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Ein perfektes Leben

Kriminalroman. Havanna-Quartett »Winter«

Leonardo Padura

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Beschreibung


Teniente Mario Conde hat noch einen furchtbaren Kater von der Silvesterfeier. Doch als er trotz seines freien Wochenendes von seinem Chef den Auftrag erhält, ein verschwundenes hohes Tier aus der kubanischen Nomenklatura zu suchen, merkt er bald, dass es sich bei dem Verschwundenen um Rafael Morín handelt, einen Schulkollegen.

Schlagartig kommen die Erinnerungen zurück: Der Mann mit der blütenweißen Weste, der zuverlässige Genosse, war schon damals ein Musterschüler, der immer das bekam, was er wollte – auch Mario Condes Freundin Tamara. Aber in Rafael Moríns perfektem Leben gibt es ein paar verdächtige Momente, die genauer zu untersuchen sich lohnt. Dabei muss sich Mario Conde der verlorenen Liebe zu Tamara stellen – und gleichzeitig den Träumen und Illusionen seiner eigenen Generation.

»Diese realistisch geprägte Insider-Perspektive auf die Mythenstadt Havanna kreiert ein wirklich spannendes Leseerlebnis. Sinnlich realistisch baut sich das Mosaik auf, Steinchen für Steinchen, mit Geräuschen und Gerüchen, Warennotstand und dem steten Surren der Ventilatoren, mit den Speisezetteln aus Mutterns Küche, mit dem Tosen des Meeres, das einem in den Ohren dröhnt, oder mit den Aufgeregtheiten in der Stadt, wenn die Industriales gegen die Vegueros im Estadio Latinoamericano um den Einzug in die Play-Off-Runde antreten. Mit den Rum-Flaschen in der Bar, solchen mit echt gefälschtem Etikett und solchen ohne, darin Selbstgebrannter nur für Hartgesottene. Und von den Desillusionierungen des einstigen großen, sozialistischen Traums.«

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 269
Erscheinungsdatum 01.07.2005
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-293-20344-0
Verlag Unionsverlag
Maße (L/B/H) 18,8/12,5/2,5 cm
Gewicht 315 g
Originaltitel Pasado perfecto (2000)
Auflage 12. Auflage
Übersetzer Hans-Joachim Hartstein
Verkaufsrang 125609

Buchhändler-Empfehlungen

Literarischer Krimi

Michael Flath, Thalia-Buchhandlung Darmstadt

Havanna zur Zeit des „real existierenden Sozialismus“. In einer Atmosphäre unterkühlter Melancholie ermittelt Teniente Mario Conde im Fall des Verschwindens des Leiters der Import-Export-Abteilung des Industrieministeriums Kubas. Doch diese Ermittlung, die eigentliche Kriminalgeschichte, steht nicht im Vordergrund des Romans. Eher sind es die Lebensumstände im Alltag der Kubaner, die der Autor anhand der Erinnerungen und Erlebnisse des Ermittlers dem Leser nahe bringt. Armut und Not, unerfüllte Träume, Korruption und Mangelwirtschaft. Einerseits. Andererseits Mut, Idealismus und auch Lebenslust. Die ganz „normalen“ Menschen stehen im Mittelpunkt. Alles in Allem bietet der Roman einen einfühlsamen Blick in den Mikrokosmos Kuba im letzten Jahrhundert.

Kundenbewertungen

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Havanna-Quartett Teil 1
von Stefanie Loebel aus Berlin am 10.07.2020

Im ersten Teil des Havanna-Quartetts wird Teniente Mario Conde mit dem Verschwindens eines alten Schulfreundes konfrontiert. Der Roman spielt im Winter 1989 und führt auch immer wieder mit Rückblenden in Mario Condes Jugend. Das Buch fängt das nicht immer einfache Leben in Kuba in einer Mischung aus Optimismus und Melancholie ei... Im ersten Teil des Havanna-Quartetts wird Teniente Mario Conde mit dem Verschwindens eines alten Schulfreundes konfrontiert. Der Roman spielt im Winter 1989 und führt auch immer wieder mit Rückblenden in Mario Condes Jugend. Das Buch fängt das nicht immer einfache Leben in Kuba in einer Mischung aus Optimismus und Melancholie ein. Sprache ist teilweise etwas derbe, insgesamt aber ein guter Einstieg in das Havanna-Quartett.

Leider kein Krimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Geisingen am 05.01.2014

Hallo, ich hatte mir das Buch unter der Rubrik "Krimi" gekauft und als spannenden Krimi würde ich es nicht bezeichnen. Es geht zwar um einen Kommissar in Kuba aber so eine richtige Spannung kam bei mir nicht auf. Da ich nach einigen Seiten begriffen habe wer welche Person ist und wie Sie genannt wir (zB. Mario Conde - Tenient... Hallo, ich hatte mir das Buch unter der Rubrik "Krimi" gekauft und als spannenden Krimi würde ich es nicht bezeichnen. Es geht zwar um einen Kommissar in Kuba aber so eine richtige Spannung kam bei mir nicht auf. Da ich nach einigen Seiten begriffen habe wer welche Person ist und wie Sie genannt wir (zB. Mario Conde - Teniente übersetzt Leutnant oder Kommissar) war das Buch wirklich schön zu lesen. Trotz allem war es ein guter Roman. Die Geschichte war gut erzählt und man lernt Kuba und das Leben der Kubaner kennen. Es wird auch bei mir nicht das letzte Buch von Leonardo Pandura sein.

spannend
von Blacky am 27.04.2009

Beschreibung Teniente Mario Conde hat einen furchtbaren Kater von der Silvesterfeier. Doch als er trotz freien Wochenendes von seinem Chef den Auftrag erhält, ein verschwundenes hohes Tier aus der kubanischen Nomenklatura zu suchen, merkt er bald, dass es sich beidem Verschwundenen um Rafael Morin handelt, einen Schulkollegen. ... Beschreibung Teniente Mario Conde hat einen furchtbaren Kater von der Silvesterfeier. Doch als er trotz freien Wochenendes von seinem Chef den Auftrag erhält, ein verschwundenes hohes Tier aus der kubanischen Nomenklatura zu suchen, merkt er bald, dass es sich beidem Verschwundenen um Rafael Morin handelt, einen Schulkollegen. Schlagartig kommen die Erinnerungen an die gemeinsame Schulzeit zurück: Der Mann mit der blütenweißen Weste, der zuverlässige Genosse, war schon damals ein Musterschüler, der immer das bekam, was er wollte - auch Mario Condes Freundin Tamara. In Rafael Morins perfektem Leben gibt es ein paar verdächtige Momente, die genauer zu untersuchen sich lohnt. Dabei muss sich Mario Conde der verlorenen Liebe zu Tamara stellen - und gleichzeitigden Träumen und Illusionen seiner eigenen Generation. Spannend zu lesen. Der Autor versteht es die Haupt- und Nebenfiguren so zu beschreiben, dass man sie sich vorstellen kann. Man erhält Einblicke in das politische System Kubas, erfährt eine Menge über das Privatleben des Teniente und ist außerdem dabei, wenn ein Verbechen aufgeklärt wird. Für mich war es der erste Roman von Leonardo Pandura. Es wird aber garantiert nicht der einzige bleiben

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