Dem Kroisleitner sein Vater

(gekürzte Lesung)

(48)
Dem Kroisleitner Karl sein Vater ist tot. 104 war der alte Kroisleitner, aber noch topfit, das lag an der guten Luft oder am Marillenschnaps. Schon bald ermittelt die Kriminalpolizei aus der nahen Bezirkshauptstadt, was der wortkarge Wanderer mit der schlechten Ausrüstung mit dem Todesfall zu tun hat. Ebenjener mit dem Namen Frassek, seines Zeichens Polizeiobermeister aus Berlin, hatte sich doch nur in der Steiermark von seinem letzten, gelinde gesagt unglücklich verlaufenen, Fall erholen wollen – und von seiner pubertierenden Tochter. Inmitten von Lügen, Intrigen und Dorfklatsch wird Frassek unversehens vom Tatverdächtigen zum Ermittler.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Hans Jürgen Stockerl
Erscheinungsdatum 14.07.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783956395949
Verlag Audio Media Verlag
Spieldauer 458 Minuten
Format & Qualität MP3, 458 Minuten, 309.15 MB
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Polizeiobermeister Frassek geht einfach nicht zum Frisör, verliert einen Pantoffel nach dem anderen, wird aber trotzdem von der steirischen Polizei per Phantombild um Mithilfe für einen ungewöhnlichen Todesfall gebeten. Derweilen hält Frau Chefinspektorin Kottnik schnippischerweise wenig vom Dorfklatsch. Doch dann: Fliegen, Staub und Krähen. Nichts ist mehr, wie es einmal war. Polizeiobermeister Frassek geht einfach nicht zum Frisör, verliert einen Pantoffel nach dem anderen, wird aber trotzdem von der steirischen Polizei per Phantombild um Mithilfe für einen ungewöhnlichen Todesfall gebeten. Derweilen hält Frau Chefinspektorin Kottnik schnippischerweise wenig vom Dorfklatsch. Doch dann: Fliegen, Staub und Krähen. Nichts ist mehr, wie es einmal war.

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
48 Bewertungen
Übersicht
14
12
9
11
2

Leider enttäuschend
von Katharina S. aus Mainz am 02.02.2018
Bewertet: eBook (ePUB)

Die Zusammenfassung und die Leseprobe dieses Buches hatten mir gut gefallen und Lust auf mehr gemacht. Leider konnte das gesamte Buch meine Erwartungen nicht wirklich erfüllen und lässt mich etwas enttäuscht zurück. Das liegt einerseits daran, dass das Buch sich nicht wirklich entscheiden kann, was es ist, und sich am... Die Zusammenfassung und die Leseprobe dieses Buches hatten mir gut gefallen und Lust auf mehr gemacht. Leider konnte das gesamte Buch meine Erwartungen nicht wirklich erfüllen und lässt mich etwas enttäuscht zurück. Das liegt einerseits daran, dass das Buch sich nicht wirklich entscheiden kann, was es ist, und sich am Ende irgendwo zwischen Kriminalroman, Heimatroman, Mytery-Thriller und Familiendrama einsortiert. Der Schreibstil ist dabei nicht das Problem, der ist flüssig und treibt die Handlung in einem guten Tempo voran. Insgesmt hat der Autor jedoch versucht, zu viele verschiedene Handlungsstränge (ein Kriminalfall, ein Vater/Tochter-Drama, alte Geheimnisse aus den Weltkriegen, Selbstmorde und Sterbehilfe, Identitätsprobleme einer berühmten Sängerin, vertauschte Kinder, eine Vergewaltigung, ungeklärte Vaterschaften und noch mehr) auf zu wenigen Seiten unterzubringen, sodass am Ende keiner davon wirklich zur Geltung kommt und ich als Leser teilweise einfach nur verwirrt davon war, was hier nun konkret passiert und was dabei wichtig ist. Dazu kommt noch, dass keiner der Charaktere wirklich besonders sympathisch war und teilweise moralisch äußerst fragwürdige Dinge passiert sind, die weder innerhalb der Handlung aufgearbeitet, noch zur Charakterisierung der Figuren oder als Denkanstoß für den Leser benutzt wurden. Darin steckt eine Menge verschenktes Potenzial, die das Buch um einiges spannender und tiefgründiger hätten machen können. So, wie es jetzt ist, sorgte es bei mir nur für eine gerunzelte Stirn und Abneigung gegen so ziemlich alle handelnden Personen. Zu Anfang war ich noch sehr interessiert und absolut an Bord mit den Geschehnissen, nur leider wurden diese im Verlaufe des Buches immer verwirrender und damit auch langweiliger, sodass ich es spätestens ab etwa 2/3 der Seiten einfach nur noch fertig gelesen haben wollte. Leider kann ich keine Empfehlung für dieses Buch aussprechen, da es für meine Begriffe nicht gut erzählt war und sich in zu vielen Nebenschauplätzen verstrickt hat, als dass daraus eine spannende, unterhaltsame Lektüre geworden wäre, die mich als Leser bei der Stange hält.

