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Die Schwanendiebe

Roman

(24)
Der Psychiater Andrew Marlow behauptet, selbst die Steine zum Sprechen zu bringen. Doch sein neuer Patient, der Maler Robert Oliver erschüttert sein Selbstverständnis. Oliver zerstörte in rasender Wut ein berühmtes Gemälde in der National Gallery of Arts und wird so zu Marlows Patient. Oliver verweigert jegliche Kooperation und so begibt sich Marlow auf eigene Faust in eine Reise in Olivers Vergangenheit. Was folgt, ist die Spurensuche einer großen, einer unglaublichen Liebesgeschichte.

»Elizabeth Kostova erzählt von Irrsinn und Leidenschaft - in der Kunst wie im Leben.« Freundin
Portrait
Elizabeth Kostova hat an den Universitäten von Yale und Michigan studiert. Ihr erster Roman »Der Historiker« war in den USA Bestseller Nr. 1 mit mehr als 1,5 Millionen verkauften Exemplaren. Übersetzungsrechte wurden in 44 Sprachen verkauft, die Filmrechte gingen an Sony.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 672 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 16.06.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783492977456
Verlag Piper ebooks
Dateigröße 1993 KB
Übersetzer Werner Löcher-Lawrence
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

„Schwelgen in Bildern und Farben“

Dr. Katrin Rudolphi, Thalia-Buchhandlung Stade

Andrew Marlow, Psychiater in einer vornehmen Privatklinik, stößt bei einem neuen Patienten an seine Grenzen. Robert Oliver, ein berühmter Künstler, hat im Museum ein Bild angegriffen und schweigt seitdem beharrlich. Marlow macht sich auf die Suche nach möglichen Motiven, besucht Olivers geschiedene Frau, seine Geliebte und reist sogar nach Frankreich, um die geheimnisvolle Schöne zu finden, die Oliver immer wieder wie besessen malt.

Einfühlsam und mit einem besonderen Talent, den Leser die beschriebenen Bilder sehen und fühlen zu lassen, führt uns die Autorin durch die Recherchen des Psychiaters, die Besessenheit des Malers und die erregende Zeit des französischen Impressionismus. Neben eleganter und angenehmer Unterhaltung entführt uns der Roman in eine andere Zeit und eine andere Welt, die der Besessenen, die ohne Farbe und Pinsel nicht sein können. Großartig und fesselnd, wahrhaftig und eindringlich.
Andrew Marlow, Psychiater in einer vornehmen Privatklinik, stößt bei einem neuen Patienten an seine Grenzen. Robert Oliver, ein berühmter Künstler, hat im Museum ein Bild angegriffen und schweigt seitdem beharrlich. Marlow macht sich auf die Suche nach möglichen Motiven, besucht Olivers geschiedene Frau, seine Geliebte und reist sogar nach Frankreich, um die geheimnisvolle Schöne zu finden, die Oliver immer wieder wie besessen malt.

Einfühlsam und mit einem besonderen Talent, den Leser die beschriebenen Bilder sehen und fühlen zu lassen, führt uns die Autorin durch die Recherchen des Psychiaters, die Besessenheit des Malers und die erregende Zeit des französischen Impressionismus. Neben eleganter und angenehmer Unterhaltung entführt uns der Roman in eine andere Zeit und eine andere Welt, die der Besessenen, die ohne Farbe und Pinsel nicht sein können. Großartig und fesselnd, wahrhaftig und eindringlich.

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Obzessive Liebe - zu einem Mann und der Kunst Obzessive Liebe - zu einem Mann und der Kunst

