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Selbst ist die Frau!

Karen Witemeyer

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Beschreibung

Texas, 1894: Die lebensfrohe junge Bankerin Emma leitet eine Kleinstadt, in der Frauen Zuflucht finden, mit denen es das Leben nicht gut gemeint hat. Doch die Unabhängigkeit der Frauen und die Zukunft von »Harpers Station« gerät unter Beschuss: Banditen versuchen, die Gemeinschaft zu vertreiben. Da greift Emma zu ihrer Geheimwaffe, dem Sprengstoffexperten Malachi, dem sie als Kind einst das Leben rettete. Dieser nimmt einen weiten Weg und viele Gefahren auf sich, um dem Engel seiner Kindheit zu helfen und die Frauenkolonie zu schützen.
Während sie gemeinsam für das Gute kämpfen, fühlen Emma und Malachi sich mehr und mehr zueinander hingezogen. Doch die Welten, in denen sie leben, scheinen einfach zu verschieden zu sein …

Karen Witemeyer liebt historische Romane mit Happy End-Garantie und einem überzeugenden Bezug zum christlichen Glauben. Nach dem Studium der Psychologie begann sie mit dem Schreiben. Zusammen mit ihrem Mann und ihren drei Kindern lebt sie in Texas.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 326
Erscheinungsdatum 01.06.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86827-662-6
Verlag Francke-Buchhandlung
Maße (L/B/H) 20,5/13,7/3,2 cm
Gewicht 394 g
Originaltitel No other will do
Übersetzer Rebekka Jilg
Verkaufsrang 147037

Kundenbewertungen

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Ein Roman wie ein Film! Absolute Leseempfehlung!
von Kerstin1975 aus Crailsheim am 23.05.2020

Buchinhalt: Die Kleinstadt Harpers Station in Texas ist anders, als vergleichbare Ortschaften in Texas: Harpers Station ist eine Frauenkolonie, Zufluchtsstätte und Heimat von zahlreichen Frauen, denen das Schicksal oder ihre Männer einst übel mitgespielt haben. Die junge Bankerin Emma leitet die Kolonie. Als eines Tages wird ... Buchinhalt: Die Kleinstadt Harpers Station in Texas ist anders, als vergleichbare Ortschaften in Texas: Harpers Station ist eine Frauenkolonie, Zufluchtsstätte und Heimat von zahlreichen Frauen, denen das Schicksal oder ihre Männer einst übel mitgespielt haben. Die junge Bankerin Emma leitet die Kolonie. Als eines Tages wird Harpers Station von Banditen bedroht wird, ruft Emma schließlich ihren Jugendfreund Malachi, der beim Eisenbahnbau arbeitet, zu Hilfe. Gemeinsam kämpfen sie um den Erhalt des kleinen Ortes und erkennen, dass sie schon immer mehr füreinander empfunden haben, als nur Freundschaft…. Persönlicher Eindruck: Ein toller Westernroman, der seinesgleichen sucht! Karen Witemeyer ist eine meiner Lieblingsautorinnen und immer wieder ein Garant für spannende Geschichten. So auch hier: spannungsgeladen und mit Tiefgang nimmt sie den Leser mit in den Wilden Westen, in eine Handlung vor bildgewaltiger Kulisse. Sehr gut gefallen haben mir die atmosphärische Dichte der Geschichte, die sympathischen Figuren und der eingängige Plot. Ein Western wie im Film! Die Charaktere sind witemeyertypisch mit Tiefgang und Profil angelegt, der Focus lag auf Emma und Malachi, den unangefochtenen Hauptfiguren der Geschichte. Die beiden kennen sich bereits aus ihrer Kindheit, wurden dann 10 Jahre getrennt und treffen als Erwachsene schließlich wieder aufeinander. Sowohl Emma als auch Malachi empfinden tief für den jeweiligen anderen, trauen sich aber zunächst nicht, ihre Gefühle zu offenbaren. Emma ist eine toughe Frau. Sie leitet die Bank, was zur damaligen Zeit eine reine Männerdomäne war, doch auch die anderen Frauen haben gelernt, sich selbst zu helfen und teilen in ihrer Gemeinschaft alles, was sie erwirtschaften. Malachi, einst ein Herumtreiber, hat bei der Eisenbahn die Berufung fürs Leben gefunden und arbeitet als Sprengmeister. Doch der Engel seiner Jugend ist ihm wichtiger als seine Arbeit und so lässt er alles stehen und liegen und eilt Emma und den Frauen von Harpers Station zu Hilfe. Der Spannungsbogen der Geschichte steigert sich von Seite zu Seite, um gegen Ende in einem phänomenalen Showdown zu münden, der jedem Westernfilm alle Ehre machen würde. Dabei ist die christliche Botschaft des Romans angenehm, dezent und absolut stimmig eingewoben in den Plot. Das Buch ist daher eine absolute Leseempfehlung. Volle Punktzahl!

