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Der Bestseller-Code

Was uns ein bahnbrechender Algorithmus über Bücher, Storys und das Lesen verrät

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gebundene Ausgabe
Hat „50 Shades of Grey“ auch Ihre Kasse kräftig klingeln lassen? Und haben auch Sie sich gefragt: „Warum?“ Verlagsprofi Jodie Archer und Englisch-Professor Matthew Jockers haben einen Algorithmus entwickelt, der die Antwort darauf gibt – und der mit 97-prozentiger Genauigkeit vorhersagen kann, welche Schmöker zu Bestsellern werden. Archer und Jockers haben viel Überraschendes über unser Leseverhalten und das Erfolgsrezept fesselnder Romane herausgefunden, zum Beispiel: Menschliche Nähe kommt an, Sex (meistens) nicht. Dieses Buch, welches bereits Furore in der deutschen Presse gemacht hat, ist etwas für alle, die Belletristik lesen, verkaufen, einkaufen, lektorieren …
Rezension
"Und dann kommt der letzte Satz und wir legen das Buch atemlos und begeistert beiseite. Es ist immer ein wenig schmerzhaft, wenn ein Buch ausgelesen ist und klar ist, dass diese Geschichte nicht noch einmal neu erlebt werden kann. Aber wie schreibt man packende Thriller, herzergreifende Liebesgeschichten und mitreißende Hochliteratur? Das Sachbuch 'Der Bestseller-Code' verrät das Geheimnis der Nummer-1-Literatur." (LOL-Mehr-vom-Leben.de, 17.08.2017)
Portrait
Jodie Archer hat für Penguin UK gearbeitet, bevor sie ihren Doktor in Englisch an der Stanford University machte. Danach arbeitete sie bei Apple als Forschungsleiterin für Literatur. Inzwischen ist sie freiberufliche Autorin.
Matthew L. Jockers ist der Susan J. Rosowski Associate Professor für Englisch an der University of Nebraska-Lincoln. Dort leitet er das Nebraska Literary Lab. Über seine Forschungen zum Text Mining wurde unter anderem in der „New York Times“, der „LA Review of Books“ und der „Sunday Times“ berichtet.
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  • INHALT

    Danksagungen.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

    1 Das Bestseller-o-meter oder wie Textanalysen

    das Verlagswesen verändern können. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9

    2 Die Paten oder warum man Zeit für Verabredungen braucht. . . . . 41

    Die Listen: Thema.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 77

    3 Die Stimmung oder wie man perfekte Wellen bildet.. . . . . . . . . . . . . . . . . . 81

    Die Listen: Handlung.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 116

    4 Die Debütanten oder warum es auf jedes Komma ankommt.. . . . 119

    Die Listen: Stil.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 148

    5 Die dunklen Heldinnen oder was Frauen brauchen .. . . . . . . . . . . . . . . . . . 151

    Die Listen: Figuren.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 184

    6 Der Eine oder als der Algorithmus zwinkerte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 187

    Die Listen: Alle Datenpunkte.. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 206

    Epilog. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 211

    Der maschinengeschriebene Roman oder

    warum es wirklich auf die Autoren ankommt

    Nachtrag oder ein wenig Hintergrund zu den Methoden .. . . . . . 223

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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 248
Erscheinungsdatum 27.07.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86470-499-4
Verlag Plassen Verlag
Maße (L/B/H) 22,1/14,2/3 cm
Gewicht 439 g
Originaltitel The Bestseller Code
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Sascha Mattke
Verkaufsrang 114663
Buch (gebundene Ausgabe)
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19,99
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Kundenbewertungen

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Ein Bestseller lässt sich nicht programmieren
von einer Kundin/einem Kunden am 04.08.2017

Ich denke mal, jeder Autor hofft über kurz oder lang einen solchen zu landen: den BESTSELLER. Bis es allerdings einmal soweit ist, daß man das von einem selber geschriebene Buch verkauft, wie die warmen Semmeln vom Bäcker um die Ecke, dauert es sicher einige Zeit. Viele völlig unbekannte Autoren haben leider überhaupt keine Chan... Ich denke mal, jeder Autor hofft über kurz oder lang einen solchen zu landen: den BESTSELLER. Bis es allerdings einmal soweit ist, daß man das von einem selber geschriebene Buch verkauft, wie die warmen Semmeln vom Bäcker um die Ecke, dauert es sicher einige Zeit. Viele völlig unbekannte Autoren haben leider überhaupt keine Chance auf einen derartigen Titel. Die beiden Autoren Archer und Jockers nun versuchen mithilfe der modernen Computer einen Algorithmus zu entwickeln, der genau das kann. Kann man wirklich anhand verschiedener Merkmale genauestens prognostizieren, ob sich dieser Titel zu einem potenziellen Verkaufsschlager entwickelt? Laut eigenen Angaben hat das entwickelte Programm der beiden Herrn nämlich mit einer Trefferwahrscheinlichkeit von 97 Prozent gewusst, ob dieser Titel gut verkauft wird oder nicht. Anhand von bestimmten Wörtern wie etwa „the“ oder einfach der Beistrichsetzung innerhalb des Buches, kann man, so scheint es zumindest, ziemlich genau herausfiltern, ob dieser Titel ein Bestsellerpotenzial hat oder nicht. Viele bekannte Autoren wurden teilweise Jahre von großen Verlagen abgelehnt. Im Buch werden beispielsweise Sätze mit einem Ausrufezeichen “!“ tunlichst vermieden. Solche Sätze kommen,nur bedingt, so die Autoren, beim Leser gut an. Ein wirklich sehr interessantes Buch, jedoch fürchte ich, daß man sowohl Kenner der Buchbranche, als auch des Verlagswesens sein muss, um hier wirklich eine bahnbrechende Idee für ein Buch zu finden. Auch wenn man das mathematische mit Hilfe von Algorithmen berechnen kann, liegt es dennoch im Auge der einzelnen Betrachter, ob das wirklich „gute“ oder „schlechte“ Literatur ist. Nur weil Signalwörter wie „Sex“ im Buchtitel vorkommen, wird es nicht automatisch ein Verkaufsschlager. Sicher eine Möglichkeit, ich kann mir jedoch nicht vorstellen, daß das so in der Praxis funktioniert.