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Tausend Teufel

Kriminalroman

Max Heller 2

(20)

Der zweite Fall für Max Heller

Dresden 1947: Zwei Jahre nach Kriegsende gehört die Stadt zur sowjetischen Besatzungszone und ist nach wie vor eine Trümmerwüste. Im klirrend kalten Winter wird das Leben beherrscht von Wohnungsnot, Hunger und Krankheit. Kriminaloberkommissar Max Heller wird von der neu gegründeten Volkspolizei an einen Tatort in der Dresdner Neustadt gerufen. Doch bevor er mit den Ermittlungen beginnen kann, wird der tot aufgefundene Rotarmist bereits vom Militär weggeschafft. Zurück bleiben eine gefrorene Blutlache und ein herrenloser Rucksack, in dem Heller eine grauenhafte Entdeckung macht: den abgetrennten Kopf eines Mannes.

Rezension
»Wie auch schon mit ›Der Angstmann‹ legt Frank Goldammer mit ›Tausend Teufel‹ eine Geschichte vor, die vielmehr historischer Roman ist und hier auf ganzer Linie zu überzeugen weiß.«
Stefanie Rufle, booksection.de 09.10.2017
Portrait

Frank Goldammer wurde 1975 in Dresden geboren und ist gelernter Maler- und Lackierermeister. Neben seinem Beruf begann er mit Anfang zwanzig zu schreiben, verlegte seine ersten Romane im Eigenverlag. Mit ›Der Angstmann‹, Band 1 der Krimiserie mit Max Heller, gelangte er sofort auf die Bestsellerlisten. Er ist alleinerziehender Vater von Zwillingen und lebt mit seiner Familie in seiner Heimatstadt.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 336 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 13.10.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783423432627
Verlag Dtv
Dateigröße 953 KB
Verkaufsrang 1.157
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Erneut ein wirklich gut recherchierter und spannender Krimi, der uns ins Nachkriegsdeutschland nach Dresden führt. Man sollte vielleicht den ersten Teil vorab gelesen haben! Erneut ein wirklich gut recherchierter und spannender Krimi, der uns ins Nachkriegsdeutschland nach Dresden führt. Man sollte vielleicht den ersten Teil vorab gelesen haben!

Sabine Rößler, Thalia-Buchhandlung Wildau

Dresden 1947. Max Heller arbeitet an einem schwierigen Fall. Zwei Rotarmisten sind ermordet worden. Bei den Ermittlungen gerät er in Konflikt mit seinen Vorgesetzten. Toller Krimi. Dresden 1947. Max Heller arbeitet an einem schwierigen Fall. Zwei Rotarmisten sind ermordet worden. Bei den Ermittlungen gerät er in Konflikt mit seinen Vorgesetzten. Toller Krimi.

„Krimi mit Geschichtsstunde !“

Anett Nestler, Thalia-Buchhandlung Peine

Max Heller ermittelt zum zweiten Mal. Dresden, Februar 1947. Es ist bitterkalt, die Versorgung klappt nicht, die Stadt ist ein riesiger Schutthaufen und die sowjetische Besatzungsmacht unbeliebt. Und ausgerechnet zwei russische Soldaten werden ermordet. Für den geradlinigen Heller ist die Aufklärung ein Drahtseilakt. Politische Ränkespiele und beängstigend reale Beschreibungen machen diesen Kriminalroman Besonders. Ein paar wenige Stellen sind zu lang geraden, daher keine volle Punktzahl. Max Heller ermittelt zum zweiten Mal. Dresden, Februar 1947. Es ist bitterkalt, die Versorgung klappt nicht, die Stadt ist ein riesiger Schutthaufen und die sowjetische Besatzungsmacht unbeliebt. Und ausgerechnet zwei russische Soldaten werden ermordet. Für den geradlinigen Heller ist die Aufklärung ein Drahtseilakt. Politische Ränkespiele und beängstigend reale Beschreibungen machen diesen Kriminalroman Besonders. Ein paar wenige Stellen sind zu lang geraden, daher keine volle Punktzahl.

„Suchtgefahr !!!“

Susanne Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Dresden 1947: Max Heller ist wieder im Polizeidienst - als Oberkommissar der neuen Volkspolizei. Wäre er in die SED eingetreten, könnte er Polizeidirektor sein. Aber er ist ein Mann, der sich nicht verbiegen lässt .....
In diesem eiskalten Februar findet man die Leiche eines Rotarmisten am Elbufer, einen abgetrennten Kopf in einem Rucksack, abgetrennte Hände bei einer Hausdurchsuchung und schließlich sind auch noch zwei russische Offiziere verschwunden. Ermordet ?? Da ihn die russischen Besatzer bei den Ermittlungen behindern, ist er der Aufklärung immer einen Schritt hinterher.
Bis zu einem grandiosen Finale taucht man in eine Zeit, die man sich kaum noch vorstellen kann. Max Goldammer erzählt mit großer Liebe zum Detail, exzellent recherchiertem Hintergrund und einem tragendem Spannungsbogen bis zur letzten Seite.
Ich will bitte mehr davon !!!
Dresden 1947: Max Heller ist wieder im Polizeidienst - als Oberkommissar der neuen Volkspolizei. Wäre er in die SED eingetreten, könnte er Polizeidirektor sein. Aber er ist ein Mann, der sich nicht verbiegen lässt .....
In diesem eiskalten Februar findet man die Leiche eines Rotarmisten am Elbufer, einen abgetrennten Kopf in einem Rucksack, abgetrennte Hände bei einer Hausdurchsuchung und schließlich sind auch noch zwei russische Offiziere verschwunden. Ermordet ?? Da ihn die russischen Besatzer bei den Ermittlungen behindern, ist er der Aufklärung immer einen Schritt hinterher.
Bis zu einem grandiosen Finale taucht man in eine Zeit, die man sich kaum noch vorstellen kann. Max Goldammer erzählt mit großer Liebe zum Detail, exzellent recherchiertem Hintergrund und einem tragendem Spannungsbogen bis zur letzten Seite.
Ich will bitte mehr davon !!!

