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Der Tag, an dem mein Großvater ein Held war

Gekürzte Lesung. Ausgezeichnet mit dem Deutsche Hörbuchpreis 2018 für Beste Interpretin (Valerie Tscheplanowa)

(9)
Ein paar Dinge weiß ich sicher: Ich bin seit einhundertsechsundvierzig Tagen da. Ich habe einen Plan. Manchmal lüge ich. Das ist alles, was Nelli von sich preisgibt. Die junge Waise hat nach einem Bombenangriff Unterschlupf bei einer Bauernfamilie in der Ostmark gefunden. Der Krieg ist im März ’45 allgegenwärtig, doch die ländlichen Gepflogenheiten und Bräuche werden stoisch gepflegt. Dann kommt ein Fremder auf den Hof. Michail hat Hunger, im Gepäck eine abenteuerliche Geschichte – und eine Bildrolle. Als wenige Tage später Wehrmachtssoldaten eintreffen, wird nicht nur über sein Schicksal entschieden.
Portrait
Sprecherin: Die aus Kasan stammende Schauspielerin, Sängerin und Tänzerin Valery Tscheplanowa wurde 2014 mit dem Alfred-Kerr-Darstellerpreis und 2015 mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet. Nach Engagements am Deutschen Theater und am Schauspiel Frankfurt wechselte sie ans Münchner Residenztheater, wo sie ihre brillante Vielseitigkeit u.a. als Antigone und als Franz Moor in der gefeierten Inszenierung "Die Räuber" unter Beweis stellt.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Valerie Tscheplanowa
Anzahl 2
Erscheinungsdatum 04.08.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783956392962
Genre Belletristik
Verlag Audio media GmbH
Spieldauer 158 Minuten
Verkaufsrang 876
Hörbuch (CD)
16,49
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

„Finale (Weltkriegs-)Tage in den Bergen - gelungene Erzählung“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Ein Kammerspiel: in eindringliche Sprache bzw.Bilder gefasst, bringt uns der Autor auf nur 112 Seiten die letzten Weltkriegstage in einem österreichischem Tal vor Augen.In verdichteter Sprache erleben wir Grausames neben Mitmenschlichkeit, bäuerlichen (Kriegs-)Alltag,aber auch Empathie und Tapferkeit.
Als eine kleine Gruppe Wehrmachtssoldaten auf dem Bauernhof der Familie einfällt, die als Einquartierung bereits eine traumatisierte Dreizehnjährige (und seit kurzem einen russischen Zwangsarbeiter-Flüchtling) beherbergt, droht die Situation zu eskalieren und den Bergleuten bleibt nicht mehr viel Spielraum...
Karg, nüchtern und manchmal doch poetisch zugleich, packt uns Hochgatterer bei der Gurgel und lässt uns betroffen zurück. Eine Erzählung, die mehr fasst als mancher Roman....
Ein Kammerspiel: in eindringliche Sprache bzw.Bilder gefasst, bringt uns der Autor auf nur 112 Seiten die letzten Weltkriegstage in einem österreichischem Tal vor Augen.In verdichteter Sprache erleben wir Grausames neben Mitmenschlichkeit, bäuerlichen (Kriegs-)Alltag,aber auch Empathie und Tapferkeit.
Als eine kleine Gruppe Wehrmachtssoldaten auf dem Bauernhof der Familie einfällt, die als Einquartierung bereits eine traumatisierte Dreizehnjährige (und seit kurzem einen russischen Zwangsarbeiter-Flüchtling) beherbergt, droht die Situation zu eskalieren und den Bergleuten bleibt nicht mehr viel Spielraum...
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„Preisverdächtig “

Susanne Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Niederösterreich Ende 1944 - eine Bauernfamilie, deren Hof außerhalb des Dorfes liegt, nimmt ein junges Mädchen auf. Sie ist schwer traumatisiert und kann sich nicht mal an ihren Namen erinnern. Die Behörden vermuten, das sie die Tochter einer Rüstungsarbeiterin aus dem Barnat ist. Die Fabrik wurde durch Bomben vollständig zerstört und die Mutter ist tot. Nelli, wie die Familie sie nennt, lebt sich sehr schnell ein - aber ihre Erinnerungen, die sie verschweigt, sind deutlich anders....
Anfang 1945 strandet ein russischer Fremdarbeiter auf dem Hof. Er hütet eine Bilderrolle wie seinen Augapfel und auch er hat einen eigene Geschichte.....
Das Leben geht friedlich weiter - bis eine Gruppe Wehrmachtsoldaten auf den Hof kommen und anfangen Fragen zu stellen. Letzten Endes gibt es nur eine Lösung .... Oder doch eine zweite Möglichkeit? Auch die wird angeboten ......
Diese Geschichte besticht durch ihre eindrucksvolle Sprache. Mit wenigen Worten ist alles gesagt - und doch lesen wir viel mehr zwischen den Zeilen.

