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Extrem laut und unglaublich nah

Roman

Jonathan Safran Foer

(70)
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Beschreibung

Wie wunderbar er erzählen kann, hat Jonathan Safran Foer schon in seinem ersten Roman »Alles ist erleuchtet« bewiesen. Mit der unvergesslichen Geschichte des kleinen Oskar Schell, der am 11. September den Vater verloren hat, zeigt Foer erneut sein literarisches Können. Ein mutiges Buch, gefühlsstark, traurig und komisch zugleich. Oskar Schell ist neun Jahre alt. Wie er auf seiner Visitenkarte mitteilt, ist er Pazifist, Erfinder, Schmuckdesigner, Tamburinspieler. Vor allem aber ist er tief traurig und verstört über den Tod seines Vaters. Mit dem Tamburin läuft Oskar durch New York, auf der Suche nach einem Türschloss, in das ein geheimnisvoller Schlüssel aus den Hinterlassenschaften des Vaters passen könnte. Auf dieser Odyssee begegnet Oskar, der den Grund für den sinnlosen Tod des Vaters herausfinden will, vielen ungewöhnlichen Menschen und gerät in aberwitzige Abenteuer. Verbunden mit Oskars Geschichte ist die seiner deutschen Großeltern, die nach der Bombardierung Dresdens, gezeichnet von Trauer und Verlust, nach New York geflüchtet sind. Drei Schicksale, drei Stimmen. Foer gelingt es, das bewegende Schicksal einer Familie darzustellen und zu zeigen, dass Schmerz und Komik, Sprachlosigkeit und Absurdität unglaublich nah beieinander liegen. Der Text ist durchzogen von Bildern, die Oskars Vorstellungen illustrieren und vertiefen. »Extrem laut und unglaublich nah« ist ein literarisches Ereignis, das in über 12 Ländern erscheint.

