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Das Glück des Zauberers

(ungekürzte Lesung)

(12)
"Allem Zauber wohnt ein Anfang inne": Und die Anfänge des Zauberers Pahroc reichen zurück in die Jahre vor dem ersten Weltkrieg. Schon bald kann Pahroc durch die Lüfte spazieren, später lernt er durch Wände zu gehen, Geld herbeizuzaubern und für Sekunden aus Stahl zu sein – was ihm dabei hilft, auch den nächsten Krieg zu überleben. Pahroc gehört zu den Großen seines heimlichen Fachs, getarnt hinter Berufen wie Radiotechniker, Erfinder und Psychotherapeut. Im Alter von über 106 Jahren gilt seine größte Sorge der Weitergabe seiner Kunst an seine Enkelin Mathilda. Und so schreibt er sein Leben für sie auf. Es ist die lebenskluge, unerhörte Geschichte eines Mannes und seiner sehr eigenen Art des Widerstands gegen die Entzauberung der Welt.
Portrait
Sten Nadolny, geboren 1942, lebt in Berlin. Für sein literarisches Werk erhielt er zahlreiche Preise, darunter der Ingeborg-Bachmann- und der Jakob-Wassermann-Preis. Sein 1983 erschienener Roman Die Entdeckung der Langsamkeit ist ein Welterfolg, der mittlerweile in 17 Sprachen vorliegt.

Otto Mellies, geboren 1931 in Stolp, Provinz Pommern, kam nach dem Krieg nach Schwerin, besuchte die Staatliche Schauspielschule, ging 1956 ans Deutsche Theater, übernahm auch zahlreiche Rollen in DEFA-Filmen und stand nach 1990 in Tatorten, Politthrillern und Fernsehspielen vor der Kamera.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Otto Mellies, Gerd Grasse, Frauke Poolman
Erscheinungsdatum 01.09.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783844916584
Verlag Osterwoldaudio
Spieldauer 630 Minuten
Format & Qualität MP3, 630 Minuten
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„Wenn der alte Zauberer...“

Beate Müller-Egberink, Thalia-Buchhandlung Landau

darüber nachsinnt wem er seine Kunst vermachen will, so bleibt nur seine Enkelin, ihr möchte er sein außergewöhnliches Leben erzählen, und er tut dies, in Briefform, er erzählt von seiner Kunst, die vor dem ersten Weltkrieg ihren Anfang nahm, erzählt von allem was er erlebte, was ihn ausmacht. Und er tarnt sich. Er ist Techniker, Erfinder und Therapeut. Nichts lässt er aus von seinem Leben, seiner Liebe, er schreibt mit viel Liebe, Dankbarkeit und Intensität, damit bleibt was ihm wichtig scheint. Alt wird er der alte Zauberer.
Und Nadolny? Er hat nach langer, viel zu langer Pause mal wieder einen großartigen Roman geschrieben, er hat mich erreicht und berührt. Still und besonnen seine Sprache und gerade darum um so packender. Lesen Sie ihn, lassen Sie sich verzaubern von einem wirklich großen deutschen Autor.
darüber nachsinnt wem er seine Kunst vermachen will, so bleibt nur seine Enkelin, ihr möchte er sein außergewöhnliches Leben erzählen, und er tut dies, in Briefform, er erzählt von seiner Kunst, die vor dem ersten Weltkrieg ihren Anfang nahm, erzählt von allem was er erlebte, was ihn ausmacht. Und er tarnt sich. Er ist Techniker, Erfinder und Therapeut. Nichts lässt er aus von seinem Leben, seiner Liebe, er schreibt mit viel Liebe, Dankbarkeit und Intensität, damit bleibt was ihm wichtig scheint. Alt wird er der alte Zauberer.
Und Nadolny? Er hat nach langer, viel zu langer Pause mal wieder einen großartigen Roman geschrieben, er hat mich erreicht und berührt. Still und besonnen seine Sprache und gerade darum um so packender. Lesen Sie ihn, lassen Sie sich verzaubern von einem wirklich großen deutschen Autor.

„Eine magische Reise durch die deutsche Geschichte “

Laura Schwartz, Thalia-Buchhandlung Landau

12 Briefe sind es, die der berühmte (und mit seinen über 100 Jahren auch sehr bejahrte) Zauberer Pahroc seiner kleinen Enkelin Mathilda hinterlässt.
12 Briefe, in denen er all das festhält, was für ihn von Wert ist.
12 Briefe, in denen er ihr von seiner magischen Reise durch das Leben erzählt, seinen Erlebnissen und Empfindungen während unzähliger bedeutsamer Ereignissen der deutschen Geschichte.
Es sind 12 Briefe, die ihr später einmal helfen sollen, eine überragende Fee zu werden, das eigene Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und das große Glück zu finden.

