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Der Gott der kleinen Dinge

Roman

(9)
In ihrem Bestsellerroman ›Der Gott der kleinen Dinge‹ erzählt Arundhati Roy die schillernde Geschichte einer Familie, die an einer verbotenen Liebe zerbricht. Als die 31-jährige Rahel nach vielen Jahren zurückkehrt in ihr Heimatdorf im südindischen Kerala, ist nichts mehr, wie es einst war. Die Konservenfabrik der Familie verfallen, die geliebte Mutter tot, der Zwillingsbruder verstummt. Zurückgeblieben sind nur die Erinnerungen an eine Kindheit am Fluss, an die bewundernde Liebe zu Velutha, dem dunklen Angestellten ihrer Großmutter, und an einen tragischen Tag im Jahr 1969, der alles veränderte. Eine magische Geschichte vor dem Hintergrund der politischen Umbrüche Indiens.
Portrait
Arundhati Roy wurde 1959 geboren, wuchs in Kerala auf und lebt in Neu-Delhi. Den internationalen Durchbruch schaffte sie mit ihrem Debüt »Der Gott der kleinen Dinge«, für das sie 1997 den Booker Prize erhielt. Aus der Weltliteratur der Gegenwart ist er nicht mehr wegzudenken. In den letzten zehn Jahren widmete sie sich außer ihrem politischen und humanitären Engagement vor allem ihrem zweiten Roman »Das Ministerium des äußersten Glücks« (2017). Dieser Roman wurde mit dem Bruno-Kreisky-Preis für das Politische Buch 2017 ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 448 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 27.07.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783104905310
Verlag Fischer E-Books
Dateigröße 1224 KB
Übersetzer Anette Grube
Verkaufsrang 8.075
eBook
9,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Birgit Krompaß, Thalia-Buchhandlung Passau

Verwirrende, indische Familiengeschichte mit sehr eigenwilliger Sprache. Eine Geschichte vor dem Hintergrund der politischen Umbrüche Indiens. Verwirrende, indische Familiengeschichte mit sehr eigenwilliger Sprache. Eine Geschichte vor dem Hintergrund der politischen Umbrüche Indiens.

„voller Inspiration “

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Vor 20 Jahren schon mal gelesen, jetzt nochmals und bin immer noch begeister davon, wie Arundhati Roy schwierige Lebensumstände thematisiert und gleichzeitig die politische Situation Indiens miteinbezieht...Einfach großartig! Vor 20 Jahren schon mal gelesen, jetzt nochmals und bin immer noch begeister davon, wie Arundhati Roy schwierige Lebensumstände thematisiert und gleichzeitig die politische Situation Indiens miteinbezieht...Einfach großartig!

Nicole Simic, Thalia-Buchhandlung Remscheid

Eine traurige, aber sehr packende und äußerst menschlich erzählte Geschichte. Die Autorin schreibt in einer ausdrucksvollen Bildsprache, die einen magisch in den Bann zieht. Eine traurige, aber sehr packende und äußerst menschlich erzählte Geschichte. Die Autorin schreibt in einer ausdrucksvollen Bildsprache, die einen magisch in den Bann zieht.

„Der traurige Preis des Glücks“

Laura Schwartz, Thalia-Buchhandlung Landau

Rahel und Estha zwischen Moral und Schuld, Konflikten und Krisen, Vernachlässigung und Gewalt.
Erschütternde Ereignisse lassen das Leben der Familie nach und nach in sich zusammenbrechen, die Fassade bröckelt, Unvorstellbares kommt zum Vorschein.

Brutal, direkt und ohne Rast erzählt Roy die Geschichte von Rahel und Estha und scheut nicht davor zurück, unbequeme Wege einzuschlagen.
Der Erzählstrang verläuft nicht chronologisch, erst nach und nach wird wirklich sichtbar, was damals genau geschah. Dies erfordert von dem Leser durchaus einiges an Durchhaltevermögen und Konzentration, schafft allerdings Spannung bis zur letzten Seite.
Roys Sprache ist gewaltig, Metapher um Metapher, Allegorie um Allegorie baut sie Indien mit seinem ganz eigenen Kastensystem und seinen politischen und kulturellen Besonderheiten vor den Augen des Lesers auf.
Ein Roman, bei dem es sich lohnt, durchzuhalten, weil er unglaublich viel zurückgibt!
Rahel und Estha zwischen Moral und Schuld, Konflikten und Krisen, Vernachlässigung und Gewalt.
Erschütternde Ereignisse lassen das Leben der Familie nach und nach in sich zusammenbrechen, die Fassade bröckelt, Unvorstellbares kommt zum Vorschein.

