Widerrede!

Eine Familie diskutiert über Populismus, Werte und politisches Engagement

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Es ging ein Ruck durch Europa, als 2011 Stéphane Hessels Streitschrift "Empört euch!" erschien, eine Aufforderung der gesellschaftlichen Schläfrigkeit zu widerstehen und sich zu engagieren.
Fünf Jahre nach "Empört Euch!" wird Europa durch Populismus und Nationalismus im Tiefsten erschüttert. Die Fragen, was uns als Europäer eint und wer wir als Europäer sind und wem wir widerstehen müssen, ist drängender denn je.

Martin Roth, ein anderer überzeugter Europäer, hat sich dieser Fragen angenommen. Aber er hat sie nicht für sich alleine beantwortet, sondern seine Kinder miteinbezogen. Eine Familie spricht über Populismus, Werte und politisches Engagement und gibt so dem Ruck seit "Empört Euch!" eine Richtung – über die Generationen hinweg. Martin Roth war erfolgreicher Direktor des Victoria and Albert Museum in London. Er verließ England nach dem Brexit, um sich in seiner Heimat Deutschland gegen die antieuropäische Strömungen zu wenden und sich für den Erhalt unserer offenen, freien Gesellschaft einzusetzen. Seine erwachsenen Kinder Clara (20) und Roman (27) studieren in Deutschland und Übersee, Mascha (28) ist Koordinatorin bei der Initiative "Offene Gesellschaft". Sie verstehen sich als Weltbürger und möchten mit diesem Buch ermutigen, gemeinsam gegen Hetze und Häme aufzubegehren und sich persönlich zu engagieren für den Erhalt von Frieden und Freiheit in Deutschland und Europa.

Martin Roth war diese politische Debatte in der eigenen Familie sehr wichtig. Besonders seit er wusste, wie eng begrenzt die Zeit war, in der er sich selbst noch einmischen konnte. Er wollte erfahren, wie seine Kinder die Welt von morgen gestalten werden. Und er wollte mit diesem Buch die Botschaft senden, engagiert euch, bringt euch ein, redet miteinander!

Am 6. August 2017 ist Martin Roth gestorben. Mit seinem Buch „Widerrede!“ hinterlässt er ein Werk, das sich als politisches Vermächtnis lesen lässt. Damit wird er weit in die Zukunft wirken.
Portrait
Martin Roth war Kulturwissenschaftler und weltweit bekannt und geachtet
durch sein großartiges Engagement in Kunst, Kultur und Politik. Er leitete bis zum Brexit-Votum 2016 als erster Deutscher das Victoria and Albert Museums in London und kuratierte bis heute internationale Ausstellungen vonWeltrang. Er verstarb im August mit 2017.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 96
Erscheinungsdatum 28.08.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-945369-45-6
Verlag Verlag d. Evangel. Ges.
Maße (L/B/H) 21,8/13,9/1,2 cm
Gewicht 208 g
Auflage 1
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Mein Eindruck
von Ghostreader am 11.09.2017

Dieses Buch entstand durch ein Interview mit Martin Roth, einem etwas anderen Europäer und deutschen Staatsbürger mit schwäbischen Wurzeln vor seinem Tod. Er war erfolgreicher Direktor des Victoria and Albert Museum in London und seit Juli 2017 Präsident des Instituts für Auslandsbeziehungen. Mit seinen erwachsenen Kindern Clara und Roman... Dieses Buch entstand durch ein Interview mit Martin Roth, einem etwas anderen Europäer und deutschen Staatsbürger mit schwäbischen Wurzeln vor seinem Tod. Er war erfolgreicher Direktor des Victoria and Albert Museum in London und seit Juli 2017 Präsident des Instituts für Auslandsbeziehungen. Mit seinen erwachsenen Kindern Clara und Roman die in Deutschland und Übersee studieren, sowie Mascha die Koordinatorin bei der Initiative "Offene Gesellschaft" ist, wurden generationsübergreifende, politische Themen in der Familie geführt. Fragen, wie seine Kinder die Welt von morgen gestalten werden und sich für den Erhalt unserer offenen, freien Gesellschaft einsetzen, waren ihm sehr wichtig. Martin Roth verstand die Welt nicht mehr und dem muss ich zu stimmen, weil westliche Werte einfach weggeschwemmt werden und Europa aus den Fugen gerät. Mit diesem Buch werden wir animiert, unsere Zukunft nicht nur allein den Politikern zu überlassen. Wir sollten unsere Debatten wieder am Tisch zu Hause mit Kindern, Freunden und Bekannten über Erlebtes und Versäumtes, über Politik, Staat und Gesellschaft führen und somit Klärungen über unsere weltweite Verantwortung herbei schaffen. Auch ich glaube, dass wir alle unsere eigene Identität verloren haben, nicht mehr kreativ genug sind und viele sich einfach abgehängt fühlen und keine wirklichen Ziele mehr haben. Wir reden stundenlang über den nächsten Urlaub, die Größe des Flatscreens, über Grillrezepte und irgendwelche Fernsehshows. Es ist wichtig, wieder über Generationsfragen zu sprechen und sie weiter zu geben. Und wer meint, dass die anderen es schon irgendwie richten für ihn oder sie, irrt gewaltig. Die offenen Diskussionen der 3 Kinder mit Martin Roth werden ab Seite 25 geschildert und sind Themen wie das Hedge-Fonds- Denken, die Wirtschaftskrise 2008, das Vertrauen in den Medien, Managergehältern, Waffenlobby, Obdachlose usw. Auch die historische und heutige Deutschlandfrage wird offen diskutiert. Das Problem in der Gesellschaft liegt darin, das zu viel und alles akzeptiert wird von Entscheidungen bestehender Institutionen. Unterschiede zwischen Denken und Handeln steht in einem großen Kontrast. Das Buch soll zum Reden anregen, aber es muss auch zu etwas führen, nämlich einem politischen Engagement.