„Genie und Wahnsinn...“

Mechthild Stephani, Thalia-Buchhandlung Freiburg

Zwischen Genie und Wahnsinn liegt nur ein kleiner Schritt". So könnte dieser Roman beginnen.
Auf dieses Buch habe ich seit Jahren gewartet. Endlich ein neuer Roman von Elizabeth Kostova, nach ihrem fantastischen Vampirroman "Der Historiker" endlich ein neues Werk.
Vergleichen kann man diese Romane aber nicht. Diesmal kein rein historischer Roman, sondern ein Buch über die Malerei, über Liebe und Wahnsinn, sehr einfühlsam und unaufdringlich geschrieben. Er ist zeitweise spannend wie ein Krimi und dann wieder eine bedrückende und ausweglose Liebesgeschichte. Eine wunderbare Mischung. Für alle Leser die sich auf keine Genre festlegen wollen, eine packende, manchmal auch beunruhigende Geschichte um unerfüllte Liebe und Wahnsinn.
Zwischen Genie und Wahnsinn liegt nur ein kleiner Schritt". So könnte dieser Roman beginnen.
Auf dieses Buch habe ich seit Jahren gewartet. Endlich ein neuer Roman von Elizabeth Kostova, nach ihrem fantastischen Vampirroman "Der Historiker" endlich ein neues Werk.
Vergleichen kann man diese Romane aber nicht. Diesmal kein rein historischer Roman, sondern ein Buch über die Malerei, über Liebe und Wahnsinn, sehr einfühlsam und unaufdringlich geschrieben. Er ist zeitweise spannend wie ein Krimi und dann wieder eine bedrückende und ausweglose Liebesgeschichte. Eine wunderbare Mischung. Für alle Leser die sich auf keine Genre festlegen wollen, eine packende, manchmal auch beunruhigende Geschichte um unerfüllte Liebe und Wahnsinn.

„Besessen“

Gerda Schlecker, Thalia-Buchhandlung Ulm

Der Psychiater Andrew Marlow führt bis dato ein perfekt geordnetes Leben,vielleicht einsam,aber voller Hingabe an seinen Beruf und sein Hobby,die Malerei.Diese Ordnung findet urplötzlich ein jähes Ende,als der renommierte Maler Robert Oliver ein Bild in der National Gallery of Art attackiert,und sein Patient wird.Der geniale Maler verweigert jegliche Therapie,spricht nicht,und malt wie besessen immer diesselbe Frau.Verzweifelt versucht Marlow die Hintergründe für die Tat herauszufinden,und begibt sich auf eine Reise,die ihn zu den Frauen die Robert Oliver nahestanden,und mitten in den französischen Impressionismus des 19.Jahrhunderts führt.Lange hatte ich auf das neue Buch von Elizabeth Kostova gewartet,da mir der Historiker derart gut gefallen hatte,und ich wurde nicht enttäuscht.Faszinierend,packend,ganz wunderbar,ich konnte es nicht aus der Hand legen.Unbedingt sofort lesen.

Der Psychiater Andrew Marlow führt bis dato ein perfekt geordnetes Leben,vielleicht einsam,aber voller Hingabe an seinen Beruf und sein Hobby,die Malerei.Diese Ordnung findet urplötzlich ein jähes Ende,als der renommierte Maler Robert Oliver ein Bild in der National Gallery of Art attackiert,und sein Patient wird.Der geniale Maler verweigert jegliche Therapie,spricht nicht,und malt wie besessen immer diesselbe Frau.Verzweifelt versucht Marlow die Hintergründe für die Tat herauszufinden,und begibt sich auf eine Reise,die ihn zu den Frauen die Robert Oliver nahestanden,und mitten in den französischen Impressionismus des 19.Jahrhunderts führt.Lange hatte ich auf das neue Buch von Elizabeth Kostova gewartet,da mir der Historiker derart gut gefallen hatte,und ich wurde nicht enttäuscht.Faszinierend,packend,ganz wunderbar,ich konnte es nicht aus der Hand legen.Unbedingt sofort lesen.

„Spannende Geschichte“

Sabine Schröter, Thalia-Buchhandlung Wolfsburg

In der National Gallery in Washington geht ein Künstler mit einem Messer auf ein Bild los. Dies ist ein Fall für den Psychater Andrew Marlow. Normalerweise bringt er sogar Steine zum Reden, doch leider weigert sich der Künstler mit Marlow zu kommunizieren und stellt diesen vor die schwierige Aufgabe, das Rästel selbst zu lösen. Auf diesem Weg erlebt er ein grandioses Abenteuer, auf dem er viele Menschen trifft, die Marlows Leben drastisch verändern werden. Packende Geschichte, die einen sofort in ihren Bann zieht. In der National Gallery in Washington geht ein Künstler mit einem Messer auf ein Bild los. Dies ist ein Fall für den Psychater Andrew Marlow. Normalerweise bringt er sogar Steine zum Reden, doch leider weigert sich der Künstler mit Marlow zu kommunizieren und stellt diesen vor die schwierige Aufgabe, das Rästel selbst zu lösen. Auf diesem Weg erlebt er ein grandioses Abenteuer, auf dem er viele Menschen trifft, die Marlows Leben drastisch verändern werden. Packende Geschichte, die einen sofort in ihren Bann zieht.

