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Die Zeit der Kraniche

Roman

Die Ostpreußen Saga 3

(29)
Zeiten des Aufruhrs.

Nach dem dringlich herbeigesehnten Ende des Krieges besetzen die sowjetischen Truppen das Land. Viele Gutsfamilien verlassen ihre Heimat und ziehen in den Westen. Auch Gebhards Brüder und seine Mutter. Er jedoch kann sich einfach nicht dazu entschließen, das Land seiner Väter zu verlassen. Dann wird er denunziert und verhaftet. Frederike droht das gleiche Schicksal. In letzter Sekunde schafft sie es zu fliehen – aber wird ihr ein Neuanfang gelingen? Und was ist mit Gebhard?

Der Abschluss der großen Ostpreußen-Saga von Bestsellerautorin Ulrike Renk.
Portrait
Ulrike Renk, 1967 in Detmold geboren, studierte in Aachen Anglistik, Soziologie und Literaturwissenschaften.§Heute lebt sie mir ihrer Familie am Niederrhein.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 515
Erscheinungsdatum 13.07.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7466-3356-5
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 20,5/13,4/4,3 cm
Gewicht 519 g
Auflage 4. Auflage
Verkaufsrang 1.399
Buch (Taschenbuch)
12,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Andrea Dippel, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Ulrike Renks wunderbare Ostpreussen-Saga findet hier ihren würdigen Abschluss. Die klare Sprache und packende Beschreibung der Epoche machen das Buch lesens- und liebenswert. Ulrike Renks wunderbare Ostpreussen-Saga findet hier ihren würdigen Abschluss. Die klare Sprache und packende Beschreibung der Epoche machen das Buch lesens- und liebenswert.

Linda Schmidt, Thalia-Buchhandlung Iserlohn

Ein mehr als würdiger Abschluss einer mitreißenden und fesselnden Trilogie. Ich habe wieder bis zum Buchende mit gefiebert und fand es schade, von der Familie Abschied zu nehmen. Ein mehr als würdiger Abschluss einer mitreißenden und fesselnden Trilogie. Ich habe wieder bis zum Buchende mit gefiebert und fand es schade, von der Familie Abschied zu nehmen.

Kathrin Leibrock, Thalia-Buchhandlung Jena

Toller Abschluss der Ostpreußensaga rund um die verzweigte Familie von Mansfeld. Wir schreiben das Jahr 1944/45 und es geht um Flucht, Vertreibung und vor allem um eine starke Frau Toller Abschluss der Ostpreußensaga rund um die verzweigte Familie von Mansfeld. Wir schreiben das Jahr 1944/45 und es geht um Flucht, Vertreibung und vor allem um eine starke Frau

„Untergang und Neubeginn“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Im Oktober 2017 habe ich die Ostpreußen-Saga von Ulrike Renk für mich entdeckt. Bei dem ersten Band „Das Lied der Störche“ war ich noch ein wenig skeptisch. Da erschien mir das Ganze noch zu idyllisch. Herrschaft und Dienerschaft waren eine große Gemeinschaft. Es entsprach so richtig dem Klischee der guten alten Zeit. Doch irgendwie hatte die Geschichte mich gepackt. Und schon im zweiten Band „Die Jahre der Schwalben“ wurde die Geschichte deutlich politischer. Frederike ist inzwischen zum 2. Mal verheiratet und lebt mit ihrem Mann Gebhard und ihren Kindern auf Mansfeld Burghof, einem Gut in Brandenburg. Sowohl die beiden Brüder ihres Mannes als auch ihre Schwiegermutter sind typische Adelige der Zeit, für die ihr Land, die Familie und ihre Leute zählen. Politisch versuchen sie dem Nationalsozialismus weitestgehend aus dem Weg zu gehen. Doch dann endet der zweite Band mit einem ganz üblen Cliffhanger. Sowohl Gebhard als auch seine Mutter sind verhaftet worden, weil man sie denunziert hatte. Und genau dort setzt jetzt der dritte Band wieder ein.

