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Wovon du träumst

(21)
**Der neue Roman von Kira Gembri - bewegend, einfühlsam und humorvoll**

Siegertitel des DELIA Literaturpreises 2018: Bester Liebesroman in der Kategorie Jugendbuch.

Emilia führt eine Liste von besonderen Träumen: Sie möchte Klavierspielen lernen, ein Konzert besuchen oder einfach nur wissen, wie der Regen klingt. Hinter jedem dieser Punkte steckt für sie jedoch eine große Herausforderung, denn Emilia ist nahezu taub. Dass der Zufall sie ausgerechnet auf Nick treffen lässt, erscheint ihr wie ein schlechter Scherz. Schließlich zeigt der Junge mit dem schiefen Grinsen viel mehr Interesse an Partys als an Musik. Doch während Emilia ihren Träumen nachjagt, begegnen sich die beiden immer wieder - und wie es scheint, sind Nicks laute und Emilias stille Welt gar nicht so weit voneinander entfernt ...
Portrait
Kira Gembri wurde 1990 als zweitältestes von fünf Kindern in Wien geboren. Dieser schönen Stadt blieb sie auch nach dem Abschluss ihres Masterstudiums der Vergleichenden Literaturwissenschaft treu. Wenn sie nicht gerade mit ihrer kleinen Tochter auf dem Teppich herumrollt, mehr schlecht als recht Cello spielt, ihrem Kater - einem charakterlichen Doppelgänger von Simon’s Cat - hinterherjagt oder in einem der Bücher schmökert, die sich in ihrer Wohnung stapeln, gilt ihre Leidenschaft dem Schreiben humorvoller und romantischer Geschichten.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 336 (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 14
Erscheinungsdatum 07.11.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783401806921
Verlag Arena Verlag
Dateigröße 3114 KB
Verkaufsrang 6.528
eBook
9,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Maja Günther, Thalia-Buchhandlung Berlin

Einzutauchen in die "Erlebniswelt" einer Gehörlosen ist überraschend anders als erwartet. Und hat mich zum Nachdenken angeregt... und mich mitfiebern lassen, ob der Möglichkeiten. Einzutauchen in die "Erlebniswelt" einer Gehörlosen ist überraschend anders als erwartet. Und hat mich zum Nachdenken angeregt... und mich mitfiebern lassen, ob der Möglichkeiten.

Nathalie Bierstedt, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Einfühlsam zeigt diese wunderschöne Geschichte, dass Gegensätze sich anziehen und auch die Musik Menschen miteinander verbinden kann. Einfach zauberhaft, locker und unbeschwert! Einfühlsam zeigt diese wunderschöne Geschichte, dass Gegensätze sich anziehen und auch die Musik Menschen miteinander verbinden kann. Einfach zauberhaft, locker und unbeschwert!

„Nick und Emilia“

Jana Torge, Thalia-Buchhandlung Freital

Ein richtig gutes Buch, welches mich in seinen Bann gezogen hat. Die taube Emilia und Nick, welcher für seine Violine lebt treffen aufeinander. Es gibt traurige Momente und sehr warme liebevolle und witzige Momente.
Ich werde noch mehr von der Autorin lesen.
Ein richtig gutes Buch, welches mich in seinen Bann gezogen hat. Die taube Emilia und Nick, welcher für seine Violine lebt treffen aufeinander. Es gibt traurige Momente und sehr warme liebevolle und witzige Momente.
Ich werde noch mehr von der Autorin lesen.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Minden

Ich bin ein großer Fan ihrer Bücher!
Dieses hat mich wieder einmal nicht enttäuscht.
Toller Schreibstil, macht Lust auf mehr - Super!
Ich bin ein großer Fan ihrer Bücher!
Dieses hat mich wieder einmal nicht enttäuscht.
Toller Schreibstil, macht Lust auf mehr - Super!

