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Nur ein Wort

Seulement une parole

Wer zu lange in der Vergangenheit lebt, der verfügt über keinen offenen Blick auf die Welt, die vor einem liegt. Annas Blick auf diese Welt ist verschleiert, denn der Tod ihres Vaters hat Wunden hinterlassen, die erst zu Narben verheilen müssen. Pedro jedoch flieht buchstäblich vor seiner Vergangenheit. Als katholischer Pfarrer eines Slums aus Kolumbien wird er wegen seines Einsatzes für soziale Gerechtigkeit politisch verfolgt.

Die Wege beider Figuren kreuzen sich in Paris und lassen an diesem Scheideweg eine Liebe erblühen, die jedoch einigen Hindernissen ausgesetzt ist. Das Keuschheitsgelübde verbietet Pfarrern wie Pedro, sich zu verlieben. Ist es überhaupt möglich, Menschen bestimmte Gefühle zu verwehren? Das ist eines der vielen Kuriositäten der modernen Gesellschaft, die im Roman aufgegriffen werden.

Lassen Sie sich vor allem von Annas humorvoller und kreativer Art, mit der sie die Welt nach ihren Vorstellungen beschreibt, die Laune erhellen. Lassen Sie sich beeindrucken von ihrem Ehrgeiz, die Welt zu verändern. Und begleiten Sie sie auf eine Reise, die sie immer weiter weg von der Vergangenheit führt, hinein in eine Zukunft, in der sie emanzipiert und mit offenem Blick die Liebe zu einem Mann ausleben kann.
Portrait
Christina Talberg (Pseudonym) arbeitet als Journalistin in Frankreich. Auf ihren Reportagen begegnet sie Menschenrechtsaktivisten, Obdachlosen, Kritikern der Wachstumsideologie und anderen Zeitgenossen, die ihren Roman bevölkern. Sie hat mehrere Reiseführer veröffentlicht und für Zeitschriften das Pariser Nachtleben erforscht. Ihre Kurzgeschichten sind in verschiedenen Anthologien erschienen.

Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Paris. Mit „Nur ein Wort – Seulement une parole“ legt sie ihr Romandebut vor.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 10.10.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-939990-42-0
Verlag Pro Talk Verlags GmbH
Maße (L/B/H) 20,6/12,6/2,4 cm
Gewicht 282 g
Buch (Taschenbuch)
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Alles hätte so schön sein können
von Sabine Kettschau aus Duisburg am 14.12.2017

