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Extrem laut und unglaublich nah

Roman

Wie wunderbar er erzählen kann, hat Jonathan Safran Foer schon in seinem ersten Roman »Alles ist erleuchtet« bewiesen. Mit der unvergesslichen Geschichte des kleinen Oskar Schell, der am 11. September den Vater verloren hat, zeigt Foer erneut sein literarisches Können. Ein mutiges Buch, gefühlsstark, traurig und komisch zugleich. Oskar Schell ist neun Jahre alt. Wie er auf seiner Visitenkarte mitteilt, ist er Pazifist, Erfinder, Schmuckdesigner, Tamburinspieler. Vor allem aber ist er tief traurig und verstört über den Tod seines Vaters. Mit dem Tamburin läuft Oskar durch New York, auf der Suche nach einem Türschloss, in das ein geheimnisvoller Schlüssel aus den Hinterlassenschaften des Vaters passen könnte. Auf dieser Odyssee begegnet Oskar, der den Grund für den sinnlosen Tod des Vaters herausfinden will, vielen ungewöhnlichen Menschen und gerät in aberwitzige Abenteuer. Verbunden mit Oskars Geschichte ist die seiner deutschen Großeltern, die nach der Bombardierung Dresdens, gezeichnet von Trauer und Verlust, nach New York geflüchtet sind. Drei Schicksale, drei Stimmen. Foer gelingt es, das bewegende Schicksal einer Familie darzustellen und zu zeigen, dass Schmerz und Komik, Sprachlosigkeit und Absurdität unglaublich nah beieinander liegen. Der Text ist durchzogen von Bildern, die Oskars Vorstellungen illustrieren und vertiefen. »Extrem laut und unglaublich nah« ist ein literarisches Ereignis, das in über 12 Ländern erscheint.
Rezension
"Ein überwältigend vitales Bekenntnis zum Erzählen." Neue Zürcher Zeitung
Portrait
Jonathan Safran Foer, geboren 1977, studierte in Princeton Philosophie. Er lebt und arbeitet in New York. Sein erster Roman Alles ist erleuchtet machte ihn mit einem Schlag bekannt.