Anne Heinz, Thalia-Buchhandlung Leuna

Er fabriziert mit seiner Violine die schönsten Töne - sie kann leider nichts hören. Eigentlich sollten die beiden doch nichts verbinden. Und doch zieht es sie zueinander. Er fabriziert mit seiner Violine die schönsten Töne - sie kann leider nichts hören. Eigentlich sollten die beiden doch nichts verbinden. Und doch zieht es sie zueinander.

„Wovon du träumst “

K. Wölfel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Emilia und Nick führen komplett unterschiedliche Leben und sehen die Welt auf eine völlig andere Art und Weise. Doch eine Sache verbindet sie miteinander: die Liebe zur Musik.
Die Handlung hat mir sehr gut gefallen und lässt einen in eine ganz andere, neue Welt eintauchen, die man bisschen noch nicht kannte. Die Unbeschwertheit und Lockerheit in dem Buch machen das Thema etwas leichter. Die langsame Romanze ist einfach schön. Auch das ein paar Charaktere aus den anderen Büchern wieder als Nebenfiguren auftreten hat mir äußerst gut gefallen, da ich sie sehr sympatisch finde.
Aber am meisten hat mir das Finale gefallen, da es einfach toll zu den beiden passt und zeigt wer sie sind und was sie lieben.
Emilia und Nick führen komplett unterschiedliche Leben und sehen die Welt auf eine völlig andere Art und Weise. Doch eine Sache verbindet sie miteinander: die Liebe zur Musik.
Die Handlung hat mir sehr gut gefallen und lässt einen in eine ganz andere, neue Welt eintauchen, die man bisschen noch nicht kannte. Die Unbeschwertheit und Lockerheit in dem Buch machen das Thema etwas leichter. Die langsame Romanze ist einfach schön. Auch das ein paar Charaktere aus den anderen Büchern wieder als Nebenfiguren auftreten hat mir äußerst gut gefallen, da ich sie sehr sympatisch finde.
Aber am meisten hat mir das Finale gefallen, da es einfach toll zu den beiden passt und zeigt wer sie sind und was sie lieben.

„Die Liebe zur Musik“

Maren Duchow, Thalia-Buchhandlung Peine

Die Liebe zur Musik verbindet Emilia und Nick und sie beweist, daß Musik nicht nur für Hörende erlebbar ist, sondern mit allen Sinnen erfassbar. Der Stargeiger, der sich selbst verloren hat, öffnet Emilia die Tür zu ihrem größten Wunsch und sie hilft ihm, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen und auf sich selbst zu vertrauen. Wunderschön geschrieben, das Thema "Gehörlosigkeit"wurde meiner Meinung nach sensibel umgesetzt und in allem steht die Musik wunderbar poetisch im Vordergrund. Klare Empfehlung! Die Liebe zur Musik verbindet Emilia und Nick und sie beweist, daß Musik nicht nur für Hörende erlebbar ist, sondern mit allen Sinnen erfassbar. Der Stargeiger, der sich selbst verloren hat, öffnet Emilia die Tür zu ihrem größten Wunsch und sie hilft ihm, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen und auf sich selbst zu vertrauen. Wunderschön geschrieben, das Thema "Gehörlosigkeit"wurde meiner Meinung nach sensibel umgesetzt und in allem steht die Musik wunderbar poetisch im Vordergrund. Klare Empfehlung!

Janne Oeser, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

Ein zauberhafter Jugendroman über ein gehörloses Mädchen, die erste Liebe, die Schönheit der Musik und das Erwachsenwerden. Zart, humorvoll und absolut lesenswert Ein zauberhafter Jugendroman über ein gehörloses Mädchen, die erste Liebe, die Schönheit der Musik und das Erwachsenwerden. Zart, humorvoll und absolut lesenswert

