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Die Letzten

Roman

(7)

Ich als Haus würde Ihnen Widerstand empfehlen!


Es ist Herbst in einer Großstadt: Das letzte, unsanierte Haus in der Hebelstraße wird »leergewohnt. Karl Kramer, 55 Jahre alt, Hausmeister, Elisabeth Buttkies, 72, Deutschlehrerin a. D., und Jersey, 28 Jahre, Studentin in Teilzeit, sind noch übrig – und sie könnten unterschiedlicher nicht sein. Die Welt vor der Tür meint es nicht immer gut mit ihnen, so glauben sie, aber drinnen pflegen sie ihre Wunden und streicheln die Narben. Bis der Brief des neuen Hauseigentümers kommt: Auszug. Kernsanierung. Endgültig. Der Kampf der Bewohner um ihr vermeintlich letztes Stückchen »Ich« beginnt. Man verbarrikadiert sich, Katzen werden vergiftet und Perücken abgefackelt – fast ist es zu spät, doch dann schließen sich „die Letzten“ zusammen. Am Ende blühen die Geranien wieder. Es ist Frühling. Drei sind glücklich. Und einer ist tot.

Rezension
»Diese Fahrt zwischen Komik und Verletzlichkeit macht den Reiz des Romans aus, der mal anrührend ist, mal unerschrocken unterhaltsam.«
Janina Fleischer, Leipziger Volkszeitung 07.08.2017
Portrait

Madeleine Prahs, geboren 1980 in Karl-Marx-Stadt, ist dort und am Ammersee aufgewachsen. Sie studierte Germanistik und Kunstgeschichte in München und Sankt Petersburg. 2014 erschien ihr Debütroman ›Nachbarn‹. Für ihre Arbeit an dem Roman ›Die Letzten‹ erhielt sie mehrere Stipendien, u.a. vom Literarischen Colloquium Berlin. Sie lebt in Leipzig.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 304 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 04.08.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783423433099
Dateigröße 1397 KB
Verkaufsrang 50.108
eBook
18,99
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Buchhändler-Empfehlungen

„Etwas enttäuschend! “

Mira Koch, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

Madeleine Prahs neuer Roman "Die Letzten" startet fulminant mit exzellent gezeichneten Charakteren und deren Schicksalen. Der Leser ist sofort bei den handelnden Personen, taucht ein in ihr Gefühlsleben und fiebert mit , wenn diese um ihr Zuhause kämpfen .
So weit, so gut! Ab etwa dem letzten Drittel scheinen der Autorin die Ideen auszugehen, denn die Handlung wird immer abstruser, die Story geht immer schleppender voran. Das ist sehr schade, denn man hat die Akteure schon richtig lieb gewonnen, wünscht ihnen bei all der verkorksten Vergangenheit auch Mal richtig Glück . Störend wirkt weiterhin , dass die Geschichte am Ende nicht fertig erzählt zu sein scheint, denn der Leser bleibt zurück ohne sich den weiteren Verlauf der Lebensläufe ausmalen zu können.
Madeleine Prahs neuer Roman "Die Letzten" startet fulminant mit exzellent gezeichneten Charakteren und deren Schicksalen. Der Leser ist sofort bei den handelnden Personen, taucht ein in ihr Gefühlsleben und fiebert mit , wenn diese um ihr Zuhause kämpfen .
So weit, so gut! Ab etwa dem letzten Drittel scheinen der Autorin die Ideen auszugehen, denn die Handlung wird immer abstruser, die Story geht immer schleppender voran. Das ist sehr schade, denn man hat die Akteure schon richtig lieb gewonnen, wünscht ihnen bei all der verkorksten Vergangenheit auch Mal richtig Glück . Störend wirkt weiterhin , dass die Geschichte am Ende nicht fertig erzählt zu sein scheint, denn der Leser bleibt zurück ohne sich den weiteren Verlauf der Lebensläufe ausmalen zu können.

„Hausbesetzer manisch-depressiv“

Maja Günther, Thalia-Buchhandlung Berlin

Zurück geblieben mit drei letzten (abgehalfterten) Mietern voll tragikomischen Galgenhumors, bitterböse analysierend und mit philosophischen Blick auf die grauen Realitäten erzählt Haus Nummer 13 vom letzten Aufbäumen, von Trotz und neuem "Luft holen" bis hin zur Katastrophe.
Alles in allem: zart depressiv & literarisch komponiert
Ich habe mich stellenweise sehr köstlich amüsiert, ob der abstrusen Ideen & andererseits hat mich das "Graue" der drei Leben auch ganz schön deprimiert.
Zurück geblieben mit drei letzten (abgehalfterten) Mietern voll tragikomischen Galgenhumors, bitterböse analysierend und mit philosophischen Blick auf die grauen Realitäten erzählt Haus Nummer 13 vom letzten Aufbäumen, von Trotz und neuem "Luft holen" bis hin zur Katastrophe.
Alles in allem: zart depressiv & literarisch komponiert
Ich habe mich stellenweise sehr köstlich amüsiert, ob der abstrusen Ideen & andererseits hat mich das "Graue" der drei Leben auch ganz schön deprimiert.

Was passiert, wenn sich ein Haus gemeinsam mit seinen letzten 3 griesgrämigen Bewohnern gegen seinen Abriss wehrt, können Sie in diesem kuriosen und urkomischen Roman nachlesen. Was passiert, wenn sich ein Haus gemeinsam mit seinen letzten 3 griesgrämigen Bewohnern gegen seinen Abriss wehrt, können Sie in diesem kuriosen und urkomischen Roman nachlesen.