Eine Frau mit einer Mission
von LEXI am 17.09.2017

Die dreiundzwanzigjährige Emma Chandler lebt in Baylor County, Texas. Sie wurde nach dem Tod ihrer Eltern von ihren beiden warmherzigen Tanten Henrietta und Alberta groß gezogen, die auch einen armen Waisenjungen bei sich aufnahmen. Malachi Shaw und die kleine Emma wurden Freunde fürs Leben – Malachi war Emmas Held und bester Fr... Die dreiundzwanzigjährige Emma Chandler lebt in Baylor County, Texas. Sie wurde nach dem Tod ihrer Eltern von ihren beiden warmherzigen Tanten Henrietta und Alberta groß gezogen, die auch einen armen Waisenjungen bei sich aufnahmen. Malachi Shaw und die kleine Emma wurden Freunde fürs Leben – Malachi war Emmas Held und bester Freund, und Emma war der leuchtende Engel von Malachis entbehrungsreicher und harter Kindheit. Jahre später leitet Emma nach dem Vorbild ihres verstorbenen Vaters eine eigene Bank in Harpers Station. Emma folgte ihrer Berufung und gründete diese Stadt mit dem Ziel, Frauen in Not ein neues Leben zu ermöglichen. Die willensstarke, intelligente, aber auch ein wenig dickköpfige Frau mit dem großen Herzen ist die geborene Anführerin. Sie kommt jedoch in arge Bedrängnis, als vermehrt Drohbotschaften eintreffen und Unbekannte bald darauf auch mit Gewaltakten versuchen, die Frauen aus ihrer Stadt zu vertreiben. Emma sieht nur noch einen einzigen Ausweg, nämlich ihren besten Freund Malachi zu Hilfe zu rufen, der inzwischen als gefragter Sprengspezialist für die Eisenbahngesellschaft arbeitet. Ob es ihr mit seiner Unterstützung gelingen wird, die Bedrohung von ihrer Stadt abzuwenden? Karen Witemeyer ist bekannt für ihre romantischen Bücher mit starker christlicher Botschaft, die stets ein Happy-End bereit halten. Nach vielen positiven Leseerfahrungen hat mich auch die vorliegende Neuerscheinung nicht enttäuscht. Die Autorin schreibt mit gewohnt flüssigem, einnehmendem Schreibstil, baut Spannungselemente in ihre Geschichte ein, und lässt auch den Humor nicht zu kurz kommen. Ein weiterer positiver Faktor ist die Tatsache, dass auch dem christlichen Glaube in diesem Buch ein hoher Stellenwert eingeräumt wurde, was durch das Reden und Handeln der Beteiligten deutlich zum Ausdruck kam. Ihre Protagonisten Emma und Malachi, deren Charaktereigenschaften und inneren Kämpfe wurden überzeugend dargestellt. Karen Witemeyer punktet jedoch auch mit hervorragenden Nebenfiguren. Ich habe die beiden resoluten, aber dennoch sehr liebevoll-besorgten Tanten Henry und Bertie Chandler, den freundlichen und verlässlichen Riesen Benjamin Porter sowie den kleinen Waisenjunge Andrew umgehend ins Herz geschlossen. Fazit: „Selbst ist die Frau!“ war eine wunderschöne Lektüre aus der Feder einer christlichen Autorin, deren Romane ich bislang stets gerne gelesen habe. Karen Witemeyer wurde auch mit diesem Buch ihrem Ruf gerecht und präsentierte eine überaus romantische Geschichte, die mich ausgezeichnet unterhalten hat.