„Sehr romantisch, cool und witzig!“

P. Krüger, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Man ahnt schnell, dass die gehörlose Emilia und der begabte Geiger Nick ein Paar werden könnten.
Das tut aber der Spannung und der Unterhaltung keinen Abbruch. Und nebenbei erfährt man viel über das Leben und die Sprache der Gehörlosen und die Arbeit, die auch begabte Musiker in die Entwicklung ihres Talents stecken müssen. Tolles Buch für alle, die romantische Liebesgeschichten, plötzliche Wendungen und witzige cool erzählte Geschichten mögen. Und natürlich für alle, die Musik lieben - ob gehörlos oder nicht.
Man ahnt schnell, dass die gehörlose Emilia und der begabte Geiger Nick ein Paar werden könnten.
Das tut aber der Spannung und der Unterhaltung keinen Abbruch. Und nebenbei erfährt man viel über das Leben und die Sprache der Gehörlosen und die Arbeit, die auch begabte Musiker in die Entwicklung ihres Talents stecken müssen. Tolles Buch für alle, die romantische Liebesgeschichten, plötzliche Wendungen und witzige cool erzählte Geschichten mögen. Und natürlich für alle, die Musik lieben - ob gehörlos oder nicht.

„Sehr glaubwürdig und einfühlsam geschrieben“

Sylvia Donath, Thalia-Buchhandlung Ettlingen

Die Geschichte von Emilia und Nick ist die Geschichte einer Liebe zu Musik und darüber eigene Ziele nicht aus den Augen zu verlieren.
Nick, ein sogenanntes Wunderkind, dass seine Hingabe zur Musik nur noch heimlich ausleben kann und Emilia, fast taub, erleben gemeinsam was es heißt Vertrauen auf zubauen und sich gegenseitig zu unterstützen. Da ist zum einen die Liste, der Dinge, die auf dem Weg zur Cochlea-Transplantation erledigt werden sollen und zum anderen der Umgang mit den Erwartungen anderer in einem Talentwettbewerb. Kira Gembri gelingt es sehr nachvollziehbar und einfühlsam die unterschiedlichen Lebenswelten zu beschreiben und zeigt, wie doch beide gemeinsam einen Weg finden. Ein sehr glaubwürdiges Buch, dass von der ersten Seite an zum Lesefutter wird. Aufmerksam durch die Welt gehen und Respekt für die jeweiligen Situationen unseres Gegenübers haben. Hervorragend recherchiert wünsche ich diesem besonderen Buch viele Leserinnen und Leser ab 13 Jahren.
Die Geschichte von Emilia und Nick ist die Geschichte einer Liebe zu Musik und darüber eigene Ziele nicht aus den Augen zu verlieren.
Nick, ein sogenanntes Wunderkind, dass seine Hingabe zur Musik nur noch heimlich ausleben kann und Emilia, fast taub, erleben gemeinsam was es heißt Vertrauen auf zubauen und sich gegenseitig zu unterstützen. Da ist zum einen die Liste, der Dinge, die auf dem Weg zur Cochlea-Transplantation erledigt werden sollen und zum anderen der Umgang mit den Erwartungen anderer in einem Talentwettbewerb. Kira Gembri gelingt es sehr nachvollziehbar und einfühlsam die unterschiedlichen Lebenswelten zu beschreiben und zeigt, wie doch beide gemeinsam einen Weg finden. Ein sehr glaubwürdiges Buch, dass von der ersten Seite an zum Lesefutter wird. Aufmerksam durch die Welt gehen und Respekt für die jeweiligen Situationen unseres Gegenübers haben. Hervorragend recherchiert wünsche ich diesem besonderen Buch viele Leserinnen und Leser ab 13 Jahren.

