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Wir Wochenendrebellen

Ein ganz besonderer Junge und sein Vater auf Stadiontour durch Europa

(6)
Wenn der Vater mit dem Sohne …

Ursprünglich sollte es nur darum gehen, dem Jungen einen Lieblings-Fußballverein zu suchen. Jason, geboren 2005, ist Asperger-Autist und seit seinem sechsten Lebensjahr mit seinem Vater Mirco unterwegs auf Groundhopping-Tour durch die Fußballstadien Deutschlands und des benachbarten Auslands. Das Buch ist Zeugnis einer ganz besonderen Vater-Sohn-Beziehung, ein humorvolles und lehrreiches Beispiel dafür, was möglich ist, wenn man versteht, dass Lieben ein Verb ist.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 244
Erscheinungsdatum 07.12.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7109-0017-4
Verlag Benevento
Maße (L/B/H) 21,8/15,1/2,5 cm
Gewicht 473 g
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 1.493
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

R. Braun, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Eine wunderbare Geschichte über das Lernen und Lehren, Vertrauen und Versprechen, über Lieben und Rebellieren. Eine wunderbare Geschichte über das Lernen und Lehren, Vertrauen und Versprechen, über Lieben und Rebellieren.

Kundenbewertungen

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Viel mehr als ein Fußballbuch
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Camberg am 30.05.2018

Die Fußballgeschichten sind lustig und interessant, aber die ganze Geschichte geht für mich noch viel weiter über das Thema der Stadionbesuche hinaus. Die gemeinsamen Erlebnisse von Vater und Sohn zeigen mir, zu was Menschen alles in der Lage sind, wenn sie sich tief und aufrichtig lieben. Ich habe beim... Die Fußballgeschichten sind lustig und interessant, aber die ganze Geschichte geht für mich noch viel weiter über das Thema der Stadionbesuche hinaus. Die gemeinsamen Erlebnisse von Vater und Sohn zeigen mir, zu was Menschen alles in der Lage sind, wenn sie sich tief und aufrichtig lieben. Ich habe beim Lesen des Öfteren gedacht, dass unsere Gesellschaft noch nicht so kaputt wäre, wenn wir uns im Alltag miteinander mehr mit der Haltung der Wochenendrebellen begegneten. Ein ganz zartes Buch über Familie. Liebe, Freundschaft, Loyalität und Fußball.

Spannendes Thema unterhaltsam beschrieben
von einer Kundin/einem Kunden aus Heiden am 18.03.2018

Wer ein reines Fussballbuch erwartet, wird mit "Wir Wochenendrebellen" enttäuscht. Der Fussball dient in dieser Form lediglich als Bühne, auf der sich das geschehene abspielt. Dies macht das Buch aber nicht minder lesenswert. Mirco von Juterczenka beschreibt in diesem Buch ein Thema, über das sich wohl viele wenig bis kaum Gedanken gemacht... Wer ein reines Fussballbuch erwartet, wird mit "Wir Wochenendrebellen" enttäuscht. Der Fussball dient in dieser Form lediglich als Bühne, auf der sich das geschehene abspielt. Dies macht das Buch aber nicht minder lesenswert. Mirco von Juterczenka beschreibt in diesem Buch ein Thema, über das sich wohl viele wenig bis kaum Gedanken gemacht haben. Der Autismus von Jason ist meiner Meinung nach nicht per se als Behinderung anzusehen - er gewichtet aber diverse Grundaspekte ganz anders. Für die Familie erfordert dies viel Entgegenkommen und die Bereitschaft, Jason's Ansichten und sein Verhalten zu weiten Teilen mitzutragen. Das Buch ist sehr flüssig zu lesen, bietet viele Momente zum Schmunzeln, noch viele mehr die zum Nachdenken anregen und beschreibt das Thema "Autismus" unterhaltsam, aber auch mit dem nötigen Ernst und wissenschaftlichen Hintergrund. Vielen Fachbegriffe sind ebenso gut erklärt wie Jason's Regeln und Begriffe, die auf den letzten Seiten chronologisch gelistet sind. Absolute Kaufempfehlung für ein Buch, mit dessem Thema ich mich bisher viel zu wenig auseinander gesetzt habe!

Eine besondere Beziehung entsteht
von Sikal am 08.09.2017

Ein kleiner Junge und sein Vater beginnen vor Jahren aufgrund eines Versprechens damit, sämtliche Fußballstadien Europas zu bereisen, um die Lieblingsmannschaft des Jungen zu finden. Jason ist Asperger-Autist und hat anfangs etliche Schwierigkeiten, sich auf diese ungewöhnlichen Situationen einzulassen. Er (und die ganze Familie) leben nach einem mehr oder... Ein kleiner Junge und sein Vater beginnen vor Jahren aufgrund eines Versprechens damit, sämtliche Fußballstadien Europas zu bereisen, um die Lieblingsmannschaft des Jungen zu finden. Jason ist Asperger-Autist und hat anfangs etliche Schwierigkeiten, sich auf diese ungewöhnlichen Situationen einzulassen. Er (und die ganze Familie) leben nach einem mehr oder weniger funktionierenden Regelwerk, welches sich nur aufrechterhalten lässt weil die Eltern äußerst kreativ aus eigentlich nebensächlichen Alltagssituationen, die für Jason so wichtige strukturierten Abläufe schaffen. In dem Buch wird nicht nur die Geschichte über Stadienbesuche, Pissrinnen, Betonwände und Problemlöse-Papa erzählt, sondern vor allem – und das finde ich großartig – liest man eine empathische Darstellung der zwischenmenschlichen Vater-Sohn-Beziehung, die sich in etwas Besonderes verwandelt. Vater Mirco liebt seinen Sohn so bedingungslos, mit all seinen Ecken und Kanten, dass es sehr berührt. Man freut sich für Jason, dass er in einem dermaßen liebevollen Familienverband aufwachsen darf, in dem Autismus nicht bekämpft wird, sondern in dem man diesen annimmt und damit lernt zu leben – fernab gesellschaftlicher Konventionen und gutgemeinter Ratschläge. Der Schreibstil ist sehr humorvoll, einfühlsam und äußerst positiv. Während des ganzen Buches erfährt man immer wieder über Respekt und Wertschätzung, die der Autor nicht nur seinem Sohn, sondern auch seiner Frau und seiner kleinen Tochter entgegenbringt. Das einzige was mich wirklich oft gestört hat, waren die Passagen, in denen von „dem Sohn“ gesprochen wurde – das war mir irgendwie zu distanziert und passt auch nicht zu den anderen liebevollen Aussagen. Am Ende des Buches befindet sich noch ein mehrseitiges Glossar, in dem Begriffe der Fußballerwelt für alle Nicht-Fußballer sowie auch familieninterne Insider-Begrifflichkeiten und Jasons naturwissenschaftliche Interessensgebiete benannt werden, wie z.B. Krieg im Kopf, mit dem Jason oftmals zu kämpfen hat, Klatschpappen, Quantenmechanik oder den Schnippinator Eine wunderbare Geschichte über das Lernen und Lehren, Vertrauen und Versprechen, über Lieben und Rebellieren. „Im Grunde genommen war und ist es recht simpel: Wenn unser Sohn glücklich ist, lieben wir ihn, ist er traurig, lieben wir ihn, ist er verzweifelt, nachdenklich, überfordert, unterfordert oder abgehoben, lieben wir ihn. Lieben ist ein Verb. Verben beschreiben eine Tätigkeit. Wir tun etwas: Wir lieben ihn – immer.“