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Ins Herz

Neuschwanstein-Thriller

(7)
In dieser Nacht beginnt die Jagd.
Auf ein kleines Päckchen,
das den Größten im Staate zu stürzen vermag.
Es wird niemand verschont in dieser blauschwarzen Nacht.

1875: Auf der Baustelle der Hohenschwangauer „Neuen Burg“ (Neuschwanstein) stirbt der Bauführer durch einen Schuss ins Herz. Was die tatsächlich erhaltene Chronik des Dorflehrers nur knapp notiert, macht Markus Richter zum Ausgangspunkt eines atemlosen Verschwörungsabenteuers.

Die jungen Hofbediensteten Lenz und Klara wollen sich in dieser Nacht näherkommen. Doch sie stolpern in eine mörderische Intrige. Als sie mit dem Mut der Verzweiflung eingreifen, werden sie selber zur Zielscheibe.

"Markus Richter hat einen packenden Thriller rund um König Ludwig II. geschrieben. Mit glaubwürdigen Charakteren lässt er die Leser einen tiefen Blick in die Epoche werfen." (Heidi Rehn, Autorin des Erfolgsromans "Das Haus der schönen Dinge" und zahlreicher anderer historischer Gesellschaftsromane)

Weitere Bände rund um König Ludwig II. von Bayern und seine geheimen Retter sind in Planung ...
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 372 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 18.09.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783944936246
Verlag Edition tingeltangel
Dateigröße 4996 KB
Verkaufsrang 42.860
eBook
8,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
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Klasse Buch mit toller Atmosphäre
von Inas Buecherregal am 17.09.2018
Bewertet: Paperback

Heinrich Herold, 1875 Bauführer am königlichen Burgbau zu Hohenschwangau, wird verfolgt. Er ist im Besitz eines gehemnisvollen Päckchens, das die Verfolger um jeden Preis an sich nehmen wollen. Eine schwindelerregende Verfolgungsjagd auf dem Rohbau beginnt, die ein tragisches Ende nimmt und eine Lawine an schrecklichen Ereignissen auslöst. Mitten drin... Heinrich Herold, 1875 Bauführer am königlichen Burgbau zu Hohenschwangau, wird verfolgt. Er ist im Besitz eines gehemnisvollen Päckchens, das die Verfolger um jeden Preis an sich nehmen wollen. Eine schwindelerregende Verfolgungsjagd auf dem Rohbau beginnt, die ein tragisches Ende nimmt und eine Lawine an schrecklichen Ereignissen auslöst. Mitten drin steckt Lenz, der Gehilfe des Kastellans. Als erstes ist mir das Cover ins Auge gesprungen, normalerweise achte ich weniger darauf. Das alte Gemäuer und der düstere HIntergrund hat mich sofort angesprochen, zumal ich Geschichten um die Königshäuser dieser Epoche sehr gerne lese. Wenn man das Buch aufklappt sieht man einen Lageplan, der hilft etwas , sich während der Geschichte im Buch zurecht zufinden. Die Eigenarten des Königs werden liebevoll in Szene gesetzt, die Beschreibungen Hohenschwangaus und den Vorkommnissen sind sehr detailgenau, es kommt einem vor als wäre man direkt vor Ort. Obwohl es einige Beteiligte gibt, wird die Geschichte niemals wirr oder undurchsichtig. Alle Handlungen sind anhand der Beschreibung der Gedanken der jeweiligen Figuren nachvollziehbar. Ganz toll finde ich, dass anhand einer kleinen Notiz in einer Chronik, in der vom Tod des Bauführers die Rede ist, eine so tolle und fesselnde Geschichte entstanden ist. Intrigen, Geheimnisse, Liebe, Mord ? alles ist vorhanden. Der Spannungsbogen baut sich gleich zu Beginn auf und bleibt während der Geschichte konstant. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich kann das nur empfehlen.

Nur eine Nacht
von mabuerele am 16.10.2017
Bewertet: eBook (ePUB 3)