Er erzählt von seinen Anfängen als junger Zauberer, geprägt und gefördert von seinem weisen Lehrmeister Schlosseck, der ihm mehr als einmal den Sinn des Lebens und die Bedeutung von Moral und Verantwortung in den dunklen Stunden der Menschheit darlegt.
Er erzählt von seiner großen Liebe Emma, seinem ständigen Kampf für das Recht auf eine Familie, auf ein eigenes Leben.
Er erzählt Mathilda von der Bedeutung wichtiger (überlebenswichtiger) Zaubersprüche, wie das Unsichtbar-Machen oder das Durch-Die-Wände-Gehen und schildert seinen fortwährenden Konflikt mit dem Zauberer Schneidebein.
Und ganz nebenbei reist er durch die Zeit, durch die wichtigen Ereignisse der Weltgeschichte, insbesondere natürlich der deutschen Geschichte, angefangen bei dem ersten Weltkrieg, weiter über die Weimarer Republik und die NS-Zeit.

Es ist ein großer Roman, den Nadolny hier vorlegt, auch wenn sich die wahre Bedeutung des Erzählten womöglich erst nach und nach erschließt. Was zunächst als ein unterhaltsamer und gewitzter Roman daherkommt (was er nach wie vor trotzdem auch ist), entpuppt sich nach und nach als eine Reise durch die dunkelsten Stunden der deutschen Geschichte.
Pahroc erzählt uns von den Gräueltaten im Ersten Weltkrieg, genauso wie von den Verbrechen der NS-Zeit. Dabei wirft er immer wieder auch die Frage der Kollektivschuld und der Rolle von Moral und Verantwortung auf und benutzt dabei auf eine wunderbare Weise die beiden Protagonisten Pahroc und Schneidebein, um uns die Bedeutung der eigenen Entscheidungen vor Augen zu führen. Und trotz allem erhebt Nadolny nicht etwa vorwurfsvoll den Zeigefinger, sondern schreibt so spitzfindig, so lebensklug, wie es bei solch Themen überhaupt nur möglich ist.
Es ist viel mehr als die Erinnerungen eines in die Jahre gekommenen Zauberers, die uns Nadolny hier vorlegt.
Es ist ein Roman, der die eigenen Handlungen hinterfragen lässt und deutlich macht, wie sehr die Überzeugungen eines Einzelnen Auswirkungen auf das Leben einer Vielzahl von Menschen haben kann.
Es ist ein Roman, der gerade jetzt, vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Entwicklungen in Deutschland, noch einmal vor Augen führt, wie schnell sich Unverständnis in Unsicherheit, Unsicherheit in Hass und Hass in Schuld verwandeln kann.
Und trotz allem ist es ein Roman, der Spaß macht, der zum Schmunzeln bringt und dessen Protagonisten ungemein ans Herz gehen.
12 Briefe sind es, die der berühmte (und mit seinen über 100 Jahren auch sehr bejahrte) Zauberer Pahroc seiner kleinen Enkelin Mathilda hinterlässt.
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12 Briefe, in denen er ihr von seiner magischen Reise durch das Leben erzählt, seinen Erlebnissen und Empfindungen während unzähliger bedeutsamer Ereignissen der deutschen Geschichte.
Es sind 12 Briefe, die ihr später einmal helfen sollen, eine überragende Fee zu werden, das eigene Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und das große Glück zu finden.

Er erzählt von seinen Anfängen als junger Zauberer, geprägt und gefördert von seinem weisen Lehrmeister Schlosseck, der ihm mehr als einmal den Sinn des Lebens und die Bedeutung von Moral und Verantwortung in den dunklen Stunden der Menschheit darlegt.
Er erzählt von seiner großen Liebe Emma, seinem ständigen Kampf für das Recht auf eine Familie, auf ein eigenes Leben.
Er erzählt Mathilda von der Bedeutung wichtiger (überlebenswichtiger) Zaubersprüche, wie das Unsichtbar-Machen oder das Durch-Die-Wände-Gehen und schildert seinen fortwährenden Konflikt mit dem Zauberer Schneidebein.
Und ganz nebenbei reist er durch die Zeit, durch die wichtigen Ereignisse der Weltgeschichte, insbesondere natürlich der deutschen Geschichte, angefangen bei dem ersten Weltkrieg, weiter über die Weimarer Republik und die NS-Zeit.