Henning Ahrens, geb. 1964 in Peine. Aufgewachsen als Sohn eines Landwirts in Niedersachsen. Studium von Anglistik, mittlerer und neuerer Geschichte sowie Kunstgeschichte in Göttingen, London und Kiel; Abschluss mit einer Doktorarbeit über die lebensphilosophischen Schriften des englischen Schriftstellers John Cowper Powys. Nach insgesamt 13 Jahren in Kiel lebte er 12 Jahre auf dem niedersächsischen Land, in einem Dorf in der Nähe Braunschweigs, seit 2013 in Frankfurt/M. Er hat zwei Söhne.
Übersetzungen
- John Cowper Powys, Die Tagebücher 1929-1939 (Residenz Verlag 1997) - Annie Dillard, Ich schreibe (Residenz Verlag 1998) - Guanlong Cao, Lange Schatten (Residenz Verlag 1998) - Martha Baer, Inez an [Francesca] (Hoffmann & Campe 1998) - Peter Dickinson, Die Kinder des Mondfalken. Suth und Noli (Carlsen 1999) - Peter Dickinson, Die Kinder des Mondfalken. Ko und Mana (Carlsen 2000) - Colson Whitehead, Die Fahrstuhlinspektorin (Hoffmann & Campe 2000) - André Alexis, Kindheit (Claassen 2000) - Brooks Hansen, Die Versuchung des August Perlman (Deutsche Verlags-Anstalt 2001) - Lois Lowry, Auf der Suche nach dem Blau (Carlsen Verlag 2001) - Brady Udall, Der Bierdosenbaum (Deutsche Verlags-Anstalt 2001) - Fergus Fleming, Barrow's Boys (marebuchverlag 2002) - Walter Kirn, Mr. Bingham sammelt Meilen [Up in the Air] (Kiepenheuer & Witsch 2003) - Peter Dickinson, Tanzbär (Carlsen 2003)- Peter Dickinson, Die längste Zeit (Carlsen 2003) - James Frey, Tausend kleine Scherben (Goldmann 2003) - Mark Dunn, Nollops Vermächtnis (marebuchverlag 2004) - Hugo Hamilton, Gescheckte Menschen (Knaus 2004) - Robert Edric, Die toten Mädchen (Goldmann 2004) - Peter Dickinson, Die Dämonen von Dong Pe (Carlsen 2005) - John Updike, Geld. Die maritimen Gedichte (marebuchverlag 2005 - mit anderen Übersetzern) - Jonathan Safran Foer, Extrem laut und unglaublich nah (Kiepenheuer & Witsch 2005) - Robert Edric, Die Tote im Meer (Goldmann 2006) - Noel Langley, Prinz Abu Ali und das verwunschene Land (DTV Reihe Hanser 2005) - Peter Dickinson, Die Tränen des Salamanders (Carlsen 2006) - Jonathan Coe, Klassentreffen (Piper 2006) - William Horwood, Der Junge ohne Schuhe (Manhattan 2006) - Lois Lowry, Die Gabe des Boten (Carlsen 2006) - Hugo Hamilton, Der Matrose im Schrank (Knaus 2006) - Don Paterson, Weiß wie der Mond. Gedichte (Luchterhand 2006) - Don Paterson, Kerzenvogel. Gedichte (Luchterhand 2006) - Paul Fattaruso, Isabellas Liebe zum Flügelhorn (Luchterhand 2006) - Lian Hearn, Der Clan der Otori. Der Ruf des Reihers (Carlsen 2007) - DBC Pierre, Bunny und Blair (Aufbau 2007) - Hugo Hamilton, Die redselige Insel (Luchterhand 2007) - Sarah Shun-Lien Bynum, Madeleine schläft (S. Fischer 2007) - Sarah Shun-Lien Bynum, Komplize. Erzählung. In: Neue Rundschau (2/2007)- Hanif Kureishi, Das sag ich dir (S. Fischer 2008) - Saul Bellow, Die Abenteuer des Augie March (Kiepenheuer & Witsch 2008) - Johnny Glynn, Sieben Tage (S. Fischer 2008) - Peter Orner, Die Wiederkehr der Mavala Shikongo (Hanser 2008) - Robin Robertson, Gedichte. In: Neue Rundschau (1/2008) - Hugo Hamilton, Legenden (Luchterhand 2008) - Chris Killen, Das Vogelzimmer (Kiepenheuer & Witsch 2009) - John Griesamer, Herzschlag (Arche 2009) - Thomas Mann, Essays VI, 1945-1950 (S. Fischer 2009) (Übersetzung nur auf Englisch vorhandener Reden und Briefe)- James Frey, Strahlend schöner Morgen (Ullstein 2009) - Richard Powers, Das größere Glück (S. Fischer 2009) - Elliot Perlman, Drei Dollar (Deutsche Verlags-Anstalt 2010) - Ellen Hopkins, Crank. Versroman (Carlsen 2010) - Adam Thirlwell, Flüchtig (S. Fischer 2010) - Adam Thirlwell, Samuel Fischer in der Zukunft. Erzählung. In: Neue Rundschau (3/2011)- Hanif Kureishi, Mein Ohr an deinem Herzen (S. Fischer 2011) - Helen Cross, Ohne mich (dtv 2011) - Ruta Sepetys, Und in mir der unbesiegbare Sommer (Carlsen 2011) - Hugo Hamilton, Der irische Freund (Luchterhand 2011) - Richard Powers, Drei Farmer auf dem Weg zum Tanz (S. Fischer 2011) - Trent Reedy, Inshallah: Worte im Sand (Aufbau 2011) - Katherine Rundell, Zu Hause redet das Gras (Carlsen 2012) - Margaret Wild & Ron Brooks, Der Traum des Tasmanischen Tigers (Bilderbuch, Carlsen 2012)- Nick Hayes, Die Ballade von Seemann und Albatros. Graphic Novel (marebuchverlag 2012) - Agatha Christie, Nikotin (Fischer Taschenbuch Verlag 2012) - Leigh Bardugo, Grischa: Goldene Flammen (Carlsen 2012) - Leigh Bardugo, Die Hexe von Duwa (Carlsen 2012)- Patrick McGuinness, Die Abschaffung des Zufalls (Zsolnay 2012) - Peter Dickinson, Abschied von Opa (Carlsen 2012) - Chris van Allsburg, Die Geheimnisse von Harris Burdick (Bilderbuch, Carlsen 2012) - Cath Crowley, Graffiti Moon (Carlsen 2013) - Kevin Powers, Die Sonne war der ganze Himmel (S. Fischer 2013) - Kevin Powers, Brief, verfasst während einer Gefechtspause; Weite Ebene. Gedichte. In: Neue Rundschau (1/2013)- Peter Cameron, Die merkwürdige Ehe der Coral Glynn (Knaus 2013) - Randall Jarrell, Die Tierfamilie (Aladin 2013) - Leigh Bardugo, Grischa: Eisige Wellen (Carlsen 2013) - Khaled Hosseini, Traumsammler (S. Fischer 2013) - Der beste Tag aller Zeiten. Weitgereiste Gedichte (mit anderen Übersetzern; Carlsen 2013)- Alexia Casale, Die Nacht gehört dem Drachen (Carlsen 2013) - Nicola Davies, Mein erstes großes Buch von der Natur (Aladin 2013) - George MacDonald, Der goldene Schlüssel (Aladin 2014) - Katja Eichinger, Amerikanisches Solo (Metrolit 2014) - Peter Orner, Liebe und Scham und Liebe (Hanser 2014) - Cath Crowley, Lieder eines Sommers (Carlsen 2014) - Julian Sedgwick, Mysterium: Der schwarze Drache (Aladin, 2014) - Leigh Bardugo, Grischa: Lodernde Schwingen (Carlsen 2014) - Hugo Hamilton, Jede einzelne Minute (Luchterhand 2014)
Werke und Literaturprojekte
* Lieblied was kommt. Gedichte (DVA 1998) * Stoppelbrand. Gedichte (DVA 2000) * Lauf Jäger Lauf. Roman (S. Fischer 2002) * Langsamer Walzer. Roman (S. Fischer 2004) * Tiertage. Roman (S. Fischer 2007) * Kein Schlaf in Sicht. Gedichte (S. Fischer 2008) * Provinzlexikon. (Knaus 2009) * Der Eiserne König. Roman (Fischer Jugendbuch 2011; unter dem Pseudonym 'John Henry Eagle') * Robin Hood: Der Überraschungsangriff. Jugendbuch (Fischer KJB 2013) * Zorro: Der Rächer der Armen. Jugendbuch (Fischer KJB 2013)
Auszeichnungen
1997 Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis 2001 Friedrich-Hebbel-Preis 2002 Förderpreis des Landes Niedersachsen 2004 Jahresstipendium des Landes Niedersachsen 2009 Nicolas-Born-Preis
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 472
Erscheinungsdatum 19.08.2005
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-03607-7
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 21,3/13,3/3,1 cm
Gewicht 566 g
Originaltitel Extremely Loud and Incredibly Close
Abbildungen mit Fotos. 21 cm
Übersetzer Henning Ahrens
Buch (gebundene Ausgabe)
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22,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Dieses Buch wird unglaublich schön erzählt und die Art wie das Buch gestaltet ist setzt noch einen drauf. Unbedingt lesen! Dieses Buch wird unglaublich schön erzählt und die Art wie das Buch gestaltet ist setzt noch einen drauf. Unbedingt lesen!

