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Der Earl von Gaudibert

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Der englische Gentleman Graham McPherson liebt es, in seinem Club von angeblichen Abenteuern auf dem Mond zu erzählen. Niemand zweifelt an seinen Ausführungen, bis ein neues Clubmitglied ihn der Lüge bezichtigt und zu einer folgenschweren Wette herausfordert: Bis zum nächsten Vollmond soll McPherson seine Behauptungen beweisen. Keine leichte Aufgabe, immerhin schreiben wir das Jahr 1895. Doch mit der Unterstützung des Profibetrügers Suggs und der schlagkräftigen Thailänderin Gann Li-Pen, ersinnt er einen ebenso verzweifelten wie tollkühnen Plan.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 200 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.06.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783945045930
Dateigröße 262 KB
Verkaufsrang 69.211
eBook
1,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Wer Lust auf eine unterhaltsame, wie intelligent konstruierte Reise zum Mond hat, der ist mit dem „Earl von Gaudibert“ bestens beraten.
von Nicky von >Die Librellis< aus Dresden am 06.02.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Um den „Earl von Gaudibert“ gänzlich zu genießen, sollte man sich im Hinterkopf behalten, dass es sich dabei um eine Novelle handelt, denn es gibt gewisse Dinge, die man einem Roman oder einer Kurzgeschichte sehr wohl ankreiden würde, die im Rahmen einer Novelle aber durchaus konform gehen. Auch... Um den „Earl von Gaudibert“ gänzlich zu genießen, sollte man sich im Hinterkopf behalten, dass es sich dabei um eine Novelle handelt, denn es gibt gewisse Dinge, die man einem Roman oder einer Kurzgeschichte sehr wohl ankreiden würde, die im Rahmen einer Novelle aber durchaus konform gehen. Auch wenn die Unterscheidung nicht immer ganz klar ist, treten hier doch deutliche Elemente dieser Gattung auf, wie die im Mittelpunkt stehende und alles ins Rollen bringende, ungewöhnliche oder unerhörte Begebenheit, hier in Form der Lügenbezichtigung, die McPherson zum Handeln zwingt. Dabei dreht es sich hauptsächlich um diesen Handlungsstrang, sodass für große Situationserklärungen, Rückblicke in die Vergangenheit oder langsame Charakterentwicklung weder Platz noch Bedarf besteht. Allerdings werden doch einige kurze Nebenhandlungen eingebaut, die zum Teil bewusst offen gelassen werden, um überraschende Wendungen zu ermöglichen. Es gab aber auch hier und da gewisse Informationen, die tatsächlich unnötig waren, weil sie dem Leser doch Neugierde beschert haben, aber nicht wieder aufgegriffen wurden. Auch hätten manchen Szenen, der ein oder andere Satz mehr nicht geschadet, denn es entstanden manchmal Situationen, die vom Handlungsablauf nicht ganz stimmig waren, da nur eine Kleinigkeit vergessen wurde zu erwähnen wie z.B. das eine Person, die eben noch bewusstlos war, plötzlich im Angesicht eines Sturzes die Augen schloss… Während man gerade so schön in der spannungsgeladensten Szene des Werkes gefangen war, überkommt den Leser das sehr kurze Ende mit geradezu brachialer Gewalt. Natürlich hegt man den Wunsch, dies noch etwas ausführlicher mitzuerleben, da aber in der Novelle zumeist nicht dem Resultat, sondern dem Ereignis an sich mehr Gewichtung gegeben wird, kann dies auch nicht negativ angekreidet werden. Ein nicht hervorstechender, aber keines Falls nicht zu beachtender Fakt, ist das ebenso clevere, wie unterhaltsame Einbinden von diversen Persönlichkeiten geschichtlicher, und das ist zweideutig gemeint, Natur. Es mag einen zwar nicht jeder Name geläufig sein, aber es lohnt sich auch nach Unbekannten zu suchen, um in den Genuss der ganzen Tragweite des gekonnten Einsatzes dieser Personen zu kommen, die Fiktion und Geschichte auf zweierlei Art verbinden. Insgesamt ist die Geschichte wirklich sehr gut gemacht und trotz des kurzen Handlungszeitraums mit vielen Details und überraschenden Wendungen versehen, sodass eigentlich nie Langeweile aufkommt. Der Autor hat sich der Gattung Novelle wirklich sehr geschickt angenommen und zu Nutze gemacht.