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Bilder des Bösen

Kriminalroman

Julius Pawalet 2

(9)
Wenn sich der Schleier hebt und den Abgrund offenbart … Der Kriminalroman „Bilder des Bösen“ von Britta Hasler jetzt als eBook bei dotbooks.

Wien, 1906: Rot gelocktes Haar, ein schlanker Körper – das Mädchen, welches die Privatdetektive Lischka und Pawalet eben noch auf einer Fotografie gesehen haben, liegt nun tot vor ihnen. Es ist bereits das siebte Opfer einer brutalen Mordserie, verstümmelt durch die Hand eines Täters, der es auf Prostituierte abgesehen hat. Die Polizei bittet die beiden Männer um Mithilfe, aber als Pawalet beobachtet wird, wie er von einem weiteren Tatort verschwindet, wird er zum Hauptverdächtigen. Mit Lischkas Unterstützung ermittelt er im Untergrund weiter und stößt dabei auf einen florierenden Schwarzmarkthandel mit pornografischen Fotografien, der ihn bis in die elitären Kreise Wiens führt – und zu einem Geheimnis, das die Grausamkeit der Morde bei Weitem übertrifft …

Aufwühlend. Erotisch. Erbarmungslos.
Ein Roman, so dunkel wie die menschliche Seele.

Jetzt als eBook kaufen und genießen: Nach dem Erfolgsroman „Das Sterben der Bilder“ ist „Bilder des Bösen“ der zweite mitreißender Kriminalroman von Bestsellerautorin Britta Hasler. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks – der eBook-Verlag.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 430 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.08.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783958249912
Verlag Dotbooks Verlag
Dateigröße 1096 KB
Verkaufsrang 59.487
eBook
1,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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die dunklen Seiten wiens anno 1906
von mabuerele am 06.10.2017

„...Aber wir wissen doch nur zu gut, dass die Presse ihre ganz eigene Wahrheit verbreitet...“ Wien im Jahre 1906: Ein Mann schlägt seinen Sohn. Die Mutter steht ohnmächtig daneben. Clara, ein Kind, lebt nach dem Tod der Eltern bei zwei Tanten. Um den ärmlichen Verhältnissen zu entfliehen, versucht sie, eine Stelle... „...Aber wir wissen doch nur zu gut, dass die Presse ihre ganz eigene Wahrheit verbreitet...“ Wien im Jahre 1906: Ein Mann schlägt seinen Sohn. Die Mutter steht ohnmächtig daneben. Clara, ein Kind, lebt nach dem Tod der Eltern bei zwei Tanten. Um den ärmlichen Verhältnissen zu entfliehen, versucht sie, eine Stelle als Modell bei einem Maler zu finden. Elfriede Sutter bekommt ein Foto zugeschickt. Darauf ist ihr Mann mit einer Minderjährigen zu sehen. Elfriede soll Geld zahlen. Deshalb wendet sie sich um Hilfe an die Detektei von Rudolph Lischka und Julius Pawalet. In der gleichen Detektei spricht Leutnant Tscherba vor. Er bittet um Hilfe in einem grausamen Fall von Prostituiertenmorden. Aus diesen unterschiedlichen Anfängen des Buches hat die Autor eine fesselnde Handlung gestrickt. Es ist der zweite Fall für die Detektei. Rudolph Lischka hat sich nach dem Tod seiner Frau im Kindbett konsequent vom weiblichen Geschlecht zurückgezogen. Julius Pawalet dagegen sucht ab und an bestimmte Prostituierte auf. Er ahnt nicht, dass ihn das sehr schnell zum Verdächtigen machen würde. Der Schriftstil des Buches ist, wie schon im ersten Band, sehr ausgefeilt. Die Personen werden gut charakterisiert. Neben den Ermittlungen nehmen einen Teil der Handlung erotische Szenen und Phantasien ein. Während die Geschehnisse bei der Domina sehr detailliert geschildert werden, hält sich die Autorin mit Einzelheiten bei der Gewalt gegen Kinder wohltuend zurück. Hier genügen wenige Andeutungen, um sich das Grauen vorzustellen. Sehr gekonnt wird mit Metaphern gearbeitet. Dabei spielen Bilder und Fotos eine besondere Rolle. Eine Sitzungen bei dem bekannten Wiener Psychiater Dr. Sigmund Freud führt zur Beschreibung eines Bildes, das eine der Ermittlungen auf die richtige Spur bringt. Das liegt insbesondere daran, dass Julius sich Bilder besonders gut einprägen kann und das sie für ihn einen großen Wiedererkennungswert haben. Als besonderes Stilmittel dient Claras Geschichte, die kursiv eingefügt wurde. Hier wird anschaulich erzählt, wie und warum das Mädchen sich immer wieder ins Schloss führen lässt. Sie sieht nur die Wahl zwischen dieser gut bezahlten „Arbeit“ und einem Leben in Armut. Die Tanten fragen nicht, woher das Geld kommt, das sie ihnen gibt. Gut herausgearbeitet werden die Unterschiede zwischen Julius und dem Täter. Beide haben ähnliche sexuelle Gelüste und bevorzugen eine Domina. Doch ihr Verhalten gegenüber den Frauen ist völlig gegensätzlich. Ab und an ermöglicht mir die Autorin einen Blick in die kranke Psyche des Täters. Zu den sprachlichen Höhepunkten gehören einige der Dialoge. Das wäre zum einen das Gespräch zwischen Julius und Luise. Sie hat eine hohe Menschenkenntnis. Allerdings wäre ein einziger Fehler ihr fast zum Verhängnis geworden. Als Johanna erleben muss, dass ein falsche Frage das Verhältnis zwischen Domina und Opfer plötzlich umkehrt, fängt Luise sie auf und macht ihr klar, was zu beachten ist. Dabei hatte Johanna noch Glück, denn ihr Gegenüber gab ihr allein durch wohlformulierte Worte und sein verändertes selbstbewusstes Auftreten zu verstehen, dass und warum die Geschäftsbeziehung beendet ist. Ein weiteres tiefgreifendes Gespräch findet zwischen Julius und Johanna statt. Wer selbst schon einmal im Krankenhaus auf eine Nachricht über den Zustand eines guten Freundes oder Verwandten gewartet hat, wird die Gedanken der beiden durchaus nachvollziehen können. Die Geschichte hat mir ausgezeichnet gefallen. Sie zeichnet ein bizarres Bild von den dunklen Seiten Wiens.