Katja Engler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Der Autor erzählt raffiniert und in ungewöhnlicher Weise. Er schafft es, Schicksale & Ereignisse aus verschiedenen Zeiten kunstvoll zu verflechten und den Leser sehr zu berühren. Der Autor erzählt raffiniert und in ungewöhnlicher Weise. Er schafft es, Schicksale & Ereignisse aus verschiedenen Zeiten kunstvoll zu verflechten und den Leser sehr zu berühren.

R. Braun, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Ein höchst emotionaler Roman, der bisweilen herzzerreißend ist. Welche Folgen hatte der Anschlag auf das World Trade Center für die Angehörigen? Ein höchst emotionaler Roman, der bisweilen herzzerreißend ist. Welche Folgen hatte der Anschlag auf das World Trade Center für die Angehörigen?

Vanessa Blaumeiser, Thalia-Buchhandlung Bonn

Sprachlich wunderbar nimmt Oskar einen mit auf eine Reise durch New York und die Vergangenheit. Die Ereignisse des 11.09 durch eine neue, und sehr verletzliche Perspektive. Sprachlich wunderbar nimmt Oskar einen mit auf eine Reise durch New York und die Vergangenheit. Die Ereignisse des 11.09 durch eine neue, und sehr verletzliche Perspektive.

Moritz Eis, Thalia-Buchhandlung Berlin

Herzerweichende, super emotionale Geschichte, die unter die Haut geht. Der achtjährige Oscar ist seit dem 11. September in New York auf der Suche nach Wahrheit. Herzerweichende, super emotionale Geschichte, die unter die Haut geht. Der achtjährige Oscar ist seit dem 11. September in New York auf der Suche nach Wahrheit.

„Extrem berührend und dennoch unglaublich schön“

S. Flemming

Ein unglaublich rührender Roman, über einen Jungen, der seinen Vater beim Anschlag auf das World Trade Center am 11. September verliert und dem seit dem nur noch eine Frage im Kopf herumspukt: Was bewegte Thomas Schell dazu am 11. September in das World Trade Center zu gehen, obwohl er nicht dort arbeitete? Immer und immer mehr zieht sich Oskar vor seiner Mutter zurück, die täglich damit zu kämpfen hat, ihn nicht an die Traurigkeit über den Verlust seines Vaters zu verlieren. Doch gemeinsam mit einem unerwarteten Helfer, macht Oskar sich schon bald auf die Suche nach der Antwort, die oberste Priorität für ihn hat.

"Extrem laut und unglaublich nah" ist wieder einmal ein Roman, der seines Gleichen sucht, weil er so viele Blickwinkel der unterschiedlichsten Protagonisten beleuchtet, dass man nicht nur erfährt, was Oskars Vater bewegte, am 11. 11 zum Tathergang im World Trade Center zu sein, sondern auch - und das fande ich persönlich auch als Nebenhandlung ziemlich spannend - wie Thomas Schell zu dem wurde, der er vor seinem Tod war und wie auch die anderen Protagonisten mit ihrem Schmerz umgehen.

Einfach unglaublich schön und definitv eines meiner vielen Lieblingsbücher.
Ein unglaublich rührender Roman, über einen Jungen, der seinen Vater beim Anschlag auf das World Trade Center am 11. September verliert und dem seit dem nur noch eine Frage im Kopf herumspukt: Was bewegte Thomas Schell dazu am 11. September in das World Trade Center zu gehen, obwohl er nicht dort arbeitete? Immer und immer mehr zieht sich Oskar vor seiner Mutter zurück, die täglich damit zu kämpfen hat, ihn nicht an die Traurigkeit über den Verlust seines Vaters zu verlieren. Doch gemeinsam mit einem unerwarteten Helfer, macht Oskar sich schon bald auf die Suche nach der Antwort, die oberste Priorität für ihn hat.

"Extrem laut und unglaublich nah" ist wieder einmal ein Roman, der seines Gleichen sucht, weil er so viele Blickwinkel der unterschiedlichsten Protagonisten beleuchtet, dass man nicht nur erfährt, was Oskars Vater bewegte, am 11. 11 zum Tathergang im World Trade Center zu sein, sondern auch - und das fande ich persönlich auch als Nebenhandlung ziemlich spannend - wie Thomas Schell zu dem wurde, der er vor seinem Tod war und wie auch die anderen Protagonisten mit ihrem Schmerz umgehen.

