Warenkorb
 

Sie haben noch keinen tolino eReader? Jetzt informieren.

Väter und Söhne

Roman

(1)

Über Sehnsüchte und Ängste in Zeiten des Übergangs


Wozu festhalten an Idealen, Werten? Ist doch alles falsche Romantik ? also weg damit! Basarow, Medizinstudent aus Petersburg, ist Nihilist und als solcher Teil einer radikalen Jugendbewegung. Als er seinen Freund Arkadi auf dessen Heimreise zum väterlichen Gut begleitet, verliebt er sich in die junge Witwe Anna ? was ihn existenziell erschüttert. Sollte die alte Welt etwa doch eine gewisse Wahrheit für sich beanspruchen dürfen? Dies herauszufinden, offenbart sich Basarow ein einziger vernünftiger Weg: erst Konfrontation, dann Kollision. Dank Ganna-Maria Braungardts poetisch-präziser Neuübersetzung erstrahlt Turgenjews wegweisender Roman in vollem Glanz.

Rezension
»Zum runden Jubiläum kam das wegweisende Buch in einer ganz neuen, glänzend lesbaren Übersetzung von Ganna-Maria Braungardt heraus, die Turgenjews prägnante Sprache bewahrt (...).«
Badische Neueste Nachrichten 30.12.2017
Portrait
Iwan S. Turgenjew, geboren 1818 in Orel, gestorben 1883 bei Paris, studierte Literatur und Philosophie. Er begann zunächst als Lyriker, schrieb dann sechs Romane und zahlreiche Novellen. Turgenjew gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des russischen Realismus und zählt zu den großen europäischen Novellendichtern.
… weiterlesen
eBook kaufen
eBook verschenken

Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 256 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 08.12.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783423433020
Dateigröße 1291 KB
Übersetzer Ganna-Maria Braungardt
Verkaufsrang 24.716
eBook
20,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
In der Cloud verfügbar
Per E-Mail verschenken i
eBook kaufen
eBook verschenken
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Buchhändler-Empfehlungen

„Treffen der Generationen“

Jan-Hendrik Kopf, Thalia-Buchhandlung Bremen

Tolstoi. Dostojewski. Vielleicht noch Tschechow, Puschkin, Nabokov oder Pasternak. Es sind diese Namen, die einem einfallen, wenn man an die großen russischen Literaten der letzten zwei Jahrhunderte denkt. Iwan Turgenjew wird dabei leider viel zu oft vergessen. Zu Unrecht möchte ich meinen!

Sein Roman „Väter und Söhne“ spielt am Vorabend der Abschaffung der Leibeigenschaft der Bauern im zaristischen Russland Mitte des 19. Jahrhunderts zu Zeiten umfassender sozialer und politischer Umwälzungen. Das Buch ist eine zeitlose Parabel über den Konflikt der Generationen im Allgemeinen und über den Antagonismus opponierender Weltanschauungen im Speziellen. Arkadij kehrt nach seinem Studium gemeinsam mit seinem geistigen Vormund Jewgenij auf das Gut seines Vaters Nikolaj und dessen adligen Bruders Pawel zurück. Zwischen den unterschiedlichen politischen und geistigen Lagern – den „Söhnen“, radikal-nihilistische Vertreter einer aufstrebenden proletarischen Intelligenz, und den „Vätern“, aus dem besitzenden russischen Adel stammend, die eher für die Wahrung tradierter Werte stehen als für umwälzende Reformen – entspannt sich eine konflikthafte, tragische Geschichte. Neben dieser Dimension des Politischen spielt bei Turgenjew aber auch stets das Menschliche eine zentrale Rolle. So ist „Väter und Söhne“ vor allem auch ein Roman über Eltern und Kinder, über Vertrauen und Freundschaft und nicht zuletzt über die wahre Liebe.

Turgenjew ist ein brillanter Erzähler, dem der literarische Spagat zwischen philosophischer und menschlicher Tiefe in seinen Werken geradezu spielend gelingt. „Väter und Söhne“ ist ein ebenso tragischer und dramatischer wie humor- und liebevoller Roman und steht damit den anderen „großen“ russischen Werken des 19. Jahrhunderts in nichts nach.
Tolstoi. Dostojewski. Vielleicht noch Tschechow, Puschkin, Nabokov oder Pasternak. Es sind diese Namen, die einem einfallen, wenn man an die großen russischen Literaten der letzten zwei Jahrhunderte denkt. Iwan Turgenjew wird dabei leider viel zu oft vergessen. Zu Unrecht möchte ich meinen!

Sein Roman „Väter und Söhne“ spielt am Vorabend der Abschaffung der Leibeigenschaft der Bauern im zaristischen Russland Mitte des 19. Jahrhunderts zu Zeiten umfassender sozialer und politischer Umwälzungen. Das Buch ist eine zeitlose Parabel über den Konflikt der Generationen im Allgemeinen und über den Antagonismus opponierender Weltanschauungen im Speziellen. Arkadij kehrt nach seinem Studium gemeinsam mit seinem geistigen Vormund Jewgenij auf das Gut seines Vaters Nikolaj und dessen adligen Bruders Pawel zurück. Zwischen den unterschiedlichen politischen und geistigen Lagern – den „Söhnen“, radikal-nihilistische Vertreter einer aufstrebenden proletarischen Intelligenz, und den „Vätern“, aus dem besitzenden russischen Adel stammend, die eher für die Wahrung tradierter Werte stehen als für umwälzende Reformen – entspannt sich eine konflikthafte, tragische Geschichte. Neben dieser Dimension des Politischen spielt bei Turgenjew aber auch stets das Menschliche eine zentrale Rolle. So ist „Väter und Söhne“ vor allem auch ein Roman über Eltern und Kinder, über Vertrauen und Freundschaft und nicht zuletzt über die wahre Liebe.

Turgenjew ist ein brillanter Erzähler, dem der literarische Spagat zwischen philosophischer und menschlicher Tiefe in seinen Werken geradezu spielend gelingt. „Väter und Söhne“ ist ein ebenso tragischer und dramatischer wie humor- und liebevoller Roman und steht damit den anderen „großen“ russischen Werken des 19. Jahrhunderts in nichts nach.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
1 Bewertung
Übersicht
1
0
0
0
0