Ein spannender Krimi mit kleinen Schwächen
von Amy-Maus87 am 30.09.2017

Inhalt: Lischka und Julius sind zurück. Nach dem ersten Band „Das Sterben der Bilder“, befinden wir uns wieder in Wien des Jahres 1906. Eine Zeit, in der der Lebensunterhalt von jungen Mädchen und Frauen aufgrund der großen Armut nicht selten durch die Vermietung des eigenen Körpers bestritten wurden und zum... Inhalt: Lischka und Julius sind zurück. Nach dem ersten Band „Das Sterben der Bilder“, befinden wir uns wieder in Wien des Jahres 1906. Eine Zeit, in der der Lebensunterhalt von jungen Mädchen und Frauen aufgrund der großen Armut nicht selten durch die Vermietung des eigenen Körpers bestritten wurden und zum großen Übel auch noch Kriminelle mit dubiosen Geschäftsideen anlockte. Das Geschäft mit jungen Mädchen als Handelsgut blühte förmlich auf. Nach Aufdeckung der Morde aus dem ersten Band, entschließen sich beide eine kleine Privatdetektei zu eröffnen, die hauptsächlich Ehesünder verfolgt. Jedoch läuft die kleine Detektei mehr schlecht als recht, bis beide einen größen Auftrag eines alten Bekannten bei der Polizei erhalten und um Mithilfe an der Aufklärung der Morde an Prostituiertengebeten werden. Lischka und Julius wittern ihre große Chancen, um nicht nur kleinen Fischen hinterher jagen zu müssen. Nichts ahnend, welche Abgründe sich beiden noch offenbaren werden... Meine Meinung: Auch Britta Haslers zweiter Krimi ist gut recherchiert und spiegelt die dunkle Zeit in Wien um die Jahrhundertwende sehr gut wieder und entführt den Leser mitten ins Geschehen. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und zu großen Teilen dem Sprachgebrauch der damaligen Zeit angepasst. Wie auch im ersten Band versteht es die Autorin, interessante Einblicke in die Gefühlswelt der verschiedenen Protagonisten zu geben und geschickt den Leser auf falsche Fährten zu locken. So lernen wir die Welt des Mörders, von Julius und Nebenfiguren kennen, die zunehmend an Bedeutung gewinnen werden. Zudem werden wieder zwei Handlungsstränge parallel nebeneinander erzählt, die es als Leser zu ergründen gilt und die so manche Überraschung im Laufe des Buches offen legen. Das Thema Prostitution, in dessen Milieu sich auch die Morde zutragen haben, wird natürlich ausführlich thematisiert. Generell habe ich nichts gegen erotische Szenen in einem Buch, jedoch liegt der Schwerpunkt hierbei auf der SM-Szene und deren Praktiken, die einen recht großen Anteil in der Geschichte einnehmen. Für mich persönlich hätten es zeitweise auch etwas weniger ausführlichere beschriebene Erotikszenen sein können, die der Aufklärung und Jagd nach dem Mörder keinen Abbruch getan hätten. Aber das ist eben einfach Geschmackssache. Das letzte Drittel des Buches nimmt im Gegensatz zu den vorherigen Abschnitten rasant an Fahrt auf und die Ereignisse überschlagen sich förmlich bis zum Showdown. Diese letzten Szenen hätte ich mir persönlich detaillierter in der Beschreibung gewünscht, um als Leser mit weniger offenen Fragen am Ende des Buches dazustehen. Aber wer weiss, ob es nicht doch noch einen dritten Band geben wird.... Mein Fazit: Ich vergebe 4 Sterne für den zweiten Band, der trotz kleinerer Schwächen mich gut zu unterhalten wusste und mir gleichzeitig Gelegenheit gab, das dunkle Wien um die Jahrthundertwende besser kennenzulernen.