Einfach unglaublich schön und definitv eines meiner vielen Lieblingsbücher.

Vera Theus, Thalia-Buchhandlung Solingen

Dieses Buch ist einzigartig in seiner Ausgestaltung. Die Geschichte ist so wunderschön und die Illustrationen und Fotos im Buch sind mehr als nur Ergänzung. Dieses Buch ist einzigartig in seiner Ausgestaltung. Die Geschichte ist so wunderschön und die Illustrationen und Fotos im Buch sind mehr als nur Ergänzung.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Dieses Buch ist anders. Der Schock und die Hilflosigkeit nach dem 11. September zeigen sich auf jeder Seite. Dieses Buch ist anders. Der Schock und die Hilflosigkeit nach dem 11. September zeigen sich auf jeder Seite.

Svenja Lockenvitz, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ein auf und ab der Gefühle und ein junger, besonderer Mann auf der Spur eines großen Geheimnisses Ein auf und ab der Gefühle und ein junger, besonderer Mann auf der Spur eines großen Geheimnisses

K. Heidschötter, Thalia-Buchhandlung Köln

Ein atemberaubender Roman der einen alle Höhen und Tiefen durchleben lässt! Fantastisch! Ein atemberaubender Roman der einen alle Höhen und Tiefen durchleben lässt! Fantastisch!

Nina Aselmann, Thalia-Buchhandlung Hagen

Einer der ersten Romane über 9/11. Oskar ist 9 und (er)lebt seine eigene Geschichte. Rührendes Buch über ein traumatisiertes Kind in New York. Liebevoll geschrieben. Einer der ersten Romane über 9/11. Oskar ist 9 und (er)lebt seine eigene Geschichte. Rührendes Buch über ein traumatisiertes Kind in New York. Liebevoll geschrieben.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Großartig. Einfach in die Geschichte fallen lassen. Großartig. Einfach in die Geschichte fallen lassen.

Daniel Derpmann, Thalia-Buchhandlung Münster

Eine sehr ungewöhnliche, aber dadurch vielleicht umso intensivere Annäherung an 9/11 und auch die Schrecken der Bombennächte des 2. Weltkriegs. Gleichzeitig Familiendrama. Genial! Eine sehr ungewöhnliche, aber dadurch vielleicht umso intensivere Annäherung an 9/11 und auch die Schrecken der Bombennächte des 2. Weltkriegs. Gleichzeitig Familiendrama. Genial!

Mario Goldmann, Thalia-Buchhandlung Chemnitz

Eine tragisch komische Spurensuche in New York.
Extrem klug konstruiert und unglaublich traurig-schön.
Eine tragisch komische Spurensuche in New York.
Extrem klug konstruiert und unglaublich traurig-schön.

Dirk Bluhm, Thalia-Buchhandlung Lünen

Sprachgewaltig (und mit viel Witz) erzählt Foer die tragische Geschichte eines traumatisierten Kindes. Sprachgewaltig (und mit viel Witz) erzählt Foer die tragische Geschichte eines traumatisierten Kindes.

David Möckel, Thalia-Buchhandlung Coburg

Auch als Film empfehlenswert! Auch als Film empfehlenswert!

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Foer ist ein phantastischer Geschichten-Erzähler. Das beweist er erneut in diesem intensiven, tottraurigen Buch, das doch unter Tränen immer wieder zum Lachen reizt. Wertvoll. Foer ist ein phantastischer Geschichten-Erzähler. Das beweist er erneut in diesem intensiven, tottraurigen Buch, das doch unter Tränen immer wieder zum Lachen reizt. Wertvoll.

„Extrem ergreifend!“

Valentina Hattler, Thalia-Buchhandlung Augsburg

Oskar ist 9 Jahre alt und laut seiner Visitenkarte Erfinder, Goldschmied, Amateur-Entomologe, Frankophiler, Veganer, Origamist, Computer-Spezialist, Sammler und noch so vieles mehr. Zum Beispiel auf der Suche nach Antworten, nachdem sein Vater bei den Terroranschlägen vom 11. September ums Leben gekommen ist.
So versucht Oskar auf seine ganz eigene Weise, den Verlust seines Vaters zu verkraften und durchkämmt deswegen eine ganze Großstadt. Dabei begegnet er den unterschiedlichsten Menschen und erfährt nicht nur etwas über deren Lebensgeschichte, sondern auch über seine eigene.
Durch die enthaltenen Zeichnungen und Fotos kommt man sich vor, als würde man Oskar bei seinen Abenteuern durch New York direkt begleiten und so kam es vor, dass ich während des Lesens gelacht, geweint, geschmunzelt und diesen kleinen, traurigen und bisweilen neunmalklugen Jungen ins Herz geschlossen habe.
Ein absolut lesenswerter Roman, der mit seiner frischen und ergreifenden Erzählweise kein Auge trocken lässt und einen die Welt für einen kurzen Augenblick aus der Perspektive eines außergewöhnlichen Jungen sehen lässt.
Oskar ist 9 Jahre alt und laut seiner Visitenkarte Erfinder, Goldschmied, Amateur-Entomologe, Frankophiler, Veganer, Origamist, Computer-Spezialist, Sammler und noch so vieles mehr. Zum Beispiel auf der Suche nach Antworten, nachdem sein Vater bei den Terroranschlägen vom 11. September ums Leben gekommen ist.
So versucht Oskar auf seine ganz eigene Weise, den Verlust seines Vaters zu verkraften und durchkämmt deswegen eine ganze Großstadt. Dabei begegnet er den unterschiedlichsten Menschen und erfährt nicht nur etwas über deren Lebensgeschichte, sondern auch über seine eigene.
Durch die enthaltenen Zeichnungen und Fotos kommt man sich vor, als würde man Oskar bei seinen Abenteuern durch New York direkt begleiten und so kam es vor, dass ich während des Lesens gelacht, geweint, geschmunzelt und diesen kleinen, traurigen und bisweilen neunmalklugen Jungen ins Herz geschlossen habe.
Ein absolut lesenswerter Roman, der mit seiner frischen und ergreifenden Erzählweise kein Auge trocken lässt und einen die Welt für einen kurzen Augenblick aus der Perspektive eines außergewöhnlichen Jungen sehen lässt.

