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Unschuldig SCHULDIG

Hamburg Krimi

Rob Lampe

(8)
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Beschreibung

Freitagabend 20.17h. Marie Artles geht zur Tür. „Ihr Mann wurde heute von uns verhaftet. Dürfen wir reinkommen…“

Leon Artles ist erfolgreich. Er residiert in einem Hamburger Büro im 11. Stock und überblickt die Stadt, den Hafen und sein Leben. Bis zu dem Augenblick, da die Polizei den Marketingmanager Leon Artles am Arbeitsplatz festnimmt.

Leon ist sich keiner Schuld bewusst. Beim Verhör bleibt unklar, was ihm die Ermittler vorwerfen. Leon glaubt, am Ende der Vernehmung zu Frau und Kindern heimkehren zu können. Stattdessen sperren ihn Vollzugsbeamte ins Untersuchungsgefängnis...
Ein Fall für Bertie, Ex-Steuerfahnder und umtriebiger Anwalt der Hamburger Society.

Der Kriminalroman „unschuldig SCHULDIG“ lässt im besonderen Maße den Leser teilhaben und mitfiebern.

Aufregend, fesselnd, spannend und voller Emotionen. Denn jeder kann Leon Artles sein, zu jeder Zeit.

'Für Hamburger Marketingmanager Leon Artles läuft es eigentlich so richtig rund. Doch plötzlich steht die Polizei in seinem Büro und führt ihn ab. Was ist nur passiert? Ein Fall für Bertie - Anwalt der Hamburger Society ... Fesselnd!'
SuperIllu

Genau wie die Protagonisten im Roman wuchs Rob Lampe an der Elbe im schönen Hamburg auf. Schon während der Schulzeit begann er eine Vielzahl an Kurzgeschichten durch alle Genres zu schreiben, die er allerdings nicht veröffentlichte. Nach seinem Studium folgten aufregende Jahre in der Medien- und Werbewelt in Hamburg, Berlin und München u.a. als stv. Anzeigen-Leiter bei BILD im Axel Springer Verlag, als Marketing-Direktor im Hubert Burda Verlag und als Unit-Leiter für Content-Management und Redaktion. In seiner Freizeit betätigt sich Rob Lampe als Fotograf. Er liebt zeitgenössische Kunst sowie die mediterrane Küche.

Mit „Unschuldig Schuldig“ legt Rob Lampe sein Debüt-Kriminalroman vor.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 328
Erscheinungsdatum 01.08.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-947145-02-7
Verlag Hansanord
Maße (L/B/H) 21,1/13/2,7 cm
Gewicht 322 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 135610

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Krimi der Extraklasse
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 26.12.2019

Endlich habe ich einen Krimi gefunden, der mich komplett in seinen Bann gezogen hat! Der Schreibstil des Autors ist durchgängig flüssig und fesselnd. Der Plot ist komplex und unheimlich gut aufgebaut. Anfangs besteht dieser aus einzelnen losen Fäden, die erst nach und nach zusammengefügt werden. Dadurch weiß der Leser bis z... Endlich habe ich einen Krimi gefunden, der mich komplett in seinen Bann gezogen hat! Der Schreibstil des Autors ist durchgängig flüssig und fesselnd. Der Plot ist komplex und unheimlich gut aufgebaut. Anfangs besteht dieser aus einzelnen losen Fäden, die erst nach und nach zusammengefügt werden. Dadurch weiß der Leser bis zur letzten Seite nicht, was passieren wird. Die Charaktere sind realitätsnah skizziert und mit viel Leben versehen, dadurch authentisch und glaubwürdig. Wechselnde Erzählperspektiven spiegeln die Ereignisse von allen Seiten wider und erhöhen den Spannungsbogen. Durch die genaue Beschreibung der Gedankengänge der Protagonisten ist man von Anfang an mitten im Geschehen und kann sich in die Figuren sehr gut hineindenken. So lässt der Autor beispielsweise auch immer wieder Hintergrundinformationen über Leon und Marie einfließen, die dem Gesamtverständnis und der Einordnung der Geschehnisse dienen und der Geschichte eine besondere Emotionalität und Tiefe verleihen. Ich bin gespannt auf die anderen beiden Bände der Trilogie! Fazit: Emotional, packend, spannend mit unerwarteten Wendungen – ein klarer Kauftipp von mir!

Unschuldig schuldig – der Titel ist Programm
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberursel am 01.08.2018

