von Ilona Jerger beschrieben, abgespielt. - Eine unheimlich interessante, spannende und unterhaltsame Geschichte, die den Leser direkt in seinen Bann zieht. Die Wissenschaft ist fantastisch verbunden mit einem feinem Humor und einer tollen Erzählkunst. Für alle Fans von Daniel Kehlmanns 'Vermessung der Welt'. London 1881: nur unweit voneinander entfernt leben die beiden gealterten Karl Marx und Charles Darwin. Erst ihr gemeinsamer Arzt und eine besondere Begegnung lassen die beiden Männer auf einander treffen... Wenn Marx und Darwin wirklich aufeinander getroffen wären, hätte es sich wahrscheinlich genauso, wie von Ilona Jerger beschrieben, abgespielt. - Eine unheimlich interessante, spannende und unterhaltsame Geschichte, die den Leser direkt in seinen Bann zieht. Die Wissenschaft ist fantastisch verbunden mit einem feinem Humor und einer tollen Erzählkunst. Für alle Fans von Daniel Kehlmanns 'Vermessung der Welt'.

„Zwei alternde Wissenschafter reflektieren ihr Lebenswerk“

Lisa Gebhardt, Thalia-Buchhandlung Göttingen

Auf höchst unterhaltsame Weise werden Evolutionstheorie, Kommunismus und Religion in eine sehr spannende Beziehung gesetzt. Marx und Darwin leben nicht weit entfernt voneinander in London. Das Bindeglied zwischen den beiden stellt ihr Arzt gar, der sich um die in die Jahre gekommenen Wissenschaftler kümmert und mit ihnen über ihre Erlebnisse spricht.

Dieses Buch ist unwahrscheinlich unterhaltsam, spannend, informativ. Getragen wird es von der Melancholie zweier alter Männer, die auf ein turbulentes Leben zurückblicken können. Ilona Jerger hat ganze Arbeit geleistet: das Werk ist unheimlich gut recherchiert und stützt sich sogar in der Ausdrucksweise der Wissenschaftler auf alte Briefe, was dem ganzen eine Authentizität verleiht, die mitreißt.
Auf höchst unterhaltsame Weise werden Evolutionstheorie, Kommunismus und Religion in eine sehr spannende Beziehung gesetzt. Marx und Darwin leben nicht weit entfernt voneinander in London. Das Bindeglied zwischen den beiden stellt ihr Arzt gar, der sich um die in die Jahre gekommenen Wissenschaftler kümmert und mit ihnen über ihre Erlebnisse spricht.

Dieses Buch ist unwahrscheinlich unterhaltsam, spannend, informativ. Getragen wird es von der Melancholie zweier alter Männer, die auf ein turbulentes Leben zurückblicken können. Ilona Jerger hat ganze Arbeit geleistet: das Werk ist unheimlich gut recherchiert und stützt sich sogar in der Ausdrucksweise der Wissenschaftler auf alte Briefe, was dem ganzen eine Authentizität verleiht, die mitreißt.

Anja Cordes, Thalia-Buchhandlung Neuss

Evolution meets Revolution! Ein wirklich schöner Roman und ein großartiges Portrait von zwei großen Männern, die Geschichte geschrieben haben! Evolution meets Revolution! Ein wirklich schöner Roman und ein großartiges Portrait von zwei großen Männern, die Geschichte geschrieben haben!

„Im Zwiespalt zwischen Wissenschaft und Religion“

Christine Pajak, Thalia-Buchhandlung Lutherstadt Wittenberg

Ein leichtfüßiger Roman über zwei nicht mehr ganz so leichtfüßige alternde Genies.
Ilona Jerger verbindet mit einfallsreicher Fabulierkunst Fakten mit Fiktion, sodass ich am Ende Lust hatte mich tiefer mit den Leben und Werken von Marx und Darwin zu beschäftigen.
Für alle Leser, die "Die Vermessung der Welt" gerne gelesen haben.
Ein leichtfüßiger Roman über zwei nicht mehr ganz so leichtfüßige alternde Genies.
Ilona Jerger verbindet mit einfallsreicher Fabulierkunst Fakten mit Fiktion, sodass ich am Ende Lust hatte mich tiefer mit den Leben und Werken von Marx und Darwin zu beschäftigen.
Für alle Leser, die "Die Vermessung der Welt" gerne gelesen haben.