„Einer meiner Auf-ewig-Lieblingsbücher!“

M. Dupré, Thalia-Buchhandlung Limburg

Oskar ist ein kleiner Junge, der in New York bei seiner Mutter aufwächst. Sein Vater starb am 11. September 2001 in den Trümmern des World Trade Centers. Warum, weiß niemand so genau – denn eigentlich hätte der Vater an diesem verhängnisvollen Vormittag in seinem kleinen Laden in der Bronx sein sollen. Oskar, ein hochtalentiertes Wunderkind mit Hang zu fantasievollen Erfindungen, kann den Tod des Vaters nicht überwinden. Seine sensible Seele ist arg verstört und eine unbeschwerte Kindheit scheint unmöglich. Doch dann entdeckt Oskar etwas merkwürdiges im Schrank des Vaters: einen Briefumschlag mit der Aufschrift „BLACK“ und einem seltsamen Schlüssel. In der Annahme, es müsse sich um einen Namen handeln, besucht der Knirps über Wochen und Monate hinweg alle New Yorker Einwohner mit Nachnamen Black, in der Hoffnung, den einen zu finden, der ihm etwas über seinen Vater erzählen kann...

Jonathan Safran Foer wurde nicht umsonst als „das neue Wunderkind der amerikanischen Literatur“ gefeiert. Schon mit Ende 20/Anfang 30 schrieb er Romane, die sich hinter einem Updike, Roth oder Franzen nicht verstecken müssen. „Extrem laut und unglaublich nah“ ist da keine Ausnahme. Derartig kraftvolle und berührende Literatur auf hohem Niveau kommt nicht so oft vor. Deshalb: ein potenzielles Lieblingsbuch! Und was der Titel zu bedeuten hat: Stellen Sie sich vor, Sie stehen in einem Hochhaus an einem Fenster und ein Passagierjet rast genau auf Sie zu. Oskar malt sich aus, dass die letzten Gedanken seines Vaters vor seinem Tod wahrscheinlich waren: „Dieses Flugzeug ist aber extrem laut und unglaublich nah.“ Und genauso intensiv ist auch der Rest des Buches. So ein gutes Buch findet man tatsächlich ungefähr einmal im Jahr – wenn überhaupt.
Oskar ist ein kleiner Junge, der in New York bei seiner Mutter aufwächst. Sein Vater starb am 11. September 2001 in den Trümmern des World Trade Centers. Warum, weiß niemand so genau – denn eigentlich hätte der Vater an diesem verhängnisvollen Vormittag in seinem kleinen Laden in der Bronx sein sollen. Oskar, ein hochtalentiertes Wunderkind mit Hang zu fantasievollen Erfindungen, kann den Tod des Vaters nicht überwinden. Seine sensible Seele ist arg verstört und eine unbeschwerte Kindheit scheint unmöglich. Doch dann entdeckt Oskar etwas merkwürdiges im Schrank des Vaters: einen Briefumschlag mit der Aufschrift „BLACK“ und einem seltsamen Schlüssel. In der Annahme, es müsse sich um einen Namen handeln, besucht der Knirps über Wochen und Monate hinweg alle New Yorker Einwohner mit Nachnamen Black, in der Hoffnung, den einen zu finden, der ihm etwas über seinen Vater erzählen kann...

Jonathan Safran Foer wurde nicht umsonst als „das neue Wunderkind der amerikanischen Literatur“ gefeiert. Schon mit Ende 20/Anfang 30 schrieb er Romane, die sich hinter einem Updike, Roth oder Franzen nicht verstecken müssen. „Extrem laut und unglaublich nah“ ist da keine Ausnahme. Derartig kraftvolle und berührende Literatur auf hohem Niveau kommt nicht so oft vor. Deshalb: ein potenzielles Lieblingsbuch! Und was der Titel zu bedeuten hat: Stellen Sie sich vor, Sie stehen in einem Hochhaus an einem Fenster und ein Passagierjet rast genau auf Sie zu. Oskar malt sich aus, dass die letzten Gedanken seines Vaters vor seinem Tod wahrscheinlich waren: „Dieses Flugzeug ist aber extrem laut und unglaublich nah.“ Und genauso intensiv ist auch der Rest des Buches. So ein gutes Buch findet man tatsächlich ungefähr einmal im Jahr – wenn überhaupt.