Die Inhaltsangabe, die sie also hier gelesen haben, stimmt nur bedingt. Fast Zweidrittel des Buches spielen noch in der Zeit von Oktober 1944 bis April 1945. D.h. es herrschte immer noch Krieg in Deutschland. Berlin und andere Großstädte wurden schon massiv von den Alliierten bombardiert. Und auch auf dem Landweg kamen sie immer näher, drängten die deutsche Wehrmacht zurück. In den Städten herrschte Hunger. Aber auf dem Land war das Leben zumeist noch erträglich. Und so versucht Frederike ihr Gut weiterhin vernünftig zu bewirtschaften, auch wenn ihr die Nazis immer mehr Knüppel zwischen die Beine werfen. Nachwievor halten die Bediensteten zu ihrer Herrschaft. Und auch die Zwangsarbeiter aus Frankreich, Polen und Russland werden soweit es geht mit integriert und gut versorgt. Doch das Leben wird immer schwieriger. Es kommen die ersten Trecks aus dem Osten und Zwangseinquartierungen aus Berlin. Und dann bleibt für Frederike immer noch die Sorge um ihren Mann und um ihre Eltern, die auf dem Gut Fennhusen genau in dem Bereich Deutschlands leben, von wo jetzt so viele Menschen fliehen. Dann endet endlich der Krieg. Aber das Gut Mansfeld Burgdorf liegt leider in dem Teil Deutschlands, wo die Sowjets die Macht übernehmen. Hier setzt jetzt der Part der Geschichte ein, der in der Inhaltsangabe beschrieben wurde.

Meiner Meinung nach hat die Autorin Ulrike Renk sich von Band zu Band gesteigert. Aber das liegt mit Sicherheit auch daran, dass die geschichtlichen Hintergründe immer wichtiger für die Handlung wurden. Die Reihe beschreibt ein faszinierendes Leben der Junker Deutschlands. Menschen, die zwar dem Adel angehörten, aber doch selbst auch noch wirklich mit anpackten. Für viele dieser Menschen waren ihre Bediensteten Familienmitglieder. Es war zwar auch diese Gesellschaftsschicht, die am Anfang häufig noch für Hitler war, da sie die Hoffnung hatten, ihn kontrollieren und dann zum Kaiserreich zurückkehren zu können. Doch die meisten haben ihren Fehler relativ früh erkannt. Manche haben versucht etwas im Großen dagegen zu tun, und manche einfach im Kleinen, indem sie einfach menschlich waren. Und genau dies fängt die Autorin wunderbar ein. Eben weil sie wieder sehr viel von dem alltäglichen Leben dieser Menschen schreibt. Mit dem Kriegsende kommt ein dermaßen krasser Umbruch, so dass viele Menschen in dieser Zeit keine Zukunft in der Ostzone mehr sehen.

Im Nachwort beschreibt Ulrike Renk sehr genau, was an diesem Roman Fiktion ist, aber wie viel doch auch Wahrheit. Sie hätte nämlich das Glück, dass eine Familie ihr ihre eigene Geschichte „geschenkt“ hat, so dass sie daraus diesen Roman machen konnte. Eine faszinierende Familiengeschichte aus einer Zeit, die man sich heute so kaum noch vorstellen kann.

Wer von dieser Familie nicht genug bekommen kann – es gibt noch einen abgeschlossenen Weihnachtsroman – Das Fest der kleinen Wunder“, der in den 20er Jahren auf Fennhusen spielt. Er ist nicht die chronologische Fortsetzung der Serie "Die Ostpreußen Saga".
Im Oktober 2017 habe ich die Ostpreußen-Saga von Ulrike Renk für mich entdeckt. Bei dem ersten Band „Das Lied der Störche“ war ich noch ein wenig skeptisch. Da erschien mir das Ganze noch zu idyllisch. Herrschaft und Dienerschaft waren eine große Gemeinschaft. Es entsprach so richtig dem Klischee der guten alten Zeit. Doch irgendwie hatte die Geschichte mich gepackt. Und schon im zweiten Band „Die Jahre der Schwalben“ wurde die Geschichte deutlich politischer. Frederike ist inzwischen zum 2. Mal verheiratet und lebt mit ihrem Mann Gebhard und ihren Kindern auf Mansfeld Burghof, einem Gut in Brandenburg. Sowohl die beiden Brüder ihres Mannes als auch ihre Schwiegermutter sind typische Adelige der Zeit, für die ihr Land, die Familie und ihre Leute zählen. Politisch versuchen sie dem Nationalsozialismus weitestgehend aus dem Weg zu gehen. Doch dann endet der zweite Band mit einem ganz üblen Cliffhanger. Sowohl Gebhard als auch seine Mutter sind verhaftet worden, weil man sie denunziert hatte. Und genau dort setzt jetzt der dritte Band wieder ein.