Frauenstadt
von einer Kundin/einem Kunden aus Nittendorf am 25.06.2017

Emma ist eine junge Bankerin und leitet eine Frauenstadt , dort finden ein Platz alle Frauen welche haben schwere Zeiten hinter sich oder sind auf der Flucht von die gewalttätigen Ehemännern. Das Leben in " Harpers Station " hat bestimmte Regeln aber bietet den Frauen volle Unabhängigkeit und Ruhe. Die Ruhe jedoch wird zerstör... Emma ist eine junge Bankerin und leitet eine Frauenstadt , dort finden ein Platz alle Frauen welche haben schwere Zeiten hinter sich oder sind auf der Flucht von die gewalttätigen Ehemännern. Das Leben in " Harpers Station " hat bestimmte Regeln aber bietet den Frauen volle Unabhängigkeit und Ruhe. Die Ruhe jedoch wird zerstört - jemand will dass die Frauen aus der Stadt verschwinden , die Drohungen sind immer gefährlicher und der Täter bleibt nicht nur beim Wörter... Emma will der Stadt retten und bietet um Hilfe Malachi, ein Sprengstoffexperte, der macht sich sofort auf den Weg zu ihr, er verdankt Emma sein Leben und verehrt sie. Malachi hilft Emma und verliebt sich immer mehr in sie, Emma merkt auch dass sie der Mann liebt, aber die beide haben Angst von die Gefühlen  und von die andere zu verletzen.... Das Buch hat mir sehr  gut gefallen , hier ist alles was ich als Leser kann mir sich wünschen, spannende Geschichte, gefährliche Situationen, große Liebe, viele Emotionen, sympathische Protagonisten und flüssige, einfache Sprache. Das ganze ist auch Sicht von Emma und Malachi geschrieben , der Perspektivenwechsel macht diese Geschichte noch interessanter, weil ich kann die Sache aus die beiden Seiten beobachten und ich kann die Gefühle und Gedanken von die beiden erfahren und das hat wirklich Spaß gemacht. Emma und Malachi lieben sich aber unterdrücken ganze Zeit diese Gefühl aus Angst von Verlust, die haben ganze Zeit Schmetterlinge im Bauch, aber die hören nicht auf sie , Malachi und Emma denken nicht an sich die wollen alle anderen Menschen glücklich machen. Doch wenn Emma ist im Lebensgefahr endlich die beide lassen die tief verborgene Gefühle raus und gestehen sie sich die Liebe . Über das zum lesen war echt ein Vergnügen. Die Autorin schreibt sehr bildhaft und mit viel Details, die Szenen sind leicht sich zum vorstellen, auch über die Gefühle ist viel geschrieben mit sehr guten menschlichen Kenntnissen . Die Stimmung ist wechselhaft aber immer gut auf die Geschehene angepasst - von leichten , hellen witzigen Szenen bis zum dunklen , ängstlichen wo die Menschen in Gefahr sind. Das Buch entspannt und bietet gute Unterhaltung aber zeigt uns auch dass der Gespräch mit Gott in schwierigen Situation große Hilfe ist .


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  • Prolog
    Winter 1882,
    Cooke County, Texas

