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Blut schreit nach Blut

Historischer Fantasy-Roman

(25)
Schwarzwald, Herzogtum Alamannien, 1272
Luna, die Tochter des Burgherrn, beobachtet seit ihrer Kindheit ein Sternenpaar im Waldschatten. Doch sie wagt es nicht, seinem Ruf zu folgen, auch wenn er immer stärker wird.
Im Nebel wird die Schwarzburg angegriffen. Als einziges gelingt Luna die Flucht. Ihre Verletzung zwingt sie auf den Waldboden. Zwischen den Stämmen erscheint ihr Lichterpaar. Doch es sind keine Sterne.
Augen haben sie beobachtet. Starren sie an.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja
Seitenzahl 344 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.09.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783744857161
Verlag Books on Demand
eBook
2,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
25 Bewertungen
Übersicht
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Leser mit Faibel für Werwölfe kommen an diesem Buch nicht vorbei
von Sabine Bender am 13.08.2018
Bewertet: Taschenbuch

Luna ist die Tochter des Herren der Schwarzburg im Schwarzwald. Als die Burg angegriffen wird, gelingt Luna die Flucht in den Wald, während ihre Eltern ums Leben kommen. Ihr Onkel und ihre Tante übernehmen fortan die Vormundschaft für Luna. Nicht nur, dass sich ihr Leben seit diesem Überfall verändert hat,... Luna ist die Tochter des Herren der Schwarzburg im Schwarzwald. Als die Burg angegriffen wird, gelingt Luna die Flucht in den Wald, während ihre Eltern ums Leben kommen. Ihr Onkel und ihre Tante übernehmen fortan die Vormundschaft für Luna. Nicht nur, dass sich ihr Leben seit diesem Überfall verändert hat, auch Luna selbst verändert sich immer mehr. Das von ihr seit ihrer Kindheit im Wald beobachtete Sternenpaar entpuppt sich in jener verhängnisvollen Nacht als das Augenpaar eines riesigen Wolfes, der ihr das Leben rettet und einen großen Platz in ihrem Leben einnimmt. Immer wieder schleicht sie sich nachts zu Astrum in den Wald. Als ihr Onkel Luna schließlich verheiraten will, nimmt das Schicksal entgültig seinen Lauf.... Gleich von der ersten Seite an wird der Leser in die Geschichte "geworfen". Es gibt keine langatmige Einleitung. Mit einem leicht lesbaren Schreibstil, der der Zeit des Mittelalters angemessen ist, erzählt die Autorin vom Leben und Schicksal der kleinen Luna. Bei der Beschreibung ihrer Gefühle und Zweifel, ihren Ängsten und ihrem Trotz fühlt man als Leser von Anfang mit. Es ist als würde man direkt neben Luna stehen und mit ihr mit erleben, was sie erlebt. Auch wenn vieles um Astrum im Verborgenen bleibt, erfährt der Leser durch die kurzen Gedankengänge doch einiges über ihn und kann sich so seine Lebensgeschichte erdenken. Es mögen zwar viele unterschiedliche Charaktere in dem Buch auftauchen, dennoch verliert man nie den Überblick. Alle Personen sind nachvollziehbar und logisch mit der Handlung verwoben. Selbst die kleinsten Details werden weder langatmig noch langweilig beschrieben. Sie helfen dem Leser vielmehr dabei in die Welt des Mittelalters abzutauchen. Ingesamt hat Aikaterini Maria Schlösser einen wundervollen Roman geschrieben, der einen von der ersten Seite an in seinen Bann zieht. Man merkt diesem Buch die Liebe der Autorin zu den Wölfen auf nahezu jeder Seite an. Wer Wölfe ebenso liebt und ein Faibel für Werwölfe hat, kommt hier absolut auf seine Kosten. Ich habe jede Zeile davon genossen. Auch wenn ich bisher nicht unbedingt der Leser von Mittelalterromanen war, bin ich schon auf den zweiten Teil der Geschichte und die angekündigten Folgebände gespannt.

