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DuMont Reiseabenteuer Diesseits der Tage

Ein Sommer auf Kuba

DuMont Reiseabenteuer E-Book

(2)

»Das Glück Kubas bleibt eine simple Rechnung: Dreißig Leute gehen vorbei, siebenundzwanzig davon lachen und grüßen.« Dennis Freischlad taucht ein in das wahre Leben auf Kuba. Einen Sommer lang fängt er Stimmungen und Momente ein, lässt sich treiben in der Hauptstadt Santiago de Cuba, tanzt und boxt, was die Beine und Fäuste hergeben. Er findet heraus, warum ein kubanischer Haushalt ohne Schaukelstuhl undenkbar ist, mit welchen sieben Gesten man in jedem Gespräch unter Kubanern besteht und warum man im Ministerium für Immigration niemals in kurzen Hosen auftauchen sollte. Ein berauschendes Kuba-Tagebuch und das faszinierende Porträt eines Landes in der Schwebe.

Dieses E-Book basiert auf: 1. Printauflage 2017

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Erscheinungsdatum 04.08.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783616491516
Verlag Dumont Reiseverlag
Dateigröße 3867 KB
eBook
12,99
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Einblicke in das Leben auf Kuba
von Karlheinz aus Frankfurt am 23.12.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich lese gerne Reiseberichte, denn sie lassen mich die Reise miterleben und gleichzeitig ein Land und seine Geschichte kennen lernen. Hierbei kommt es natürlich auf den Schreibstil und die Vielfalt der Reise an. Das Besondere an diesem Buch ist der Einblick in Santiago de Cuba, denn Kuba ist für... Ich lese gerne Reiseberichte, denn sie lassen mich die Reise miterleben und gleichzeitig ein Land und seine Geschichte kennen lernen. Hierbei kommt es natürlich auf den Schreibstil und die Vielfalt der Reise an. Das Besondere an diesem Buch ist der Einblick in Santiago de Cuba, denn Kuba ist für mich gänzlich unbekanntes Terrain. Der Reisebericht handelt von einer Reise nach Sanziago de Cuba, genauer gesagt in den Alltag der Calle Sabta Rosa. Hier trifft er auf viele Einheimische, lernt die grundsätzlichen Dinge kennen, wie den Wassermangel, die Insektenplage, aber auch die Schönheit der Stadt, die Kultur der Menschen (vor allem die Musik) und das Boxen, welches in Kuba einen speziellen Status hat. Weiterhin sind die Schriften von José Martís und die Mangelwirtschaft wichtige Themen. Er werden Themen beschrieben, die dem Touristen so nicht auffallen. Das Buch zeigt auf den ersten Seiten direkt einige wunderschöne Fotos in schwarz / weiß um die Bilder im Kopf einzuprägen, wobei ich es lieber mag wenn meine Fantasie und Vorstellungskraft angesprochen wird und ich erst in der Mitte oder am Ende des Buches die Realität mit den Bildern vergleichen kann. Zum Abschluss gibt es dann „kubanische Begriffe“ (die mir am Anfang besser gefallen hätten) und das Quellenverzeichnis. Der Autor Dennis Freischlag ist mir bereits mit einer Reiseerzählung „Die Suche nach Indien“ begegnet. Er schreibt packend und gleichzeitig detailliert, so dass die Darstellung Bilder in meinem Kopf erzeugt haben. Ich konnte mir seinen Aufenthalt in Kuba richtiggehend vorstellen. Fazit: Eine spannende Vorstellung Kubas, die vor allem die Menschen und deren täglichen Herausforderungen in den Vordergrund stellt, dafür vier Sterne.

DIESSEITS DER TAGE - Dennis Freischlads sehr persönliche Einblicke in das Leben im heutigen Kuba
von j.h. aus Berlin am 26.11.2017

Mit dem Ende des Sozialismus in Osteuropa und dem nachfolgenden Zerfall der Sowjetunion brachen für die kleine Antilleninsel Kuba harte Zeiten an. Bis zum Ende der 1980-er Jahre musste sich Maximo-Lider Fidel Castro um die wirtschaftliche Unterstützung seines Staates keine Sorgen machen - dazu war die kleine Speerspitze im... Mit dem Ende des Sozialismus in Osteuropa und dem nachfolgenden Zerfall der Sowjetunion brachen für die kleine Antilleninsel Kuba harte Zeiten an. Bis zum Ende der 1980-er Jahre musste sich Maximo-Lider Fidel Castro um die wirtschaftliche Unterstützung seines Staates keine Sorgen machen - dazu war die kleine Speerspitze im "Hinterhof der USA" eine viel zu wertvolle strategische Position. Dem Sozialismus völlig abgeschworen hat Kuba auch in den beinahe 30 folgenden Jahren nicht, jedoch die Wirtschaft deutlich liberalisiert. Dennoch sind Armut und Verfall allgegenwärtig. Dennis Freischlad (*1979) hat den Sommer des Jahres 2016 in der Calle Santa Rosa inmitten durchschnittlicher kleiner Leute verbracht und dabei faszinierend Stimmungen wie auch Momente des Alltags in Kubas Hauptstadt Havanna eingefangen. In kleinen Exkursen blickt er zurück auf das Leben des kubanischen Nationalhelden José Marti und Fidel Castros Revolution im Jahr 1959, die zum Sturz des von den USA unterstützten Diktators Batista führte. Für die aktuelle Situation findet Freischlad eine sehr treffende Beschreibung: "Kuba befindet sich mehr im Schlaf als unter Hypnose. Das gesamte Land hält sich in einer eigenartigen Schwebe. Man hat die Vergangenheit, die großen Jahre und den Geist der Revolution hinter sich gebracht, ohne in einer anderen Zukunft angekommen zu sein. Keiner kämpft mehr, keiner giert, keiner leidet. Man kann nichts anderes tun als abwarten, so wie man bereits jahrzehntelang in der Gegenwart verharrend abwartet. Das Tragische wie Großartige an der ganzen Geschichte: Keiner ist zufrieden, aber alle sind okay." (S. 221) Mit deutlichem Sinn für Satire beschreibt der Autor die Unzulänglichkeiten des Alltags und die am Rande der Genießbarkeit (oder darunter) liegende Qualität des Essens. Allerdings geraten insbesondere im letzten Drittel die Beschreibungen der Beziehungsgeflechte von Freischlads Gastgebern etwas zu sehr in die Breite. Persönliche Urlaubserinnerungen - wie man sie gern einem Tagebuch anvertrauen würde - beginnen den Leser deutlich zu langweilen. Das in der Reihe "Reiseabenteuer" des DuMont Reiseverlages erschienene Buch bietet dem an der aktuellen Entwicklung in Kuba interessierten Leser aufschlussreiche Einblicke in den Alltag fernab der großen Politik - wenngleich gelegentlich weniger mehr gewesen wäre.