„Oskar lässt sich nicht unterkriegen!“

Saidjah Hauck, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Oskar ist neun, hochbegabt, altklug und sehr traurig. Sein Vater starb nämlich beim Anschlag vom 11 September. Bei den Sachen seines Vaters findet einen Schlüssel und einen Namen. Er reist nun durch die Stadt und sucht das passende Schloss. Warum war sein Vater im World Trade Center? Bei seinen Nachforschungen trifft er die verschiedensten Menschen.

Jonathan Safran Foer, junger, amerikanischer Autor mit jüdisch-europäischen Wurzeln, verknüpft diese aktuelle, amerikanische Geschichte mit der europäischen. Oskars Großeltern, seine Stütze in schweren Zeiten, sind gebrochene, heimatlose Seelen, die in Dresden ausgebombt wurden und in Amerika Zuflucht gesucht haben.

Die Verknüpfung gelingt Foer vorzüglich. Er entwickelt eine Geschichte deren Sog man sich kaum entziehen kann und die noch lange nachdenklich stimmt.

Trotz allem Ernst ist die Geschichte nicht ohne Humor. Sie ist auch für Jugendliche geeignet.
Oskar ist neun, hochbegabt, altklug und sehr traurig. Sein Vater starb nämlich beim Anschlag vom 11 September. Bei den Sachen seines Vaters findet einen Schlüssel und einen Namen. Er reist nun durch die Stadt und sucht das passende Schloss. Warum war sein Vater im World Trade Center? Bei seinen Nachforschungen trifft er die verschiedensten Menschen.

Jonathan Safran Foer, junger, amerikanischer Autor mit jüdisch-europäischen Wurzeln, verknüpft diese aktuelle, amerikanische Geschichte mit der europäischen. Oskars Großeltern, seine Stütze in schweren Zeiten, sind gebrochene, heimatlose Seelen, die in Dresden ausgebombt wurden und in Amerika Zuflucht gesucht haben.

Die Verknüpfung gelingt Foer vorzüglich. Er entwickelt eine Geschichte deren Sog man sich kaum entziehen kann und die noch lange nachdenklich stimmt.

Trotz allem Ernst ist die Geschichte nicht ohne Humor. Sie ist auch für Jugendliche geeignet.

„Extrem schnell fertig gelesen :-)“

Judith Fekete, Thalia-Buchhandlung Darmstadt

Dieser Roman ist mir von der ersten bis zur letzten Seite an's Herz gegangen.
Wortgewaltig und mit faszinierenden Bildern schildert Jonathan Safran Foer die Reise eines klugen, einsamen Jungen, quer durch New York.
Wundervoll erzählt und einfach lesenwert.

Unbedingt lesen!
Dieser Roman ist mir von der ersten bis zur letzten Seite an's Herz gegangen.
Wortgewaltig und mit faszinierenden Bildern schildert Jonathan Safran Foer die Reise eines klugen, einsamen Jungen, quer durch New York.
Wundervoll erzählt und einfach lesenwert.

Unbedingt lesen!

„Unbedingt lesen“

Petra Kraus, Thalia-Buchhandlung Leer (Ostfriesland)

Es sind viele bemerkenswerte Erkenntnisse, die der 9jährige Oskar findet. Oskar ist ein besonderer Junge, Tamburinspieler, Schmuckdesigner, Veganer, Pazifist,alles auf seiner Visitenkarte vermerkt.
Der Vater von Oskar ist am 11.09 bei dem Terroranschlag auf das WTC getötet worden. Ein Schlüssel, den Oskar in einer kleinen Vase liegend findet, veranlasst ihn auf die Suche zu gehen. Diese Suche, vordergründig nach dem passenden Schloss, führt Oskar durch ganz New York. Es kommt zu wundervollen Begegnungen mit ihm bis dahin unbekannten Menschen, mit der Geschichte seines Vaters und seines Grossvaters und letztendlich auch mit sich selbst.
Ein unglaublich gefühlsstarkes Buch, das mich sehr beeindruckt hat.
Unbedingt lesen.
Es sind viele bemerkenswerte Erkenntnisse, die der 9jährige Oskar findet. Oskar ist ein besonderer Junge, Tamburinspieler, Schmuckdesigner, Veganer, Pazifist,alles auf seiner Visitenkarte vermerkt.
Der Vater von Oskar ist am 11.09 bei dem Terroranschlag auf das WTC getötet worden. Ein Schlüssel, den Oskar in einer kleinen Vase liegend findet, veranlasst ihn auf die Suche zu gehen. Diese Suche, vordergründig nach dem passenden Schloss, führt Oskar durch ganz New York. Es kommt zu wundervollen Begegnungen mit ihm bis dahin unbekannten Menschen, mit der Geschichte seines Vaters und seines Grossvaters und letztendlich auch mit sich selbst.
Ein unglaublich gefühlsstarkes Buch, das mich sehr beeindruckt hat.
Unbedingt lesen.

„Extrem genial und unglaublich berührend“

Katharina Leyendecker

Eigentlich ist dieses Buch eine Liebesgeschichte.Die Geschichte über die Liebe zwischen einem Vater und seinem Sohn.Darüber hinaus ist es noch so viel mehr:ein politisches Buch,ein nachdenkliches Buch,ein mahnendes Buch,ein trauriges Buch und ein lustiges Buch.Dieses Buch ist ein Meisterwerk,das mich voll und ganz begeistert hat! Eigentlich ist dieses Buch eine Liebesgeschichte.Die Geschichte über die Liebe zwischen einem Vater und seinem Sohn.Darüber hinaus ist es noch so viel mehr:ein politisches Buch,ein nachdenkliches Buch,ein mahnendes Buch,ein trauriges Buch und ein lustiges Buch.Dieses Buch ist ein Meisterwerk,das mich voll und ganz begeistert hat!