ein Serienmörder im Wien anfang des 20.Jahrhunderts
von einer Kundin/einem Kunden aus Villingen-Schwenningen am 24.09.2017

Die Gesellschaft in Wien zu Beginn des 20.Jahrhunderts war nur nach außen bieder und sittsam. unter dem Deckmantel der Bürgerlichkeit lebte vor allem der Adel und das Großbürgertum seine sexuellen Begierden und Phantasien aus. Prostituierte gab es zuhauf. Oft durch waren die Frauen durch schlechte wirtschaftliche Verhältnisse dazu gezwungen,... Die Gesellschaft in Wien zu Beginn des 20.Jahrhunderts war nur nach außen bieder und sittsam. unter dem Deckmantel der Bürgerlichkeit lebte vor allem der Adel und das Großbürgertum seine sexuellen Begierden und Phantasien aus. Prostituierte gab es zuhauf. Oft durch waren die Frauen durch schlechte wirtschaftliche Verhältnisse dazu gezwungen, wenn sie nicht verhungern wollten. Da es keine Sozialfürsorge gab, war auch Kinderprostitution durchaus üblich. In dieser Gemengelage geschehen mehrere Morde an Prostituierten , deren Aufklärung eigentlich niemanden interessiert. Deshalb sind die Detektive Lischka, ein ehemaliger Polizist, und Julius , ein eher zerrissener Charakter, überrascht ,  als der Kriminaler Tscherba sie um Mithilfe bei der Aufklärung der Fälle bittet.  Als die Prostituierte Käthe ebenfalls zum Opfer wird, findet sich Julius als Hauptverdächtigen wieder, da er Kunde bei Käthe war. Nun wird die  Suche nach dem Mörder zu einer persönlichen Sache. Die Nachforschungen im Prostituiertenmilieu gestalten sich schwierig. Doch verdichtet sich der Verdacht, dass es eine Verbindung zum Sado-Maso- Umfeld gibt. Parallel dazu versucht Lischka einen Kinderprostitutionsring zu zerschlagen. Auf der Flucht vor der Polizei hat Julius Unterschlupf bei Johanna, einer Freundin und Luise, die beide als Prostituierte arbeiten, gefunden. Julius befürchtet, der Mörder könnte die beiden ins Visier nehmen.. Die Ereignisse überschlagen sich. Die Lektüre ist nichts für allzu empfindsame oder prüde Leser. Die Autorin schildert ausführlich und wirklichkeitsnah den sexuellen Sumpf in Wien zur damaligen Zeit. Die Abgründe sind auch für die beiden Detektive nur schwer zu ertragen. Leider bleiben sowohl Lischka als auch Julius für mich als Charaktere etwas blass, so dass manche ihrer Verhaltensweisen in meinen Augen nicht nachvollziehbar sind. Das mag daran liegen, dass dies der 2. Band, den ich nicht gelesen habe,  ist und mir deshalb einige Informationen fehlen. Das betrifft auch Johanna und Luise.  Davon abgesehen war das Buch sehr spannend. Die Handlung steuert unaufhaltsam auf den Schlusspunkt zu und endet in einem furiosen Finale. Die Einblicke in die Wiener Gesellschaft fand ich interessant und informativ. Insgesamt fühlte ich mich gut unterhalten.