„Bildgewaltig“

Gina Weigmann, Thalia-Buchhandlung Brandenburg an der Havel

Als der Psychiater Andrew Marlowe den Maler Robert Oliver, der auf dem schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn zu balancieren scheint, als Patienten annimmt, bricht er alle Regeln seines Berufsstandes und besucht dessen Exfrau und Geliebte. Nach und nach kann er sich ein Bild von Olivers Leben und seiner Leidenschaft für die Malerei und seine unbekannte Muse machen. Elisabeth Kostova hat es geschafft, mich mit ihrer wunderbaren, kraftvollen Sprache von der ersten Seite an in den Bann ihrer Erzählung zu ziehen. Als der Psychiater Andrew Marlowe den Maler Robert Oliver, der auf dem schmalen Grat zwischen Genie und Wahnsinn zu balancieren scheint, als Patienten annimmt, bricht er alle Regeln seines Berufsstandes und besucht dessen Exfrau und Geliebte. Nach und nach kann er sich ein Bild von Olivers Leben und seiner Leidenschaft für die Malerei und seine unbekannte Muse machen. Elisabeth Kostova hat es geschafft, mich mit ihrer wunderbaren, kraftvollen Sprache von der ersten Seite an in den Bann ihrer Erzählung zu ziehen.

„Gemälde mit Geheimnissen“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Spannende Geschichte aus dem Kunstmilieu, verknüpft mit vielen historischen Persönlichkeiten aus der Zeit des Impressionismus ,Leidenschaft bis zur Besessenheit, akribische Wahrheitsuche bis hin zur Psychose - das sind gelungene Zutaten für einen wunderbaren Schmöker und lassen den Leser atemlos zurück ! Spannende Geschichte aus dem Kunstmilieu, verknüpft mit vielen historischen Persönlichkeiten aus der Zeit des Impressionismus ,Leidenschaft bis zur Besessenheit, akribische Wahrheitsuche bis hin zur Psychose - das sind gelungene Zutaten für einen wunderbaren Schmöker und lassen den Leser atemlos zurück !

„spannend und faszinierend“

Ricarda Martius, Thalia-Buchhandlung Dresden

Der Psychater Andrew Marlow bekommt einen neuen Patienten, den Maler Robert Oliver.Der Künstler versuchte ein Gemälde in der National Gallery of Art in Washington mit einem Messer zu attackieren.Er schweigt aber beharrlich zu diesem Vorfall.Marlow muß die Erklärung dafür woanders suchen.Wird er die Lösung bei Olivers Exfrau finden oder bei der mysteriösenDame die der Maler immer wieder zeichnet?Und was haben die Briefe der jungen Malerin Beatrice de Clerval,einer Impressionistin, aus dem 19.Jahrhundert mit Robert Oliver zu tun? Eine spannende Spurensuche beginnt.Ich war ab der ersten Seite von der Geschichte fasziniert und gefesselt. Der Psychater Andrew Marlow bekommt einen neuen Patienten, den Maler Robert Oliver.Der Künstler versuchte ein Gemälde in der National Gallery of Art in Washington mit einem Messer zu attackieren.Er schweigt aber beharrlich zu diesem Vorfall.Marlow muß die Erklärung dafür woanders suchen.Wird er die Lösung bei Olivers Exfrau finden oder bei der mysteriösenDame die der Maler immer wieder zeichnet?Und was haben die Briefe der jungen Malerin Beatrice de Clerval,einer Impressionistin, aus dem 19.Jahrhundert mit Robert Oliver zu tun? Eine spannende Spurensuche beginnt.Ich war ab der ersten Seite von der Geschichte fasziniert und gefesselt.