„Eine besondere Begegnung....“

Anja Werner, Thalia-Buchhandlung Leverkusen

Marx und Darwin begegnen sich im Herbst ihres Lebens in England. Beide sind für ihre Werke berühmt und berüchtigt und doch von Zweifeln über ihr Lebenswerk erfüllt. Auch um die Gesundheit steht es nicht mehr zum besten. Über ihren gemeinsamen Arzt kommt es zu einer besonderen Begegnung. Ilona Jerger ist ein bemerkenswerter Roman gelungen, der einen unaufdringlichen feinen Humor aufweist und historisch genau recherchiert ist. Es ist ein großes Vergnügen dieses Buch zu lesen! Marx und Darwin begegnen sich im Herbst ihres Lebens in England. Beide sind für ihre Werke berühmt und berüchtigt und doch von Zweifeln über ihr Lebenswerk erfüllt. Auch um die Gesundheit steht es nicht mehr zum besten. Über ihren gemeinsamen Arzt kommt es zu einer besonderen Begegnung. Ilona Jerger ist ein bemerkenswerter Roman gelungen, der einen unaufdringlichen feinen Humor aufweist und historisch genau recherchiert ist. Es ist ein großes Vergnügen dieses Buch zu lesen!

„Die große Frage“

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Erinnert an Kehlmanns"Vermessung der Welt", zwei große Denker am Ende ihres Lebens. Beide haben eine große Bedeutung für das Denken und Wirken ihrer Zeit. Was wäre also, wenn beide sich getroffen hätten und sich über eine ihrer zentralen Aussage hätten austauschen können.: Es gibt keinen Gott. Hätte diese Gemeinsamkeit sie verbunden? Charmant und philosophisch. Erinnert an Kehlmanns"Vermessung der Welt", zwei große Denker am Ende ihres Lebens. Beide haben eine große Bedeutung für das Denken und Wirken ihrer Zeit. Was wäre also, wenn beide sich getroffen hätten und sich über eine ihrer zentralen Aussage hätten austauschen können.: Es gibt keinen Gott. Hätte diese Gemeinsamkeit sie verbunden? Charmant und philosophisch.

Maren Duchow, Thalia-Buchhandlung Peine

Ilona Jerger gelingt es erzählerisch, zwei große Persönlichkeiten mit ihren Gedanken, Ängsten und Gefühlen auf sehr menschliche Weise darzustellen. Bringt die Vergangenheit nahe! Ilona Jerger gelingt es erzählerisch, zwei große Persönlichkeiten mit ihren Gedanken, Ängsten und Gefühlen auf sehr menschliche Weise darzustellen. Bringt die Vergangenheit nahe!

Susann Kramny, Thalia-Buchhandlung Chemnitz

"Die Vermessung der Welt" hat Ihnen gefallen, dann werden Sie von diesem Buch begeistert sein: Eine gelungene Mischung aus Fiktion und Realität - der perfekte Wissenschaftsroman. "Die Vermessung der Welt" hat Ihnen gefallen, dann werden Sie von diesem Buch begeistert sein: Eine gelungene Mischung aus Fiktion und Realität - der perfekte Wissenschaftsroman.

„Was für eine schöne Idee!“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Heute habe ich ein für mich ganz ungewöhnliches Buch für Sie. Ein etwas anderer historischer Roman, der sich mit zwei sehr verschiedenen Geistesgrößen des ausgehenden 19. Jahrhunderts beschäftigt: Charles Darwin und Karl Marx. Ungewöhnlich für mich deshalb, weil ich bis zum Abitur so gut wie gar keinen Biologie-Unterricht hatte. D.h. Charles Darwin und seine Lehre zur Evolution sind für mich einfach Begriffe, die ich mal so gehört, aber in der Schule nie etwas drüber gelernt habe. Trotzdem hat mich der Klappentext des Buches so angesprochen, dass mein Interesse geweckt war. Und falls es Ihnen bei dem Thema ähnlich ergehen sollte, kann ich Sie beruhigen. Das Buch liest sich ganz wunderbar auch ohne Grundkenntnisse.