Die Inhaltsangabe, die sie also hier gelesen haben, stimmt nur bedingt. Fast Zweidrittel des Buches spielen noch in der Zeit von Oktober 1944 bis April 1945. D.h. es herrschte immer noch Krieg in Deutschland. Berlin und andere Großstädte wurden schon massiv von den Alliierten bombardiert. Und auch auf dem Landweg kamen sie immer näher, drängten die deutsche Wehrmacht zurück. In den Städten herrschte Hunger. Aber auf dem Land war das Leben zumeist noch erträglich. Und so versucht Frederike ihr Gut weiterhin vernünftig zu bewirtschaften, auch wenn ihr die Nazis immer mehr Knüppel zwischen die Beine werfen. Nachwievor halten die Bediensteten zu ihrer Herrschaft. Und auch die Zwangsarbeiter aus Frankreich, Polen und Russland werden soweit es geht mit integriert und gut versorgt. Doch das Leben wird immer schwieriger. Es kommen die ersten Trecks aus dem Osten und Zwangseinquartierungen aus Berlin. Und dann bleibt für Frederike immer noch die Sorge um ihren Mann und um ihre Eltern, die auf dem Gut Fennhusen genau in dem Bereich Deutschlands leben, von wo jetzt so viele Menschen fliehen. Dann endet endlich der Krieg. Aber das Gut Mansfeld Burgdorf liegt leider in dem Teil Deutschlands, wo die Sowjets die Macht übernehmen. Hier setzt jetzt der Part der Geschichte ein, der in der Inhaltsangabe beschrieben wurde.

Meiner Meinung nach hat die Autorin Ulrike Renk sich von Band zu Band gesteigert. Aber das liegt mit Sicherheit auch daran, dass die geschichtlichen Hintergründe immer wichtiger für die Handlung wurden. Die Reihe beschreibt ein faszinierendes Leben der Junker Deutschlands. Menschen, die zwar dem Adel angehörten, aber doch selbst auch noch wirklich mit anpackten. Für viele dieser Menschen waren ihre Bediensteten Familienmitglieder. Es war zwar auch diese Gesellschaftsschicht, die am Anfang häufig noch für Hitler war, da sie die Hoffnung hatten, ihn kontrollieren und dann zum Kaiserreich zurückkehren zu können. Doch die meisten haben ihren Fehler relativ früh erkannt. Manche haben versucht etwas im Großen dagegen zu tun, und manche einfach im Kleinen, indem sie einfach menschlich waren. Und genau dies fängt die Autorin wunderbar ein. Eben weil sie wieder sehr viel von dem alltäglichen Leben dieser Menschen schreibt. Mit dem Kriegsende kommt ein dermaßen krasser Umbruch, so dass viele Menschen in dieser Zeit keine Zukunft in der Ostzone mehr sehen.

Im Nachwort beschreibt Ulrike Renk sehr genau, was an diesem Roman Fiktion ist, aber wie viel doch auch Wahrheit. Sie hätte nämlich das Glück, dass eine Familie ihr ihre eigene Geschichte „geschenkt“ hat, so dass sie daraus diesen Roman machen konnte. Eine faszinierende Familiengeschichte aus einer Zeit, die man sich heute so kaum noch vorstellen kann.

Wer von dieser Familie nicht genug bekommen kann – es gibt noch einen abgeschlossenen Weihnachtsroman – Das Fest der kleinen Wunder“, der in den 20er Jahren auf Fennhusen spielt. Er ist nicht die chronologische Fortsetzung der Serie "Die Ostpreußen Saga".

