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Kleins Große Sache

Roman

(3)
Harald Klein aus der Provinz hat zwei Begabungen: Er kann ein bisschen besser zuhören und besser schreiben als andere. Dass er damit im richtigen Leben, wo nur zählt, was sich auszahlt, nicht weit kommen wird, hält er für ausgemacht. Also entscheidet er sich gleich für das brotloseste Studium, das er sich vorstellen kann: Philosophie. Als ihn seine großbürgerliche Freundin Beate verlässt, beschließt er trotzig, es doch noch allen zu zeigen und bewirbt sich bei einem Schweizer Großkonzern. Er ahnt nicht, dass er sich auf eine Reise durchs wilde Absurdistan begibt. Ausgestattet mit einer raschen Auffassungsgabe und der hohen Anpassungsfähigkeit des Sozialaufsteigers macht er schnell Karriere. Aber sein Aufstieg erweist sich als wahre Höllenfahrt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 384 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 28.08.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783863513306
Verlag Klöpfer & Meyer Verlag
Dateigröße 1413 KB
eBook
18,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Erschreckend realistisch
von einer Kundin/einem Kunden am 19.05.2018

Als Kenner dieses Basler Konzerns und des beschriebenen Areals fand ich in erster Linie erschreckend, dass ich nicht immer unterscheiden konnte was Fiktion und Realität ist. Die schräge Passage mit der Bergbesteigung in Kreta ist zum Beispiel keine Fiktion! Das Buch beschreibt einen Schwäbischen Mitläufer, der talentiert ist, heisse... Als Kenner dieses Basler Konzerns und des beschriebenen Areals fand ich in erster Linie erschreckend, dass ich nicht immer unterscheiden konnte was Fiktion und Realität ist. Die schräge Passage mit der Bergbesteigung in Kreta ist zum Beispiel keine Fiktion! Das Buch beschreibt einen Schwäbischen Mitläufer, der talentiert ist, heisse Luft in Papier umzuwandeln. Im Wasserkopf des Basler Agromulti macht er damit Karriere. Die Firma wurde ein bisschen planar beschrieben aus der Sicht eines Deutschen Ignoranten, dem wahrscheinlich nicht bewusst ist, dass er in einem anderen Land arbeitet. Womit er in der Firma aber zur internationalen Mehrheit gehört. Da er nur ein "Firmensoldat" ist, spielt dass für ihn auch keine Rolle, denn er tut nur was ihm befohlen wird, mit vorauseilendem Gehorsam und schwäbischem Fleiss. Anfangs Buch las ich sehr verkrampft, weil ich dachte, dass die Autorin den vom Psychiater verordneten Verarbeitungsprozess ihrer Arbeitsjahre bei dieser Firma niederschrieb. Den Mittelteil fand ich unterhaltsam, weil er im Zeitraffer die Strategiemodelwechsel und Firmenreligionen aufzeigte. Jeder Mitarbeiter muss schliesslich einmal pro Jahr eingeseift werden. Leider war der Schluss doch ein bisschen zu holprig. Die Geschichte fand ich im generellen gut, aber literarisch ist Luft nach oben. Mir fehlt aber der gesunde Abstand für eine neutrale Kritik.

