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The Poison

(4)
Rezension
Heutzutage weiß man vor lauter Stilrichtungen und Subkategorien gar nicht mehr, wo einem der Kopf steht. Wie erfrischend ist da eine Band wie Bullet For My Valentine, die sich einen feuchten Dreck ums jegliches Schubladendenken schert und einfach das spielt, was ihr Spaß macht. Die vier Waliser haben erstaunlich schnell zu einem ureigenen Sound mit großem Wiedererkennungswert gefunden, der seine Elemente sowohl aus traditionellen Einflüssen wie Bay-Area-Thrash und der New-Wave-Of-British-Heavy-Metal als auch aus aktuellen Strömungen wie Metalcore und Emo bezieht. Diese Gratwanderung durch 25 Jahre harter Musikgeschichte wird einerseits mit jugendlicher Unbekümmertheit und Energie beschritten, klingt andererseits aber schon so ausgereift und markant wie von erfahrenen Vollprofis. Kein Wunder also, dass Bullet For My Valentine von Presse und Fans gleichermaßen zum nächsten großen Ding erklärt bzw. gemacht werden. So erntete die im April erschienene Debüt-EP "Hand Of Blood" nicht nur überwältigende Kritiken, sondern schoss auch sofort in die deutschen Singlecharts (verweilte dort 9 Wochen) und verkaufte sich in UK über 20.000 Mal. Was für ein Einstand für einen bis dato völlig unbekannten Newcomer! Es folgten viel umjubelte Auftritte bei den beiden Mega-Festivals "Rock am Ring" und "Rock im Park" sowie eine triumphale Tour durch Großbritannien und der Gewinn des Welsh Music Awards. Nun legt das Quartett seinen heiss ersehnten ersten Longplayer vor. "The Poison" wurde, wie schon die EP, von Metal-Koryphäe Colin Richardson produziert, der u.a. bereits mit Machine Head, Fear Factory und Chimaira gearbeitet hat. Entsprechend brutal klingt das Ergebnis, das wütenden Songtiteln wie "Suffocating Under The Words Of Sorrow" oder "Hit The Floor" den passenden musikalischen Rahmen liefert. Nach einem morbiden Cello-Intro, das die finnischen Klassik-Metaller Apocalyptica eingespielt haben, bricht mit dem eigentlichen Opener "Her Voice Resides" die Hölle los. Die Double-Bass brettert unbarmherzig alles nieder und Frontmann Matthew "Matt" Tuck schreit sich die Seele aus dem Leib, bevor das Inferno von hypermelodischen Leads in bester Iron-Maiden-Tradition und einem wunderschönen, klar gesungenen Refrain aufgebrochen wird. Dieses Wechselspiel aus aggressiven Abfahrten und catchy Pop-Appeal ist ein typisches Stilmittel von Bullet For My Valentine, das jedoch nicht so schematisch wie bei vielen anderen Bands eingesetzt wird und auf übertriebene Laut-/Leise-Dynamik verzichtet. Die Arrangements dieser aufregenden Audio - Achterbahnfahrt zeugen von erstaunlicher Reife, teils mit Akustik-Gitarre instrumentierte, gänzlich unkitschige Verschnaufspausen wie "All These Things I Hate" oder "The End" sorgen für Abwechslung, und die neuen ausnahmslos hochklassigen Kompositionen lösen den Zielkonflikt aus großer Eingängigkeit und langer Halbwertszeit wie den gordischen Knoten auf. Quelle: Sony BMG (Quelle/Copyright: G+J Entertainment Media)
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Anzahl 1
Erscheinungsdatum 30.09.2005
Sprache Englisch
EAN 0828767343624
Genre Rock
Hersteller Sony Music Entertainment
Komponist Bullet For My Valentine
Verkaufsrang 5.176
Musik (CD)
7,99
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Lieferbar in 2 - 3 Tage
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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Arrogante Säcke
von Thomas Zörner aus Lentia am 26.05.2008

