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Europadämmerung

Ein Essay

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Nach 1989 waren Landkarten plötzlich nicht länger in Mode. Die Grenzen sollten geöffnet werden für Menschen, Güter, Kapital und Ideen. An die Stelle der alten Karten traten Graphiken, welche die ökonomische Verflechtung innerhalb der EU illustrierten. Heute erleben wir einen ideologischen Gezeitenwechsel: Wo die Mehrheit der Europäer noch vor einigen Jahren optimistisch auf die Globalisierung blickte, empfinden sie Migration und die Rückkehr der Geopolitik als Quelle der Unsicherheit. Ivan Krastev untersucht die Ursachen für diesen Wandel und erörtert, welche Formen die europäische Desintegration annehmen könnte. Ein Zerfall der EU, so Krastev, wäre eine Tragödie, die den Kontinent zu internationaler Bedeutungslosigkeit verurteilen würde.

Rezension
»Gut, dass es Ivan Krastev gibt. Der bulgarische Politikwissenschaftler geht in seinem unideologischen Essay ohne Vorurteile der Frage nach, wie und wodurch Europa in den aktuellen Zustand der Zerstritten- und Zerrissenheit geraten ist.«
Werner van Bebber, Der Tagesspiegel 18.10.2017
Portrait

Ivan Krastev, geboren 1965 in Lukovit, ist Vorsitzender des Centre for Liberal Strategies in Sofia und Permanent Fellow am Institut für die Wissenschaften vom Menschen in Wien. Seit 2015 schreibt er regelmäßig Analysen für die internationale Ausgabe der New York Times

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 143 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 07.08.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783518752180
Verlag Suhrkamp
Dateigröße 4228 KB
Übersetzer Michael Bischoff
eBook
13,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Osteuropäische Perspektive
von Matthias am 15.01.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Krastev bietet keine Lösungen, jedoch analysiert er sehr genau die Komposition der Probleme in Europa nach 2015. Gut zu lesen, wenn man in der Lage ist politische Hintergedanken abzulegen, um das Thema selbst neutral zu erfassen. Nur so gelingen dann sachliche Schlussfolgerungen. Was der Sache jedoch eine bitteren Nachgeschmack verpasst,... Krastev bietet keine Lösungen, jedoch analysiert er sehr genau die Komposition der Probleme in Europa nach 2015. Gut zu lesen, wenn man in der Lage ist politische Hintergedanken abzulegen, um das Thema selbst neutral zu erfassen. Nur so gelingen dann sachliche Schlussfolgerungen. Was der Sache jedoch eine bitteren Nachgeschmack verpasst, ist die Tatsache, dass der Autor sich im Schlusskapitel eindeutig auf die sozialistische bzw. pro-EU Seite stellt. Er lobt Macron über alles, und verteufelt quasi alles und jeden der nicht Pro-EU ist. Noch dazu wird eine generelle Verbesserung der Wirtschaftslage in Europa angesprochen. In welchem Land denn bitte genau?