C. Gäbke, Thalia-Buchhandlung Heidenheim an der Brenz

Wieder ein super Thema und genial umgesetzt.Die Story ist absolut fesselnd und klasse geschrieben.Konnte den Reader nicht aus der Hand legen. Wieder ein super Thema und genial umgesetzt.Die Story ist absolut fesselnd und klasse geschrieben.Konnte den Reader nicht aus der Hand legen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
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7
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Lebe deinen Traum
von Tine_1980 am 15.02.2018
Bewertet: Medium: H?rbuch (CD)

Emilia ist taub und zieht nach Wien, um ihr Leben auf ihre Art zu leben. Sie führt eine Liste mit Träumen, unter anderem Klavier spielen zu lernen oder ganz laut zu schreien. Doch dann trifft sie auf Nick, der ehemalige Stargeiger, dessen Leben nicht unterschiedlicher zu Emilias sein könnte.... Emilia ist taub und zieht nach Wien, um ihr Leben auf ihre Art zu leben. Sie führt eine Liste mit Träumen, unter anderem Klavier spielen zu lernen oder ganz laut zu schreien. Doch dann trifft sie auf Nick, der ehemalige Stargeiger, dessen Leben nicht unterschiedlicher zu Emilias sein könnte. Vielleicht können Emilias stille und Nicks laute Welt doch miteinander harmonieren. Emilia lebt in ihrer eigenen kleinen Welt und das Leben hält einige Herausforderungen für sie bereit. Sie war mir von Beginn an sehr sympathisch. Natürlich lebt sie zurückgezogener, aber andererseits war sie mutig, taff und neugierig auf das Leben. Sie gibt sich viel Mühe, auch ohne fremde Hilfe durchs Leben zu gehen. Nick hingegen gab sich etwas selbstbewusster, als er eigentlich ist. Nach einem Vorfall bei seinem letzten Auftritt muss er sich erst nach oben kämpfen und zusammen mit Emilia hat er einen guten Gegenpart gefunden. Die anfängliche Freundschaft, die sich zu mehr entwickelt, wird liebevoll beschrieben und Emilia schafft es, dass Nick immer wieder geerdet wird. Auf der anderen Seite unterstützt er sie bei ihren Träumen, erweckt sie aus ihrem Dornröschenschlaf und zeigt ihr durch seine Unterstützung, wie wichtig Freunde sind. Gerade bei ihrem größten Traum, sich ein Cochlea - Implantat einsetzen zu lassen, steht er hinter ihr. Ihre Familie möchte sie davon abbringen und dies ist nicht immer einfach für sie. Ich fand es interessant in die Welt der Gehörlosen einzutauchen und im Hörbuch bekommt man interessante Einblicke, die ich vorher so nicht wusste. In der Werbung wird einem immer suggeriert, dass man mit Cochlea -Implantaten sofort hören könnte, dass dies aber nicht zwangsläufig der Fall ist und die jeweiligen Personen erst nach und nach wieder das Hören lernen, erwartet man nicht. Auch wie Gehörlose im Gegensatz zu Hörenden mit einfachen Alltagssituationen umgehen, die Klingel als Lichtsignal, der Wecker als vibrierendes Kissen, wurde toll in die Geschichte verwoben. Auch die Diskussion zwischen Nick und Emilias Mutter zeigte viele Situationen, die einem Hörenden vorher gar nicht klar sind. Was ein Hörender als völlig normal hinnimmt, birgt für einen tauben Menschen Probleme. Das fängt schon mit den Durchsagen am Bahnhof an, die sie nicht hören können. Man erhält hier neben der schönen Geschichte sehr viel Input über das Leben von Gehörlosen und das Leben als Stargeiger. Beide werden durch ihre Sprecher Ilena Gwisdalla (Emilia) und Max Felder (Nick) gut interpretiert. Einfühlsam geben sie den Protagonisten eine Seele und bringen die Stimmung und die Gefühle wunderbar zur Geltung. Facettenreich geben die beiden Sprecher im Wechsel die Geschichte zum Besten. Einfühlsame und schöne Geschichte, die sich Zwischendurch toll hören lässt. Angenehme Sprecher und mit ca. 4,5 Stunden auch nicht zu lange. Ansprechende Geschichte über das Zusammentreffen von Gehörlosen und Hörenden, die garantiert nicht langweilig wird.