Inhalt: Die chaotische Anna ist auf dem Sprung nach Buenos Aires, wo sie eine Feldstudie über ein Art alternatives Kloster für Mönche, Nonnen und Priester und ihre Geliebten schreiben will. Und somit wohl auch vor einem Leben zu fliehen, in dem es bisher noch keine richtige Liebe für sie gab.... Inhalt: Die chaotische Anna ist auf dem Sprung nach Buenos Aires, wo sie eine Feldstudie über ein Art alternatives Kloster für Mönche, Nonnen und Priester und ihre Geliebten schreiben will. Und somit wohl auch vor einem Leben zu fliehen, in dem es bisher noch keine richtige Liebe für sie gab. Bisher hat sie sich mit Männern wohl eingelassen, aber Liebe hat sie dabei nicht verspürt. Und ausgerechnet ihr läuft nun Pedro, ein aus Kolumbien geflohener katholischer Pfarrer über den Weg und er schlägt bei beiden ein, der Blitz der Liebe. Und beide Seiten wehren sich gegen eine Liebe, die nach den heutigen Moralvorstellungen nicht sein darf. Meine Meinung: Alles hätte so schön sein können Ich lasse mich wirklich auf mal ganz andere Bücher ein. Bin auch sehr neugierig gewesen, was mich hier hinter diesem schlichten und doch so sprechenden Cover verbirgt. Auch der Titel ist gut gewählt. Denn Liebe ist ja auch nur ein Wort... Zu Beginn ist alles sehr chaotisch, wie die Hauptfigur, Anna, selbst auch. Sehr wuselig, wie sie Pedro kennen lernt, die ganze Familie Annas scheint ein einziger wuseliger Haufen zu sein, schon immer. Das hat mich schon schmunzeln lassen, aber ist leider auch sehr im Vordergrund geblieben. Manchmal kann diese Selbstironie, die Anna an den Tag legt, bei Protagonisten sehr sympathisch sein, aber hier hat es mich einfach gestört, um mich wirklich auf die Geschichte so richtig einlassen zu können. Und noch etwas hat mich gestört und die Stirn runzeln lassen. Die Texte der Salsa-Musik mögen schön oder melancholisch sein, nur sorry, ich versteh sie nicht! Entweder wäre da eine Übersetzung als Fußnote schön gewesen oder gleich im Text. Ich gestehe, da war ich schon ganz schnell versucht, das Buch gleich wieder zuzuklappen, weil ich dachte, wenn das so weitergeht, dann werde ich jedes Mal aus dem Lesefluss rausgerissen. Ja, ich fühlte mich so ein Stück weit auch ausgeschlossen, weil ich außen vor blieb, was die Bedeutung der Textstellen anging. Nicht schön, wenn man doch eigentlich in ein Buch eintauchen möchte. Die Liebesgeschichte zwischen Anna und Pedro ist schon sehr schön und aufregend streckenweise erdacht, aber irgendwie hätte da auch noch mehr gehen können. Für meine Begriffe zumindest. Aber generell finde ich es gut, wenn so eine Geschichte überhaupt erzählt wird. Es wird ja doch noch immer tabuisiert, dass gerade katholische Geistliche oder Nonnen auch Gefühle haben können, sich verlieben. Und so ein Roman wie „Nur ein Wort“ könnte ein Vorbote sein, wenn nur die richtigen Leute ihn auch lesen und vielleicht erkennen, dass wir im 21. Jahrhundert angekommen sind und Veränderungen gesund sind und nicht den Untergang des Abendlandes bedeuten müssen ;-) Insofern hat die Autorin gut daran getan, kein „0/8/15“-Setting zu nehmen, sondern rund umd das Thema Zölibat, politische Verfolgung und das dann in der Stadt der Liebe anzusiedeln. Das große Highlight war die Story für mich dann am Ende zwar nicht, aber ich fand es gut zu lesen und bin eigentlich schon gespannt, was die Autorin als nächstes präsentieren mag! Fazit: Die Liebe fällt da hin, wo sie will... das zeigt dieser Roman sehr deutlich, wenn auch mit kleinen Schwächen. Bewertung: 4 von 5 Nilpferden Danke an Pro Talk und Spread & Read für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

hat was, aber mich hat es nicht überzeugt
von einer Kundin/einem Kunden aus Limbach-Oberfrohna am 13.11.2017

Anna eine etwas schräge junge Frau mit einer chaotischen Familie, verliebt sich in Pedro den Slumpfarrer aus Kolumbien. Da sie aber aufgrund der Beziehung ihrer Mutter zu einem Pfarrer ein negatives Bild vor Augen hat, läßt sie die Beziehung nicht zu. Bis Pedro sie eines Tages mit einem Geständnis... Anna eine etwas schräge junge Frau mit einer chaotischen Familie, verliebt sich in Pedro den Slumpfarrer aus Kolumbien. Da sie aber aufgrund der Beziehung ihrer Mutter zu einem Pfarrer ein negatives Bild vor Augen hat, läßt sie die Beziehung nicht zu. Bis Pedro sie eines Tages mit einem Geständnis überrascht. Ihre Schwester Natasche hingegen führt ein fast bodenständiges Leben, mit Mann und Kind. Allerdings wachsen auch hier die Probleme in den Himmel... Der Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig, die Problematik im Vordergrund Politk und Kirche. Die Charaktäre sind mir irgendwie alle nicht sympatisch rübergekommen, trotz des Chaos in der Famile. Kurz gesagt es hat mich nicht ganz überzeugt, ich habe zum Teil quer geesen und das gubt 3 Sterne.