Hype! Das denkt man wohl als erstes wenn man an Bullet for my Valentine denkt. Die Band, die neben den tollen Trivium, wohl am meisten gepusht wurde in den letzten paar Jahren. Nun dann kam ihr Debüt und man konnte sich davon überzeugen, dass der Hype auch vollkommen berechtigt... Hype! Das denkt man wohl als erstes wenn man an Bullet for my Valentine denkt. Die Band, die neben den tollen Trivium, wohl am meisten gepusht wurde in den letzten paar Jahren. Nun dann kam ihr Debüt und man konnte sich davon überzeugen, dass der Hype auch vollkommen berechtigt war. Das ganze startet mit einem extrem amtosphärischem Intro, dass dann explosionsartig in "Her Voice Resides" mündet, dass Oberbullet Matt Tucker mit einem Schrei eröffnet. Der Song macht ordentlich Laune, wie er so durch die Gehörgänge knallt und dehnt die Nackenwirbel, die ohnehin schon für "4 Words to choke upon" bereit sein sollen. Track 2 und was fällt auf? Melodie und Härte gehen Hand in Hand. Matt singt und schreit, Basser Jay übernimmt die brutaleren Growls. Die Soli sitzen perfekt. Geil. "Tears don't fall" geht das ganze nun erst mal ruhiger an und findet sich somit als dritte Single wieder. Leider überhört sich der Song bald extrem stark, was man von "Suffocating under words of sorrow" nicht behaupten kann. Der Song prescht dem Hörer entgegen und hinterlässt nur verbrannte Erde. Ebenso wie das folgende "Hit the Floor". Ein verdammt starker Track mit einem fast ruhigen Mittelteil. Der Refrain pulsiert regelrecht. Ja ja, "All these Things I hate" ist poppiger als der Rest der Scheibe. Und ja, das Video wurde auch auf mTv gespielt. Aber so what? Das Lied hebt sich dennoch um weiten von dem sonstigen Popeinheitsbrei ab und ist nebenbei schlicht eine geile Nummer. Mein persönliches Hightlight folgt nun mit "Hand of Blood". Der Song war schon auf der Demo der Band enthalten, fügt sich aber dennoch perfekt in das Gesamtbild des Albums. Mutigerweise war der Kracher auch die erste Single, samt tollen Video. Mein zweites Highlight folgt gleich auf dem Fuße und hört auf den Namen "Room 409". Das Teil groovt dermaßen wie kein anderer Song auf "The Poison" und explodiert immer mal wieder. Wer da keinen Moshpit vor sich sieht. Der Titeltrack fällt leider etwas unter die Kategorie "Belanglos" oder eher "Schwächer", was aber bei einem Album, dass bis jetzt nur Killer aufwies nicht wirklich ins Gewicht fällt. "10 Years Today" kracht ähnlich wie "Hand of Blood" und "Cries in Vain" unterliegt dem selben Dilemma wie "Tears don't fall", es hört sich schnell tot. Anders "The End" (passender kann man einen Rausschmeisser wohl kaum betiteln). Der Song beginnt unscheinbar und steigert sich immer mehr bis zum einem furiosen Finale samt einem ekstasischen Matt Tucker ("Cries of anger/Lies for power/Fighting for nothing/is what you were born for"). Bullet for my Valentine lieferten ein Wahnsinnsdebüt ab, dass die Erwartungen die man in sie hatte, voll und ganz erfüllte.

Geil
von einer Kundin/einem Kunden am 25.02.2006

Diese CD muss man einfach haben. Nur geile Lieder und keins ist so wie das andere. Vorallem die Lieder Hand of Blood, Room 409, Suffocatting under my Words of Sorrow und All these things I hate sind echte Knüller. Kauft die CD umbedingt.

Hands of Blod
von einer Kundin/einem Kunden aus Fußach am 17.02.2006

Einfach geil richtig geiler sound. Melodien erste Klasse geile stimme