"Ein überwältigend vitales Bekenntnis zum Erzählen." Neue Zürcher Zeitung

Jonathan Safran Foer gehört zu den profiliertesten amerikanischen Autoren der Gegenwart. Seine Romane »Alles ist erleuchtet«, »Extrem laut und unglaublich nah« und »Hier bin ich« wurden mehrfach ausgezeichnet und in 36 Sprachen übersetzt. Sein Sachbuch »Tiere essen« war ebenfalls ein internationaler Bestseller. Foer lebt in Brooklyn, New York..
Henning Ahrens, geb. 1964 in Peine. Aufgewachsen als Sohn eines Landwirts in Niedersachsen. Studium von Anglistik, mittlerer und neuerer Geschichte sowie Kunstgeschichte in Göttingen, London und Kiel; Abschluss mit einer Doktorarbeit über die lebensphilosophischen Schriften des englischen Schriftstellers John Cowper Powys. Nach insgesamt 13 Jahren in Kiel lebte er 12 Jahre auf dem niedersächsischen Land, in einem Dorf in der Nähe Braunschweigs, seit 2013 in Frankfurt/M. Er hat zwei Söhne.Übersetzungen - John Cowper Powys, Die Tagebücher 1929-1939 (Residenz Verlag 1997) - Annie Dillard, Ich schreibe (Residenz Verlag 1998) - Guanlong Cao, Lange Schatten (Residenz Verlag 1998) - Martha Baer, Inez an [Francesca] (Hoffmann & Campe 1998) - Peter Dickinson, Die Kinder des Mondfalken. Suth und Noli (Carlsen 1999) - Peter Dickinson, Die Kinder des Mondfalken. Ko und Mana (Carlsen 2000) - Colson Whitehead, Die Fahrstuhlinspektorin (Hoffmann & Campe 2000) - André Alexis, Kindheit (Claassen 2000) - Brooks Hansen, Die Versuchung des August Perlman (Deutsche Verlags-Anstalt 2001) - Lois Lowry, Auf der Suche nach dem Blau (Carlsen Verlag 2001) - Brady Udall, Der Bierdosenbaum (Deutsche Verlags-Anstalt 2001) - Fergus Fleming, Barrow’s Boys (marebuchverlag 2002) - Walter Kirn, Mr. Bingham sammelt Meilen [Up in the Air] (Kiepenheuer & Witsch 2003) - Peter Dickinson, Tanzbär (Carlsen 2003)- Peter Dickinson, Die längste Zeit (Carlsen 2003) - James Frey, Tausend kleine Scherben (Goldmann 2003) - Mark Dunn, Nollops Vermächtnis (marebuchverlag 2004) - Hugo Hamilton, Gescheckte Menschen (Knaus 2004) - Robert Edric, Die toten Mädchen (Goldmann 2004) - Peter Dickinson, Die Dämonen von Dong Pe (Carlsen 2005) - John Updike, Geld. Die maritimen Gedichte (marebuchverlag 2005 – mit anderen Übersetzern) - Jonathan Safran Foer, Extrem laut und unglaublich nah (Kiepenheuer & Witsch 2005) - Robert Edric, Die Tote im Meer (Goldmann 2006) - Noel Langley, Prinz Abu Ali und das verwunschene Land (DTV Reihe Hanser 2005) - Peter Dickinson, Die Tränen des Salamanders (Carlsen 2006) - Jonathan Coe, Klassentreffen (Piper 2006) - William Horwood, Der Junge ohne Schuhe (Manhattan 2006) - Lois Lowry, Die Gabe des Boten (Carlsen 2006) - Hugo Hamilton, Der Matrose im Schrank (Knaus 2006) - Don Paterson, Weiß wie der Mond. Gedichte (Luchterhand 2006) - Don Paterson, Kerzenvogel. Gedichte (Luchterhand 2006) - Paul Fattaruso, Isabellas Liebe zum Flügelhorn (Luchterhand 2006) - Lian Hearn, Der Clan der Otori. Der Ruf des Reihers (Carlsen 2007) - DBC Pierre, Bunny und Blair (Aufbau 2007) - Hugo Hamilton, Die redselige Insel (Luchterhand 2007) - Sarah Shun-Lien Bynum, Madeleine schläft (S. Fischer 2007) - Sarah Shun-Lien Bynum, Komplize. Erzählung. In: Neue Rundschau (2/2007)- Hanif Kureishi, Das sag ich dir (S. Fischer 2008) - Saul Bellow, Die Abenteuer des Augie March (Kiepenheuer & Witsch 2008) - Johnny Glynn, Sieben Tage (S. Fischer 2008) - Peter Orner, Die Wiederkehr der Mavala Shikongo (Hanser 2008) - Robin Robertson, Gedichte. In: Neue Rundschau (1/2008) - Hugo Hamilton, Legenden (Luchterhand 2008) - Chris Killen, Das Vogelzimmer (Kiepenheuer & Witsch 2009) - John Griesamer, Herzschlag (Arche 2009) - Thomas Mann, Essays VI, 1945-1950 (S. Fischer 2009) (Übersetzung nur auf Englisch vorhandener Reden und Briefe)- James Frey, Strahlend schöner Morgen (Ullstein 2009) - Richard Powers, Das größere Glück (S. Fischer 2009) - Elliot Perlman, Drei Dollar (Deutsche Verlags-Anstalt 2010) - Ellen Hopkins, Crank. Versroman (Carlsen 2010) - Adam Thirlwell, Flüchtig (S. Fischer 2010) - Adam Thirlwell, Samuel Fischer in der Zukunft. Erzählung. In: Neue Rundschau (3/2011)- Hanif Kureishi, Mein Ohr an deinem Herzen (S. Fischer 2011) - Helen Cross, Ohne mich (dtv 2011) - Ruta Sepetys, Und in mir der unbesiegbare Sommer (Carlsen 2011) - Hugo Hamilton, Der irische Freund (Luchterhand 2011) - Richard Powers, Drei Farmer auf dem Weg zum Tanz (S. Fischer 2011) - Trent Reedy, Inshallah: Worte im Sand (Aufbau 2011) - Katherine Rundell, Zu Hause redet das Gras (Carlsen 2012) - Margaret Wild & R

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 472
Erscheinungsdatum 19.08.2005
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-03607-7
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 21,3/13,3/3,1 cm
Gewicht 568 g
Originaltitel Extremely Loud and Incredibily Close
Abbildungen mit Fotos. 21 cm
Auflage 6. Auflage
Übersetzer Henning Ahrens

Buchhändler-Empfehlungen

Luisa Bauer, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

WOW was ein Meisterwerk. Mein erstes Buch von Foer aber definitiv nicht mein letztes. Diese sprachliche Gewalt ist so unglaublich, man kann einfach nur mit Oskar mitfühlen.