„Extrem laut und unglaublich nah!“

Laura-Marie Hanßen, Thalia-Buchhandlung Bremen

Am 11. September verlor Oscar seinen Vater in den Trümmern des World Trade Centers. Seit dem ist für ihn nichts mehr wie vorher. Was hat sein Vater Thomas Schell an diesem Tag im World Trade Center gemacht und warum war er nicht im familieneigenen Juweliergeschäft?
Als Oscar dann noch einen mysteriösen Schlüssel findet, beschließt er, der Geschichte seines Vaters auf den Grund zu gehen. Ausgestattet mit seinem Tamburin und ein paar Safttüten geht er den wenigen Hinweisen auf den Grund, die er hat.
Auf seinem Abenteuer, das ihn quer durch New York führt, begegnet er den unterschiedlichsten Menschen.
Langsam fügen sich die Teile zusammen. Doch wie wird die Reise für Oscar ausgehen?

Die Anschläge des 11. Septembers werden einfühlsam aus Sicht eines kleinen Jungen erzählt. Ein Roman, der einen nicht so schnell wieder loslässt und wirklich unter die Haut geht.
Am 11. September verlor Oscar seinen Vater in den Trümmern des World Trade Centers. Seit dem ist für ihn nichts mehr wie vorher. Was hat sein Vater Thomas Schell an diesem Tag im World Trade Center gemacht und warum war er nicht im familieneigenen Juweliergeschäft?
Als Oscar dann noch einen mysteriösen Schlüssel findet, beschließt er, der Geschichte seines Vaters auf den Grund zu gehen. Ausgestattet mit seinem Tamburin und ein paar Safttüten geht er den wenigen Hinweisen auf den Grund, die er hat.
Auf seinem Abenteuer, das ihn quer durch New York führt, begegnet er den unterschiedlichsten Menschen.
Langsam fügen sich die Teile zusammen. Doch wie wird die Reise für Oscar ausgehen?

Die Anschläge des 11. Septembers werden einfühlsam aus Sicht eines kleinen Jungen erzählt. Ein Roman, der einen nicht so schnell wieder loslässt und wirklich unter die Haut geht.

„Ein weiteres Lieblingsbuch“

Anke Staiger, Thalia-Buchhandlung Rastatt

Der Leser wird mit auf diese Spurensuche genommen und lernt so Oskar und seine Familie kennen. Die Geschichte ist gezeichnet von Trauer und Verlust. Ein sehr schönes und kluges Buch über die Irrfahrt eines kleinen Jungen.
Eines meiner absoluten Lieblingsbücher! Traurig, anrührend und doch auch mit viel Witz und Liebe fürs Detail geschrieben.
Der Leser wird mit auf diese Spurensuche genommen und lernt so Oskar und seine Familie kennen. Die Geschichte ist gezeichnet von Trauer und Verlust. Ein sehr schönes und kluges Buch über die Irrfahrt eines kleinen Jungen.
Eines meiner absoluten Lieblingsbücher! Traurig, anrührend und doch auch mit viel Witz und Liebe fürs Detail geschrieben.

„Extrem unterhaltsam und unglaublich traurig“

Christian Oertel, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf

"Warum machen dich schöne Lieder traurig?" - "Weil sie nicht wahr sind."

Oskar Blum, neun Jahre alt, ein kleiner Schlaumeier, der einem im wahren Leben wahrscheinlich unsymphatischer kaum sein könnte, eine Nervensäge, trauert um seinen verunglückten Vater. In dessen Hinterlassenschaften findet Oskarchen ein Kuvert mit der Aufschrift "black", in ihm ein Schlüssel. Wie selbstverständlich greift das Kind zum Telefonbuch New Yorks und beschließt jeden Black in der Metropole aufzusuchen, streng alphabetisch, um herauszufinden, was es mit dem Erbe seines Vaters auf sich hat. Eine Abenteuerreise für den Held des Buches und den Leser gleichermaßen beginnt.

Jonathan Safran Foer ist ein unglaubliches Erzähltalent, er gehört in einer Riege mit Jonathan Franzen oder T.C. Boyle genannt. Die Personen und Charaktere die Foer da geschaffen hat, mit all ihren Eigenarten und Schrullen nehmen den Leser gefangen. Themen wie familiäre und amoröse Sprachlosigkeit über Generationen hinweg und deren Konsequenz, im Superlativ existieren nur noch "ja" und "nein" als sprachliches Ausdrucksmittel auf die Handflächen tätowiert, machen nachdenklich. Das immer wiederkehrende Motiv des Weinens schnürt einem die Kehle zu - die Notwendigkeit des Weinens, der Trost der Tränen.

Ich lese extrem viel und unglaublich gern, aber was rückblickend bleibt, ist eine Essenz von vielleicht zwanzig Büchern, der Rest vage Erinnerung. Dieser Roman gehört definitiv dazu. Nie habe ich bei der Lektüre eines Buches so weinen müssen; immer wieder innehalten, Passagen mehrfach lesen. Dieses Buch hat mich sehr und nachhaltig beeindruckt.