„Großartiges Finale – Zum Wegschmökern! “

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Das Warten auf das Finale der Ostpreußen-Saga hat sich gelohnt. Die gebürtige Detmolder Autorin, die heute in Krefeld lebt, verwebt in Teil 3 gekonnt historische wahre Ereignisse mit eindrucksvoller Fiktion. Durch ihren flüssigen, bildreichen Schreibstil versetzt sie ihre LeserInnen zurück in den Herbst 1944. Wir können die bedrückende Atmosphäre und die Hilfslosigkeit der Menschen gut nachempfinden. In Ostpreußen begeben sich viele Menschen auf einen Leidenszug durch das zerstörte Deutschland in der Hoffnung auf einen Neuanfang weit ab der Heimat. Einzig Gutsherr Gebhard von Mansfeld bleibt zuhause. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit ihm. Er wird denunziert, wiederholt verhaftet und ist der Willkür des nationalsozialistischen Regimes ausgesetzt. Seine Frau Frederike ist einmal mehr auf sich selbst gestellt. Wieder ist es ihre Aufgabe die Geschicke des Gutshofs in Prignitz zu lenken. Ihr dramatisches Schicksal berührt, man hofft und bangt mit ihr. Ein großartiger Schmöker, insbesondere deshalb, weil er auf einer wahren Begebenheit beruht.
Ein Trost für all die, die nicht genug von Renk's Familiengeschichten bekommen können: Anfang Dezember 2018 erscheint ihre neue Saga „Jahre aus Seide“, in dessen Fokus das Leben der Krefelder Familien Merländer und Meyer steht. Und wer nicht mehr solange warten mag, der kann sich auf ihren abgeschlossener Weihnachtsroman „Das Fest der kleinen Wunder“ freuen (erscheint am 14.09.2018).
Das Warten auf das Finale der Ostpreußen-Saga hat sich gelohnt. Die gebürtige Detmolder Autorin, die heute in Krefeld lebt, verwebt in Teil 3 gekonnt historische wahre Ereignisse mit eindrucksvoller Fiktion. Durch ihren flüssigen, bildreichen Schreibstil versetzt sie ihre LeserInnen zurück in den Herbst 1944. Wir können die bedrückende Atmosphäre und die Hilfslosigkeit der Menschen gut nachempfinden. In Ostpreußen begeben sich viele Menschen auf einen Leidenszug durch das zerstörte Deutschland in der Hoffnung auf einen Neuanfang weit ab der Heimat. Einzig Gutsherr Gebhard von Mansfeld bleibt zuhause. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit ihm. Er wird denunziert, wiederholt verhaftet und ist der Willkür des nationalsozialistischen Regimes ausgesetzt. Seine Frau Frederike ist einmal mehr auf sich selbst gestellt. Wieder ist es ihre Aufgabe die Geschicke des Gutshofs in Prignitz zu lenken. Ihr dramatisches Schicksal berührt, man hofft und bangt mit ihr. Ein großartiger Schmöker, insbesondere deshalb, weil er auf einer wahren Begebenheit beruht.
Ein Trost für all die, die nicht genug von Renk's Familiengeschichten bekommen können: Anfang Dezember 2018 erscheint ihre neue Saga „Jahre aus Seide“, in dessen Fokus das Leben der Krefelder Familien Merländer und Meyer steht. Und wer nicht mehr solange warten mag, der kann sich auf ihren abgeschlossener Weihnachtsroman „Das Fest der kleinen Wunder“ freuen (erscheint am 14.09.2018).

„Endlich erschienen !!“

Susanne Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Endlich ist Band 3 der Ostpreussen - Trilogie erschienen. Ich habe sehnsüchtig darauf gewartet zu erfahren wie es mit Frederike weiter geht: und ich wurde nicht enttäuscht, denn diese Fortsetzung lässt den Leser nicht los. Die letzten Kriegswochen mit all ihren Schrecken werden lebendig.Die folgende Nachkriegszeit mit ihrem Mühsal und der Frage, wer kehrt heim - in dieser Geschichte lebt, liebt und leidet man mit. Erst recht, weil man im Nachwort erfährt, das sie auf Tatsachen beruht.
Schade, das es der letzte Band dieser Reihe ist. Aber ein Trost bleibt, denn alles Getrennte findet sich wieder. Manchmal anders als gedacht.
Endlich ist Band 3 der Ostpreussen - Trilogie erschienen. Ich habe sehnsüchtig darauf gewartet zu erfahren wie es mit Frederike weiter geht: und ich wurde nicht enttäuscht, denn diese Fortsetzung lässt den Leser nicht los. Die letzten Kriegswochen mit all ihren Schrecken werden lebendig.Die folgende Nachkriegszeit mit ihrem Mühsal und der Frage, wer kehrt heim - in dieser Geschichte lebt, liebt und leidet man mit. Erst recht, weil man im Nachwort erfährt, das sie auf Tatsachen beruht.
Schade, das es der letzte Band dieser Reihe ist. Aber ein Trost bleibt, denn alles Getrennte findet sich wieder. Manchmal anders als gedacht.

