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Sonne und Beton

Roman

"Dass Lobrecht [...] nicht ausschließlich witzig sein will, sondern in die sozialen Abgründe von Langeweile, Gewalt, Alkohol und Drogen blickt, ist die große Stärke dieses unterhaltsamen Coming-of-Age-Romans.", Deutschlandfunk, Florian-Felix Weyh, 15.04.2017
Portrait
Felix Lobrecht, geboren 1988, wuchs mit zwei Geschwistern bei seinem alleinerziehenden Vater in Berlin-Neukölln auf. Er ist Autor, Stand-Up-Comedian und einer der erfolgreichsten Slampoeten.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 08.06.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-29058-4
Verlag Ullstein Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 18,5/12,2/2,2 cm
Gewicht 211 g
Auflage 12. Auflage
Verkaufsrang 289
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Rau, authentisch, echt

Kateryna Wutke, Thalia-Buchhandlung Dresden

Ein blonder Deutscher in einem Bezirk voller Ausländer ist mit einer Zielscheibe gleichzusetzen. Permanent wollen die Leute ihm auf die Fresse hauen. Überraschend ehrlich erzählt Felix Lobrecht in „Sonne und Beton“ den bitteren Alltag eines Jugendlichen, der in den 2000ern in Berlin Neuköln aufwächst. Die Geschichte beruht größtenteils auf seinem eigenen Leben, geschmückt mit echten Ereignissen aus der Gegend. An den Berliner Straßen-Slang muss man sich anfangs erst mal gewöhnen, doch dieses ungewöhnliche Stilmittel verleiht dem Buch erst seinen Charme.

R. Braun, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Ein sehr berührendes Buch, welches einen aus seiner heilen, beschützen Welt rausholt, und auf den harten Berliner Beton fallen lässt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
42 Bewertungen
Übersicht
17
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1

Eine bemitleidenswerte Jugend
von Thala am 25.03.2020
Bewertet: Medium: H?rbuch (CD)

Zum Inhalt: Lukas ist ein Jugendlicher aus Neukölln. Zusammen mit seinen Kumpels hängt er tagtäglich ab. Der Alltag im Häuserblock ist geprägt von Langeweile, Gewalt und Drogenkonsum. Weder Lukas noch seine Freunde haben Ambitionen, sich durch Bildung ein besseres Leben zu verwirklichen. Stattdessen planen sie ihren ersten große... Zum Inhalt: Lukas ist ein Jugendlicher aus Neukölln. Zusammen mit seinen Kumpels hängt er tagtäglich ab. Der Alltag im Häuserblock ist geprägt von Langeweile, Gewalt und Drogenkonsum. Weder Lukas noch seine Freunde haben Ambitionen, sich durch Bildung ein besseres Leben zu verwirklichen. Stattdessen planen sie ihren ersten großen Raubzug. Meine Meinung: Felix Lobrecht hat dieses Buch wirklich großartig mit Berliner Mundart gelesen. Die Geschichte hat mich allerdings ganz schön runtergezogen. Ich hatte das Gefühl, ich höre eine RTL 2-Reportage in Hörbuchform. Lukas hat nämlich keinerlei Ambitionen, seinen Schulabschluss zu machen und eine Ausbildung oder Studium anzustreben. Im Mittelpunkt stehen seine Freunde und der schnelle Kick in Form von Drogen. Er hängt tagtäglich mit seinen Freunden, die ebenfalls nur Schwachsinn im Kopf haben ab. Lukas ist die Art von Kind, die man sich nicht als Freund der eigenen Kinder wünscht. Das Leben in der Unterschicht ist zwar gut beschrieben, ich hätte mir aber eine positive Wendung gewünscht. Pustekuchen. Lukas bereut es noch nicht einmal, die eigene Schule beklaut zu haben. Während des ganzen Buchs habe ich auf eine Wendung zum Guten gewartet und dann war das Buch plötzlich zuende. Ich kann nur hoffen, dass dieses Buch nicht exemplarisch für die junge Generation ist. Ich meine, auf der einen Seite Greta Thunberg, auf der anderen Seite Lukas aus Neukölln, der ständig schwänzt und Scheiße baut?

Einfach genial
von einer Kundin/einem Kunden am 15.02.2020

Wenn man Felix als Comedian kennt und seinen Podcast hört, kriegt man hier und da etwas von seiner Kindheit und Jugend mit. Deswegen hat auch dieses Buch großes Interesse geweckt. Jedoch ist dieses Buch etwas ganz anderes. Es beinhaltet zwar autobiografische Szenarien, ist aber trotzdem auch einfach eine frei erfundene Geschicht... Wenn man Felix als Comedian kennt und seinen Podcast hört, kriegt man hier und da etwas von seiner Kindheit und Jugend mit. Deswegen hat auch dieses Buch großes Interesse geweckt. Jedoch ist dieses Buch etwas ganz anderes. Es beinhaltet zwar autobiografische Szenarien, ist aber trotzdem auch einfach eine frei erfundene Geschichte. Die Jugendlichen kommen sehr authentisch rüber, was vor allem durch den Slang bewirkt wird. Es ist keinesfalls langatmig, sondern eigentlich das genaue Gegenteil: es hätte ruhig ein wenig länger sein können. Genau das ist auch mein einziger Kritikpunkt, denn das Ende ist in gewisser Weise offen. Die Haupthandlung wird zwar über Umwege noch beendet, jedoch öffnet sich kurz vor Ende ein weiteres Problem, das nicht behoben wird. Insgesamt ist es trotzdem einfach genial. Man kann sich gut in Lukas hineinversetzen, auch wenn er keine Berührungspunkte zum eigenen Leben bietet. Auf jeden Fall lesenswert!

Eine absolute Empfehlung
von einer Kundin/einem Kunden aus Aachen am 21.10.2019

Ein tolles Buch, welches ich innerhalb 2 Tage verschlungen habe. Ich brauchte einige Seiten, um mich an den Schreibstil und den Dialekt zu gewöhnen. Zu dem typischen Felix berlinerisch kommt ein richtiger Asi-Slang hinzu. Hat man seine Kopfstimmen an die Redeweisen gewöhnt, macht es auch als Nicht-Berlinerin, die einen gepflegt... Ein tolles Buch, welches ich innerhalb 2 Tage verschlungen habe. Ich brauchte einige Seiten, um mich an den Schreibstil und den Dialekt zu gewöhnen. Zu dem typischen Felix berlinerisch kommt ein richtiger Asi-Slang hinzu. Hat man seine Kopfstimmen an die Redeweisen gewöhnt, macht es auch als Nicht-Berlinerin, die einen gepflegteren Umgangston führt, eine große Freude das Buch zu lesen. Mal etwas anderes und anders als ich erwartet hätte! Dicker Daumen nach oben.