Nicht unbedingt überraschend und rasant, dafür aber gefühlvoll
von Skyline Of Books am 20.01.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Klappentext „Emilia führt eine Liste von besonderen Träumen: Sie möchte Klavierspielen lernen, ein Konzert besuchen oder einfach nur wissen, wie der Regen klingt. Hinter jedem dieser Punkte steckt für sie jedoch eine große Herausforderung, denn Emilia ist nahezu taub. Dass der Zufall sie ausgerechnet auf Nick treffen lässt, erscheint ihr... Klappentext „Emilia führt eine Liste von besonderen Träumen: Sie möchte Klavierspielen lernen, ein Konzert besuchen oder einfach nur wissen, wie der Regen klingt. Hinter jedem dieser Punkte steckt für sie jedoch eine große Herausforderung, denn Emilia ist nahezu taub. Dass der Zufall sie ausgerechnet auf Nick treffen lässt, erscheint ihr wie ein schlechter Scherz. Schließlich zeigt der Junge mit dem schiefen Grinsen viel mehr Interesse an Partys als an Musik. Doch während Emilia ihren Träumen nachjagt, begegnen sich die beiden immer wieder - und wie es scheint, sind Nicks laute und Emilias stille Welt gar nicht so weit voneinander entfernt ...“ Gestaltung Ich finde es toll, dass auch das Cover des neuen Romans von Kira Gembri wieder mit Schattenumrissen und verschiedenen Farben gestaltet worden ist, da es so toll neben ihre anderen im Arena Verlag erschienenen Werke passt. Die Farbkombination aus Blau-Lila bzw. -Pink sind zwar nicht unbedingt meine Lieblingsfarben, aber dennoch wirken sie zusammen harmonisch. Das Motiv, das die Figuren aus Schattenumrissen darstellen, passt dafür sehr zur Geschichte, was ich super finde. Meine Meinung Das Romane von Kira Gembri immer besonders und sehr romantisch bzw. gefühlvoll sind, ist kein Geheimnis! Da ich schon einige ihrer bisherigen Werke kenne, war ich auch sehr gespannt auf „Wovon du träumst“. Hierbei interessierte mich vor allem die Hauptfigur Emilia, da diese beinahe taub ist und dennoch ihr Ziel, Klavier zu spielen, konsequent verfolgt. Mit dem Thema Taubheit bin ich bisher noch nicht so oft in Kontakt gekommen, weswegen ich dies beim Lesen als sehr spannend empfunden habe. Emilias Alltag mitzuerleben und zu erfahren, wie ein Leben mit Taubheit aussieht, hat mir bewusst werden lassen, wie stark wir eigentlich auf unser Gehör angewiesen sind. So fand ich es wieder sehr toll, wie die Autorin es geschafft hat, mich als Leser zum Denken anzuregen. Sie gibt in ihren Geschichten immer wieder Denkanstöße und öffnet mir als Leser die Augen für Dinge, über die ich normalerweise vielleicht nicht nachgedacht hätte oder die ich vielleicht nicht so wahrgenommen