Brutal, direkt und ohne Rast erzählt Roy die Geschichte von Rahel und Estha und scheut nicht davor zurück, unbequeme Wege einzuschlagen.
Der Erzählstrang verläuft nicht chronologisch, erst nach und nach wird wirklich sichtbar, was damals genau geschah. Dies erfordert von dem Leser durchaus einiges an Durchhaltevermögen und Konzentration, schafft allerdings Spannung bis zur letzten Seite.
Roys Sprache ist gewaltig, Metapher um Metapher, Allegorie um Allegorie baut sie Indien mit seinem ganz eigenen Kastensystem und seinen politischen und kulturellen Besonderheiten vor den Augen des Lesers auf.
Ein Roman, bei dem es sich lohnt, durchzuhalten, weil er unglaublich viel zurückgibt!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein besonderes Buch: Der außergewöhnliche Bestseller der preisgekrönten Arundhati Roy ist wunderschön, erschreckend, intensiv, bewegend, poetisch, faszinierend und ... wunderschön. Ein besonderes Buch: Der außergewöhnliche Bestseller der preisgekrönten Arundhati Roy ist wunderschön, erschreckend, intensiv, bewegend, poetisch, faszinierend und ... wunderschön.

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Ein schillerndes und zugleich leises Buch über die indische Gesellschaft. Nicht nur literarisch wertvoll. Ein schillerndes und zugleich leises Buch über die indische Gesellschaft. Nicht nur literarisch wertvoll.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
9 Bewertungen
Übersicht
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1
0
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Von den großen und den kleinen Dingen
von einer Kundin/einem Kunden aus Leiblfing am 03.08.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Arundhati Roy ? Der Gott der kleinen Dinge Vor dem Hintergrund der politischen Umbrüche Indiens erzählt Arundhati Roy voller Sprachmagie die schillernde Geschichte einer Familie, die an einer verbotenen Liebe zerbricht. (Klappentext) Die siebenjährigen Zwillinge Rahel und Estha müssen erleben, dass sich ihr ganzes Leben an einem einzigen Tag unwiderruflich verändert,... Arundhati Roy ? Der Gott der kleinen Dinge Vor dem Hintergrund der politischen Umbrüche Indiens erzählt Arundhati Roy voller Sprachmagie die schillernde Geschichte einer Familie, die an einer verbotenen Liebe zerbricht. (Klappentext) Die siebenjährigen Zwillinge Rahel und Estha müssen erleben, dass sich ihr ganzes Leben an einem einzigen Tag unwiderruflich verändert, durch ein einziges, verhängnisvolles Ereignis. "Aber bei Gelegenheiten wie dieser werden immer nur die kleinen Dinge gesagt. Die großen Dinge lauern unausgesprochen im Inneren." Seite 192 Eine Besonderheit dieses Romans ist es, dass dieser dramatische Wendepunkt zwar von Anfang an angedeutet wird, der Leser dann aber seeeehr lange darüber im Unklaren gelassen wird, was denn nun genau Fürchterliches passiert ist. Lieber springt die Autorin munter von einer Zeitebene (davor) in die andere (danach) und wieder rückwärts. Dies zusammen mit einem doch recht anspruchsvollem Schreibstil fordert dem Leser Einiges an Konzentration und Aufmerksamkeit ab. Auch weil die Autorin viele kleine Begebenheiten erzählt und verknüpft, die für den Fortgang der Geschichte unwesentlich sind. Dafür erfährt man aber einiges an kulturellen, auch religiösen Hintergründen des ländlichen Indiens. Dabei ist dieses Buch durchaus auch politisch. Es geht auch um das herrschende Kastensystem, um die Konflikte zwischen Berührbaren und Unberührbaren, und nicht zuletzt geht es um eine ganz undenkbare Liebe. Die Leidtragenden der Tragödie sind die drei Kinder des Romans. Gerade die traumhaft märchenhafte Sprache mit deutlichem indischem Einschlag ist das ganz besondere dieses Romans. Der Leser wird richtiggehend verzaubert und fühlt sich weggebeamt in den Fernen Osten. Ein Buch, das es wert ist, öfter als nur einmal gelesen zu werden! Dringende Leseempfehlung! ?Während sie sprach, zerfiel die wartende Melodie, die über ihr hing wie der funkelnde Sonnenschirm eines Tempelelefanten, und schwebte lautlos wie Staub zu Boden.? Seite 231

Der Gott der kleinen Dinge
von Natalie Gies aus Münster am 01.10.2009
Bewertet: Taschenbuch

Bereits mit den ersten Seiten taucht der Leser in das Leben der eineiigen Zwillinge Esta und Rahel sowie dem ihrer Familie ein, wie sie es in den 80er Jahren im südindischen Staat Kerala führen. Im Laufe der Geschichte, wird die Vergangenheit der Familie weiter aufgeklärt, und somit gleichsam die... Bereits mit den ersten Seiten taucht der Leser in das Leben der eineiigen Zwillinge Esta und Rahel sowie dem ihrer Familie ein, wie sie es in den 80er Jahren im südindischen Staat Kerala führen. Im Laufe der Geschichte, wird die Vergangenheit der Familie weiter aufgeklärt, und somit gleichsam die gegenwärtige Situation erläutert. Jede Aussage kann sowohl auf die Familie als auch auf die politischen Verhältnisse im Indien der 80er Jahre bezogen werden. Der ihr 1997 verliehene Booker Prize, etablierte die indische Autorin und politische Aktivistin durch ihren metaphorisch-ausgeklügelten Erstlingsroman noch im selben Jahr. Seither gilt die Schriftstellerin als weibliches Pendant zum indischen Erfolgsautor Salman Rushdie. Ein absolut faszinierendes Buch für alle, die mehr über den indischen Subkontinent in Erfahrung bringen möchten.