„Faszinierend“

Petra Dressing, Thalia-Buchhandlung Kaiserslautern

Wunderbar einfühlsam und in Details schwelgend beschreibt Elizabeth Kostova in ihrem lang erwarteten neuen Roman die Kunst und die Liebe dazu. Diese führt zu einer alle anderen Beziehungen vernichtenden Obsession des Protagonisten. Ein Buch für Leser, die ein "langsames" Buch wünschen; eine herrliche Liebesgeschichte, ein lehrreicher Roman über den Impressionismus und der faszinierende Bericht einer psychischen Erkrankung: unbedingt lesen! Wunderbar einfühlsam und in Details schwelgend beschreibt Elizabeth Kostova in ihrem lang erwarteten neuen Roman die Kunst und die Liebe dazu. Diese führt zu einer alle anderen Beziehungen vernichtenden Obsession des Protagonisten. Ein Buch für Leser, die ein "langsames" Buch wünschen; eine herrliche Liebesgeschichte, ein lehrreicher Roman über den Impressionismus und der faszinierende Bericht einer psychischen Erkrankung: unbedingt lesen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
24 Bewertungen
Übersicht
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Besessenheit und Liebe zur Kunst
von Giang Nguyen am 04.11.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Inhalt: Andrew Marlow ist ein Psychiater, der neben seinem Beruf auch zu Stiften und Pinseln greift, um sein Hobby als Maler nach zu gehen.Er liebt sowohl die Malerei, als auch sein Beruf und sein Leben. Robert Oliver, ein berühmter Künstler/ Maler hat versucht ein Gemälde in der National Gallery of Art... Inhalt: Andrew Marlow ist ein Psychiater, der neben seinem Beruf auch zu Stiften und Pinseln greift, um sein Hobby als Maler nach zu gehen.Er liebt sowohl die Malerei, als auch sein Beruf und sein Leben. Robert Oliver, ein berühmter Künstler/ Maler hat versucht ein Gemälde in der National Gallery of Art in Washington zu zerstören. Als er danach zu Andrew in Therapie gehen sollte, stellt sich dies für Andrew Marlow als schwierig heraus. Denn er spricht nicht viel über sich oder überhaupt etwas, geschweige denn von seiner Tat, bei der er versucht hatte das Bild mit einem Messer zu attackieren. Doch wieso wollte er das Bild zerstören? Gibt es eine Gemeinsamkeit zwischen dem Bild und Robert Oliver oder hat die Künstlerin Béatrice de Clerval, die das Bild zeichnete, etwas damit ausgelöst? Wieso ist der Künstler in so einem Wahn? Meine Meinung: Das Buch hat mit seinen 672 Seiten zum grübeln gemacht. Am Anfang habe ich mir wie die meisten, die ein dickes Buch in die Hand nehmen die Frage gestellt, ob ich es schaffen würde alles zu lesen und mich davon begeistern lassen kann. Und ich freue mich, dass ich das Buch doch lesen wollte und es auch getan habe. Es ist eine andere Art der Geschichte. Es wird viel von der Malerei erzählt und Gemälde beschrieben. Die, die einen Hang zur Kunst haben, werden das Buch lieben. Denn sie können durch das Buch die Farben, das Öl etc. riechen. Doch bei denen, die keinen all zu großen Hang zur Kunst haben, werden hier eventuell enttäuscht sein. Denn auch wenn ich einen kleinen Hang zur Kunst habe, fand ich es etwas langatmig, manchmal uninteressant und manches überflüssig, sodass es ermüdend war die Lektüre zu lesen. Was dies ein wenig wett machen konnte, waren die sympathischen Protagonisten, wie der Hauptprotagonist Andrew Marlow. Auch bei diesem Buch gibt es mehrere Protagonisten, deren Fokus immer wieder gewechselt wird. Mal ist er auf den Psychiater gerichtet und mal auf eine andere Person. Der Psychiater hat sich zB. in das Mystery und Geheimnis vom Maler reinversteigert und nach der Muse gesucht, die der Maler immer wieder zeichnet. Dabei stieß er immer weiter in das Leben von Robert Oliver und seiner Vergangenheit. Die Forschungen fand ich persönlich spannend. Trotz der negativen Kritik wie zB. die Langatmigkeit, finde ich die Lektüre dennoch ok. Autor: Elizabeth Kostova hat an den Universitäten von Yale und Michigan studiert. Ihr erster Roman Der Historiker gelegte den ersten Platz der UB-Bestsellerlisten und wurde in 44 Sprachen übersetzt. eine Verfilmung ist in Vorbereitung. Fazit: Wie bereits oben erwähnt finde ich es für ok und denke, dass es nicht nur für die Kunstliebhaber etwas sein wird.