Spannende Mittelalter-Fantasy
von einer Kundin/einem Kunden am 07.08.2018
Bewertet: Taschenbuch

Luna fühlte sich schon immer magisch zu den Wäldern hingezogen. Doch Tochter des Burgherrn hatte sie ihre Pflichten zu erfüllen und durfte sich keine Freiheiten erlauben. Als die Schwarzburg von Raubrittern angegriffen wird und ihre Eltern getötet werden, flieht sie in den Wald und kommt endlich hinter das Geheimnis... Luna fühlte sich schon immer magisch zu den Wäldern hingezogen. Doch Tochter des Burgherrn hatte sie ihre Pflichten zu erfüllen und durfte sich keine Freiheiten erlauben. Als die Schwarzburg von Raubrittern angegriffen wird und ihre Eltern getötet werden, flieht sie in den Wald und kommt endlich hinter das Geheimnis des bernsteinfarbenen Sternenpaars, das sie jede Nacht von ihrem Fenster beobachtet hat. Es sind jedoch keine Sterne, sondern die Augen eines riesigen Wolfes, der fortan ihr Schicksal bestimmen wird. Der historische Fantasy-Roman ist im Mittelalter angesiedelt und beschäftigt sich mit der Werwolf-Legende. An den vielen Details merkt man sofort, dass die Autorin intensiv zur Thematik recherchiert hat. Die Schauplätze wirken dadurch sehr authentisch und lebendig. Das Leben auf der mittelalterlichen Burg wirkt richtig anschaulich, als wäre der Leser mittendrin. Die innere Zerrissenheit von Luna wird sehr glaubhaft dargestellt. Immerhin handelt es sich um ein junges unerfahrenes Mädchen, das mit ihren Veränderungen und den an sie gestellten Erwartungen nur schwer zurecht kommt. Die erste Hälfte des Buches dreht sich fast ausschließlich um Lunas Gefühlswelt. Im zweiten Teil betritt Lodwig die Bühne und mit ihm ziehen Tempo und Spannung bis zum grandiosen Finale an. Mir war der erste Teil etwas zu ausführlich, aber andererseits lernt man dadurch die Hauptfigur Luna sehr intensiv kennen. Ich bin nach dem Ende des Buches wahnsinnig auf die Fortsetzung gespannt. Die Mischung aus Fantasy und Mittelalter ist richtig gut gelungen.

Interessant, mit kleinen Schwächen
von Faltine am 19.06.2018
Bewertet: Taschenbuch

Meine Meinung: Das Cover gefällt mir sehr gut, da es zur Epoche und zum Inhalt passt. Toll finde ich auch die große Illustration gleich zu beginn, da hätte es gerne mehr von geben können :) Die Kapitel, die aus verschiedenen Perspektiven erzählt werden, haben eine gute Länge, doch ich persönlich... Meine Meinung: Das Cover gefällt mir sehr gut, da es zur Epoche und zum Inhalt passt. Toll finde ich auch die große Illustration gleich zu beginn, da hätte es gerne mehr von geben können :) Die Kapitel, die aus verschiedenen Perspektiven erzählt werden, haben eine gute Länge, doch ich persönlich mag es lieber, wenn der Kapitelanfang am Beginn einer Seite ist und nicht mittendrin. Auch das Layout war nicht ganz so meins, da es keinen Seitenrand gibt ? dadurch wirkte das Geschriebene etwas erschlagend. Die Grundidee der Story hat mir sehr gut gefallen, die Umsetzung leider nicht ganz so. Ich habe schwer in die Story rein gefunden,d er Verlauf war etwas chaotisch. Auch der Schreibstil wirkte noch etwas..''roh'', mir fehlten vor allem Beschreibungen der Umgebung, so wirkte alles etwas Gesichtslos. Die Autorin springt teilweise von einem Satz zum nächsten und ich hatte oftmals das Gefühl, dass sie versucht hat so viel wie möglich unter zu bringen und dabei den roten Faden ein bisschen verloren hat. Auch Spannung wollte nicht so recht aufkommen, da besonders ein Teil des Endes schon fast von Anfang an vorher zu sehen war. Die Charaktere hatten viel Potenzial, doch mir fehlte, trotz all der Traurigkeit, der Tiefgang. Ich konnte keine Verbindung zu den Figuren aufbauen und fand sie ebenfalls sehr gesichtslos. Lunas Verhalten fand ich, besonders zu Anfang, etwas verwirrend und nicht immer ganz nachvollziehbar. Bei den restlichen Figuren verhielt sich das ähnlich und wirklich sympathisch fand ich leider auch niemanden. Eine nette Story, doch für leider in der Umsetzung nicht ganz gelungen.