Es ist ein großer Roman, den Nadolny hier vorlegt, auch wenn sich die wahre Bedeutung des Erzählten womöglich erst nach und nach erschließt. Was zunächst als ein unterhaltsamer und gewitzter Roman daherkommt (was er nach wie vor trotzdem auch ist), entpuppt sich nach und nach als eine Reise durch die dunkelsten Stunden der deutschen Geschichte.
Pahroc erzählt uns von den Gräueltaten im Ersten Weltkrieg, genauso wie von den Verbrechen der NS-Zeit. Dabei wirft er immer wieder auch die Frage der Kollektivschuld und der Rolle von Moral und Verantwortung auf und benutzt dabei auf eine wunderbare Weise die beiden Protagonisten Pahroc und Schneidebein, um uns die Bedeutung der eigenen Entscheidungen vor Augen zu führen. Und trotz allem erhebt Nadolny nicht etwa vorwurfsvoll den Zeigefinger, sondern schreibt so spitzfindig, so lebensklug, wie es bei solch Themen überhaupt nur möglich ist.
Es ist viel mehr als die Erinnerungen eines in die Jahre gekommenen Zauberers, die uns Nadolny hier vorlegt.
Es ist ein Roman, der die eigenen Handlungen hinterfragen lässt und deutlich macht, wie sehr die Überzeugungen eines Einzelnen Auswirkungen auf das Leben einer Vielzahl von Menschen haben kann.
Es ist ein Roman, der gerade jetzt, vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Entwicklungen in Deutschland, noch einmal vor Augen führt, wie schnell sich Unverständnis in Unsicherheit, Unsicherheit in Hass und Hass in Schuld verwandeln kann.
Und trotz allem ist es ein Roman, der Spaß macht, der zum Schmunzeln bringt und dessen Protagonisten ungemein ans Herz gehen.

Mathias Kempowski, Thalia-Buchhandlung Schwerin

Langjährige Leser Nadolnys laufen Gefahr, enttäuscht zu werden. Mit allerlei Altersweisheiten gespickt, entspinnt sich hier eine Wohlfühlgeschichte, die nicht jedem gefallen wird. Langjährige Leser Nadolnys laufen Gefahr, enttäuscht zu werden. Mit allerlei Altersweisheiten gespickt, entspinnt sich hier eine Wohlfühlgeschichte, die nicht jedem gefallen wird.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
12 Bewertungen
Übersicht
6
4
1
1
0

Zauberhafte Abenteuer im 20. Jahrhundert
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 21.09.2018
Bewertet: Medium: H?rbuch (CD)

Pahroc hat in seinem langen Leben viel erlebt ? mehr, als so manch einer glauben möchte. Denn Pahroc gehört zu den besonderen Menschen, die mit der Fähigkeit des Zauberns geboren wurden. Eine Fähigkeit, die natürlich geheim gehalten werden muss, um nicht unnötig in Schwierigkeiten zu geraten. Als er... Pahroc hat in seinem langen Leben viel erlebt ? mehr, als so manch einer glauben möchte. Denn Pahroc gehört zu den besonderen Menschen, die mit der Fähigkeit des Zauberns geboren wurden. Eine Fähigkeit, die natürlich geheim gehalten werden muss, um nicht unnötig in Schwierigkeiten zu geraten. Als er im Alter von 106 Jahren die ersten Anzeichen dieser Gabe bei seiner neugeborenen Enkelin Mathilda entdeckt, beginnt er, Briefe an sie zu schreiben, welche sie als Erwachsene erhalten soll und in denen er von seinem bisherigen, aufregenden Leben und den verschiedenen Fähigkeiten der Zauberkunst berichtet. ?Das Glück des Zauberers? ist eine wunderschöne Reise durch das 20. Jahrhundert. Pahroc erzählt von seinen Erlebnissen, welche teilweise von großen Ereignissen der Geschichte überschattet oder gar mit diesen kombiniert wurden. Wie er nach und nach neue Zaubertricks erlernte (durch Wände gehen, sich verwandeln, die ?Lange Hand? machen), welche manchmal erst ab einem bestimmten Alter möglich wurden. Wie seine geheime Gabe ihm manchmal durchs Leben half, insbesondere zu Kriegszeiten. Aber auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Und natürlich hat Sten Nadolny, inspiriert von Kurt Kusenbergs Roman ?Zwist unter Zauberern?, Pahroc einen Zauberer als Gegner kreiert, welcher ihm immer wieder das Leben unnötig schwer machte. Die Erzählungen sind eine bunte Mischung aus spannenden, schönen, aufregenden, amüsanten, aber auch gefährlichen Momenten. Jeder seiner Briefe hat zudem einen Zaubertrick als Thema, welchen er im beschrieben Zeitraum erlernte, und warnt hier und da vor Fehlern, welche Mathilda beim Zaubern vermeiden sollte. Dass er ein sympathischer Mensch mit Humor ist, wird einem beim Lesen der Briefe schnell klar.Und so war es für mich ein regelrechter Genuss, mit Pahroc durch das 20. Jahrhundert zu reisen, die vergangene Zeit mit einem philosophischen ebenso wie mit einem humorvollen Auge zu betrachten und Abenteuer eines Zauberers zu erleben, die natürlich stets im Geheimen abliefen. Nachdem ich das Buch bei einer Lesung des Autos kennenlernte, in welcher Sten Nadolny Auszüge von Pahrocs Briefen vorlas, war mir schnell klar, dass ich mir die Briefe von Zauberer Pahroc vorlesen lassen möchte, um sie besser auf mich wirken zu lassen. So griff ich zum Hörbuch, welches in der ungekürzten Fassung wirklich hervorragend gesprochen wird und somit zum regelrechten Hörgenuss wurde, welchen ich jedem uneingeschränkt ans Herz legen möchte.