hätte. Besonders interessant fand ich auch, dass hier die Taubheit mit dem Thema der Musik verbunden wurde, was auf den ersten Blick erstmal unvereinbar erscheint und was so für spannende Erkenntnisse sorgt. Dadurch, dass es sich in Kira Gembris Büchern oftmals um zwei Protagonisten dreht, die sich näher kennen lernen und von der eine Figur in irgendeiner Form eine Besonderheit aufweist, findet sich meiner Meinung nach in „Wovon wir träumen“ aber auch nichts Neues. Die Autorin bleibt ihrem Stil treu und so ist der Aufbau auch recht ähnlich gestaltet, wodurch ich als Leser nicht mehr so wirklich überrascht wurde. Es gab zwar auch ab und an mal eine Wendung, aber wirklich sehr überraschend oder rasant wurde es nicht. Dennoch kann die Geschichte aufgrund ihrer Emotionalität unterhalten, aber ich würde mir wünschen, manchmal mehr erstaunt zu werden. Der Schreibstil der Autorin ist wie schon in ihren anderen Büchern leicht zu verstehen, lebendig und witzig. So kann man sich ganz auf die Geschichte einlassen und muss sich nicht auf das Lesen und Verstehen von komplizierten Sätzen konzentrieren, wodurch das Lesen mehr Spaß macht und auch der jugendlichen Zielgruppe Freude bereiten wird. Bei den Figuren konnte ich mich besonders mit Emilia anfreunden, da ich sie sehr bewundernswert fand. Sie hat mich mehrmals beeindruckt, da sie mit ihrer Taubheit auf besondere Weise umgeht: Emilia sagt ihrem Umfeld oftmals nichts davon, denn sie kann Lippenlesen und so merken viele nichts von ihrer Einschränkung. Sie verfolgt eisern ihren Traum, Klavier zu spielen, und geht so mit gutem Vorbild und viel Mut und Entschlusskraft voran. Nick hingegen konnte mich nicht so ganz erreichen, da er für mich der typische Aufreißer war, der dem Bad Boy Image gerecht wird. Zwar erfährt man im Laufe der Geschichte einiges über ihn und seine Vergangenheit, wodurch ich ihn besser kennen lernen konnte, aber er hat bei mir nicht ganz so viel Eindruck hinterlassen wie Emilia. Fazit „Wovon du träumst“ ist eine wunderschöne Geschichte über die Leidenschaft, die hinter den eigenen Träumen steckt und den inneren Wunsch und Mut, sich auf den Weg zu machen, diese Träume Realität werden zu lassen. Toll hätte ich es gefunden, wenn die Autorin mich in der Handlung an irgendeinem Punkt wirklich überrascht hätte, denn im Aufbau sind sich all ihre Geschichten doch recht ähnlich, wodurch mir ein wenig die Spannung fehlte. Nichtsdestotrotz bietet „Wovon du träumst“ einige Denkanstöße und eine gefühlvolle Geschichte, die auch aufgrund des lockeren Schreibstils für angenehme Lesestunden sorgt. 4 von 5 Sternen! Reihen-Infos Einzelband