Niederösterreich Ende 1944 - eine Bauernfamilie, deren Hof außerhalb des Dorfes liegt, nimmt ein junges Mädchen auf. Sie ist schwer traumatisiert und kann sich nicht mal an ihren Namen erinnern. Die Behörden vermuten, das sie die Tochter einer Rüstungsarbeiterin aus dem Barnat ist. Die Fabrik wurde durch Bomben vollständig zerstört und die Mutter ist tot. Nelli, wie die Familie sie nennt, lebt sich sehr schnell ein - aber ihre Erinnerungen, die sie verschweigt, sind deutlich anders....
Anfang 1945 strandet ein russischer Fremdarbeiter auf dem Hof. Er hütet eine Bilderrolle wie seinen Augapfel und auch er hat einen eigene Geschichte.....
Das Leben geht friedlich weiter - bis eine Gruppe Wehrmachtsoldaten auf den Hof kommen und anfangen Fragen zu stellen. Letzten Endes gibt es nur eine Lösung .... Oder doch eine zweite Möglichkeit? Auch die wird angeboten ......
Diese Geschichte besticht durch ihre eindrucksvolle Sprache. Mit wenigen Worten ist alles gesagt - und doch lesen wir viel mehr zwischen den Zeilen.

„Ergreifend!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Eine beklemmende und sehr eindringliche Erzählung aus dem Zweiten Weltkrieg in Österreich auf dem Land. Lesen Sie unbedingt diese ergreifende Geschichte! Eine beklemmende und sehr eindringliche Erzählung aus dem Zweiten Weltkrieg in Österreich auf dem Land. Lesen Sie unbedingt diese ergreifende Geschichte!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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Was wäre gewesen wenn...
von einer Kundin/einem Kunden am 29.04.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein gelungener Rückblick speziell auf die österreichische Geschichte des letzten Kriegsjahres, der sowohl sprachlich als auch inhaltlich als auch figurentechnisch völlig überzeugt. Die genaue Auslegung der Erzählung regt zudem zum Nachdenken an und lässt einen nicht gleich wieder los. Ein idealer Tipp für Leser, die ein kurzes Buch mit... Ein gelungener Rückblick speziell auf die österreichische Geschichte des letzten Kriegsjahres, der sowohl sprachlich als auch inhaltlich als auch figurentechnisch völlig überzeugt. Die genaue Auslegung der Erzählung regt zudem zum Nachdenken an und lässt einen nicht gleich wieder los. Ein idealer Tipp für Leser, die ein kurzes Buch mit großer Wirkung wünschen.

Der Tag...
von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Wundervolle Formulierung der Sätze, diese Kraft, der Wörter, kennen wir auch von Robert Seethaler. Anschaulich erzählt, brilliant. österreichische Literatur auf höchsten Niveau. Bitte Lesen

wundervoll
von einer Kundin/einem Kunden am 20.08.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Es ist das Jahr 1944. Der zweite Weltkrieg ist noch nicht ganz vorbei. Der Winter steht vor der Tür. Auf einem Bauernhof in Niederösterreich wird ein Mädchen als Pflegekind aufgenommen. Sie ist ungefähr 13 Jahre alt. An einen Namen erinnert sie sich nicht. Sie erinnert sich an gar nichts,... Es ist das Jahr 1944. Der zweite Weltkrieg ist noch nicht ganz vorbei. Der Winter steht vor der Tür. Auf einem Bauernhof in Niederösterreich wird ein Mädchen als Pflegekind aufgenommen. Sie ist ungefähr 13 Jahre alt. An einen Namen erinnert sie sich nicht. Sie erinnert sich an gar nichts, so scheint es. Auf dem Bauernhof leben die Bäuerin, der Bauer, ihre fünf Töchter und der Bruder des Bauern- Laurenz. Leo der einzige Sohn ist im Krieg. Er ist noch nicht wieder nach Hause gekommen. Von der Familie wird das Mädchen Nelli genannt. Als eines Tages ein aus deutscher Gefangenschaft geflohener Ostarbeiter auf dem Bauernhof auftaucht, freundet sie sich mit ihm an. Der junge Russe hat nichts bei sich außer ein Bild. Die Gewissheit, dass der Krieg verloren ist, breitet sich aus. Eine Gruppe von auf dem Rückzug befindlichen Wehrmachtssoldaten fällt auf dem Bauernhof ein. "Der Tag an dem mein Großvater ein Held war" von Paulus Hochgatterer ist unter die Haut gehende, wundervolle Leselektüre.