Hannelore Wolter, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Der Kreis von Frederike schließt sich mit dem Ende des Krieges, der Flucht und einem Neubeginn auf fremden Boden. Altes geht, Neues kommt und das Leben hat noch eine Zukunft. Der Kreis von Frederike schließt sich mit dem Ende des Krieges, der Flucht und einem Neubeginn auf fremden Boden. Altes geht, Neues kommt und das Leben hat noch eine Zukunft.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
29 Bewertungen
Übersicht
26
2
1
0
0

Krönender Abschluss
von Eliza am 14.10.2018

Der Abschluss der Ostpreußen-Saga macht da weiter, wo der vorige Band aufgehört hat. Sowohl das Cover als auch der Titel fügen sich in das Gesamtbild der Saga wunderbar ein. Vor allen Dingen überzeugt aber die Story auf der gesamten Linie. Direkt von der ersten Seite an ist es Frederike, genannt... Der Abschluss der Ostpreußen-Saga macht da weiter, wo der vorige Band aufgehört hat. Sowohl das Cover als auch der Titel fügen sich in das Gesamtbild der Saga wunderbar ein. Vor allen Dingen überzeugt aber die Story auf der gesamten Linie. Direkt von der ersten Seite an ist es Frederike, genannt Freddy, diejenige mit der die Leser sich wieder identifizieren kann. Man hat die Protagonisten und die anderen Figuren schon aus den vorherigen Bänden so lieb gewonnen, dass es ein klein wenig ist, als wenn man gute alte Bekannte wieder treffen würde. Freddy ist eine tolle Frau, die aus ganzem Herzen liebt und für das kämpft, was ihr wichtig und lieb ist. Die Männer in diesem Roman spielen eine untergeordnete Rolle: Freddys Mann, Gebhard, wird inhaftiert und kann somit nicht aktiv handeln. Klein Gebhard, Freddys Sohn ist zu klein, um aktiv ins Geschehen einzugreifen. Das Personal ist schon eher in der Lage in dieser Notsituation das Leben mitzugestalten, hier hat mir vor allen Dingen die Köchin gefallen, die es immer wieder in ihrer ganz eigenen Mundart auf den Punkt brachte. Der Roman ist chronologisch erzählt, sodass es der Autorin ganz wunderbar gelingt die Ereignisse ins rechte Licht zu rücken und uns Menschen des 21. Jahrhundert ein Gefühl zu geben, wie unsere Eltern und Großeltern diese Zeit erlebt haben, was sie getan haben und tun konnten, was sie wussten bzw. gewusst haben konnten. Zu keiner Zeit ist es mir schwer gefallen, mich in das Geschehen auf dem Gut hineinzuversetzen, ich habe mit gebangt, mit gehofft, ich war wütend, traurig und enttäuscht. Ich nahm regen Anteil am Schicksal der Familie. Zum Schluss hat man das Gefühl Freunde zurücklassen zu müssen. Wunderbar fand ich wieder die Einflechtung des Dialekts, dies macht meiner Meinung den Roman, bzw. die Figuren, die den Dialekt benutzen, noch authentischer und greifbarer. Ich kann diese Ostpreuße-Saga wirklich nur allen Fans von Familienromanen bzw. Familiensagas ans Herz legen. Wobei hier sicherlich die Damen in der Überzahl sein werden, was sehr wahrscheinlich von der Autorin und dem Verlag auch so gewollt sein wird. Im Nachwort beschreibt Ulrike Renk ausführlich, welche Personen einem realen Vorbild entsprechen und in wie weit sie sich von der Realität entfernt hat. Von mir gibt es deshalb eine klare Lese- und Kaufempfehlung. Genau der richtige Stoff für lange Abende auf der Couch.