Origineller Regionalkrimi
von einer Kundin/einem Kunden aus Stuttgart am 12.10.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Als der alte Kroisleitner tot aufgefunden wird, scheint zunächst mal alles auf natürlichen Tod zu deuten, ist er doch ganze 104 Jahre alt. Doch dann gibt es Verdächtigungen und Verdächtige, die Polizei beginnt zu ermitteln. Währenddessen kommt Emma zurück aus ihrem Londoner Leben als erfolgreiche Sängerin und möchte sich... Als der alte Kroisleitner tot aufgefunden wird, scheint zunächst mal alles auf natürlichen Tod zu deuten, ist er doch ganze 104 Jahre alt. Doch dann gibt es Verdächtigungen und Verdächtige, die Polizei beginnt zu ermitteln. Währenddessen kommt Emma zurück aus ihrem Londoner Leben als erfolgreiche Sängerin und möchte sich wieder der Mutter annähern. Nach zehn Jahren Abwesenheit ist das nicht so einfach. Der Berliner Polizist Frassek war zunächst auf Kurzurlaub im Ort, wird aber wegen der Gleichzeitigkeit der Ereignisse mit dem Tod des alten Kroisleitner des Mordes verdächtigt. Doch bald gerät er von der Rolle des Verdächtigen in die des Ermittlers, denn die steirischen Kollege stellen sich manchmal etwas seltsam an. Mit viel Lokalkolorit und Situationskomik porträtiert der Autor Martin Schult die Bergwelt der steirischen Alpen mit dem kleinen Örtchen St. Margarethen und dessen Bewohner, die manchmal skurril, manchmal nur eigenbrötlerisch, auf jeden Fall immer sehr eigenwillig ihren Weg gehen. Eine starke Prise aus der örtlichen Sagenwelt rundet das Heimatfilmmäßige dieses Buches gekonnt ab. Man kann es sich richtig vorstellen, dieses kleine schmucke Örtchen, das so gerne dieses Jahr den Blumenpreis erringen möchte und stattdessen mit einem gewaltigen Fliegen-, Krähen- und Marderproblem zu tun bekommt. Doch welch Wunder, manche Ereignisse lassen sich dann doch sehr naturwissenschaftlich erklären, manche allerdings bewahren ihren besonderen Charakter. So spinnt der Kriminalroman seine Fäden und treibt die Spannung immer weiter auf den Höhepunkt zu bis zum Show-Down, bei dem viele der Protagonisten in höchste Lebensgefahr geraten. Den kleineren und größeren Problemen dieses steirischen Örtchens zu folgen, ist dabei immer sehr amüsant und spannt den Leser schnell in die Geschichte ein. Dabei verliert sich das Buch nie in den verschiedenen Genres, in die es hineinspielt, sondern behält den humorvollen, aber auch ernsten Blick auf seine Protagonisten. Herausgekommen ist ein gut ausgeklügeltes Buch mit vielen Handlungsfäden, die zunächst sehr verworren erscheinen und gekonnt mit viel Spannung zum Schluss entwirrt und zusammengeführt werden. Ein gelungener Auftakt zu einer neuen Krimi-Serie.

Verworren und leider auch langatmig teilweise
von HK1951/trucks am 12.09.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

„Dem Kroisleitner sein Vater“ ist der Auftakt zu einer Krimiserie, in dessen Mittelpunkt der bärbeißige Polizeiobermeister Frassek steht. Martin Schult kannte ich bis dato noch nicht, fand den Klappentext und besonders den Titel als Bayern-Fan aber super und dachte „Hey, da werfen wir mal einen näheren Blick rein..!“ »Eine Oper im... „Dem Kroisleitner sein Vater“ ist der Auftakt zu einer Krimiserie, in dessen Mittelpunkt der bärbeißige Polizeiobermeister Frassek steht. Martin Schult kannte ich bis dato noch nicht, fand den Klappentext und besonders den Titel als Bayern-Fan aber super und dachte „Hey, da werfen wir mal einen näheren Blick rein..!“ »Eine Oper im Dreivierteltakt – Heimatfilm, Bergdrama und Krimi, so wird das Buch beworben und ich muss sagen, das trifft es genau auf den Punkt. Besser kann man das Buch nicht beschreiben. Klappentext Dem Kroisleitner Karl sein Vater ist tot. 104 war der alte Kroisleitner, aber noch topfit, das lag an der guten Luft oder am Marillenschnaps. Schon bald ermittelt die Kriminalpolizei aus der nahen Bezirkshauptstadt, was der wortkarge Wanderer mit der schlechten Ausrüstung damit zu tun hat. Ebenjener mit dem Namen Frassek, seines Zeichens Polizeiobermeister aus Berlin, hatte sich doch nur in der Steiermark von seinem letzten, gelinde gesagt unglücklich verlaufenen, Fall erholen wollen - und von seiner pubertierenden Tochter. Inmitten von Lügen, Intrigen und Dorfklatsch wird Frassek unversehens vom Tatverdächtigen zum Ermittler. Frassek stolpert also sozusagen lediglich in den Fall hinein, wenn man so will und das zu lesen war schon irgendwie unterhaltsam. Allerdings leider auch sehr verworren teilweise und langatmig zudem... Teilweise hätte ich das Buch fast abgebrochen, weil ich dachte, das geht gar nicht, habe es dann aber doch zuende gelesen. Doch leider konnte es mich nicht überzeugen, da mir auch die Spannung in wesentlichen Momenten doch gefehlt hat. Klar ist das ein Krimi und kein Thriller, aber trotzdem sollte doch Spannung vorhanden sein und die hat mir hier fast durchgängig leider gefehlt...