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Hausaufgaben

Roman

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War er seiner Familie, seinen Schülern nicht immer ein leuchtendes Vorbild? Und nun muss Deutschlehrer Joachim Linde »peinlichstes Privatleben« vor seinen Kollegen ausbreiten, um seine Haut zu retten. Denn alles in seinem Leben scheint die schlimmstmögliche Wendung genommen zu haben.
Portrait
Jakob Arjouni, geboren 1964 in Frankfurt am Main, veröffentlichte Romane, Theaterstücke, Erzählungen und Hörspiele. Er war 21 Jahre alt, als sein Frankfurter Privatdetektiv Kemal Kayankaya in ›Happy birthday, Türke!‹ zum ersten Mal ermittelte, ein hochgelobtes Debüt (1991 unter der Regie von Doris Dörrie verfilmt). Es folgten vier weitere Fälle, für ›Ein Mann, ein Mord‹ (dritter Fall) erhielt Jakob Arjouni 1992 den Deutschen Krimipreis. Seine Romane ›Hausaufgaben‹, ›Chez Max‹ und vor allem der Roman über einen ostdeutschen Nazimitläufer, ›Cherryman jagt Mister White‹, sind mittlerweile Schullektüre. Das Thema, das sich wie ein roter Faden durch Arjounis Werk zieht, ist die Auseinandersetzung mit Gewalt in all ihren Formen. Seine Leser liebten ihn für seine spannenden, scharfzüngigen, sprachlich unprätentiösen, witzigen und klugen Bücher. Sein Werk ist in 23 Sprachen erschienen. Er starb am 17. Januar 2013 in Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 22.11.2005
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-23504-3
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18,2/11,4/1,7 cm
Gewicht 174 g
Auflage 8. Auflage
Verkaufsrang 176432
Buch (Taschenbuch)
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Eine ganz normale Familie
von Fugu am 23.01.2011

Joachim Linde ist Lehrer und freut sich auf sein verlängertes Wochenende. Aber nix da - das Leben stürzt auf ihn ein und er wird von allen möglichen Seiten angegriffen. Seine Familie fällt völlig auseinander. Er muss in einem einzigen Wochenende vielen Tatsachen in's Gesicht sehen und seine Selbstsicherheit gerät in's Wanken. Er... Joachim Linde ist Lehrer und freut sich auf sein verlängertes Wochenende. Aber nix da - das Leben stürzt auf ihn ein und er wird von allen möglichen Seiten angegriffen. Seine Familie fällt völlig auseinander. Er muss in einem einzigen Wochenende vielen Tatsachen in's Gesicht sehen und seine Selbstsicherheit gerät in's Wanken. Er versuchte alles perfekt und es allen recht zu machen, aber das Leben lässt sich nicht einfach so steuern und oft kommt dann alles ganz anders. Die Geschichte ist sehr gut und faszinierend geschrieben. Die Charakteren und Emotionen sind geradezu sichtbar aufgezeigt. Man fährt selbst etwas Gefühlsachterbahn. Ein hervorragendes Buch auf hohem Niveau. Keine leichte Kost.

Brilliantes Buch
von einer Kundin/einem Kunden am 20.03.2008

tolle Erzählung über den langsamen, stückweisen Niedergang einer eher traurigen Figur, sowohl durch Selbstverschulden als auch durch fleißige Fremdeinwirkung Dritter im rechten Zeitpunkt. Empfehlenswerte Lektüre, wie eigentlich alles von Arjouni!

Spieglein, spieglein, an der Wand...
von raubkatzal aus Wien am 19.06.2007

... wer sind die Bösesten im ganzen Land? So, oder so ähnlich müsste es klingen: Die fast unschaffbare Schwere Familie und Job unter einen Hut zu bekommen und dabei auch noch versuchen, bei so wenig Leuten wie möglich in Ungnade zu verfallen. Jedoch scheinen sich alle gegen den Protagonisten Joachim Linde verschworen zu haben: ... ... wer sind die Bösesten im ganzen Land? So, oder so ähnlich müsste es klingen: Die fast unschaffbare Schwere Familie und Job unter einen Hut zu bekommen und dabei auch noch versuchen, bei so wenig Leuten wie möglich in Ungnade zu verfallen. Jedoch scheinen sich alle gegen den Protagonisten Joachim Linde verschworen zu haben: Seine beiden Kinder, das Schicksal und vorallem seine Frau: Vernichtung ist der Plan! Die Gefahr, verletzt oder verraten zu werden, steigt natürlich, mit der Anzahl der Menschen, denen man vertraut. Außerdem wird sehr gut gezeigt, wie sich manche Menschen ihre eigene Wahrheit zusammenbauen, nicht ganz ungefährlich... Politisch wieder hoch-brisant und aktuell (Israel-Palästina-Konflikt) aber man sollte niemals auf die Gnade aus den ersten Reihen, sprich der Familie, wetten. Nette Lektüre ;)