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Das kulturelle Gedächtnis

Schrift, Erinnerung und politische Identität in frühen Hochkulturen

Beck'sche Reihe

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Welche Rolle spielt die Erinnerung bei der Herausbildung kultureller Identitäten? Welche Formen kultureller Erinnerung gibt es, wie werden sie organisiert, welchen Wandlungen sind sie unterworfen? Diesen Fragen geht Jan Assmann in einem Vergleich von drei Mittelmeerkulturen des Altertums - Ägypten, Israel und Griechenland - nach.
Portrait
Jan Assmann ist Professor em. für Ägyptologie an der Universität Heidelberg und Professor für allgemeine Kulturwissenschaft an der Universität Konstanz. Zahlreiche Gastprofessuren und Forschungsaufenthalte vor allem in den USA, Frankreich und Israel. Neben „Das kulturelle Gedächtnis“ gehören zu seinen bekanntesten, teils in viele Sprachen übersetzten Büchern „Ägypten. Eine Sinngeschichte“ (1999), „Moses der Ägypter“ (6. Aufl. 2007), „Tod und Jenseits im Alten Ägypten“ (3. Aufl. 2010) sowie „Exodus. Die Revolution der Alten Welt“ (3. Aufl. 2015).
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Beschreibung

Produktdetails


Format PDF i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 344 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 03.04.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783406703409
Verlag C.H.Beck
Dateigröße 27997 KB
Verkaufsrang 12.668
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9,99
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EIn Anhaltspunkt in der Geschichtsphilosophie
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 14.10.2010
Bewertet: Taschenbuch

Der Ägyptologe Jan Assmann geht in seiner Untersuchung zum kulturellen Gedächtnis der Frage nach, wie sich Gesellschaften erinnern und welche Auswirkung dabei der Schrift als Erinnerungsmedium zuzuschreiben ist, wobei Assmann betont, die mediengeschichtliche Interpretation nicht in den Vordergrund stellen zu wollen, sondern Assmann möchte die geistesgeschichtlichen Ursachen kulturellen... Der Ägyptologe Jan Assmann geht in seiner Untersuchung zum kulturellen Gedächtnis der Frage nach, wie sich Gesellschaften erinnern und welche Auswirkung dabei der Schrift als Erinnerungsmedium zuzuschreiben ist, wobei Assmann betont, die mediengeschichtliche Interpretation nicht in den Vordergrund stellen zu wollen, sondern Assmann möchte die geistesgeschichtlichen Ursachen kulturellen Erinnerns erforschen. Für ihn ist das Erinnern nicht die Anwendung einer Technik, sondern ein soziales Phänomen, wobei er sich auf den theoretischen Ansatz Maurice Halbwachs zur sozialen Konstruktion der Vergangenheit stützt. Das Buch ist in einen theoretischen und einen praktischen Teil mit Fallstudien zu Ägypten, Israel und Griechenland gegliedert. Bereits im theoretischen Teil betont Assmann den grundsätzlichen Unterschied zwischen den Schriftkulturen Israel und Griechenland (und den darauf aufbauenden abendländischen und auch nahöstlichen Zivilisationen) und der Ritenkultur der Ägypter, in der keine Kanonisierung der Schrift stattgefunden hat. Alle Erinnerung in Folge der Kanonisierungen ist immer nur eine Interpretation dieses Urtextes. Die Deutung wird nach Ansicht Assmanns so zum "Gestus der Erinnerung"