Einzigartig und besonders

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Der Roman "Extrem laut und unglaublich nah" ist nicht nur in seiner Handlung, sondern gerade in seiner Erzählweise und Perspektive einzigartig. Die Geschichte des autistischen Jungens Oskar, der sich auf eine nahe zu unendliche Suche macht, um seinen Vater nicht zu vergessen sowie die seiner Großeltern, die durch ihre schrecklichen Jugenderlebnisse nicht mehr fähig sind, ein "normales" Leben zu führen, hinterfragen, was "normal" eigentlich bedeutet. In einer ungewöhnlichen und daher beeindruckenden Sichtweise erzählt der Roman von Einsamkeit, Hilflosigkeit und Zusammenhalt zugleich. Ich empfehle den Roman im Original zu lesen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
70 Bewertungen
Übersicht
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8
3
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Eine sehr amerikanische Sicht der Weltgeschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Kissing am 28.08.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Der US-amerikanische Erfolgsautor Jonathan Safran Foer zeigt in diesem Werk weder Scheu vor großen Themen noch vor literarischen Zitaten großer Romane. Sein Protagonist Oskar Schell erinnert nicht nur durch die für Amerika unübliche Schreibweise an seinen Namensvetter Oskar Mazerath aus Günter Grass´ Blechtrommel. Beide Jungs... Der US-amerikanische Erfolgsautor Jonathan Safran Foer zeigt in diesem Werk weder Scheu vor großen Themen noch vor literarischen Zitaten großer Romane. Sein Protagonist Oskar Schell erinnert nicht nur durch die für Amerika unübliche Schreibweise an seinen Namensvetter Oskar Mazerath aus Günter Grass´ Blechtrommel. Beide Jungs kommen recht altklug daher und haben ein bisweilen nervtötendes Musikinstrument auf ihren Streifzügen dabei, bei Matzerath ist es die titelgebende Blechtrommel, Foer bedient sich eines Tambourins. Oskar Schell ist durch den Tod seines Vaters traumatisiert, der beim Anschlag auf die New Yorker Twin Towers ums Leben kam. Zu seinen Lebzeiten stellte der Vater Oskar gerne verzwickte Rätselaufgaben, und nun meint er in seinen Hinterlassenschaften ein letztes gefunden zu haben. Auf der Suche nach Lösung begibt er sich auf eine wundersame Wanderung durch New York, er glaubt eine Person Namens Black kann ihm helfen, nur gibt es davon leider Tausende. Seine Begegnungen mit unterschiedlichsten Charakteren erinnern mich an Paul Austers New-York-Trilogie, auch dort spielt der Familienname Black eine gewichtige Rolle und auch Austers Figuren sind stets Suchende. Jedoch nehme ich Auster seine erdachten Personen ab, bei Foer tue ich mich hier oft schwer. Fast bin ich geneigt, manches als Traumsequenz der blühenden Fantasie des Jungen zu lesen, aber so ist es nicht geschrieben. Ein weiterer Kritikpunkt gilt den verschiedenen Erzählebenen. Denn Foer belässt es nicht dabei, die Geschichte des traumatisierten Oskars auszuführen. Nein, es muss noch mehr Drama her, und das kommt in Form von Oskars Großvater, der die Luftangriffe auf Dresden während des Zweiten Weltkriegs miterleben musste und dadurch seelisch so verletzt wurde, dass er nach und nach verstummte. Seine Ehe basiert auf skurrilen Verboten und Reglements, zuoberst dem des Nicht-Darüber-Sprechen-Könnens. Und auch damit nicht genug, nein, Foer zaubert aus seiner Autoren-Pandora-Büchse auch noch schnell den Atombombenabwurf über Hiroshima. Ehrlich gesagt weiß ich nicht wieso. Ja, Hiroshima, Dresden und New York haben Gemeinsamkeiten, in all diesen Städten mussten durch zuvor unvorstellbare, brutale, von Menschen verursachte Gewaltakte große Teile der Bevölkerung sterben und viele der Überlebenden wurden stark traumatisiert. Aber mir fehlt die historische Einordnung, ich finde es nicht in Ordnung, diese drei geschichtlichen Ereignisse ohne großen Kommentar nebeneinander zu stellen. Die für ein Paperback ungewöhnlich gute Ausstattung mit zahlreichen, teils sogar farbigen Abbildungen hätte eine positive Erwähnung verdient - wäre da nicht am Ende das unsägliche Daumenkino eines vom brennenden World Trade Center stürzenden Menschen. Man kann die letzten Seiten des Buches zwischen den Fingern schnell vor- und zurückblättern und so die Person wahlweise in den Tod stürzen oder wieder nach oben in die Luft fliegen lassen. Das mag man als progressiv und experimentell bezeichnen, ich finde es pietätlos den Opfern der Terroranschläge gegenüber und potenziell verletzend für deren Angehörige. Ich kann diesen Roman daher nur bedingt empfehlen.

Vielleicht ein bisschen zu nah
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 12.03.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Mir war das ein bisschen zu viel an Emotionen. Ich kann an der Traurigkeit anderer Leute nicht so viel positives sehen.

Extrem laut und unglaublich nah
von einer Kundin/einem Kunden aus Burgwedel am 02.10.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das Buch ist sehr schön geschrieben und fesselt den Leser gleich. Man möchte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Allerdings werden bei dieser Geschichte definitiv die Augen nicht trocken bleiben. Viel Freude beim lesen.


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