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YOL – Der Weg ins Exil. Das Buch

Edi Hubschmid

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Buch (Taschenbuch)
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19,50
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Beschreibung

Spannend wie ein Thriller wird die gelungene Flucht Yilmaz Güneys aus dem türkischen Gefängnis in die Schweiz, die Fertigstellung des Films YOL an geheimen Orten in Frankreich und die Teilnahme am Filmfestival in Cannes 1982 erzählt.
In diesem Foto-Erzählband werden die aussergewöhnlichen Umstände geschildert, unter denen Yilmaz Güney lebte und arbeitete. Das Buch wirft einen Blick hinter die Kulissen dieser abenteuerlichen Filmproduktion und der Lebensumstände eines im Exil lebenden und arbeitenden Künstlers.
Edi Hubschmid erzählt, wie Yilmaz Güney sich nach einer langjährigen, politisch motivierten Haftstrafe aus dem Gefängnis befreite und mithilfe politisch und kulturell engagierter Personen den Film YOL in Frankreich fertigstellen und im Mai 1982 in Cannes die Goldene Palme entgegennehmen konnte. Es ist eine Geschichte einer Freundschaft zwischen zwei Männern unterschiedlicher Kulturen, die ein gemeinsames Ziel verfolgten.
Ein Buch mit erstaunlichen Parallelen zu gegenwärtigen Ereignissen in der Türkei.

1979 war der Autor Mitbegründer der Cactus-Film AG. Größte Erfolge aus jener Zeit: Le Chemin Perdu von Patricia Moraz, Seuls von Francis Reusser, Der Gemeindepräsident von Berni Giger, Glut von Thomas Koerfer, Chapiteau von Johannes Flütsch und Yol von Yilmaz Güney, der mit der Goldenen Palme von Cannes 1982 und dem Zürcher Filmpreis 1983 ausgezeichnet wurde. 
Nach der Gründung einer eigenen Produktionsgesellschaft war er Produzent für Condor-Films, u.a. Der Grüne Heinrich, The lost Daughter, Dybbuk of the Holy Apple Field. Eigenproduktionen: Der Nebelläufer, Liebeserklärung, Leo Sonnyboy, Spuren im Eis von Walter Weber, Das Mädchen aus der Fremde von Peter Reichenbach und Peter Indergand, Azzurro von Denis Rabaglia.
 
Seit 2005 und dem Verkauf der Aktienanteile der C-Films AG ist er als Berater aktiv, z.B. bei Projekten wie Otto e Mezzo und Kino-Spielfilmen wie 180 Grad und Marcello, Marcello.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 02.12.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-9524751-2-6
Verlag Publishing Partners
Maße (L/B/H) 22,1/16,9/2,2 cm
Gewicht 409 g

Kundenbewertungen

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Yol-the-book.com ist die offizielle Webseite zum Buch
von einer Kundin/einem Kunden am 11.01.2020

Dass ich mein eigenes Buch bewerten darf, finde ich eigenartig. Ich möchte dies wirklich dem geneigten Leser überlassen. Ich möchte hier nur noch erklären, warum ich das Buch von Anfang an auch auf Türkisch und Kurdisch übersetzen liess. Beim Schreiben habe ich an potentielle Leser in der Türkei und in Kurdistan gedacht. Meine ... Dass ich mein eigenes Buch bewerten darf, finde ich eigenartig. Ich möchte dies wirklich dem geneigten Leser überlassen. Ich möchte hier nur noch erklären, warum ich das Buch von Anfang an auch auf Türkisch und Kurdisch übersetzen liess. Beim Schreiben habe ich an potentielle Leser in der Türkei und in Kurdistan gedacht. Meine erste Lesereisen führten mich dann auch nach Kurdistan (autonome Region in Nordirak), die mir hervorragend von Yousef Mantk organisiert wurde. Dort wurde ich von der Kunst-Akademie, dem Schriftsteller-Verband, einem speziell organisierten Filmfestival mit Filmen von Yilmaz Güney, der Film-Abteilung der Universität in Suleimani und sogar vom Kulturminister in Erbil empfangen. Für die Kurden bedeuten die Werke von Yilmaz Güney als Autor, Schauspieler, Drehbuch-Autor und Regisseur sehr viel. Sie verehren ihn, weil er sich sein Leben lang bei jeder Gelegenheit für die Kurden-Frage stark eingesetzt hat. Zugleich hat er mit seinen Filmen das türkische Filmschaffen enorm geprägt. Seine filmen fanden auch den Weg nach Europa (Sürü, Umut etc.) Mit "Yol" und dem Gewinn der Goldenen Palme in Cannes 1982 gelang ihm der internationale Durchbruch. Dieser Film, den wir in den Jahren 1981-1982 koproduzierten, wurde in über 50 Länder gezeigt (inkl. der USA), dabei sind etliche Untertitel- und Sprach-Fassungen entstanden. Dieser Film war auch für den Golden Globe nominiert und die Schweiz meldete ihn 1982 als Schweizer Beitrag bei den Oscars an. Durch die Besuche in Kurdistan ist auch eine sorani-kurdische Fassung meines Buches entstanden. Erst in zweiter Linie dachte ich die möglichen Leser in der Schweiz und Europa. Das Genre der Filmbücher hat heute einen schweren Stand. Einige Verlage, die vor allem Filmbücher publizierten, reduzierten das Angebot und auch die Film-Abteilungen in den Buchläden ging zurück. Deshalb war es mir ein Anliegen, das Buch aus eigenen Mitteln zu finanzieren. Ich wollte in der Schweiz arbeiten und habe bei Clerici Design, Zürich, die Unterstützung für das Layout bekommen, die ich mir gewünscht habe, denn über 200 Fotos sind in den Text integriert. Im kommenden Frühling 2020 kann ich das Buch im "Institut Kurde" in Paris vorstellen und ich hoffe, dass ich dadurch einen französischen Verleger finde, der die Übersetzung auf Französisch übernimmt. Vor der Publikation im April 2017 habe ich ein Unterstützungsgesuch an die Pro Helvetia gerichtet und wurde gefragt, wie gross der Schweizeranteil an dieser Produktion sei, da es sich um einen türkischen Film und Filmemacher handle. Es war ein 50:50 Koproduktion, die Güney-Film finanzierte und organisierte die gesamten Dreharbeiten, wir aus der Schweiz steuerten Filmmaterial bei und organisierten die Post-Produktion. Es sind 3 Buchbesprechungen erschienen, u.a. im Magazin FRAME von Christian Jungen. https://nzzas.nzz.ch/notizen/knatsch-um-schweizer-cannes-gewinner-yol-gueney-cannes-ld.1292201


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