Sinn oder Sinnlosigkeit
von Everett am 19.09.2017
Bewertet: gebundene Ausgabe

3,5 Sterne Mit einem Philosophiestudium bewirbt sich Harald Klein bei einem Schweizer Großkon-zern. Er wird gegen seine Erwartung eingestellt und darf sich Global Communication Mana-ger nennen. Ohne eine Ahnung von den internen Abläufen laviert er sich so durch, voller Elan und Blick fürs Wesentliche. Doch die Geschehnisse im Konzern sind recht... 3,5 Sterne Mit einem Philosophiestudium bewirbt sich Harald Klein bei einem Schweizer Großkon-zern. Er wird gegen seine Erwartung eingestellt und darf sich Global Communication Mana-ger nennen. Ohne eine Ahnung von den internen Abläufen laviert er sich so durch, voller Elan und Blick fürs Wesentliche. Doch die Geschehnisse im Konzern sind recht oft nicht nachvollziehbar, dafür gibt es Stuhl-kreise für das große Ganze! Geplantes, sinnvolles arbeiten habe ich nicht oft entdeckt. Die Business-Sprache war für mich schon immer von unglaublich, völlig überzogen und einfach nur daneben. Deutsch wäre in einem deutschsprachigen Unternehmen erstmal die erste Wahl, auch bei Beschreibungen vom Arbeitsplatz. Eine interessante Darstellung vom Leben in wohl vielen austauschbaren Großkonzernen, der alltägliche Wahnwitz, oftmals ohne sinnvollen Hintergrund, der einen schon verzweifeln lassen kann. Mir ist klar was die Autorin dem Leser zeigen will, es kommt in dem Roman auch zur Gel-tung. Der Schreibstil ist schon besonders, stellt die Situation gut dar, mir sog. hochtrabenden Wörtern und daneben kurz und treffend. Die Misere des Harald Klein kommt gut rüber. Doch in der guten Beschreibung bleibt dann doch etwas der Lesegenuss auf der Strecke, größtenteils wiederholte sich vieles im Ablauf, nur an anderen Orten, mit anderen Personen. Das ist halt das Elend des Alltags, der Suche nach dem Sinn der Arbeit, vielleicht des Da-seins? Diese Suche bringt eher wenig, der „normale“ Mensch arbeitet für seinen Lebensun-terhalt, der Manager mit reichlich Geld in der Tasche dann der Macht wegen, oder aus ande-ren Gründen. Dort fehlte mir dann etwas packendes, was ein wenig Lesespaß brachte. Aber vielleicht ist das auch beabsichtigt, um dem Leser das ganze Elend vor Augen zu führen. Da hatte ich die Idee, dass die tägliche Arbeit im Haushalt des Öfteren mehr Sinn macht als in einigen Ma-nagerbüros, nur das die Hausarbeit gar nicht bezahlt wird, wo man dann doch wieder ir-gendwie beim Thema ist. Etwas kürzer gefasst hätte mehr Spaß beim Lesen gebracht. Am Ende dann noch etwas philosophisch und überraschend.

Kleins Große Sache
von einer Kundin/einem Kunden aus Magdeburg am 18.09.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

"Harald Klein aus der Provinz hat zwei Begabungen: Er kann ein bisschen besser zuhören und besser schreiben als andere. Dass er damit im richtigen Leben, wo nur zählt, was sich auszahlt, nicht weit kommen wird, hält er für ausgemacht. Also entscheidet er sich gleich für das brotloseste Studium, das... "Harald Klein aus der Provinz hat zwei Begabungen: Er kann ein bisschen besser zuhören und besser schreiben als andere. Dass er damit im richtigen Leben, wo nur zählt, was sich auszahlt, nicht weit kommen wird, hält er für ausgemacht. Also entscheidet er sich gleich für das brotloseste Studium, das er sich vorstellen kann: Philosophie. Als ihn seine großbürgerliche Freundin Beate verlässt, beschließt er trotzig, es doch noch allen zu zeigen und bewirbt sich bei einem Schweizer Großkonzern. Er ahnt nicht, dass er sich auf eine Reise durchs wilde Absurdistan begibt. Ausgestattet mit einer raschen Auffassungsgabe und der hohen Anpassungsfähigkeit des Sozialaufsteigers macht er schnell Karriere. Aber sein Aufstieg erweist sich als wahre Höllenfahrt." So lautet der Klappentext, der mich sehr neugierig auf den Debütroman von Daniela Engist machte. Die Autorin ist bei Schwäbisch Gmünd geboren, hat Germanistik, Anglistik und Musikwissenschaft studiert und als freie Journalistin und PR-Managerin gearbeitet. (Quelle: Klappentext) Das Cover zeigt ein Blatt eines Flipcharts mit den Himmelsrichtungen, ein schöner Hinweis auf den Inhalt des Buches. Das "N" für den Norden ist der Buchstabe im Namen der Autorin, während das "S" für Süden in den Titel ragt, der in roter Handschrift auffällig abweicht. Das Hardcover selbst ist hochwertig und mit einem Lesebändchen versehen. Das Buch ist in vier Teile aufgeteilt, die den Himmelsrichtungen entsprechen. Vorangestellt ist ein kurzes Präludium, nachgestellt demzufolge ein ebenfalls kurzes Postludium. Die Autorin schreibt einen gut lesbaren und flüssigen Stil. Sie verwendet allerdings etliche Fachbegriffe, die nicht allen Lesern geläufig sind. Dennoch schafft es Daniela Engist, das Berufsleben in einem Großkonzern sehr humorvoll und satirisch darzustellen. Die Hauptpersonen sind sehr realistisch dargestellt. Ein kleines Manko ist, dass sich der Roman im Mittelteil etwas in die Länge zog. Auch dies halte ich durchaus für realistisch, macht den Roman jedoch etwas langatmig. Insgesamt habe ich mich bei diesem Ausflug in die Welt eines Schweizer Großkonzern sehr gut unterhalten und gebe gern 4 Sterne.