Ilona Jerger hat ein ausgesprochen charmantes Buch geschrieben. Wie sie in ihrem Nachwort schreibt, beruht der Roman auf intensiver Quellenarbeit, und sie hat nach Möglichkeit keine historischen Fakten verändert, außer dass es für die Handlung unumgänglich war. Diese Begegnung zwischen Darwin und Marx hat es nie gegeben, aber vielleicht wäre sie so abgelaufen. Doch diese Begegnung ist eigentlich gar nicht das Hauptthema des Buches, sondern einfach ein Kapitel relativ weit hinten im Buch. Ilona Jerger beschreibt viel mehr das Leben der beiden, die zu Beginn der Handlung 1881 72 Jahre (Charles Darwin) und 64 Jahre (Karl Marx) alt sind. Beide sind nicht mehr gesund und plagen sich mit ihren aktuellen Abhandlungen. Als Bindeglied zwischen diesen Persönlichkeiten hat die Autorin sich einen Arzt geschaffen, der beide als Patienten betreut. Und da dieser Arzt ein sehr moderner und aufgeschlossener Arzt seiner Zeit ist, versucht er in Unterhaltungen mit seinen Patienten herauszufinden, was psychologisch hinter den Beschwerden stecken könnte. Außerdem ist er an beiden Themen sehr interessiert. Und so erfahren wir über diese Unterhaltungen zwischen dem Arzt und seinem jeweiligen Patienten etwas über deren Leben, ihre Gedanken und ihre Theorien. Bei Charles Darwin geht die Autorin sogar ein wenig in der Geschichte zurück und beschreibt in einem Kapitel, wie der junge Darwin in Chile hoch oben in den Anden ein Muschelrelief findet. Sehr bewegend und faszinierend.

Mich hat dieses Buch schnell in seinen Bann gezogen. Eine ausgesprochen interessante Geschichte, sehr informativ und gut zu lesen. Ich habe ja immer so meine Schwierigkeiten etwas zur Sprache zu schreiben. Und so geht es mir auch dieses Mal. Aber ich fand die Sprache sehr gut zur Geschichte passend, einfach ein wenig altmodisch, ohne dass ich Ihnen dies näher erklären kann. Es ist ein Buch, welches mir den Forscher Darwin sehr viel näher gebracht hat. Anscheinend ein ausgesprochen interessanter und doch auch liebeswerter Mann. Bei Karl Marx verhält es sich da wohl ein wenig anders. Er kommt in dieser Geschichte sehr ruppig rüber. Die Autorin hat es zudem geschafft, die Philosophie, die hinter den beiden Themen Evolution und Ökonomie steckt, anschaulich zu erläutern. Es ist sehr spannend gewesen, was diese Theorien zu ihrer Zeit für eine Unruhe gestiftet haben.

Ein wunderbares und sehr charmant erzähltes Buch für Menschen, die gerne einmal Wissenschaft in einem unterhaltsamen, aber klugen Roman vermittelt bekommen möchten.


Heute habe ich ein für mich ganz ungewöhnliches Buch für Sie. Ein etwas anderer historischer Roman, der sich mit zwei sehr verschiedenen Geistesgrößen des ausgehenden 19. Jahrhunderts beschäftigt: Charles Darwin und Karl Marx. Ungewöhnlich für mich deshalb, weil ich bis zum Abitur so gut wie gar keinen Biologie-Unterricht hatte. D.h. Charles Darwin und seine Lehre zur Evolution sind für mich einfach Begriffe, die ich mal so gehört, aber in der Schule nie etwas drüber gelernt habe. Trotzdem hat mich der Klappentext des Buches so angesprochen, dass mein Interesse geweckt war. Und falls es Ihnen bei dem Thema ähnlich ergehen sollte, kann ich Sie beruhigen. Das Buch liest sich ganz wunderbar auch ohne Grundkenntnisse.