Meine aktuelle Krimiempfehlung: Der erfolgreiche Marketingmanager Leon Artles wird just nach seiner Beförderung noch in der Firma von der Polizei verhaftet und in U-Haft genommen. Bis zu diesem Augenblick war er im Leben auf rasanter Überholspur, und von einem Augenblick zum nächsten ändert sich alles. Leon ist sich keiner Schul... Meine aktuelle Krimiempfehlung: Der erfolgreiche Marketingmanager Leon Artles wird just nach seiner Beförderung noch in der Firma von der Polizei verhaftet und in U-Haft genommen. Bis zu diesem Augenblick war er im Leben auf rasanter Überholspur, und von einem Augenblick zum nächsten ändert sich alles. Leon ist sich keiner Schuld bewusst, glaubt an ein Missverständnis. Lange bleibt unklar, was ihm überhaupt vorgeworfen wird, bis als Anklage geplanter Mord an seiner Ehefrau genannt wird. Diese ist von der Anklage auch völlig überrascht, aber so ganz ungelegen kommt Marie es nicht, dass ihr Gatte erst mal aus dem Weg ist, und um sich selbst stressfrei mit des Ehemannes Geld zu verwirklichen, ist es nicht ganz ungünstig, wenn dieser gerade in Haft festsitzt. Als Retter erweist sich Bertie, Hamburger Society-Anwalt und Ex-Steuerfahnder, der sich daran macht, nicht nur seinen Klienten wieder frei zu bekommen, sondern gleichzeitig Machenschaften in der Polizeidirektion aufzudecken. Mein Fazit: Spannende Story, fesselnd geschrieben, und mit tiefen Einsichten in eine Ehe, in der nach 20 Jahren nichts mehr so ist, wie es mal war. Die Personen werden gut portraitiert, und man kann sich in fast alle Protagonisten gut hineinversetzen, oder zumindest ihre Beweggründe nachvollziehen. Ich war bestens unterhalten, und freue mich auf eine Fortsetzung!

Lust auf mehr.
von einer Kundin/einem Kunden aus Halstenbek am 02.06.2018

Bravo!!! Durch Zufall bin ich in der Thalia-Filiale auf diesen Krimi gekommen. Spannend geschrieben. Lässt sich gut lesen und bindet einen direkt am Anfang. Man möchte gar nicht mehr aufhören, zu lesen. Hamburg als Tatort gibt dem Buch noch einen zusätzlichen Reiz. Ich empfehle dieses Buch!!!


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  • E r s t e r T e i l

    Und die Schlange war listiger als alle Tiere auf dem Felde

    Kapitel 1

    Noch 7 Minuten.
    "Was machen die Kinder?", fragte Leon Artles.
    Er dämpfte die Stimme. Nötig war das nicht. Aber er mochte es so.
    Es versetzte ihn in eine heimelige Stimmung. Als säße er an den Betten seines Sohns Ben und seiner Tochter Anna und erzähle ihnen Gute-Nacht-Geschichten.
    Die Vorstellung ließ Leon die Augen feucht werden. Vielleicht auch, weil er vor einigen Wochen von zu Hause ausgezogen war.
    Mit dem lachsfarbenen Taschentuch tupfte Leon eine Träne ab.
    Er genoss das Gefühl der verpassten Möglichkeiten und der kleinen Tragik. So wie er auch seine wiedergewonnene Freiheit genoss.
    "Ben putzt gerade Zähne", sagte Marie am anderen Ende der Leitung. Marie und Leon waren weiterhin verheiratet, Leon liebte seine Frau. Besonders wenn er nicht mit ihr unter einem Dach leben musste. Marie sagte: "Von Anna habe ich nichts gehört. Das werten wir als gutes Zeichen?"
    "Denke schon. Sollten wir."
    Leons Blick löste sich von der Kladde mit seinen Aufzeichnungen, schweifte über den Hafen.
    Anna würde er für zwei Wochen nicht sehen. Aber er freute sich auf Ben. Dem könnte er heute Abend aus Harry Potter vorlesen. Leon musste nur zusehen, rechtzeitig aus der Firma zu kommen. Es wäre schade, sich bis hinter Volksdorf aus der Stadt zu quälen, um dann nur noch einen schlafenden Ben in seinem Bettchen zu sehen.
    Es musste heute klappen. Morgen käme er nicht dazu, Ben zu besuchen. Morgen stand der Termin in London auf dem Programm. Dafür würde er früh aufstehen, um vor dem Berufsverkehr durch das Nadelöhr an der Fuhlsbüttler zu flutschen. Dann erwischte er den Frühflieger, bräuchte nur einmal in London übernachten und wäre vorm Wochenende zurück.
    Natürlich könnte er stattdessen den eifrigen Heilenegger nach London schicken. Heilenegger würde sich ein Bein ausreißen, um den Londoner Auftrag für die Firma an Land zu ziehen. Genau das aber war das Problem. Heilenegger wurde Leon zu eifrig. Er wollte ihn auf Abstand halten. Besser Leon machte den Londoner Deal selbst. Noch 3 Minuten.
    "Danke auch für die Rosen, Leon", sagte Marie. Sie holte seine Gedanken zurück.
    "Gerne", erwiderte er.
    Es war der Jahrestag ihrer Hochzeit. Die iPhone -Kalender-App hatte ihn erinnert, die Schmocke hatte das Nötige veranlasst.
    "Leon, wir hatten eine schöne Zeit."
    Wohl wahr, Marie. Aber es ist vorbei. Noch 1 Minute.
    Leon holte das Hugo-Boss -Jackett von der Lehne.
    "Ich muss Schluss machen, Marie. Die Arbeit ... du weißt."
    Natürlich wusste sie, und er dachte, sie würde noch fragen, wie es mit seinem persönlichen Lieblingsprojekt stünde.
    Aber sie fragte nicht.
    Sonst erkundigte sie sich immer.
    Nun gut. Er beendete das Gespräch, klappte die Kladde zu.
    Sie war in weichem Kalbsleder gebunden, das glänzend geworden war, da er die Kladde oft zur Hand nahm. Er schrieb viel hinein. Nach Feierabend, wenn die Büros der Kollegen sich geleert hatten.
    Sein persönliches Projekt. Keiner wusste davon. Nur er und Marie. 0 Minuten.
    Das rote Lämpchen