Gefühle überwinden Welten
von Elke Seifried aus Gundelfingen am 20.12.2017
Bewertet: Medium: H?rbuch (CD)

Bereits das Hörbuch „Wenn du dich traust“ von Kira Gembri hat mich begeistert und auch mit „Wovon du träumst“ hat mir die Autorin mit ihrer amüsant, berührenden Geschichte, in Zusammenarbeit mit den guten Sprechern, ein regelrechtes Hörvergnügen bereitet. Emilia ist nahezu taub. Eine OP könnte ihr dazu verhelfen, etwas zu... Bereits das Hörbuch „Wenn du dich traust“ von Kira Gembri hat mich begeistert und auch mit „Wovon du träumst“ hat mir die Autorin mit ihrer amüsant, berührenden Geschichte, in Zusammenarbeit mit den guten Sprechern, ein regelrechtes Hörvergnügen bereitet. Emilia ist nahezu taub. Eine OP könnte ihr dazu verhelfen, etwas zu hören, jedoch sind die Gefahren sehr groß und die Erfolgsaussichten nicht garantiert. Ihre ebenfalls gehörlose Familie ist dagegen. Um sich klar zu werden, ob sie diese OP versuchen soll oder nicht und mit einer Liste an Träumen, die sie zuerst noch verwirklichen will, zieht sie nach Wien in ein Studentenwohnheim. Emilia kann sich mit Lippenlesen und Sprachtraining in der Welt der Hörenden relativ gut zurechtfinden, aber Klavierspielen lernen, ein klassisches Konzert besuchen oder hören, wie der Regen prasselt, das scheint nahezu unmöglich. Trotzdem ist sie fest dazu entschlossen, ihre Träume zu verwirklichen. Nick hat sich im gleichen Wohnheim eingemietet. Der ehemalige Stargeiger soll hier sein Comeback vorbereiten. Durch ein Missgeschick steht er in Emilias Schuld. Doch aus dem gut gemeinten Tipp seines Managers, das wegen möglicher schlechter Presse wieder gutzumachen, wird schnell viel mehr. Nick hat sich vorgenommen hat Emilia bei der Verwirklichung ihrer Träume zu helfen. Eine Gehörlose Frau und ein Stargeiger, zwei Welten prallen aufeinander! Als Leser darf man sowohl Emilia, als auch Nick bei ihrem Alltag begleiten. Man erfährt von ihren Sorgen, Ängsten und Gefühlen. Die beiden wachsen im Verlauf der Geschichte immer mehr zusammen. Allerdings ist der Weg dorthin durch einige Missgeschicke und Missverständnisse steinig, ab und an auch richtig amüsant. Auf und Ab, nie kitschig, das kennzeichnet diese langsam entstehende Liebe, die tief berührt. Schlagfertige Dialoge, witzige ebenso wie berührende Szenen, hier passt das Gesamtpaket und ich bin absolut begeistert von dieser Liebesgeschichte, die mich so richtig eingelullt hat. Wirklich sehr gut hat mir gefallen, dass man als Hörer auch einen kleinen Einblick in das Leben eines tauben Menschen bekommt. Als Wecker ein vibrierendes Kissen, Lichtsignale statt Klingel, Gebärdensprache innerhalb der Familie, solch praktische Informationen finden sich ebenfalls wie emotionale. Emilia findet sich relativ gut zurecht, mag ihr Handicap daher auch verschweigen, Mitleid verabscheut sie mehr als alles. Ich musste auch ganz oft grübeln. Warum gibt es so gut wie keine Untertitel bei uns im deutschen Fernsehen, warum werden an Bahnhöfen Durchsagen nicht auch auf einem Monitor sichtbar gemacht? Das alles sind Dinge über die ich mir bisher überhaupt keine Gedanken gemacht habe. Emilia war mir von Anfang an super sympathisch. Ich finde so taff, wie sie sich inmitten der Welt der Hörenden durchkämpft, kein Mitleid will und sich ohne fremde Hilfe auf die Füße stellt. Richtig toll ist, dass sie an ihren Träumen festhält, auch wenn es immer wieder Rückschläge gibt. Ihr Herz hat sie mit Sicherheit ganz genau am rechten Fleck und ihre Schlagfertigkeit ist auch nicht zu unterschätzen. Aber auch Nick, tollpatschig, impulsiv, da kommt schon mal ein Spruch über die Lippen, der ihm später wieder Leid tut, hat Herz und ist sensibel, auch wenn man das anfangs nicht vermuten mag. Ich mochte ihn mindestens genauso gern und auch ein Stargeiger hat sein Päckchen zu tragen. Wie als Leser auch, bekommt man als Hörer die Geschichte abwechselnd aus zwei unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Ilena Gwisdalla schlüpft dabei in die Rolle von Emilia und macht das ebenso wie Max Felder als Nick geradezu perfekt. Die beiden haben die Gefühle regelrecht gelebt. Humor und Sarkasmus an den passenden Stellen, ebenso wie tiefe Traurigkeit, Hoffnung und Freude kommen mehr als gelungen zum Ausdruck. Man kann als Hörer deutlich spüren, wie die Gefühle der beiden zueinander wachsen. Auch die Tatsache, dass sich hier, entsprechend der Protagonisten, ein Mann und eine Frau, beide mit einer äußerst angenehmen Stimmlage, abwechseln, macht das Ganze zum kurzweiligen Hörvergnügen. Ich habe dieses Hörbuch geradezu verschlungen, war richtig gefangen in der tollen, berührenden Geschichte und daher gibt es hier wirklich mehr als verdiente 5 Sterne und eine absolute Hörempfehlung von mir.