Ilona Jerger hat ein ausgesprochen charmantes Buch geschrieben. Wie sie in ihrem Nachwort schreibt, beruht der Roman auf intensiver Quellenarbeit, und sie hat nach Möglichkeit keine historischen Fakten verändert, außer dass es für die Handlung unumgänglich war. Diese Begegnung zwischen Darwin und Marx hat es nie gegeben, aber vielleicht wäre sie so abgelaufen. Doch diese Begegnung ist eigentlich gar nicht das Hauptthema des Buches, sondern einfach ein Kapitel relativ weit hinten im Buch. Ilona Jerger beschreibt viel mehr das Leben der beiden, die zu Beginn der Handlung 1881 72 Jahre (Charles Darwin) und 64 Jahre (Karl Marx) alt sind. Beide sind nicht mehr gesund und plagen sich mit ihren aktuellen Abhandlungen. Als Bindeglied zwischen diesen Persönlichkeiten hat die Autorin sich einen Arzt geschaffen, der beide als Patienten betreut. Und da dieser Arzt ein sehr moderner und aufgeschlossener Arzt seiner Zeit ist, versucht er in Unterhaltungen mit seinen Patienten herauszufinden, was psychologisch hinter den Beschwerden stecken könnte. Außerdem ist er an beiden Themen sehr interessiert. Und so erfahren wir über diese Unterhaltungen zwischen dem Arzt und seinem jeweiligen Patienten etwas über deren Leben, ihre Gedanken und ihre Theorien. Bei Charles Darwin geht die Autorin sogar ein wenig in der Geschichte zurück und beschreibt in einem Kapitel, wie der junge Darwin in Chile hoch oben in den Anden ein Muschelrelief findet. Sehr bewegend und faszinierend.

Mich hat dieses Buch schnell in seinen Bann gezogen. Eine ausgesprochen interessante Geschichte, sehr informativ und gut zu lesen. Ich habe ja immer so meine Schwierigkeiten etwas zur Sprache zu schreiben. Und so geht es mir auch dieses Mal. Aber ich fand die Sprache sehr gut zur Geschichte passend, einfach ein wenig altmodisch, ohne dass ich Ihnen dies näher erklären kann. Es ist ein Buch, welches mir den Forscher Darwin sehr viel näher gebracht hat. Anscheinend ein ausgesprochen interessanter und doch auch liebeswerter Mann. Bei Karl Marx verhält es sich da wohl ein wenig anders. Er kommt in dieser Geschichte sehr ruppig rüber. Die Autorin hat es zudem geschafft, die Philosophie, die hinter den beiden Themen Evolution und Ökonomie steckt, anschaulich zu erläutern. Es ist sehr spannend gewesen, was diese Theorien zu ihrer Zeit für eine Unruhe gestiftet haben.

Ein wunderbares und sehr charmant erzähltes Buch für Menschen, die gerne einmal Wissenschaft in einem unterhaltsamen, aber klugen Roman vermittelt bekommen möchten.


Kundenbewertungen

Durchschnitt
91 Bewertungen
Übersicht
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36
12
3
1