    Malachi Shaw schaffte den beschwerlichen Weg zurück aus der Bewusstlosigkeit nur mit allergrößter Anstrengung. Doch bisher hatte alles, was Mal, wie er genannt wurde, in seinen dreizehn Lebensjahren erreicht hatte, größte Anstrengungen verlangt. Und dabei hatte er noch nicht einmal etwas Nennenswertes vorzuweisen. Er war verwaist. Halb verhungert. Und ... er fror. Das spürten seine Sinne als Allererstes. Die Kälte. Und nicht die bekannte Kälte, die man fühlte, wenn man sich während einer Kältewelle in einem viel zu dünnen Mantel unter der Saloon-Treppe versteckte. Nein. Um ihn herum herrschte eine Kälte, die regelrecht brannte. Doch das ergab überhaupt keinen Sinn. Mit einem Stöhnen hob Mal den Kopf und versuchte, seine Arme unter sich zu ziehen, um sich hochzustemmen. In diesem Augenblick traf ihn erst die volle Wucht seiner Schmerzen. Die Schulter pochte, die Rippen brannten und sein Kopf fühlte sich an, als sei er mit einem Zug kollidiert. Ach ... richtig ... das war er ja auch. Bruchstückhafte Erinnerungen wirbelten durch seinen Kopf, während er langsam aus der Schneewehe kroch, die seinen Sturz aufgefangen haben musste. Er war auf den Zug aufgesprungen wie schon ein Dutzend Mal zuvor, seit sein Trunkenbold von einem Vater es geschafft hatte, sich umbringen zu lassen - von einem Fuhrwerk überrollt, als er die Straße überqueren wollte. Der Alte war sowieso zu nichts zu gebrauchen gewesen. Hatte seinen Sohn in Mülleimern nach Essensresten suchen lassen, während er selbst jede noch so kleine Münze in Whiskey umgesetzt hatte. Doch immerhin hatte er ihnen ein Dach über dem Kopf besorgt - ein heruntergekommenes, undichtes Dach, das auf zwei baufällige Wände gesetzt war, die nicht einmal den Wind abhalten konnten - aber immerhin ein Dach. An dem Morgen, nachdem sein Vater beerdigt worden war, hatte die Frau, der die Hütte gehörte, Mal vor die Tür gesetzt. Sie hatte ihm kaum Zeit gelassen, seinen Sack zu holen, in dem er die wenigen Habseligkeiten aufbewahrte, die er besaß. Doch als er sich hektisch umgeschaut hatte, war der Sack nirgends zu finden gewesen.
    "Nein!" Er schlug mit der Faust auf den gefrorenen Grund neben sich und sank in sich zusammen. Was hatte er erwartet? Dass Gott sich plötzlich seiner Existenz erinnern und einen Finger krümmen würde, um ihm zu helfen? Ha! Nichts da! Der Große Mann hatte sich noch nie um ihn geschert. Warum sollte er plötzlich damit anfangen? Es war doch viel bequemer, sich dort oben im Himmel zurückzulehnen und sich darüber zu amüsieren, wie der arme Malachi Shaw sich durchs Leben kämpfte. Er hatte ihm die Mutter so früh genommen, dass Mal sich nicht einmal daran erinnern konnte, wie sie ausgesehen hatte. Hatte ihm einen Vater gegeben, der sich mehr für den nächsten Drink als für sein eigen Fleisch und Blut interessierte. Und dann hatte er ihm auch noch diesen Menschen weggenommen. Jetzt stand er alleine da. Ohne Zuhause. Niemand wollte ihm Arbeit geben. Ihm blieb nichts anderes übrig, als heimlich, als blinder Passagier, mit dem Zug zu reisen und nach einem Ort zu suchen, an dem er eine faire Chance bekommen würde. Und was hatte ihm das bisher gebracht? Einen Zusammenstoß mit einer Bande von Vagabunden, denen es gar nicht gefallen hatte, dass er in ihr Territorium eingedrungen war. Mal fasste sich vorsichtig an die schmerzende Beule auf seiner Stirn. Es waren vier gewesen. Alle doppelt so groß wie er. Und jeder war einmal an der Reihe gewesen zuzuschlagen. Bis der vierte Kerl Mals Kopf gegen den stählernen Türrahmen gedonnert hatte. An das, was danach gekommen war, hatte Malachi keine Erinnerung mehr. Offensichtlich war er von den Vagabunden aus dem Zug geworfen worden. Er konnte die Gleise oben auf der Böschung kaum ausmachen. Zu schade, dass Gott die Sache nicht endlich beendet hatte. Hätte Mal sich nicht einfach den Hals brechen können? Aber nein, wo bliebe denn da der Spaß, den Gott sich off