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Und Marx stand still in Darwins Garten

Roman

Ilona Jerger

(104)
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Beschreibung

England, 1881. Zwei bedeutende Männer leben nur wenige Meilen voneinander entfernt: Charles Darwin in einem Pfarrhaus in Kent und Karl Marx mitten in London. Beide haben mit ihren Werken, der eine zur Evolution, der andere zur Revolution, die Welt für immer verändert. Beide wissen es und sind stolz darauf. Und doch sind sie schlaflos und melancholisch. Eines Abends begegnen sich die beiden bei einem Dinner zum ersten Mal. Schnell kreist ihre Diskussion um Gott und Gerechtigkeit — doch unausweichlich kommt es zum Streit, und der Abend endet in einem Eklat. Dennoch haben der großbürgerliche Naturforscher und der ewig klamme Revolutionär mehr gemeinsam, als sie sich eingestehen wollen.

Der liebenswerteste Beitrag zum Jubiläum ist mit diesem fiktiven Gipfeltreffen bereits geschrieben worden., Brigitte, Meike Schnitzler, 08.11.2017

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 30.11.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-29061-4
Verlag Ullstein Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 18,8/13,2/3,2 cm
Gewicht 296 g
Auflage 6. Auflage
Verkaufsrang 5088

Buchhändler-Empfehlungen

Anke Matthes, Thalia-Buchhandlung Dessau-Roßlau

Dieser stille, leicht melancholische Roman ist für Literatur-Liebhaber bestens geeignet. Sprachlich sehr schön erzählt, geht es um ein fiktives Treffen zweier "Großer" ihrer Zeit. Begegnet sind sie einander nie, aber was wäre gewesen, wenn....?

Sabine Daub, Thalia-Buchhandlung Hildesheim

Literarischer Coup um die fiktive Begegnung der beiden Persönlichkeiten zum Lebensabend hin. Die Hintergründe sind gut recherchiert, die beiden Männer, die mit ihren Werken den Blick der Menschen auf die Welt verändert haben, hatten so manche Gemeinsamkeit. Grundton: Melancholie!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
104 Bewertungen
Übersicht
44
42
14
3
1

Glaubensfragen
von einer Kundin/einem Kunden aus Brüggen am 03.03.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Eigentlich schade, dass es zu einer Begegnung zwischen Charles Darwin und Karl Marx in der Realität nie gekommen ist! Zwei starke Charaktere, die zur selben Zeit, nicht weit voneinander entfernt, gelebt haben und die Welt verstehen bzw. verändern möchten. Darwin blickt in die Vergangenheit und möchte wissen, wie alles entstand... Eigentlich schade, dass es zu einer Begegnung zwischen Charles Darwin und Karl Marx in der Realität nie gekommen ist! Zwei starke Charaktere, die zur selben Zeit, nicht weit voneinander entfernt, gelebt haben und die Welt verstehen bzw. verändern möchten. Darwin blickt in die Vergangenheit und möchte wissen, wie alles entstanden ist und stellt damit ungewollt die biblische Sichtweise der Schöpfung in Frage. Marx blickt in die Zukunft und wünscht sich eine gerechtere Welt, notfalls mit der Gewalt einer Revolution. Beide Charaktere sind gut getroffen, die Dialoge sind lebendig und authentisch. Doktor Bekett als Bindeglied beider Persönlichkeiten ist ein geschickter Schachzug der Autorin. Ich habe dieses ansprechend gestaltete und fesselnde Buch sehr gerne gelesen und kann es uneingeschränkt demjenigen weiter empfehlen, der sich mit den Gedanken und dem Leben dieser beiden herausragenden Persönlichkeiten beschäftigen möchte!

von einer Kundin/einem Kunden am 02.05.2019
Bewertet: anderes Format

Wissenschaftliche Infos und Zeitgeist verpackt in einem sehr liebevollen, fiktiven Roman. Auch ein Schmunzeln bleibt beim Lesen nicht aus - ein schöner, feiner Lesegenuss.

Entführung ins viktorianische England
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 11.01.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Fans von britischen BBC-Serien und -Produktionen, z.B. den herrlichen vierteiligen Literaturverfilmungen, kommen hier auf ihre Kosten, denn bei dieser feinen Erzählung gerät sofort das Kopfkino in Gang. Den Briten wird ja auch nachgesagt, dass sie besonders gut Sachbücher schreiben können: nicht abgehoben, sondern lesbar, spanne... Fans von britischen BBC-Serien und -Produktionen, z.B. den herrlichen vierteiligen Literaturverfilmungen, kommen hier auf ihre Kosten, denn bei dieser feinen Erzählung gerät sofort das Kopfkino in Gang. Den Briten wird ja auch nachgesagt, dass sie besonders gut Sachbücher schreiben können: nicht abgehoben, sondern lesbar, spannend, unterhaltsam, zugänglich. In dieser Tradition hat auch Ilona Jerger in ihrem historischen Roman scheinbar Schweres leicht verpackt, ohne dass es je seicht wird. Dabei geht es oft verschmitzt humorvoll zu, ihrerseits mit “dieser Art, leise und gleichsam traurig zu scherzen.” Empathie, Sympathie und Menschlichkeit lassen die Erzählung authentisch wirken. Auch aufgrund der bestens gelungenen Atmosphäre ist man als Leser nah dran an den Figuren, geht als unsichtbarer Beobachter ein Stück neben ihnen her und sitzt quasi mit im Zimmer. Ich möchte dann immer gar nicht mehr weg. An dieser Stelle drängt sich ein Sprung ins nächste Jahrhundert und eine Erinnerung an Michael Köhlmeiers “Zwei Herren am Strand” auf, das ich an dieser Stelle unbedingt auch empfehlen möchte.


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