Zeit der Kraniche
von einer Kundin/einem Kunden aus Thomasberg am 12.09.2018

Wunderbares Buch - gut zu Lesen. Es ist für mich unfassbar wie zum Teil mit der Deutschen Bevölkerung umgesprungen wurde.

Die Zeit der Kraniche
von dorli aus Berlin am 26.08.2018

Prignitz im Oktober 1944. Frederike zu Mansfeld ist in großer Sorge um ihren Mann Gebhard und ihre Schwiegermutter Heide. Beide wurden von der Gestapo verhaftet und nach Potsdam gebracht. Doch die Mittdreißigerin lässt den Kopf nicht hängen, sondern kümmert sich um alles und jeden. Sie macht sich mit den... Prignitz im Oktober 1944. Frederike zu Mansfeld ist in großer Sorge um ihren Mann Gebhard und ihre Schwiegermutter Heide. Beide wurden von der Gestapo verhaftet und nach Potsdam gebracht. Doch die Mittdreißigerin lässt den Kopf nicht hängen, sondern kümmert sich um alles und jeden. Sie macht sich mit den Aufgaben auf den Gütern vertraut und fährt nach Potsdam, um ihre Lieben zu sehen und sich für deren Freilassung einzusetzen? Auch das so dringend herbeigesehnte Kriegsende hat neue Sorgen im Gepäck. Die Rote Armee rückt näher und stellt die zu Mansfeld vor die Entscheidung, ihre Güter und Ländereien zu verlassen und in den Westen zu trecken oder abzuwarten, was die Zukunft in der Heimat für sie bereithält? ?Die Zeit der Kraniche? ist der dritte und abschließende Band von Ulrike Renks großer Ostpreußen-Saga und schließt fast nahtlos an den zweiten Teil an. Auch wenn Vorkenntnisse aus den ersten beiden Bänden für das Verständnis dieser Geschichte nicht unbedingt vonnöten sind, halte ich es für ratsam, die Teile der Saga in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da das Wissen über die vorherigen Ereignisse sowie die Entwicklung der Figuren den Lesegenuss dieser mitreißenden Geschichte noch erhöhen. Ulrike Renk erzählt diesen Roman sehr intensiv. Die Beschreibungen und Schilderungen sind detailreich und anschaulich und sie entsprechen vor allen Dingen zu einem großen Teil der Realität, da der Roman, wie die Autorin in ihren Nachwort erklärt, auf Informationen, Dokumenten und Hinweisen der Familie zu Putlitz basiert, um deren Familiengeschichte es hier geht. Ulrike Renk geht auf alle Ereignisse und Charaktere sowie deren Probleme genau ein, so dass man als Leser stets mittendrin im Geschehen ist, sich als Teil der Familie fühlt und zudem eine recht genaue Vorstellung davon bekommt, was die Menschen damals alles durchmachen mussten. Die Akteure werden von der Autorin lebendig und ausdrucksvoll dargestellt und wirken in ihrem Tun überzeugend. Die Art und Weise, wie die zu Mansfeld lebten, die Hingabe, mit der sie ihren Alltag auch in den schrecklichen Zeiten meisterten, der große Zusammenhalt zwischen Familie und Leuten und die beeindruckende Stärke, mit der sie allen Schwierigkeiten und Strapazen entgegentraten, kommen auch in diesem Band wieder zum Vorschein. Ich habe mit den Akteuren gelebt und gelitten, habe mit ihnen gebangt und gehofft und habe Kummer und Furcht genauso mit ihnen geteilt, wie die kleinen Glücksmomente. ?Die Zeit der Kraniche? lässt mich tief berührt zurück. Diese mitreißend erzählte Mischung aus Historie und Fiktion hat mich durchweg fest im Griff gehabt und mir nicht nur Einblicke in ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte gewährt, sondern mich zudem intensiv an dem Schicksal der Akteure teilhaben lassen. Absolute Leseempfehlung!