....
von einer Kundin/einem Kunden am 02.04.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

"Wenn sich ein Psychiater über alle Maßen mit dem Schicksal des Patienten identifiziert" Ein Buch für Kunst- und Malereinteressierte, und die gerne Künstlerbiografien lesen. Die Geschichte handelt von einen Typischen Künstler, der Autor springt ständig zwischen zwei Zeiten hin und her, etwas verwirrend. Man will aber trotzdem nicht aufhören weil man... "Wenn sich ein Psychiater über alle Maßen mit dem Schicksal des Patienten identifiziert" Ein Buch für Kunst- und Malereinteressierte, und die gerne Künstlerbiografien lesen. Die Geschichte handelt von einen Typischen Künstler, der Autor springt ständig zwischen zwei Zeiten hin und her, etwas verwirrend. Man will aber trotzdem nicht aufhören weil man das Ende wissen möchte.

Besessene Malerei
von Michael Lehmann-Pape am 09.12.2010
Bewertet: Buch (gebunden)

Um drei Hauptpersonen herum entwickelt und entfaltet Elizabeth Kostova ihre Geschichte, in der die Malerei eine zentrale Rolle spielt. Da ist einmal der Psychiater und Liebhaber von Bildern, Andrew Marlow, bei dessen neuestem Patienten seine beiden Kompetenzen zusammen gefordert werden. Robert Olivier hat in der National Gallery of Art einen... Um drei Hauptpersonen herum entwickelt und entfaltet Elizabeth Kostova ihre Geschichte, in der die Malerei eine zentrale Rolle spielt. Da ist einmal der Psychiater und Liebhaber von Bildern, Andrew Marlow, bei dessen neuestem Patienten seine beiden Kompetenzen zusammen gefordert werden. Robert Olivier hat in der National Gallery of Art einen Anschlag verübt. Nicht auf einen Menschen, sondern auf ein Bild ist der bekannte Künstler und Mahler mit dem Messer losgegangen. Seitdem ist der Patient der Psychiatrie und malt unentwegt nur ein Motiv, ein unbekannte, junge Frau. Beatrice de Clerval, die dritte Hauptperson ist eine Figur des 19. Jahrhunderts, Malerin in Paris. Was diese drei Personen miteinander verbindet ist lange Zeit nicht klar, dass es aber eine Verbindung geben muss, dass ist schon auf den ersten Seiten zu erahnen. Zumindest eines ist klar, der verwirrte Künstler hat eine innere Bindung zu der jungen Malerin, denn einige ihrer damaligen Briefe finden sich in seinem Besitz. Briefe, die noch eine Rolle spielen werden, denn immer wieder lässt Kostova einzelne der Briefe in ihre Geschichte einfließen, eine Geschichte, die in verschiedenen Erzähllinien aus der Perspektive der verschiedenen Protagonisten erzählt wird. Langsam erzählt wird, muss bemerkt werden. Viel Sorgfalt legt Elizabeth Kostova auf die Entfaltung ihrer Figuren, wie in einem farbenfrohen Gemälde werden, bildlich gesprochen, langsam die Farben angerührt und gemischt und ebenso langsam erst ergeben sich im Laufe der fast 670 Seiten Konturen eines Gesamtbildes, Einblicke in die inneren Verbindungen der Protagonisten untereinander. Verbindungen, die geprägt sind von der Leidenschaft zur Malerei, aber auch von geheimen und hintergründigen Leidenschaften, die, wie sollte es anders sein, starken Einfluss auf das Geschick zumindest der jungen Malerin Beatrice nehmen werden. Elizabeth Kostova schreibt ohne Aufregung, ohne Falltüren und Gefahren für die Protagonisten, das Buch lebt alleine aus der sich langsam verdichtenden Ursache für die zunehmende Besessenheit Oliviers heraus und aus der Neugier des Lesers auf das Verstehen der intensiven Verbindungen der Figuren heraus. Zudem noch aus dem ästhetischen Genuss des hochwertigen Sprachstils der Autorin. Nicht immer reicht dies aus, selbst wenn man als Leser eine eigene Affinität zur Malerei besitzen sollte. So manche Strecken des Buches sind zu weitläufig und zu langatmig und wirken für den Fortgang der Geschichte damit eher hinderlich denn förderlich. Dennoch ist das Buch im Gesamten ein ruhiges und schönes Leserlebnis, dass dabei allerdings weniger der reinen Unterhaltung dient, sondern mehr der Freude an der Sprache und dem Interesse an den Obsessionen wahrer Künstler entgegen kommt.