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Lubetkins Erbe oder Von einem, der nicht auszog

Roman

(5)

Nachbarn kommen und gehen. Mr. Sidebottom bleibt.

Berthold Sidebottom, Anfang fünfzig, arbeitsloser Schauspieler, lebt mit seiner Mutter Lily in einer Sozialwohnung in London. Als Lily unerwartet stirbt, droht ihm die Kündigung. Was tun? Berthold bittet Lilys Bettnachbarin im Krankenhaus, vorübergehend bei ihm einzuziehen und die Rolle seiner Mutter zu spielen. Die alte Dame willigt erfreut ein – doch Inna ist Ukrainerin, spricht nur rudimentäres Englisch und verliert die komplexen Details des Wohnungskomplotts allzu leicht aus dem Blick.

Rezension
»›Lubetkins Erbe oder Von einem, der nicht auszog‹ ist ein wundervolles, warmherziges und berührendes Buch, das von liebenswerten und überaus lebendigen Charakteren bevölkert ist.«
Stefanie Rufle, booksection.de 21.11.2017
Portrait

Marina Lewycka wurde nach dem Zweiten Weltkrieg als Kind ukrainischer Eltern in einem Flüchtlingslager in Kiel geboren und wuchs in England auf. Sie lebt in Sheffield und unterrichtet an der Sheffield Hallam University. Ihr erster Roman ›Kurze Geschichte des Traktors auf Ukrainisch‹ wurde zu einer beispiellosen Erfolgsgeschichte, eroberte die internationalen Bestsellerlisten, wurde in 33 Sprachen übersetzt und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Marina Lewycka gilt als eine der wichtigsten und populärsten englischen Autorinnen der Gegenwart.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 388 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 10.11.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783423432733
Verlag Dtv
Dateigröße 991 KB
Übersetzer Sophie Zeitz
Verkaufsrang 54.445
eBook
14,99
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Katrin Weber, Thalia-Buchhandlung Siegburg

Der Klappentext hat mir eine witzige Geschichte suggeriert, konfrontiert wurde ich mit einer unerwarteten Ernsthaftigkeit. Hier übt die Autorin Sozialkritik durch skurrilen Humor. Der Klappentext hat mir eine witzige Geschichte suggeriert, konfrontiert wurde ich mit einer unerwarteten Ernsthaftigkeit. Hier übt die Autorin Sozialkritik durch skurrilen Humor.

Bettina Krauß, Thalia-Buchhandlung Neuwied

Eine sympathisch schräge und berührende Tragikomödie!
Es macht richtig Spaß, alle Involvierten kennenzulernen und sie auf einem Teil ihres Weges zu begleiten.
Eine sympathisch schräge und berührende Tragikomödie!
Es macht richtig Spaß, alle Involvierten kennenzulernen und sie auf einem Teil ihres Weges zu begleiten.

„Herrlich schräg und voller skurriler Charaktere“

Simone Büchner, Thalia-Buchhandlung Coburg

In der Londoner Sozialwohnanlage Madeley Court lebt der arbeitslose Schauspieler Berthold Sidebottom. Seine kürzlich verstorbene Mutter und ungeklärte Mietverhältnisse sorgen dafür, dass Berthold sich flux eine neue Mutter zulegen muss. Ersatz ist schnell gefunden. Ukrainerin Inna zieht ein und das Verwirrspiel beginnt. Da braut sich neues Unheil zusammen. Ein Wohnblock soll in die Gartenanlage gebaut werden und angesichts des Feindes erwacht der Gemeinschaftsgeist, so dass die Bewohner eine Kampagne zur Rettung ihrer Kirschbäume initiieren....was für ein Spaß, köstlich!
In der Londoner Sozialwohnanlage Madeley Court lebt der arbeitslose Schauspieler Berthold Sidebottom. Seine kürzlich verstorbene Mutter und ungeklärte Mietverhältnisse sorgen dafür, dass Berthold sich flux eine neue Mutter zulegen muss. Ersatz ist schnell gefunden. Ukrainerin Inna zieht ein und das Verwirrspiel beginnt. Da braut sich neues Unheil zusammen. Ein Wohnblock soll in die Gartenanlage gebaut werden und angesichts des Feindes erwacht der Gemeinschaftsgeist, so dass die Bewohner eine Kampagne zur Rettung ihrer Kirschbäume initiieren....was für ein Spaß, köstlich!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden aus Ludwigshafen am 22.12.2017
Bewertet: anderes Format

Selten so gelacht wie über Mr. Sidebottom und seine verrückten Nachbarn. Absoluter Geheimtipp - unbedingt lesen oder verschenken, oder beides ;-))

Mit schwarzem Humor über die Londoner prekäre Miet- und Wohnsituation
von Silke Schröder aus Hannover am 11.12.2017
Bewertet: Einband: Paperback

Mit einem gehörigen Schuss schwarzem Humor nimmt sich die englische Schriftstellerin Marina Lewycka in ihrem neuen Roman “Lubetkins Erbe oder Von einem, der nicht auszog” die prekäre Miet- und Wohnsituation in einer der teuersten europäischen Hauptstädte vor. Mit viel Sympathie und Liebe zum Detail stellt sie uns Berthold Sidebottom... Mit einem gehörigen Schuss schwarzem Humor nimmt sich die englische Schriftstellerin Marina Lewycka in ihrem neuen Roman “Lubetkins Erbe oder Von einem, der nicht auszog” die prekäre Miet- und Wohnsituation in einer der teuersten europäischen Hauptstädte vor. Mit viel Sympathie und Liebe zum Detail stellt sie uns Berthold Sidebottom vor, der es mit seinen fünfzig Jahren als Schauspieler immer noch nicht geschafft hat und weiter bei seiner Mutter lebt. Oder die 23 jährige Violet, die ihr Leben mit viel Elan und Ehrgeiz anpackt und merkt, dass der Preis für ein klein wenig beruflichen Erfolg hoch ist: Wer nach oben will, muss mitmachen beim schiefen Deal um Steuerschlupflöcher, Gefälligkeiten und windige Geschäftsmodelle. Fast wie nebenbei zeigt die Autorin auf, wie die Steuermodelle Marke Panama Papers funktionieren, während immer mehr Menschen im sozialen System Englands auf der Strecke bleiben. Doch sie zeigt auch, wie man durch etwas Menschlichkeit anderen helfen kann. Vielleicht manchmal etwas arg schrill gestrickt, ist “Lubetkins Erbe oder Von einem, der nicht auszog” ein Stück wunderbare Sozialromantik – Ken Loach hätte seine Freude daran. Laut Wikipedia war Berthold Lubetkin übrigens ein russischer Architekt, der nach England emigrierte und dort in den 1930er Jahren zu einem der Pioniere des Sozialen Wohnungsbaus wurde.