Kundenbewertungen

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Die dunklen Jahre der Nachkriegszeit!
von Tina Bauer aus Essingen am 02.04.2018

Max Heller ermittelt wieder. Zwei Jahre ist Dresden nun unter russischer Herrschaft und das Leid und Elend nimmt kein Ende. Es fehlt an Lebensmitteln, Hunger und Krankheit plagt die Deutschen während die Russen scheinbar in Saus und Braus leben. Als ein russischer Soldat ermordet aufgefunden wird, soll Heller in... Max Heller ermittelt wieder. Zwei Jahre ist Dresden nun unter russischer Herrschaft und das Leid und Elend nimmt kein Ende. Es fehlt an Lebensmitteln, Hunger und Krankheit plagt die Deutschen während die Russen scheinbar in Saus und Braus leben. Als ein russischer Soldat ermordet aufgefunden wird, soll Heller in dem Fall ermitteln. Er stolpert sogleich über einen weiteren toten Russen. Er und sein Kollege Werner sind gewarnt. Die Beziehung zu den beiden russischen Oberkommandanten ist gefährlich angespannt, als Heller hinter den Morden einen Komplott vermutet und den Mörder den eigenen Reihen zuschreibt. Als Heller auf eine äußerst verwahrloste Gruppe von Kindern und Jugendliche im Wald stößt und auf die Prostituierte Fanny trifft, ergeben seine Ermittlungen plötzlich alle einen Sinn. Frank Goldammer schildert auch in seinem zweiten Kriminalroman ?Tausenteufel? um Max Heller erstklassig und mit einer gewaltigen Vorstellungskraft das Leben der Dresdener in der russischen Besatzungszone. Die Verwahrlosung der Menschen und insbesondere der Kinder und die immer noch anhaltende Meinung, dass die Kriegsschuld natürlich nur bei den Besatzungsmächten lag, lässt einen als Leser erschauern. Ich freue mich auf einen weiteren Teil über Max Heller, der stets einzig sich selbst treu bleibt.

Tolles Buch !
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 06.02.2018
Bewertet: Einband: Paperback

Wie der erste Teil einfach nur grandios! Man möchte das buch garnicht mehr aus der Hand legen ,wurde bei mir an einem Wochenende durchgelesen. Schade nur das es noch so lange hin ist bis zum 3. Teil!

Ein spannender Einblick in die beklemmende Zeit der ostdeutschen “Stunde Null”.
von Silke Schröder aus Hannover am 29.01.2018
Bewertet: Einband: Paperback

Auch im zweiten Krimi seiner Reihe mit dem aufrechten Kommissar Max Heller begleiten wir den aus Dresden stammenden Autor wieder in seine zerstörte Heimatstadt kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Vordergründig erzählt er einen klassischen Krimi, doch eigentlich beschreibt er sehr einfühlsam die Situation der Menschen und die Atmosphäre in... Auch im zweiten Krimi seiner Reihe mit dem aufrechten Kommissar Max Heller begleiten wir den aus Dresden stammenden Autor wieder in seine zerstörte Heimatstadt kurz nach dem Zweiten Weltkrieg. Vordergründig erzählt er einen klassischen Krimi, doch eigentlich beschreibt er sehr einfühlsam die Situation der Menschen und die Atmosphäre in der Stadt zwischen dem Ende des Faschismus und dem Aufbau des DDR-Staatssozialismus. Frank Goldhammer zeigt dabei die verschiedenen Einstellungen der Menschen, von den rückwärtsgewandten Nazis über jene, die ihre Parteibücher zum eigenen Besten wechselten wie andere ihr Hemd, bis hin zu denen, die nach zwölf Jahren Faschismus den Weg der Sowjets überzeugt mitgehen wollten. Dabei enthält er sich moralischer Überheblichkeit und lässt erkennen, dass es in dieser Zeit oft genug nur ums blanke Überleben ging. Im Mittelpunkt steht sein aufrechter Kommissar Max Heller, der sich erfolgreich gegen jedes Parteibuch gewehrt hat und nur ein Ziel verfolgt: den Sieg der Gerechtigkeit. Sensibel erzählt, gibt Frank Goldhammers Krimi einen Einblick in die beklemmende Zeit der ostdeutschen “Stunde Null”, die es weder dort, noch im Westen gab.