Stiller Stillstand
von Astrid aus Hagen am 16.10.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Man stelle sich vor – zwei bedeutende Denker hätten die Möglichkeit sich an einen Tisch setzen und über ihre Theorien zu plaudern. Genau das hat Ilona Jerger in ihrem Buch „Und Marx stand still in Darwins Garten“ möglich gemacht. Sie hat die beiden Männer im Jahr 1881 an denselben... Man stelle sich vor – zwei bedeutende Denker hätten die Möglichkeit sich an einen Tisch setzen und über ihre Theorien zu plaudern. Genau das hat Ilona Jerger in ihrem Buch „Und Marx stand still in Darwins Garten“ möglich gemacht. Sie hat die beiden Männer im Jahr 1881 an denselben Ort gebracht, London. Beide gebeutelt durchs Leben und durch Krankheit, haben sie den gemeinsamen Arzt Dr. Beckett, der immer wieder mit dem Gedanken spielt die zeternden, alten Herren in einen Raum zu kriegen. Wirklich getroffen haben sich die beiden nie, doch Jerger versucht in ihrem Roman eine Mischung aus Fiktion und Fakten, ein Drahtseilakt, der ihr nur stellenweise gelingt. Die Grundidee, famos – zwei bedeutsame Männer, die damals wirklich so nah beieinander wohnten, miteinander zu verbinden, ihnen Raum zu geben und sich unterhalten zu lassen. Doch ist der Weg bis zu dem wirklichen Aufeinandertreffen eine schier endlose Einleitung. Seite um Seite vergeht, Darwin hadert, Marx zetert. Wirklich Neues erfährt man nicht. Man bekommt einen guten Einblick in die Leben der Beiden, in deren Sinnkrisen und deren Werke – aber auch nur oberflächlich. Das Treffen, auf das nach rund Hälfte des Buches nicht nur Doktor Beckett hin fiebert, verläuft hingegen fad. Zu kurz ist der Moment, in dem sich die brillanten Denker gegenüber stehen und noch kürzer der Moment, in dem sie sich wirklich unterhalten. Die Szene, in die beiden unter vier Augen Gedanken austauschen, schon durch Leseproben, Einleitungen und Kurzzusammenfassungen bekannt. Was das beim Leser auslöst? Vor allem Ernüchterung. Trotzdem kann Ilona Jerger schreiben. Die Sätze sind leicht, schnell zu lesen, trotz der vermeintlichen Schwere des Inhaltes. Doch auch dieser Umstand hilft nicht über die Schwächen des Buches hinweg, denn wie man es dreht und wie man es wendet – die Erwartungshaltung war eine andere. Es ist viel mehr ein. Es ist viel mehr der Dialog Darwins und Marx‘ mit ihrem Arzt, als miteinander. Jerger hat viel mehr die beiden Genies als Romanfiguren erweckt, durch Briefe und Tagebücher eine Geschichte um sie herum konstruiert, leider hat sie dabei vergessen die Verbindungen zu knüpfen, zu stärken und ein bisschen mehr Spannung unterzumischen. So bleibt am Ende ein guter Roman, mit Abstrichen. Ein Roman, der durch seinen wunderbaren Schreibstil überzeugt, aber durch die gelenkte Erwartungshaltung des Lesers den einen oder anderen verwirren, linken oder enttäuschen wird.

Zwei große Persönlichkeiten
von einer Kundin/einem Kunden aus Schweighofen am 08.10.2017

Das Schema ist seit einiger Zeit in der Literatur bekannt. Zwei große Persönlichkeiten der Geschichte treffen in einer fiktiven Geschichte aufeinander. Während dieser Geschichte erhält der Leser immer tiefere Einblicke in das Leben und Wirken dieser Personen. In diesem Roman handelt es sich um Marx und Darwin. In Wirklichkeit... Das Schema ist seit einiger Zeit in der Literatur bekannt. Zwei große Persönlichkeiten der Geschichte treffen in einer fiktiven Geschichte aufeinander. Während dieser Geschichte erhält der Leser immer tiefere Einblicke in das Leben und Wirken dieser Personen. In diesem Roman handelt es sich um Marx und Darwin. In Wirklichkeit haben die Beiden sich nie getroffen und sie verbindet lediglich eine einzige Gemeinsamkeit: sie lebten zur gleichen Zeit und hätten sich theoretisch also wirklich begegnen können. Auf humorvolle und kurzweilige Weise lernt man als Leser so einiges über zwei herausragende Persönlichkeiten unserer Vergangenheit. Man lernt ihre Eigenarten lieben, setzt sich mit ihren Ansichten auseinander und kommt ihnen so immer näher. Ein großartiger Roman mit einem schönen Schreibstil und ein angenehmer Sprecher bei der Hörbuchfassung, bei dem man nebenbei so manches lernen kann. Sehr kreativ und ansprechend ist auch der Titel und das Cover.

Vom Paradies auf Erden oder im Himmel
von StefanieFreigericht am 14.09.2017
Bewertet: eBook (ePUB)