Stefanie Willaredt, Thalia-Buchhandlung Bonn

Eine skurrilE Geschichte über die letzten drei Mieter in einem heruntergekommen Haus. Sie verbünden sich, um nicht ausziehen zu müssen. Komisch und anrührend zugleich. Eine skurrilE Geschichte über die letzten drei Mieter in einem heruntergekommen Haus. Sie verbünden sich, um nicht ausziehen zu müssen. Komisch und anrührend zugleich.

Bettina Mohler, Thalia-Buchhandlung Soest

Drei Außenseiter kämpfen um das letzte bisschen Würde. Und das mit allen Mitteln... Manchmal bleibt einem da das Lachen im Halse stecken. Tragisch und menschlich zugleich. Drei Außenseiter kämpfen um das letzte bisschen Würde. Und das mit allen Mitteln... Manchmal bleibt einem da das Lachen im Halse stecken. Tragisch und menschlich zugleich.

Kundenbewertungen

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Bewegendes Spiegelbild unserer Zeit
von Lesendes Federvieh aus München am 29.10.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein schon etwas in die Jahre gekommenes Wohnhaus in der Hebelstraße 13. Es gibt noch drei verbliebene Mieter, die sich nicht leiden können. Das sind die Teilzeitstudentin Jersey, die sämtlichen Formen von Genussmitteln nicht abgeneigt ist, die lebensmüde, ehemalige Lehrerin Elisabeth Buttkies und Karl Kramer, der als Hausmeister fungiert.... Ein schon etwas in die Jahre gekommenes Wohnhaus in der Hebelstraße 13. Es gibt noch drei verbliebene Mieter, die sich nicht leiden können. Das sind die Teilzeitstudentin Jersey, die sämtlichen Formen von Genussmitteln nicht abgeneigt ist, die lebensmüde, ehemalige Lehrerin Elisabeth Buttkies und Karl Kramer, der als Hausmeister fungiert. Als sie der neue Eigentümer zwecks Sanierung loswerden will, schließen sie sich zusammen, um dagegen anzukämpfen. Doch, ohne dass die Drei es bemerken, naht Hilfe von ganz anderer Seite... Angesprochen durch das außergewöhnliche Cover und den Titel bin ich nach dem Klappentext neugierig auf dieses Buch geworden. Die Leseprobe hat mich dann endgültig überzeugt diesen Roman unbedingt zu lesen. Die Begeisterung hält auch noch an, obwohl ich die letzte Seite beendet habe. Warum ist das so? Ganz einfach, der Autorin ist ein bewegendes Spiegelbild unserer Zeit gelungen. Ihre Geschichte ist gesellschaftskritisch und authentisch, kurzum einfach schön zu lesen. Madeleine Prahs sieht ganz genau hin und bringt ihre Beobachtungen ohne Umschweife klar und prägnant direkt zu Papier. Das gilt auch für alle ihrer Charaktere - also nicht nur für Jersey, Elisabeth Buttkies und Karl Kramer. Man kann sie sich sofort bildlich vorstellen, so lebensnah sind sie beschrieben. Mal tragisch, skurril, dann wieder komisch, klasse. "Die Letzten" habe ich auch deshalb so gerne gelesen, weil ich begeistert von der tollen Sprache der Autorin bin. Ihre Sätze perlen leicht und locker dahin. Etwas ganz Besonders ist für mich die Einbeziehung des Wohnhauses Hebelstraße 13 selbst als Erzähler, denn seine Gedanken und Beobachtungen sind hinreißend zu lesen. Eine ordentliche Portion schwarzer Humor spitzt hinter den Zeilen hervor und rundet das Lesevergnügen hervorragend ab. Absolut zu empfehlen! Es lohnt sich!

Tragikomödie mit viel feinem schwarzem Humor
von einer Kundin/einem Kunden aus Halle (Saale) am 22.09.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Madeleine Prahs erzählt in ihrem neuen Roman die Geschichte des leergewohnten Hauses Hebelstraße 13 oder genauergesagt die Geschichten der letzten drei Bewohner: vom arbeitslosen Hausmeister Karl Kramer (55), der ehemaligen Deutschlehrerin Elisabeth Buttkies (72) und der Studentin Jersey (28). Ein Trio, das nicht unterschiedlicher sein könnte. Was sie vereint,... Madeleine Prahs erzählt in ihrem neuen Roman die Geschichte des leergewohnten Hauses Hebelstraße 13 oder genauergesagt die Geschichten der letzten drei Bewohner: vom arbeitslosen Hausmeister Karl Kramer (55), der ehemaligen Deutschlehrerin Elisabeth Buttkies (72) und der Studentin Jersey (28). Ein Trio, das nicht unterschiedlicher sein könnte. Was sie vereint, sind die Abmahnungen und Drohungen, die sie von Thomas Grube, dem Besitzer des Hauses erhalten. Der will das Haus unbedingt kernsanieren. Also sollen die Letzten weichen, doch diese Androhung schweißt sie am Ende trotz aller Unterschiede zusammen. Waren sie am Anfang erbitterte Feinde, wachsen sie nun mit ihrer gemeinsamen Sache. Und in ihrem Kampf bekommen sie Unterstützung von Freunden. Schließlich fliegen Farbbeutel und Dachziegel. Auch abgefackelte Perücken und ein Kater spiele eine Rolle. Welche soll nicht verraten werden. Fazit: „Die Letzten“ ist eine aktuelle Tragikomödie mit viel feinem schwarzem Humor.