„...Das gelbe Schloss thronte über ihm wie in einem überdimensionalen Gemälde, umrahmt von grünem Gehölz, mal mit einem himmelblauen Hintergrund, mal schlängelten sich Nebelschwaden zwischen den Türmen hindurch und an den Mauern entlang...“ Wir schreiben das Jahr 1875. In einer Chronik findet sich der lapidare Satz, dass Heinrich Herold, Bauführer... „...Das gelbe Schloss thronte über ihm wie in einem überdimensionalen Gemälde, umrahmt von grünem Gehölz, mal mit einem himmelblauen Hintergrund, mal schlängelten sich Nebelschwaden zwischen den Türmen hindurch und an den Mauern entlang...“ Wir schreiben das Jahr 1875. In einer Chronik findet sich der lapidare Satz, dass Heinrich Herold, Bauführer von Schloss Hohenschwangau, durch einen Schuss ins Herz Selbstmord begangen hat. Doch das ist nicht die wahre Geschichte dieser Nacht. Lenz ist ein Helfer des Kastellans. In dieser Nacht wird er in die Neue Burg geschickt, um die Öfen für den König anzuheizen. Er lädt Klara, eine Dienerin der Königinmutter ein, ihn zu begleiten. Die beiden jungen Leute mögen sich. Sie kann aber erst später kommen. Als sie den Schlosshof erreicht, sieht sie, wie ein Mann erschossen wird. Lenz will ihr helfen und wird ebenfalls bedroht. Plötzlich landen sie mitten in einer Intrige. Der Autor hat einen fesselnden historischen Thriller geschrieben. Die Geschichte hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Das lag auch an dem abwechslungsreichen Schriftstil. Der Autor versteht es, durch Wortwahl und Handlungsablauf die Spannung hochzuhalten. Es läuft einem als Leser kalt den Rücken runter, wenn man liest, wie sich Klara ohne Licht durch den Wald auf den Weg zum Schloss begibt. Ganz anders dagegen wirkt die Beschreibung der Natur und der Bauten. Obiges Zitat ist ein Beispiel für die Verwendung treffender Metapher, einen fast romantischen Stil und eine gekonnte Einbeziehung von Adjektiven. In dieser einen Nacht und den ersten Stunden des Tages passiert so viel, dass man als Leser kaum zum Atmen kommt. Durch die Darstellung historischer Fakten und Hintergründe sorgt der Autor für kurze Ruhepunkt. Es ist eine Zeit des Umbruchs. In Preußen hat Bismarck das Sagen. Frankreich wird zum Erzfeind. Sehr gut gefallen hat mir, dass von den meisten Protagonisten die Vorgeschichte mit in die Handlung einfließt. Das macht sie lebendig und lässt die Motive ihres Handelns nachvollziehen. Sehr anschaulich werden die Emotionen der Protagonisten wiedergegeben. Sie zeigen sich weniger in Worten, mehr im Handeln der Personen. Ab und an erlaubt mir der Autor einen Blick tief in die Psyche seiner Protagonisten. Vielfältige Informationen erlauben einen tieferen Blick in die Geschichte. So wusste ich nicht, dass es zur damaligen Zeit schon eine Art Witwenrente gab und manche Juden besondere Privilegien bei Hofe genossen. Obwohl Ludwig II. eigentlich die Hauptfigur im Geschehen ist, kommt er erst am Ende kurz zu Wort. Damit ist die Handlung gleichzeitig ein Spiegelbild für seine Zurückgezogenheit und Weltabgeschiedenheit. Andererseits sorgen seine für die Zeit ungewöhnlichen und politisch nicht gewünschten Vorlieben fast für eine Katastrophe, denn ein Diebstahl in seines Gemächern geht den Ereignissen dieser Nacht voraus. Ein Nachwort und historische Informationen mit Fotos runden die Geschichte ab. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es hat mich nicht nur spannend unterhalten und meine Geschichtskenntnisse vertieft, sondern auch mein Interesse an einem mir bisher unbekannten Landstrich geweckt.

Verschwörung auf dem Märchenschloss
von einer Kundin/einem Kunden aus Borken am 12.10.2017
Bewertet: Einband: Paperback

Das Schloss Neuschwanstein befindet sich im Bau und wir schreiben das Jahr 1875. Der Bauführer Herold behütet ein kleines Päckchen, dessen Inhalt er nicht kennt, aber es scheint brisant zu sein, denn es sind gleich mehrere Personen daran interessiert, genau dieses kleine Päckchen in ihren Besitz zu bringen. So... Das Schloss Neuschwanstein befindet sich im Bau und wir schreiben das Jahr 1875. Der Bauführer Herold behütet ein kleines Päckchen, dessen Inhalt er nicht kennt, aber es scheint brisant zu sein, denn es sind gleich mehrere Personen daran interessiert, genau dieses kleine Päckchen in ihren Besitz zu bringen. So beginnt die Geschichte mit einer rasanten Verfolgungsjagd auf den hohen Gerüsten dieser historischen Baustelle. Der Bauführer bezahlt diese Nacht mit seinem Leben, aber es gelingt ihm kurz vor seinem Tod, das Päckchen zu übergeben. So ist die Jagd nach dem geheimnisvollen Inhalt noch lange nicht beendet und birgt noch viele Gefahren für die beteiligten Personen... Markus Richter hat mit "Ins Herz" einen sehr außergewöhnlichen und spannenden Thriller geschrieben, der vor allem mit seinem historischen Hintergrund zu überzeugen weiß. Der Autor erzählt die Geschichte in einer sehr bildreichen Sprache, die mir die damalige Zeit hautnah vor Augen geführt hat. Interessant empfand ich den immer wieder in die Handlung geschickt eingebauten Informations-schub historisch gut recherchierter Daten. Erwähnt werden sollte hierbei, dass der Autor Markus Richter mehrere Jahre auf dem Schloss Neuschwanstein gelebt und gearbeitet hat und somit eine Unmenge an Informationen bezüglich des Umfelds sammeln konnte. Da er jeden Winkel vor Ort kennt, gelingt es ihm auf eine unnach-ahmliche Art die besondere Atmosphäre des Ortes einzufangen. Die Protagonisten werden im Laufe des Buches ausführlich dargestellt und interessant charakterisiert. Der Spannungsbogen wird direkt zu Beginn der Geschichte gut aufgebaut und allein über den geheimen und mysteriösen Inhalt des Päckchens über das ganze Buch hinweg aufrechtgehalten. Es entwickelt sich eine rasante Jagd, die viele Mutmaßungen beim Leser auslöst. "Ins Herz" ist aus meiner Sicht eine gelungene Kombination aus sehr gut und hautnah recherchierten historischen Daten und einer packenden und sehr spannenden Geschichte. Mir hat das Buch gut gefallen, so dass ich es gerne weiterempfehle und mit guten vier von fünf Sternen bewerte.