Bitte vergiss den Klappentext, die Inhaltsangabe alles. Bitte stell dir zwei ältere Herren vor, die da in England leben – der eine in Kent, der andere in London. Beide sind sie sehr lang mit ihren Ehefrauen verheiratet und haben mit ihnen eine stattliche Anzahl Kinder bekommen – zehn der... Bitte vergiss den Klappentext, die Inhaltsangabe alles. Bitte stell dir zwei ältere Herren vor, die da in England leben – der eine in Kent, der andere in London. Beide sind sie sehr lang mit ihren Ehefrauen verheiratet und haben mit ihnen eine stattliche Anzahl Kinder bekommen – zehn der eine, sieben der andere. Beide haben sehr gelitten, als einige Kinder vor ihnen starben. Beide leben in Hausgemeinschaft mit treuen Angestellten, sind besessene Arbeiter in ihren jeweiligen Metiers, geradezu Arbeitstiere, ohne Rücksicht auf sich selbst. Beide involvieren die Familien in ihr Werk, die Frauen oder Kinder schreiben nieder, lesen Korrektur, arbeiten mit. Beide sterben 1882 respektive 1882. Beide kommen aus angesehenen, wohlsituierten Familien, leiden im Alter an einer angeschlagenen Gesundheit. Hier kommt im Buch ein Doktor Beckett ins Spiel: Die beiden Herren sind Karl Marx und Charles Darwin, und mir war tatsächlich nicht bewusst gewesen, welche Ähnlichkeiten es doch gab (in Ordnung, der eine lebte meist prekär, der andere vom Familienvermögen der Wedgewoods, der eine im Vaterland, der andere im Exil, ...dennoch). In Darwins Arbeitszimmer steht ein Exemplar von „Das Kapital“ mit persönlicher Widmung, er schickte einen Dankesbrief an Karl Marx. Auch das ist Bestandteil des Romans. Der Buchdoktor stellt das Bindeglied zwischen beiden dar. Autorin Ilona Jerger lässt Darwin äußern „In der Tat ist die Vorstellung schmeichelhafter, direkt von Gottes Hand erschaffen worden zu sein, als einen irrwitzig langen und verschlungenen Weg von den Eizellern über die Rüben genommen zu haben…“ S. 91. Beckett hingegen bemerkt zum Begründer der Evolutionstheorie, der besorgt ist, als „Gottes-Mörder“ in die Geschichte einzugehen: „Wenn die Menschen nicht mehr auf das Traumland im Jenseits hoffen können, dann sind sie endlich bereit, für ein gutes Leben im Diesseits zu kämpfen. Die Leidensbereitschaft sinkt rapide, wenn es nach dem Tod keine Entlohnung gibt.“ Kurzweilig beschreibt der Roman die „alten Tage“ der beiden Persönlichkeiten, mit Rückblicken in die jüngere Geschichte (ich empfehle so in der Mitte des Romans mindestens ein Überfliegen der jeweiligen Wikipedia-Artikel – das ist im Buch wirklich gut gemacht und „inhaliert“ sich sehr leicht und locker). Breiten Raum nimmt die Diskussion zur Auswirkung auf Glaubensthemen ein, auch das, wie ich finde sehr elegant, mit dem ablehnenden, wetternden Marx, der gläubigen Frau von Darwin und Darwin selbst, „Die christliche Position hatte er verlassen, die atheistische wollte er nicht einnehmen.“ S. 186 Sein Vetter schlägt ihm zuletzt die Pascal’sche Wette vor: „Wenn du an Gott glaubst, und es stellt sich heraus, dass es einen gibt, hast du gewonnen und fährst gen Himmel. Wenn du hingegen nicht an Gott glaubst und es doch einen gibt, dann verlierst du die Wette und fährst zu Hölle. Und wenn du an Gott glaubst, und es stellt sich heraus, dass es keinen gibt, hast du zwar verloren, aber eigentlich nicht viel. Also wette, dass es ihn gibt! Das ist in jedem Fall die bessere Wahl. Denn du setzt mit wenig Einsatz auf einen satten Gewinn – die ewige Seligkeit.“ Cousin Francis zu Darwin, S. 216 Passend dazu aus der Grabrede, die Engels für den Freund und Weggefährten hielt: „Wie Darwin das Gesetz der Entwicklung der menschlichen Natur, so entdeckte Marx das Entwicklungsgesetz der menschlichen Geschichte…. Sehr geeignet, um unterhaltsam und irgendwie sehr komfortabel Einblick in Leben und Werk zweier Männer (und ihres Umfeldes) zu bekommen, die das moderne Weltbild maßgeblich geprägt haben. Ich hätte es mir zu meinem damals sterbenslangweiligen Abschnitt im Geschichtsbuch gewünscht. Dennoch…fehlt irgendetwas, auch wenn das altmodisch klingen mag, so der gewisse „Pfiff“. Ich denke, ein paar Seiten mehr vielleicht wären es gewesen? Solide 3,5 Sterne.