Es sei auch die originelle Typografie des Buches erwähnt, es ist reich bebildert, manch Seite ist nur mit einer Wortgruppe versehen, manche gänzlich blank, mal über mehrere Seiten nur Zahlenreihen, es wird
g e z e r r t u n d gestaucht: ein kleines Gesamtkunstwerk.
"Warum machen dich schöne Lieder traurig?" - "Weil sie nicht wahr sind."

Oskar Blum, neun Jahre alt, ein kleiner Schlaumeier, der einem im wahren Leben wahrscheinlich unsymphatischer kaum sein könnte, eine Nervensäge, trauert um seinen verunglückten Vater. In dessen Hinterlassenschaften findet Oskarchen ein Kuvert mit der Aufschrift "black", in ihm ein Schlüssel. Wie selbstverständlich greift das Kind zum Telefonbuch New Yorks und beschließt jeden Black in der Metropole aufzusuchen, streng alphabetisch, um herauszufinden, was es mit dem Erbe seines Vaters auf sich hat. Eine Abenteuerreise für den Held des Buches und den Leser gleichermaßen beginnt.

Jonathan Safran Foer ist ein unglaubliches Erzähltalent, er gehört in einer Riege mit Jonathan Franzen oder T.C. Boyle genannt. Die Personen und Charaktere die Foer da geschaffen hat, mit all ihren Eigenarten und Schrullen nehmen den Leser gefangen. Themen wie familiäre und amoröse Sprachlosigkeit über Generationen hinweg und deren Konsequenz, im Superlativ existieren nur noch "ja" und "nein" als sprachliches Ausdrucksmittel auf die Handflächen tätowiert, machen nachdenklich. Das immer wiederkehrende Motiv des Weinens schnürt einem die Kehle zu - die Notwendigkeit des Weinens, der Trost der Tränen.

Ich lese extrem viel und unglaublich gern, aber was rückblickend bleibt, ist eine Essenz von vielleicht zwanzig Büchern, der Rest vage Erinnerung. Dieser Roman gehört definitiv dazu. Nie habe ich bei der Lektüre eines Buches so weinen müssen; immer wieder innehalten, Passagen mehrfach lesen. Dieses Buch hat mich sehr und nachhaltig beeindruckt.

Es sei auch die originelle Typografie des Buches erwähnt, es ist reich bebildert, manch Seite ist nur mit einer Wortgruppe versehen, manche gänzlich blank, mal über mehrere Seiten nur Zahlenreihen, es wird
g e z e r r t u n d gestaucht: ein kleines Gesamtkunstwerk.

„Langer Nachhall“

Andrea Oberländer, Thalia-Buchhandlung Leipzig

Es gibt Bücher, die sind witzig, spannend, abenteuerlich und auch wirklich gut,man liest sie ratzfatz weg und weiß einige Monate später schon nichts mehr darüber. Geht mir jedenfalls öfter so. Und dann gibt es diese ganz außergewöhnlichen Bücher, die man einfach langsamer lesen muß und die man nie wieder ganz abschütteln kann, weil sie einen so tief berühren. "Extrem laut und unglaublich nah" gehört mit Sicherheit in diese Kategorie, ein unheimlich fesselndes und berührendes Buch. Die Handlung ist so vielschichtig, dass sie sich kaum zusammenfassen läßt, aber ich kann sagen, dass man diesen außergewöhnlichen kleinen Jungen Oskar einfach ins Herz schließen muß, mit ihm trauert, liebt, rätselt, Freundschaften schließt, durch New York streift und ihn eigentlich nie weider loslassen möchte. Absolut herausragendes Buch, bitte lest es! Es gibt Bücher, die sind witzig, spannend, abenteuerlich und auch wirklich gut,man liest sie ratzfatz weg und weiß einige Monate später schon nichts mehr darüber. Geht mir jedenfalls öfter so. Und dann gibt es diese ganz außergewöhnlichen Bücher, die man einfach langsamer lesen muß und die man nie wieder ganz abschütteln kann, weil sie einen so tief berühren. "Extrem laut und unglaublich nah" gehört mit Sicherheit in diese Kategorie, ein unheimlich fesselndes und berührendes Buch. Die Handlung ist so vielschichtig, dass sie sich kaum zusammenfassen läßt, aber ich kann sagen, dass man diesen außergewöhnlichen kleinen Jungen Oskar einfach ins Herz schließen muß, mit ihm trauert, liebt, rätselt, Freundschaften schließt, durch New York streift und ihn eigentlich nie weider loslassen möchte. Absolut herausragendes Buch, bitte lest es!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
64 Bewertungen
Übersicht
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Vielleicht ein bisschen zu nah
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 12.03.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Mir war das ein bisschen zu viel an Emotionen. Ich kann an der Traurigkeit anderer Leute nicht so viel positives sehen.

Extrem laut und unglaublich nah
von einer Kundin/einem Kunden aus Burgwedel am 02.10.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das Buch ist sehr schön geschrieben und fesselt den Leser gleich. Man möchte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Allerdings werden bei dieser Geschichte definitiv die Augen nicht trocken bleiben. Viel Freude beim lesen.

von Victoria Richter aus Gotha am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Foer schreibt sehr einfühlsam und gefühlvoll über den kleinen Oskar Schell, dessen Vater am 11. September ums leben kommt. Ein Lieblingsbuch!