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Lola - Rainer Werner Fassbinder

Mit dem mehrfach preisgekrönten Werk "Lola" setzt Rainer Fassbinder seine (mit der "Ehe der Maria Braun" begonnene) Auseinandersetzung mit der Nachkriegszeit und der Ära Adenauer fort, entlarvt die falsche Moral der fünfziger Jahre und liefert Denkanstöße über Fehlentwicklungen in der Geschichte der Bundesrepublik. Coburg 1957. Eine kleine Stadt in Nordbayern. Ein neuer Baudezernent, Herr von Bohm, tritt sein Amt an. Korrekt und unbestechlich wird er zum Störfaktor einer Gesellschaft, die sich gegenseitig die profitablen Happen des Wirtschaftswunders der Adenauer-Ära zuschieben. Während in der "Villa Fink", dem florierenden Bordell und Treffpunkt der Honorationen der Stadt, unter der Leitung des Baulöwen Schuckert, die geschäftlichen Liebesdienste ausgehandelt werden, verliebt sich von Bohm, in aller Unschuld, in die bezaubernde Marie-Luise, die alle anderen Männer allerdings nur als Lola, die schärfste Hure der Stadt, kennen. Die Dinge nehmen ihren Lauf: von Bohm gibt auf und bekommt Lola als Trostpreis. Schuckert reibt sich die Hände und Lola... wird die Chefin in der "Villa Fink". Friede, Freude, Eierkuchen.
Portrait
Armin Mueller-StahlArmin Mueller-Stahl, geboren 1930, ist nicht nur einer der erfolgreichsten deutschen Schauspieler überhaupt, sondern auch ein begnadeter Geiger, Maler und Erzähler. Bevor er zum Schauspielberuf wechselte, absolvierte er ein Geigen- und Musikwissenschaftsstudium, das er 1949 mit dem Examen zum Musiklehrer abschloß. Seit 1952 avancierte er mit unzähligen Theater- und Filmrollen (u. a. in "Königskinder", "Nackt unter Wölfen" und "Jakob der Lügner") zu den bekanntesten und beliebtesten Schauspielern der DDR. Als Mitunterzeichner der Petition gegen die Ausbürgerung Wolf Biermanns erhielt er ab 1976 keine Engagements mehr, verließ 1980 die DDR und setzte seine Karriere nicht nur in Westdeutschland, wo er u.a. mit Rainer Werner Faßbinder ("Lola", 1981) drehte, sondern auch international erfolgreich fort. Zu seinen bekanntesten Filmen zählt "Oberst Redl" (1985) von Istvan Szabo. 1989 gelang ihm mit "Music Box" unter der Regie von Constantin Costa-Gavras auch in Hollywood der Durchbruch. Es folgten Arbeiten mit Barry Levinson ("Avalon"), Jim Jarmusch ("Night on Earth"), Steven Soderbergh ("Kafka") und Volker Schlöndorff ("Der Unhold"). Für seine Nebenrolle des Vaters des australischen Pianisten David Helfgott in "Shine" wurde Mueller-Stahl 1997 für den Oscar nominiert. Im gleichen Jahr debütierte er mit seinem Film "Conversation with the Beast" als Regisseur. 2001 kehrte er in der Rolle Thomas Manns in Heinrich Breloers Familiensaga "Die Manns - Ein Jahrhundertroman" auf deutsche Bildschirme zurück und erhielt für seine darstellerische Leistung den Grimme-Preis. Seit langem ist Armin Mueller-Stahl auch als Erzähler bekannt. 1981 erschien "Verordneter Sonntag", es folgten u. a. "Drehtage" (1991), Unterwegs nach Hause (Erinnerungen, 1997), "In Gedanken an Marie-Louise. Eine Liebesgeschichte", 1998 und "Rollenspiel. Ein Tagebuch während der Dreharbeiten für den Film "Die Manns" (2001). In der Aufbau Verlagsgruppe erschienen von ihm: "Hannah" (Erzählung, 2004), "Unterwegs nach Hause" (Erinnerungen, 2005), "Venice. Ein amerikanisches Tagebuch" (2005) und der zweisprachige Bildband "Portraits. Malerei und Zeichnung - Painting and Drawing" (2006).

Der Schauspieler und Schriftsteller Mario Adorf wurde 1930 in Zürich geboren. Er verbrachte seine Kindheit und Jugend in Mayen bei Koblenz und studierte später Philologie und Theaterwissenschaften. Von 1953 bis 1955 besuchte er die Otto-Falckenberg-Schule in München und war bis 1962 an den Münchener Kammerspielen beschäftigt. Inzwischen hat Mario Adorf über 100 Filme im In- und Ausland gedreht und Engagements an ungezählten Theaterbühnen gehabt. Zu seinen wichtigsten Filmen gehören "Nachts, wenn der Teufel kam", "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" von Volker Schlöndorff und "Lola" von Rainer Werner Fassbinder. Für herausragende Verdienste um den deutschen Film wurde Mario Adorf mit dem Deutschen Filmpreis 2004 ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails

Medium Blu-ray
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 16 Jahren
Erscheinungsdatum 21.09.2017
Regisseur Rainer W. Fassbinder
Sprache Deutsch
EAN 4006680082356
Genre Drama
Studio Arthaus
Spieldauer 114 Minuten
Bildformat HD (1080p), Widescreen (1,66:1)
Tonformat Deutsch: DTS HD Master Audio 1.0
Produktionsjahr 1981
Film (Blu-ray)
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9,99
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