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Stille Post

Herlinde Koelbl, Michael Krüger

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Buch (gebundene Ausgabe)
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Beschreibung

»Stille Post« ist ein weltweiter Klassiker – egal, ob man das beliebte Kinderspiel als »Flüsterpost«, »Chinese whispers«, »téléphone arabe«, »passaparola« oder »teléfono estropeado« kennt, die Regeln sind einfach und immer dieselben: hören, verstehen, weitersagen. Genauso funktioniert die Kommunikation von Mensch zu Mensch – zwischen Alt und Jung, Schwarz und Weiß, Mann und Frau. Mit ihrem interkulturellen Fotoprojekt hat Herlinde Koelbl die intimen Momente des Flüsterns und Lauschens mit ihrer Kamera festgehalten. Dazu brachte die renommierte Künstlerin 28 ungleiche Paare zusammen: Frauen, Männer und Kinder aus 16 Nationen, fünf verschiedenen Kontinenten und jeden Alters, darunter auch Prominente wie etwa
die Schauspielerin Sunnyi Melles, der Barbesitzer Charles Schumann oder die Moderatorin Amelie Fried. Sie alle flüstern einander Botschaften zu. Dabei versteht jeder etwas anderes und entscheidet individuell, wie er das Gehörte interpretiert
und weitergibt. Auch wenn uns als Betrachtern der Inhalt verborgen bleibt: Die in den Schwarz-Weiß-Fotografien dokumentierten Begegnungen offenbaren Vertrauen, das jegliche Sprachbarriere überwindet, kulturelle Unterschiede aufhebt und eine Kette des Verstehens bildet.

Herlinde Koelbl (*1939) ist eine international renommierte Fotokünstlerin und Dokumentarfilmerin, die mehrfach ausgezeichnet wurde, u. a. mit dem Dr.-Erich-Salomon-Preis (2001), der Goldenen Kamera (2000) und dem Bundesverdienstkreuz
am Bande (2009). Sie lebt und arbeitet bei München. Ihre Arbeiten
werden weltweit in Ausstellungen gezeigt und sind in zahlreichen privaten wie
öffentlichen Sammlungen vertreten.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 76
Erscheinungsdatum 01.07.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-944874-67-8
Verlag Sieveking Verlag
Maße (L/B/H) 18,2/18/1,2 cm
Gewicht 294 g
Abbildungen mit 28 Abbildungen

Kundenbewertungen

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Stille Post
von einer Kundin/einem Kunden aus Bornheim am 08.10.2017

Rezension: Herlinde Koelbl – Stille Post Im Verlag Sieveking ist 2017 ein bemerkenswerter kleiner aber feiner Foto-Bildband von Herlinde Koelbl mit dem Titel „Stille Post“ erschienen. Die stille Post ist ein bekanntes Kinderspiel – auch als „Flüsterpost“ in nahezu allen Erdteilen bekannt – und es verdeutlicht, wie Kommunikatio... Rezension: Herlinde Koelbl – Stille Post Im Verlag Sieveking ist 2017 ein bemerkenswerter kleiner aber feiner Foto-Bildband von Herlinde Koelbl mit dem Titel „Stille Post“ erschienen. Die stille Post ist ein bekanntes Kinderspiel – auch als „Flüsterpost“ in nahezu allen Erdteilen bekannt – und es verdeutlicht, wie Kommunikation funktioniert. Nämlich durch zuhören, verstehen und weitersagen. Mit einem interkulturellen Fotoprojekt ist es der renommierten Fotokünstlerin Herlinde Koelbl auf vortreffliche Weise gelungen, Menschen beim Spiel „Stille Post“ zu porträtieren. Ungleiche Paare von Jung bis Alt, Schwarz und Weiß, Mann und Frau, zeigen in den ausdrucksstarken S/W-Aufnahmen die Freude an diesem universellen Spiel. Diese Aufnahmen dokumentieren zudem auf beeindruckende Weise, wie es gelingen kann, Vertrauen zu schaffen und kulturelle Unterschiede zu überwinden. In einer Zeit, wo Xenophobie in weiten Teilen der Gesellschaft um sich greift, ein wichtiges Buch zur richtigen Zeit! Der in quadratischer Form gehaltene Foto-Bildband wird ausgezeichnet ergänzt durch Texte von Michael Krüger und Herlinde Koelbl. Herlinde Koelbl: „Stille Post“, Sieveking-Verlag, München 2017, gebundene Ausgabe, 68 Seiten, 28 S/W-Abbildungen, Format 17,5 x 17,5 cm, Text in deutscher Sprache. ISBN: 978-3-944874-67-8. Willi Wilhelm, Bornheim, Oktober 2017.


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